Alpiner Tourismus – Mut zu Unkonventionellem

22.08.2016 |  Von  |  News, Schweiz
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Alpiner Tourismus – Mut zu Unkonventionellem
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Am Freitag, dem 19. August, fand in Chateau-d’Oex die Generalversammlung des Schweizer Tourismus-Verbandes STV statt. Mut zu unkonventionellen Ideen – das war die Aufforderung von STV-Präsident Dominique de Buman bei seiner Rede vor den Delegierten.

Gleichzeitig betont er, dass gerade der alpine Tourismus dringend wirksame Massnahmen brauche, die die Situation verbesserten. Der STV wolle sich künftig besonders für diese Gebiete einsetzen. Nötig sei aber auch eine departementsübergreifende Koordination des Bundesrates zugunsten der Querschnittsbranche Tourismus.

Gastredner Brian Jones illustrierte anhand seines Abenteuers, der Weltumrundung im Ballon, wie man auch schwierige Situationen bewältigen kann. Der Schweizer Tourismus durchlebt nach wie vor bewegte Zeiten: Neben der Frankenstärke sorgen Visaerschwernisse, Brexit und andere Entwicklungen für weniger Touristen.

Es ist Fünf vor Zwölf

Daher stellte STV-Präsident de Bulman denn auch fest, dass es im alpinen Tourismus „Fünf vor Zwölf“ sei. Es müsse etwas geschehen, Geschlossenheit der Branche sei unbedingt erforderlich. Bündelung der Interessen mache nicht nur schlagkräftig, sondern vermittle auch Einigkeit und damit Glaubwürdigkeit.

Eine aktuell vom STV beauftragte Studie belegt, dass die Krise gerade das Berggebiet hart trifft, zumal oft ganze Regionen und Branchen (Baugewerbe, Detailhandel, Dienstleister, etc.) vom Tourismus abhängig sind. Die Studie zeigt auch auf, dass der Tourismus der weitaus wichtigste Arbeitgeber im Berggebiet ist.


Dominique de Buman, Präsident des Schweizer Tourismus-Verbands (Bild: © Schweizer Tourismus-Verband)

Dominique de Buman, Präsident des Schweizer Tourismus-Verbands (Bild: © Schweizer Tourismus-Verband)


Übergreifende Koordination nötig

Der STV fordert deshalb eine departementsübergreifende Koordination. Ein Ausschuss des Bundesrates müsse sich des Tourismus als Querschnittsbranche annehmen. Die Ende September stattfindende Table Ronde, zu der Bundespräsident Johann Schneider-Ammann einlädt, müsse dazu dienen, die zukünftige Zusammenarbeit der Departements festzulegen und den regelmässigen Austausch mit der Branche sicherzustellen.

Erfreut zeigte sich de Buman darüber, dass das Parlament trotz allgemeiner Sparbestrebungen die Instrumente der Standortförderung und damit der Tourismusfinanzierung nicht beschnitten hat.

Das intensive Lobbying des STV und seiner Partner habe Früchte getragen. Er rief die Branche auf, sich ein Beispiel an den Ballonpionieren von Chateau-d’Oex zu nehmen: „Heben wir ab und lassen uns trotz der Schwerkraft des Alltags auf neue und manchmal etwas verrückte Ideen ein!“

Ballon-Weltumrundung als Vorbild

Brian Jones gelang mit Bertrand Piccard zusammen die 1. Weltumrundung mit einem Heissluftballon. Solch mutiger Pioniergeist ist auch im Tourismus dringend notwendig! Brian Jones berichtete bei der Generalversammlung von seinen Erfahrungen – auch von schwierigen Situationen, die ihn aber nicht entmutigten, sondern herausforderten und schliesslich erfolgreich zum Ziel geführt haben.





















































Bildergruppe: Alpiner Tourismus


 

Artikel von: Schweizer Tourismus-Verband STV
Artikelbilder: © Schweizer Tourismus-Verband STV

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