Die 7 Top-Sehenswürdigkeiten in Rom

26.06.2015 |  Von  |  Europa, Italien
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Die 7 Top-Sehenswürdigkeiten in Rom
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Die Geschichte der italienischen Hauptstadt Rom geht weit zurück. Noch heute zeugen zahlreiche Sehenswürdigkeiten und antike Stätten in der Ewigen Stadt vom Glanz des Römischen Reichs.

Wir geben einen Überblick über die eindrucksvollsten Must-Sees der pulsierenden Metropole.

Kolosseum – das Wahrzeichen Roms

Beeindruckend ist das gewaltige Kolosseum, in dessen Mauern die Vergangenheit lebendig wird. Du kannst Dir vorstellen, wie einst grausame Gladiatorenkämpfe stattgefunden oder sich Volk und Herrscher bei nachgestellten Seeschlachten prächtig unterhalten haben. Das Wahrzeichen Roms wurde zwischen 72 und 80 nach Christus erbaut und damals zunächst als Amphitheatrum Flavium bezeichnet. Eine riesige Statue Neros, die der Kaiser in der Nähe errichten liess, sorgte im 8. Jahrhundert für eine Änderung des Namens in Kolosseum.


Kolosseum – das Wahrzeichen Roms. (Bild: Viacheslav Lopatin – shutterstock.com)

Kolosseum – das Wahrzeichen Roms. (Bild: Viacheslav Lopatin – shutterstock.com)


Den besten Blick geniesst Du von der Nordseite des Bauwerks – hier ist die Fassade mit vier Stockwerken und einer Höhe von 49 Metern nahezu vollständig erhalten. Um den Petersdom zu bauen, haben sich die Baumeister an den Steinen des Kolosseums bedient, zudem hat das prächtige Bauwerk einige Brände und Erdbeben überstanden.



Forum Romanum – der Mittelpunkt des antiken Roms

Gegenüber des Kolosseums liegt zwischen drei Stadthügeln das Forum Romanum. Zahlreiche prächtige Gebäude prägen das Bild. Während ihrer Herrschaftszeit hinterliessen die römischen Kaiser ihre Handschrift. Einst gab es hier ein grosses Sumpfgebiet, das später als Begräbnisstätte genutzt wurde. Im Jahr 600 v. Chr. begann man mit dem Bau des ersten Forums, das im Laufe der Zeit stetig erweitert wurde. Im antiken Rom galt das Forum Romanum als Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens.

Sehr gut erhalten ist der dreitorige Septimius-Severus-Triumphbogen, der aus Anlass des Sieges über die Parther im Jahr 203 n. Chr. errichtet wurde. Sehenswert sind die Überreste des Tempels des Saturn an der südwestlichen Seite des Forums. Die Säulen erheben sich eindrucksvoll über dem gesamten Platz. Geweiht wurde der Tempel bereits im Jahr 498 v. Chr.


Gegenüber des Kolosseums liegt das Forum Romanum. (Bild: S.Borisov – shutterstock.com)

Gegenüber des Kolosseums liegt das Forum Romanum. (Bild: S.Borisov – shutterstock.com)


Kapitol – der kleinste der sieben Hügel

Das Kapitol ist zwar der kleinste, aber einer der wichtigsten der sieben Hügel Roms. Auf dem Kapitol befand sich einst der Kapitolinische Tempel, der als einer der bedeutendsten im antiken Rom galt. Im Laufe der Zeit verfielen die Gebäude auf dem Hügel jedoch zusehends, und im 16. Jahrhundert wurde Michelangelo mit der Umgestaltung beauftragt. Seitdem ist die Piazza del Campidoglio, der Kapitolsplatz, der zentrale Ort des Hügels.

Eingerahmt wird der Platz von prächtigen Palästen, die nahezu symmetrisch angeordnet sind. Beeindruckend ist das grosse Reiterstandbild Mark Aurels in der Mitte des Platzes. Wenn Du während Deiner Sightseeing-Tour etwas durchatmen willst, bis Du hier richtig, denn Fahrzeuge sind auf dem Kapitolsplatz verboten. Für Besucher sind die Kapitolinischen Museen im Palazzo Nuovo besonders interessant.


Das Kapitol ist zwar der kleinste, aber einer der wichtigsten der sieben Hügel Roms. (Bild: Andrei Rybachuk – shuttershock.com)

Das Kapitol ist zwar der kleinste, aber einer der wichtigsten der sieben Hügel Roms. (Bild: Andrei Rybachuk – shuttershock.com)


Piazza Navona – einer der schönsten Plätze der Stadt

Dort, wo sich heute einer der belebtesten Plätze Roms befindet, stand einst ein riesiges Stadion, das Kaiser Domitian errichten liess. Die Mitte der ovalen Piazza markiert den einstigen Innenraum, während die Gebäude auf den ehemaligen Zuschauerrängen stehen.

Die Fontana di Quattro Fiumi, der Brunnen der vier Ströme, ist das Highlight des Platzes. Bernini hat hier ein einmaliges Kunstwerk geschaffen. Damals kannte man vier Kontinente, jeder Gott auf dem eindrucksvollen Brunnen steht für einen Kontinent und einen Fluss. Zu sehen sind die Donau, der Nil, der Ganges und der Rio de la Plata. Schau Dir einfach die Tiere und Pflanzen an, dann erkennst Du schnell, welcher Flussgott für welchen Erdteil steht. Mit der Fontana del Moro, dem Mohrenbrunnen, und dem Neptunbrunnen gibt es zwei weitere wunderbare Brunnenanlagen auf der Piazza.


