Advent in Tirol – Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

16.11.2016 |  Von  |  Europa, News

Geschätzte Lesezeit: 7 Minuten

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Am Sonntag, 27. November, ist der erste Advent. Rund um diesen Tag und zum Teil auch früher öffnen die „Advent in Tirol-Märkte“ ihre Stände. Schon lange vorher sind viele fleissige Hände am Werk gewesen.

Standbetreiber haben ihre Häuschen repariert, Künstler mussten für ihren grossen Auftritt üben, Adventkranzbinder haben Tannenzweige gesammelt und es wird im Vorfeld eifrig gebacken. Wir haben bei den Vorbereitungen ein wenig über die Schulter geschaut und vermitteln Ihnen an dieser Stelle einige Einrücke. Dann kommt vielleicht auch bei Ihnen Vorfreude auf den Advent in Tirol auf.


Am Achensee kann man lernen, wie man aus Naturmaterialien selber einen Adventkranz herstellt. Zweige, Äste und Zapfen werden dafür schon im Herbst gesammelt. (Bild: © Berg.Weihnacht Achensee)

Am Achensee kann man lernen, wie man aus Naturmaterialien selber einen Adventkranz herstellt. Zweige, Äste und Zapfen werden dafür schon im Herbst gesammelt. (Bild: © Berg.Weihnacht Achensee)


Schüler aus der Region proben fleissig für ihren Auftritt beim Rattenberger Advent. (Bild: © Rattenberger Advent)

Schüler aus der Region proben fleissig für ihren Auftritt beim Rattenberger Advent. (Bild: © Rattenberger Advent)


Am 26. Oktober geht es los - der Lienzer Lebzelt wird in drei Lienzer Bäckereien bzw. Konditoreien (im Bild von links: Ernst Joast - Bäckerei Joast, Peter Lusser - Konditorei Glanzl, Werner Gruber - Bäckerei Gruber) gebacken. (Bild: © Stadtmarketing Lienz)

Am 26. Oktober geht es los – der Lienzer Lebzelt wird in drei Lienzer Bäckereien bzw. Konditoreien (im Bild von links: Ernst Joast – Bäckerei Joast, Peter Lusser – Konditorei Glanzl, Werner Gruber – Bäckerei Gruber) gebacken. (Bild: © Stadtmarketing Lienz)


Köstlich und wärmend: der Advent in Tirol - Tee. (Bild: © Advent in Tirol)

Köstlich und wärmend: der Advent in Tirol – Tee. (Bild: © Advent in Tirol)


Über 200 Stände auf der Innsbrucker Bergweihnacht

Über 200 Stände gehören zur Innsbrucker Bergweihnacht, und hier muss natürlich laufend repariert werden. Damit rechtzeitig zum Adventbeginn alle Arbeiten erledigt sind, gibt es einen ausgeklügelten Plan: Schon im Frühling wird der Reparaturplan erstellt: Standneubauten und grosse, aufwändige Renovierungsarbeiten wie z.B. der Austausch von Holz- oder Dachelementen erfolgen bereits im Sommer. Allein für diese Arbeiten sind 2 Mitarbeiter 3 Monate lang im Einsatz.

„Uns ist es wichtig, dass wir die Substanz unserer beliebten Holzhäuschen so lange wie möglich erhalten können, und so nehmen wir die Instandsetzung sehr ernst – in diesem Sommer waren es z.B. rund 35 Prozent der Stände, die „generalüberholt“ wurden“, so Robert Neuner vom Innsbrucker Christkindlmarkt. Im Oktober geht es dann ins Detail: Alle Stände, Tische, Deko-Elemente, Leuchtkörper etc. werden nochmals überprüft, gereinigt und wenn notwendig erneuert.

Bis spätestens Anfang November muss dies alles erledigt sein, denn dann werden die Stände verladen und nach und nach zum „Einsatzort“ gebracht, denn schon ab dem 15. November gibt es die ersten Eröffnungen (Marktplatz und Altstadt).

Adventskranz – selbst gemacht

Beim Bergadvent beim Fischergut am Achensee kann jeder lernen, wie man selbst einen wunderschönen Advent- oder Türkranz bindet. Das Material dafür stammt so weit wie möglich aus der Region. Annemarie Wirtenberger ist an schönen Herbsttagen in den Wäldern rund um den See unterwegs, um die schönsten frischen Tannenzweige und -zapfen zu finden.

