Bergwinter Tirol 2016/17 – noch bessere Infrastruktur und Architektur

09.09.2016 |  Von  |  News, Österreich
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Bergwinter Tirol 2016/17 – noch bessere Infrastruktur und Architektur
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Auch in diesem Jahr hat sich die Ferienregion Tirol wieder intensiv auf die Wintersaison vorbereitet. Die Infrastruktur wurde weiter verbessert, zahlreiche Investitionen sind vorgenommen worden und neben Skifreuden erwartet die Gäste auch manches architektonische Highlight.

Damit können sich Tirol-Gäste im Bergwinter 2017/17 noch wohler fühlen, kommen noch zügiger auf die Piste und dürfen sich noch mehr auf ein ungetrübtes Urlaubsvergnügen freuen.

Das sind die Highlights: In Sölden entsteht mit der Giggijochbahn die weltweit leistungsstärkste 10er-Einseil-Umlaufbahn, St. Anton am Arlberg wird durch den Bau von drei neuen Bergbahnen zum grössten zusammenhängenden Skigebiet Österreichs und die Stubaier Gletscherbahnen starten mit ihrer neuen 3S-Eisgratbahn in die Wintersaison.

Die Tiroler Skigebiete investieren für die Wintersaison 2016/17 in den Ausbau ihrer Infrastruktur, um weiterhin höchste Qualität zu garantieren. Zudem eröffnen in vielen Skiorten moderne und einzigartige Hotels mit Wohlfühlcharakter. Und auch sonst erwarten Wintergäste in Tirol Neuigkeiten wie der Flying Fox in Ischgl und der Eispark Osttirol.

Sölden – neue Giggijochbahn

134 Kabinen, 4‘500 Personen pro Stunde, eine Fahrtdauer von knapp neun Minuten: Das sind die Eckdaten der neuen 10er-Einseilumlaufbahn, die künftig Skifahrer und Boarder aufs Giggijoch in Sölden bringt. Gebaut wurde die Bahn in der Rekordzeit von sieben Monaten. Sie bringt Gästen viel Komfort und eine rasche Bergfahrt ohne Wartezeiten. Zu- und Ausstiege wurden ebenerdig und barrierefrei gestaltet, die Kabinen sind mit Lautsprechern und Beleuchtung ausgestattet. Zusätzlich punktet die neue Giggijochbahn mit enormer Laufruhe und Windstabilität sowie viel Platz in den Kabinen.

Die Bahn aus dem Hause Doppelmayr ist nicht nur technisch aussergewöhnlich, sondern auch ein architektonisches Meisterwerk. Wie auch bei der Gaislachkoglbahn und dem Gourmetrestaurant IceQ zeichnet auch hier der Innsbrucker Architekt Johann Obermoser für die Gestaltung verantwortlich. Die alte Giggijochbahn erfährt übrigens ein Upcycling: Sie übersiedelt nach Hochoetz und ersetzt dort die bisherige Ochsengartenbahn. 





Ort: Sölden

Ort: Sölden


Stubai – 3S-Bahn ersetzt die Eisgratbahn

Mit ein bisschen Wehmut wurde am Ende der Wintersaison 2015/16 die alte Eisgratbahn nach 43 Jahren verabschiedet: Zeit für etwas Neues. Und das wird spektakulär: Die neue 3S-Bahn wird die längste ihrer Bauart im gesamten Alpenraum – insgesamt 4.7 Kilometer innerhalb von nur noch knapp elf Minuten schweben Gäste künftig zur Bergstation am Gletscher. Die Förderkapazität der Eisgratbahn verdoppelt sich von 1‘500 Personen auf 3‘000 Gäste pro Stunde.

Und die neue Bahn ist nicht nur effizient, sondern auch elegant. Designer aus dem Hause Pininfarina haben die topmoderne Kabinen gestaltet: Echtledersitze, WLAN und Panoramaglasfenster sorgen für Komfort. 60.6 Millionen Euro nehmen die Verantwortlichen der Stubaier Gletscherbahn für diesen Meilenstein der Bergbahngeschichte in die Hand. Die Inbetriebnahme der neuen 3S Eisgratbahn ist für 29. Oktober 2016 geplant.





Ort: Stubai Tirol

Ort: Stubai Tirol


St. Anton am Arlberg – Flexenbahn erweitert Skizugang

Mit der Eröffnung der 1.8 Kilometer langen Flexenbahn zwischen Stuben/Rauz und Zürs sowie der beiden Trittkopfbahnen wird St. Anton am Arlberg ab der Wintersaison 2016/17 zum grössten zusammenhängenden Skigebiet Österreichs. Insgesamt eröffnen sich nun Wintersportlern im Arlberggebiet 305 Kilometer markierte Abfahrten sowie 87 Lifte und Bahnen.

Die Arlberg-Arena erstreckt sich ab der kommenden Wintersaison von St. Anton in Tirol über Lech und Zürs bis nach Warth und Schröcken in Vorarlberg. Mit dem Zusammenschluss zur Arlberg-Arena entsteht auch eine spannende Skirunde, der „Run of Fame“. Für die 65 Skiabfahrtskilometer und 18‘000 Höhenmeter vom südlichsten Punkt in St. Anton (Rendl) bis zum nördlichsten Punkt in Warth und wieder zurück benötigen selbst Könner den ganzen Tag, der Einstieg ist aber an vielen Punkten möglich.