Piazza Navona einer der belebtesten Plätze Roms. (Bild: Iakov Kalinin – shutterstock.com)

Piazza Navona einer der belebtesten Plätze Roms. (Bild: Iakov Kalinin – shutterstock.com)


Fontana di Trevi – der schönste Brunnen der Welt

Kommen wir zu einem weiteren wunderbaren Brunnen Roms, dem Trevi-Brunnen. Spätestens seit Anita Ekberg und Marcello Mastroianni hier im Film „La Dolce Vita“ ein Bad genommen haben, ist der Brunnen weltberühmt. Die Brunnenanlage wurde von dem Künstler Nicola Salvi in Form einer Bühne gestaltet. Zentrales Thema des eindrucksvollen Brunnens sind die Naturgewalten, die durch zwei mächtige Rösser symbolisiert werden. Bei einem Besuch solltest Du, wie unzählige andere Touristen auch, eine Münze in den Brunnen werfen, dann wirst Du irgendwann in die Ewige Stadt zurückkehren.


Fontana di Trevi – der schönste Brunnen der Welt (Bild: Luciano Mortula – shutterstock.com)

Fontana di Trevi – der schönste Brunnen der Welt (Bild: Luciano Mortula – shutterstock.com)


Spanische Treppe – beliebter Treffpunkt der Metropole

Die Spanische Treppe ist ein beliebter Anlaufpunkt in der Stadt, hier herrscht eigentlich immer ein reger Trubel. Ihren Namen verdankt sie der spanischen Botschaft, die sich einst unterhalb der Treppe befand. Damals waren der Platz vor der Botschaft und die Treppe spanisches Hoheitsgebiet. Nachdem Rom Anfang des 18. Jahrhunderts mächtig bevölkert war, gab es zwischen der Piazza di Spagna und der Kirche Santa Trinità keine Verbindung, das störte Papst Innozenz XIII ungemein. In seinem Auftrag wurde die Treppe im Stil des Spätbarock und Rokoko errichtet. Über den Baustil entbrannte zunächst ein Streit mit dem französischen König Ludwig XII. Der Herrscher hatte die Kirche finanziert und wollte nun einen angemessenen Zugang zu dem Gebäude erwirken. Der Papst behielt die Oberhand und setzte sich durch, auch wenn die Treppe mit bourbonischen Lilien, die für das französische Königshaus stehen, verziert ist.


Die Spanische Treppe ist ein beliebter Anlaufpunkt in Rom. (Bild: Viacheslav Lopatin – shutterstock.com)

Die Spanische Treppe ist ein beliebter Anlaufpunkt in Rom. (Bild: Viacheslav Lopatin – shutterstock.com)


Engelsburg – Zufluchtsort der Päpste

Die Engelsburg mit der davorliegenden Engelsbrücke bietet einen eindrucksvollen Anblick. Das Castel Sant’ Angelo liess Kaiser Hadrian noch zu seinen Lebzeiten als Mausoleum für sich errichten. Danach nutzten einige Päpste die Burg immer wieder als Zufluchtsort, Papst Nikolaus III. liess sogar einen unterirdischen Gang zum Vatikan anlegen. Bald beherbergte das einstige Mausoleum prächtige Papstgemächer sowie die päpstlichen Schatzkammern und das Geheimarchiv.

Der Name Engelsburg leitet sich von einer Vision Papst Gregors des Grossen ab: Er sah über dem Gebäude einen Engel schweben, der ihm das Ende der Pest verkündete. Daraufhin wurde das Dach der Burg mit einem prächtigen Engel versehen.


Die Engelsburg mit der davorliegenden Engelsbrücke bietet einen eindrucksvollen Anblick. (Bild: Matteo Volpone – shutterstock.com)

Die Engelsburg mit der davorliegenden Engelsbrücke bietet einen eindrucksvollen Anblick. (Bild: Matteo Volpone – shutterstock.com)


Das sind nur einige der Top-Sehenswürdigkeiten der Ewigen Stadt, die Liste liesse sich unendlich erweitern. Mit dem Vatikan, den Vatikanischen Museen und dem Petersdom hat Rom noch weitaus mehr zu bieten. Und nicht nur die wunderbaren Sehenswürdigkeiten machen die Metropole so wunderschön, das einmalige Flair und die italienische Lebensart ziehen Dich sofort in ihren Bann – fahr doch einmal hin!



 

Bild: © S.Borisov – shutterstock.com

Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen zählen noch immer zu meinen Steckenpferden. Angetrieben durch die Lust, Neues zu entdecken, arbeite ich mich gern in unbekannte Themengebiete ein und lasse mich schnell begeistern.

Mit meiner Familie erkunde ich in den Ferien fremde Metropolen oder lasse bei einem Badeurlaub einfach die Seele baumeln. Seit ich klein bin, sind Bücher meine große Leidenschaft, wenn es meine Zeit erlaubt, bin ich immer mit einem guten Buch anzutreffen. Mich fasziniert alles, was mit Kreativität zu tun hat: Von Acrylbildern, über Glasmalerei bis hin zu Loombands habe ich schon vieles ausprobiert.


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