Camping auf Römö

17.02.2016 |  Von  |  Europa
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Camping auf Römö
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Reiseziele am Meer locken jedes Jahr viele Schweizer an. Doch es muss nicht Italien, Spanien oder Frankreich sein. Eine unterschätzte, aber sehr schöne Destination ist Dänemark. Speziell die Nordseeküste von Westjütland ist unheimlich beeindruckend.

Weite Sandstrände, sehr hohe Sanddünen und viele Freizeitaktivitäten laden die Feriengäste ein. In dieser Region gilt Römö als Perle. Die Insel ist noch deutlich schöner als das deutsche VIP-Ziel Sylt und liegt nur einen Katzensprung nördlich davon. Sie besticht insbesondere durch ein Merkmal: einen bis zu vier Kilometer breiten Sandstrand.

Ferien auf Römö: Camping oder Ferienhaus?

Auf Römö ist die komfortabelste Möglichkeit für einen Reiseaufenthalt ein Ferienhaus. Ein solches Domizil verspricht autonome Ferien mit allem Komfort. Wer mag, kann sogar luxuriöse Ferienhäuser mit Sauna und Pool auswählen. Dank des günstigen Wechselkurses zwischen Franken und Dänischer Krone (ca. 1:6,8) sind die Objekte gar nicht teuer. Verschiedene Internetplattformen wie romo-holidays.de stellen eine sehr umfassende Auswahl bereit. Dort findet jeder Reisende sein Ferienhaus.

Der natürliche Weg, entspannte Ferien auf Römö zu verbringen, ist allerdings das Campen. Mitten zwischen den Dünen ein Zelt aufschlagen oder das eigene Wohnmobil abstellen zu können, ist ein Gefühl der Freiheit. Der Wind bläst über die Dünengräser, die Wellen rauschen und die Möwen warten am Himmel auf Ziele, um in das Meer zu tauchen. Diese Insel ist Natur pur und die Campingplätze versetzen die Gäste mitten hinein in einen entspannten Reiseaufenthalt an der Nordseeküste. Daher ist speziell auf Römö das Campen die vielleicht optimale Wahl für einen Aufenthalt.


Der natürliche Weg, entspannte Ferien auf Römö zu verbringen, ist das Campen. (Bild: © Nagel's Blickwinkel - fotolia.com)

Der natürliche Weg, entspannte Ferien auf Römö zu verbringen, ist das Campen. (Bild: © Nagel’s Blickwinkel – fotolia.com)


Welchen Campingplatz wählen?

Römö bietet den Luxus der Auswahl. Es gibt auf der Insel drei Campingplätze:

  • Lakolk Strand Camping,
  • Römö Familiy Camping und
  • Kommandörgardens Camping.

Wer es sehr naturnah mag, entscheidet sich für den Kommandörgardens Campingplatz. Dieser liegt im Südosten und biete eine gute Infrastruktur. Er gilt allerdings als etwas optimierungsbedürftig in Sachen Reinlichkeit.

Ganz anders ist der Platz Römö Familiy Camping im Norden der Insel bei Töfting. Er ist sehr sauber, das Personal äusserst zuvorkommend und für Kinder gibt es eine Reihe von Spielmöglichkeiten. Selbst WLAN ist vorhanden. Hier finden Familien eine schöne Idylle, um sich zu erholen.

Lakolk Strand Camping unmittelbar am Weststrand ist ebenfalls sauber, seine sanitären Anlagen sehr gut. Dieses Ziel nutzen an den Wochenenden viele Dauercamper und Wochenendtouristen. Dann wird es meist etwas geselliger. In der Woche ist der Platz sehr angenehm. Zudem hat er die vielleicht schönste Lage der drei Campingplätze.

Der Reiz der Insel im Wattenmeer

Römö liegt im Weltkulturerbe Wattenmeer. Dieses zieht sich von den niederländischen westfriesischen Inseln über die deutsche Küste bis nach Dänemark. Es handelt sich um das grösste zusammenhängende Wattgebiet der Erde und bietet unzähligen Tieren und Pflanzen eine Lebensgrundlage. Eine Wattwanderung zwischen Festland und Römös Ostküste ist Pflicht. Mit Gummistiefeln geht es bei ablaufendem Wasser in einer geführten Gruppe ins Watt. Der Führer erklärt dabei das Leben im Watt und das Zusammenspielt von Ebbe und Flut.

