48 Stunden Barcelona – Tipps für einen Städte-Kurztrip

11.11.2016 |  Von  |  Europa, News, Spanien, Trips
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Barcelona ist immer eine Reise wert. Die Hauptstadt Kataloniens und zweitgrösste Metropole Spaniens hat Besuchern jede Menge Sehenswürdigkeiten, Kunst und Kultur sowie mediterranen Lifestyle zu bieten.

Gerade in den ruhigeren Monaten ist eine gute Zeit, die Metropole zu entdecken. Denn dann fehlen die sonst üblichen Touristenmassen. Auch im Spätherbst und Winter ist das Klima angenehm mild. Hier einige Tipps für einen 48 Stunden-Kurzaufenthalt. Vorab ein Rat zu den Tickets: generell ist es ratsam, Eintrittstickets vorher online zu kaufen – so ersparen sich Urlauber auch in der Nebensaison lästige Wartezeiten.

DER ERSTE TAG

In zentraler Lage – Grupotel Gran Via 678

Das Vier-Sterne-Hotel Grupotel Gran Via 678 liegt mitten in Barcelonas belebtem Stadtzentrum in der Nähe der Plaza Cataluña. Der hauseigene Parkplatz, eine U-Bahnstation sowie mehrere Bushaltestellen in unmittelbarer Umgebung garantieren jederzeit eine unkomplizierte Anreise: Das stylische Gran Via 678 und seine Rezeption sind ganzjährig rund um die Uhr geöffnet. Zum Haus gehören auch ein Freibad, eine Sonnenterrasse und ein Restaurant mit Bar.


Im Vier-Sterne-Haus Grupotel Gran Via 678 starten Urlauber mit einem grossen Frühstücksbuffet in den Tag. (Bild: © Grupotel Hotels & Resorts)

Im Vier-Sterne-Haus Grupotel Gran Via 678 starten Urlauber mit einem grossen Frühstücksbuffet in den Tag. (Bild: © Grupotel Hotels & Resorts)


Auf den Spuren von Gaudí

Crashkurs Kultur, die man gesehen haben sollte: Antoni Gaudí gilt als herausragender Vertreter des Katalanischen Modernisme und prägte das Stadtbild nachhaltig. Seine architektonische Sprache ist an und in vielen Gebäuden der Metropole erkennbar. Vom Hotel aus sind es nur ein paar hundert Meter zum Passeig de Gràcia, wo sich eines der baulichen Glanzstücke Barcelonas befindet: die Casa Batlló. Das umgestaltete Wohnhaus können Besucher komplett von innen besichtigen.

Sagrada Familia – die Unvollendete

Zum Pflichtprogramm gehört auch Gaudís berühmte und bis heute nicht fertiggestellte Basilika Sagrada Familia rund 20 Fussminuten nordöstlich von der Casa Batlló. Dank des schachbrettartigen Strassengrundrisses muss man dafür eigentlich nur geradeaus gehen. Für Kubismus-Fans lohnt sich ausserdem ein Besuch des Picasso-Museums, während in der Fundació Joan Miró im Stadtsüden mehr als 14‘000 Werke des in Barcelona geborenen Surrealisten ausgestellt werden.

Der Marktbesuch – ein Muss

Im hotelnahen Viertel La Ribera liegt unter einem bunten, wellenförmigen Keramikdach der Mercat de Santa Caterina. Dort decken sich die Einheimischen mit frischem Obst und Oliven, regionalen Ölen oder aussergewöhnlichen Naschereien ein – und Urlauber mit kulinarischen Souvenirs für die Verwandtschaft zu Hause. Der Mercat beherbergt auch viele kleine Bars und Restaurants für den Hunger zwischendurch. Wichtiger Hinweis: Sonntags sind spanische Markthallen geschlossen.