„Dazu kann man sehr gut Efeu oder Buchs, den man ebenso in vielen Gärten rund um den Achensee findet, kombinieren“, so die Expertin. Auch für alle, die ihr Zuhause adventlich dekorieren möchten, hat sie einen guten Tipp parat: „Wichtig ist, dass der Kranz einen guten „Unterbau“ hat – und hier eignet sich auch am besten Naturmaterial wie zum Beispiel ein Strohring als Basis.

Junge Künstler musizieren

Ganz besonders schätzen die Besucher der Advent in Tirol – Märkte die liebevoll gestalteten Programme. Traditionelle Advent- und Weihnachtsweisen stehen im Mittelpunkt. In Rattenberg beispielsweise engagieren sich hier ganz besonders die Schüler aus der Region: Mit grosser Begeisterung proben die Kinder der Landesmusikschule Kramsach und die Musik-Klassen der Neuen Mittelschule Rattenberg für Ihren Auftritt – rund 40 Kinder gestalten das stimmungsvolle Nachmittagsprogramm auf der Hauptbühne.

Hier gibt’s das beste Keksrezept

Kekse gehören zur Adventzeit einfach dazu. Wer in Sachen Backen nicht sattelfest ist, besucht am besten den St. Johanner Adventmarkt. Hier kann man gemeinsam mit den St. Johanner Bäuerinnen das „süsse Handwerk“ erlernen. Und dafür gilt es natürlich die besten Rezepte auszuwählen. Das machen die Bäuerinnen schon im Herbst, um sie noch vor den Kursen ausgiebig zu testen.

Hoch im Kurs stehen heuer übrigens Vanillekipferln und Lebkuchen. Apropos Lebkuchen: In Lienz ist ein besonderer Lebkuchen, der „Original Lienzer Lebzelt“ die Spezialität der Adventzeit. Gebacken wird er erst ab dem 26. Oktober – somit herrscht nun in den drei Bäckereien, die ihn exklusiv anbieten, Hochbetrieb.

Der Advent in Tirol-Tee – die Mischung macht’s

Auf allen Advent in Tirol Märkten gibt es schon seit mehreren Jahren den Advent in Tirol-Tee. Für dieses Jahr hat man sich das Ziel gesetzt, der Mischung eine fruchtig-weihnachtliche Note zu verleihen. Dafür verantwortlich zeichnet PSP aus Hall in Tirol – ein soziales Unternehmen, das unter anderem Langzeitarbeitslose beschäftigt. „Apfel, Birne oder auch Holunderbeeren machen den Advent in Tirol Tee sicher zum ,Lieblingsgetränk‘ für Klein und Gross“, so Sylvia Schüller-Galambos von PSP.

Und so freut sie sich schon jetzt auf viele „Teetrinker“, die den PSP-Stand auf dem Haller Adventmarkt besuchen kommen und den Tee verkosten bzw. kaufen. Viel Zeit bleibt nicht mehr, um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Umso mehr freuen sich nun schon alle, wenn ab 15. November die ersten Marktstände ihre Tore öffnen.

Acht Märkte bei Advent in Tirol

Die acht Märkte, die zu Advent in Tirol gehören (Innsbruck, Achensee, Hall in Tirol, Kitzbühel, Kufsteinerland, Lienz, Rattenberg und St. Johann in Tirol), haben sich verpflichtet, höchste Qualitätskriterien zu erfüllen, die z.B. nicht nur das äussere Erscheinungsbild, sondern auch das Angebot der Verkaufsstände beschreiben.

Dass die Adventzeit vor allem für die kleinsten Besucher etwas ganz Besonderes darstellt, weiss man bei Advent in Tirol genau: Auf jedem Markt gibt es liebevoll ausgesuchte, individuelle Kinderprogramme – Weihnachtsbastelstube, Kinder-Backstube, Nostalgie-Karussell oder sogar eine „Märchengasse“ laden ein. Genauso wichtig wie die einheitliche Qualität ist für die einzelnen Partner nämlich ihre Eigenständigkeit, die sie mit ihren Programmen eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Alle Informationen inklusive Öffnungszeiten und Detailprogramm der Märkte findet man auf www.adventintirol.com.

Oberstes Bild: Schon im Frühling startet der umfangreiche Plan für die Instandhaltung der Stände für die Innsbrucker Bergweihnacht.

 

Artikel von: Tirol Werbung
Artikelbild: © Innsbrucker Bergweihnacht

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