Während der Osten von Ebbe und Flut geprägt ist, spürt man die Gezeiten im Westen der Insel deutlich weniger. Dieser Küstenstreifen ist aber ebenso einmalig. Der Strand ist hier so breit wie sonst nirgends in Europa. Wer ausgedehnte Spaziergänge im Sand mag, findet hier sein Flecken Erde. Die ganze Insel steht Kraftfahrzeugen offen. Das gilt auch für die meisten Strandabschnitte. Daher können Spaziergänger ab und an auf einem Offroad-Fan stossen, der im Sand seine Kreise zieht.


Römö liegt im Weltkulturerbe Wattenmeer. (Bild: © bluecrayola - shutterstock.com)

Römö liegt im Weltkulturerbe Wattenmeer. (Bild: © bluecrayola – shutterstock.com)


Der Gegensatz zwischen Ebbe und Flut im Osten und dem breiten Sandstrand mit seinen herrlichen Dünen im Westen ist etwas ganz Besonderes. Römö überzeugt mit einmaligen Landschaften. Hinzu kommen kleine Waldstücke, Fahrradwege und der beschauliche Hafen von Havneby. Das gesunde Reizklima mit der salzhaltigen Luft ist überdies ein Genuss. Kurz: Römö ist einfach schön.

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten auf Römö

Selbstverständlich ist die Natur allein eine Reise wert. Aber Römö bietet mehr. Spass für die ganze Familie bietet das Römö Sommerland, ein Freizeitpark mit diversen Fahrvergnügen. Etwas informativer ist das Naturcenter Tönnisgard. Dort können Besucher in einer Dauerausstellung Wissenswertes über das Wattenmeer erfahren.

Einige Exponate zeigen heimische Tiere. Höhepunkte sind lange Walknochen und ein über zwei Kilogramm schwerer Bernstein. Wer sich für Kirchen interessiert, besucht die Römö Kirke. Das Gebäude stammt ursprünglich aus dem Jahr 1200 und ist dem Schutzpatron der Seefahrer, Sankt Clemens, geweiht. Auf dem angrenzenden Friedhof befinden sich viele alte Kapitänsgräber. Die Grabsteine heissen auch Kommandeursteine. Eng damit zusammen hängt der Kommandörgarden. Dieser sehr alte Prunkhof ist heute Heimat eines Teils des dänischen Nationalmuseums.


Wer sich für Kirchen interessiert, besucht die Römö Kirke. (Bild: © Frank Bach - fotolia.com)

Wer sich für Kirchen interessiert, besucht die Römö Kirke. (Bild: © Frank Bach – fotolia.com)


Römö ist über die Grenzen der Region und des Landes hinaus bekannt für einige Veranstaltungen. Im September findet auf der Insel das europaweit bedeutende Römö Dragefestival statt. Der Anblick ist beeindruckend: Hunderte von Lenkdrachen bedecken den Horizont und durchschneiden die frischen Nordseebrisen. Am Abend des 22. Juni begehen die Inselbewohner das Sankt-Hans-Fest. Es erinnert an das Bikebrennen oder das britische Beltane.

Die Menschen feiern um ein grosses Feuer und verbrennen dabei eine Strohhexe. Anfang Juni kommen Musikfans auf ihre Kosten. Dann findet regelmässig die Veranstaltung Römö Jazz statt, bei der Musiker aus Dänemark und anderen Ländern auftreten. Keine offizielle Veranstaltung, aber eine verlässliche Tradition ist das Treffen der Motorradfahrer, die sich regelmässig zu Pfingsten mit ihren Maschinen auf die Campingplätze einmieten.

Neben den typischen Aktivitäten wie Wandern, Nordic Walking, Joggen, Reiten, Radfahren, Segeln, Surfen in jeder Variante und Angeln finden auch Golfer einen guten Platz. Der Römö Golf Links ist ein sehr forderndes Grün auf sandigem Boden, der harmonisch in die Landschaft eingelassen ist. Etwas exotisch wirkt dagegen das Strandsegeln. Dabei fahren dreirädrige Gefährte von einem Segel angetrieben über den breiten Strand um die Wette.



Campen auf Römö und Ferien geniessen

Es gibt gute Argumente, die nächsten Strandferien auf Römö zu verbringen. Die dänische Insel besticht durch den breitesten Sandstrand Europas, bietet drei Campingplätze und ermöglicht viele Aktivitäten. Die Anfahrt ist zudem komfortabel über einen Damm möglich. Campen auf Römö ist eine echte Alternative!

 

Artikelbild: © Alan Kraft – shutterstock.com

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