Snacks für zwischendurch gibt‘s im Mercat de Santa Caterina oder in einer der anderen Markthallen Barcelonas. (Bild: © AHM PR)

Snacks für zwischendurch gibt‘s im Mercat de Santa Caterina oder in einer der anderen Markthallen Barcelonas. (Bild: © AHM PR)


Parc Güell – mit fantastischem Blick

Natur meets Architektur: Barcelona-Besucher kommen nicht um einen Ausflug zum Parc Güell herum, der (natürlich) von Antoni Gaudí konzipiert wurde. Die im Norden des verwinkelten Stadtteils Gràcia gelegene Parkanlage ist per Metro und anschliessendem Fussweg in 45 Minuten erreichbar. Von der Aussichtsterrasse bietet sich der vielleicht bekannteste Blick auf die Metropole. Zurück in der Innenstadt gilt die Carrer de Blai im Viertel Poble Sec als Insider-Tipp. Die vielen kleinen Restaurants verkaufen lokaltypische Tapas und Pinchos ab einem Euro, dazu gibt‘s Wein oder Bier.

DER ZWEITE TAG

Am Hafen – Playa de la Barceloneta

Neben dem Hafen liegt das ehemalige Fischerviertel Barceloneta. Die angrenzende Strandpromenade ist bei den Katalanen beliebt und lädt zu gemütlichen Spaziergängen mit café con leche und Meerblick ein. Tipp für Kreuzfahrtfans: Die kleine Einmündung einen Kilometer südlich passieren alle an- und ablegenden Schiffe – um dann zum Beispiel die Balearen, das toskanische Livorno oder auch Tanger in Marokko anzusteuern.


Vom Hafen spazieren Barcelona-Urlauber etwa eine Viertelstunde zum Stadtstrand Playa de la Barceloneta. (Bild: © AHM PR)

Vom Hafen spazieren Barcelona-Urlauber etwa eine Viertelstunde zum Stadtstrand Playa de la Barceloneta. (Bild: © AHM PR)


Vor der Siesta – Traditionelle Küche

Das 1786 eröffnete Can Culleretes ist das älteste Restaurant der Stadt und liegt in einer Rambla-Nebenstrasse auf Hafenhöhe. Wie in vielen anderen Traditionsküchen Barcelonas landen dort regionale Spezialitäten und frische Meeresfrüchte nach katalanischer Kochkunst auf dem Teller – und das zu bezahlbaren Preisen. Nicht vergessen: Spanier machen Siesta. Von 16 bis 21 Uhr ist das Can Culleretes geschlossen, an Sonntagabenden bleibt es das auch.

Labyrinthisches – Parc del Laberint d’Horta

Rund 30 Busminuten ausserhalb des Zentrums liegt der idyllische Parc del Laberint d’Horta mit einem der wenigen noch erhaltenen Gartenlabyrinthe in Europa. Besucher manövrieren sich durch 750 Meter formgeschnittene italienische Zypressen oder entdecken die grosszügige Aussichtsterrasse zwischen zwei Rundtempeln voller allegorischer Reliefs und Skulpturen. Der Park diente auch als Schauplatz für Teile der Literaturverfilmung „Das Parfum“ (2006). Übrigens: Mittwochs und sonntags ist der Eintritt frei.

Ciutat Vella & Eixample – Abtauchen ins Nachtleben

Sobald die Dunkelheit einsetzt, zieht es die Katalanen ins Zentrum rund um die Stadtteile Ciutat Vella und Eixample. Hotspots wie die Szene-Bar Slow bieten eine grosse Auswahl an Cocktails und Longdrinks an. Im Obergeschoss locken DJs oder Konzerte auf die Tanzfläche. Lateinamerikanische Rhythmen dominieren dagegen im Antilla, das tagsüber als Tanzschule und nachts als einer der berühmtesten Salsa-Clubs Barcelonas bekannt ist. Tipp: Am Mittwoch, Donnerstag und Sonntag ist der Eintritt kostenlos, ein Getränk geht aufs Haus.

 

Artikel von: Grupotel Hotels & Resorts / Angelika Hermann-Meier PR
Artikelbild: © Laura-Lee Lehmann (thetravellette.com)

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