Ort: St. Anton am Arlberg

Ort: St. Anton am Arlberg


Und was gibt’s sonst noch an Neuigkeiten. Hier ein Überblick:

Skiwelt Wilder Kaiser – Erlebnisgondel statt Sessellift

Knapp 30 Jahre war der Zweiersessellift Salvenmoos in Hochsöll in Betrieb, jetzt ist Schluss: In einer aussergewöhnlichen Erlebnisgondel werden Gäste ab kommendem Winter auf den Berg schweben. Zehn Personen werden in jeder Gondel Platz haben. Welche Art des Liftvergnügens das sein wird? Das bleibt noch eine Überraschung.

Ischgl – zwei Seilbahnen mit einer Stütze

Wer in Ischgl von der Idalp aus auf das Flimjoch fahren will, darf sich ab der Wintersaison 2016/17 über noch mehr Komfort freuen: Eine neue 8er Sesselbahn transportiert dort zukünftig 3‘200 Personen pro Stunde. Einzigartig dabei ist, dass gleich zwei Seilbahnen die gleiche Stütze nutzen. Die Stütze Nr. 9 der Höllbodenbahn ist zugleich auch die Stütze Nr. 3 der Flimjochbahn – in 25 Meter Höhe ist also viel Power gefragt. Zusätzlich zur verstärkten Kapazität wurde in Ischgl auch der Ausstiegsbereich bei der Bergbahn optimiert.

Zillertal – zwei neue Liftanlagen

Zwei neue Liftanlagen verstärken die hochwertige Infrastruktur im Zillertal: Die 10er-Kabinenbahn Dorfbahn Gerlos und die 6er-Sesselbahn Waidoffen sorgen künftig für mehr Komfort auf der Piste. Am Hintertuxer Gletscher öffnet zusätzlich eine neue Funslope mit verschiedenen Hindernissen, geeignet für Skifahrer, Snowboarder, Kinder und Erwachsene.

Abseits der Pisten tut sich in Tirol ebenfalls viel: Innovative Hotelprojekte mit Herz sorgen dafür, dass sich Gäste hier wie zu Hause fühlen können.

Lermoos – neurs Aparthortel Pure Lermoos

Ein besonderes Gefühl, von Anfang an: Nach diesem Credo empfängt das Aparthotel Pure Lermoos seine Gäste. Das stilvolle Aparthotel in Lermoos in der Tiroler Zugspitzarena wurde im Sommer 2016 eröffnet. Zusätzlich zu den einladenden Appartements gibt es elegante Chalets im alpinen Stil, alle mit Zugspitzblick. Mit dabei: Ein ausgezeichnetes Restaurant, eine gemütliche Bar und eine hauseigene Patisserie, ein Wellnessbereich, der zum Entspannen einlädt und vieles mehr.

Zöblen – Natur- & Biohotel Bergzeit

Im beschaulichen Zöblen, auf 1‘100 Metern Seehöhe, eröffnet das Natur- & Biohotel Bergzeit. Regionalität und Nachhaltigkeit sorgen hier zukünftig für Urlaub im Einklang mit der Natur.

Hopfgarten – Sportresort Hohe Salve

In Hopfgarten im Brixental in der Region Hohe Salve entsteht bis Dezember 2016 mit dem Sportresort Hohe Salve ein einzigartiges Projekt: 365 Tage im Jahr setzt man hier auf die Kraft der Bewegung. In Kooperation mit dem Institut für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck und Experten aus dem Sport wurde ein Programm entwickelt, um Bewegungspläne für In-und Outdoor, abgestimmt auf die persönlichen Bedürfnisse der Gäste, zu erstellen.

Leutschach – Pichler’s Alpenlodge

Seefeld: Schon seit 1964 führt Familie Pichler einen Gastronomiebetrieb. Jetzt eröffnet die Familie ihr Aparthotel: Pichler’s Alpenlodge****. Sie bieten exklusiv-alpinen Lifestyle in grosszügigen Suiten und Appartements, selbstverständlich barrierefrei und mit einem Blick für das Besondere.

Hall – das 4Rest Hotel

Ein modernes Seminar- und Stadthotel mit Charakter öffnet im Dezember 2016 in Hall seine Pforten: Das 4Rest Hotel. Insgesamt 112 Zimmer, ein Konferenzraum, ein Premium- Tagungsraum und vier kleine Meetingräume können gebucht werden.

Etwas Neues wagen? Auch das zeichnet Tirol aus: Im Bergwinter 2016/17 gibt es deshalb spannende Alternativen zum Ski:

Ischgl – Flying Fox als Alternative

Ischgl eröffnet im Winter 2016/17 einen zwei Kilometer langen Flying Fox als spannende Alternative zur Talabfahrt. Ab der Mittelstation können zwei Wagemutige gleichzeitig in 50 Metern Höhe und mit bis zu 84 km/h ins Tal bis auf die Dachterrasse der Talstation Pardatschgratbahn sausen, natürlich inklusive Skiausrüstung. Tickets können ab der Wintersaison online oder an der Mittelstation der Silvrettabahn reserviert werden.

Osttirol – Eispark für die Eiskletter-Szene

Mit dem Eispark Osttirol haben die Kalser Bergführer Anfang 2016 einen Anlaufpunkt für die Eiskletter-Szene und Interessierte geschaffen. Beim Matreier Tauernhaus im Tauerntal bieten sie Anfängern und Profis, Gästen und Einheimischen einen leichten und sicheren Zugang zur Materie Eis.

 

Artikel von: Tirol Werbung
Artikelbild: © Obermoser Architektur

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