Das schöne Sardinien, Teil 1: Auf der Suche nach dem verlorenen Atlantis

19.11.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
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Das schöne Sardinien, Teil 1: Auf der Suche nach dem verlorenen Atlantis
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Die Sardinier sind fest und unerschütterlich davon überzeugt, dass ihre Insel der schönste Ort nicht nur in Italien sondern auf der ganzen Welt ist. Wenn man vor der Reise darüber nur lächelt: Einmal auf der schönen Insel angekommen, fängt man an zu verstehen, worauf dieser Glaube der Inselbewohner beruht.

Obwohl die sardische Küche echte Gaumenfreuden aus Fisch anbietet, hat der Name der Insel zur Enttäuschung aller Fischfreunde nichts mit den Sardinen zu tun. Die Ägypter tauften die Insel als „Schadana“ und die alten Griechen „Sandalyon“, wovon die Bezeichnung für unser beliebtes sommerliches Schuhwerk „die Sandalen“ abgeleitet wird. Das hängt wieder Mal überhaupt nicht damit zusammen, dass die Sardinier den ganzen Tag mit Sandalen beschuht auf ihren malerischen Bergen und Wiesen fröhlich herumlaufen. Nein, Sardinien heisst so, weil seine Konturen an einen Fussabdruck erinnern. Wenn man aber die ziemlich viereckige Insel auf der Landkarte anschaut, kommen nur zwei Vermutungen in den Sinn: Entweder handelt es sich um einen Plattfuss oder die antike Kartographie konnte nicht so exakt gewesen sein und hat die Masse dann fussgerecht abgerundet.

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Rügen – Inselträume werden wahr

18.11.2013 |  Von  |  Europa  | 
Rügen – Inselträume werden wahr
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Rügen ist mit einer Fläche von fast 930 Quadratkilometern Deutschlands grösste Insel. Sie liegt in der Ostsee vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns und ist durch den Strelasund vom Festland getrennt. Die Ostseeinsel ist eines der bevorzugten Ferienziele an der deutschen Ostseeküste und hat für einen traumhaften Urlaub wahrlich viel zu bieten.

Und das nicht nur im Sommer. Auf Rügen kann man zu allen Jahreszeiten erlebnisreiche Tage ganz nach persönlichem Gusto verbringen.

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Das Van Gogh Museum in Amsterdam: Ein Denkmal dem verkannten Genie

16.11.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Das Van Gogh Museum in Amsterdam: Ein Denkmal dem verkannten Genie
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Amsterdam hat touristisch gesehen ein schier unübersehbares Kulturangebot. Wenn man sich alles anschauen wollte, müsste man entweder die Reise verlängern oder dürfte nicht schlafen. Für alle aber, die sich für Kunst, besonders für die Malerei des 19. Jahrhunderts interessieren, wird ein Punkt auf jeden Fall ganz oben auf der Liste stehen: Das Van Gogh Museum.

Das Van Gogh Museum in Amsterdam befindet sich im Stadtbezirk Amsterdam-Zuid. Der Museumskomplex besteht aus zwei Gebäuden. Im Hauptgebäude ist die ständige Sammlung untergebracht, während im 1999 entstandenen Ergänzungsbau die temporären Ausstellungen Platz finden.  Eine unterirdische Passage verbindet beide Ausstellungsorte.

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Die Olivenölmühle EL Tendre, Teil 2: Seit sechs Generationen an der Ölpresse

15.11.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  |  1 Kommentar
Die Olivenölmühle EL Tendre, Teil 2: Seit sechs Generationen an der Ölpresse
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Wir machen mit unserer Führung weiter. Unerwartet werde ich Zeugin des Arbeitsalltags. Ein englisches Paar ist gekommen und hat seine eigene Olivenernte mitgebracht. Ein paar Handvoll Oliven werden gleich zermalmt. Der dunkle noch nach Feld riechende Brei wird in eine spezielle Maschine geschoben, wo er nach seinem Fettgehalt untersucht wird.

Die verarbeiteten Oliven stammen aus dem eigenen Anbau oder von in der Nähe liegenden bäuerlichen Betrieben. Aber auch Privatpersonen, die auf ihren Grundstücken Olivenbäume haben, können die eigene Ernte zur Mühle bringen und mit dem daraus gewonnenen Olivenöl nach Hause fahren. Das ist gar nicht so unwichtig, denn viele Nordeuropäer, die an der spanischen Costa Blanca ein Haus kaufen wollen, müssen plötzlich der Tatsache ins Gesicht sehen, dass die Häuser nach der jüngsten Regelung nur mit einem zehn Hektar grossen Grundstück verkauft werden. Es gibt auch kleinere Grundstücke, diese stammen aber aus den Zeiten, als es noch keine klaren Gesetze diesbezüglich gab, und wurden später in der vorhandenen Fläche als legal anerkannt. Aber auf jeden Fall sind Häuser mit zwei bis fünf Hektar umliegenden Landes gang und gäbe.

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Die Olivenölmühle El Tendre, Teil 1: Spaniens flüssiges Gold

15.11.2013 |  Von  |  Europa, Spanien  | 
Die Olivenölmühle El Tendre, Teil 1: Spaniens flüssiges Gold
3.8 (75%)
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Es gibt Lebensmittel, die trotz ihrer Einfachheit oder gerade deswegen absolut essenziell sind. Brot, Käse, Wein, Öl und Ähnliches sind genau so alltäglich wie außergewöhnlich wichtig. Sie sind wie Säulen, auf denen dann die nationalen Küchen ihre Gerichte basieren; die Grundfarben, auf denen die Starköche ihre bunten Kreationen entstehen lassen. Sollte eines Tages die Haute Cuisine mit ihren Delikatessen oder die Experimentalküche mit ihrem sphärischen Melonenkaviar verschwinden, würden ein paar Feinschmecker schon auf nüchternem Magen bitterlich weinen, jedoch wird die Welt eindeutig nicht untergehen. Wenn man aber den Menschen gutes Brot oder im Fall Südeuropas das Olivenöl wegnehmen würde, wäre die Naturkatastrophe vorprogrammiert.

Absolut zufällig entdecke ich bei mir um die Ecke einen touristischen Super-Geheimtipp. Das ist wieder mal so typisch spanisch – wenn man es nicht kennt, würde man es von alleine nie finden. Und so stecken die Touristenhorden brav in den Urlaubsreservaten und bekommen vom echten Spanien recht wenig zu sehen. Für diejenigen aber, die in Spanien nicht nur Strand und Hotel kennenlernen wollen, und besonders für diejenigen, die mediterrane Küche schätzen, – hier ein exzellenter Tipp, der sowohl die Wissbegierde als auch den Hunger stillen wird – die Olivenölmühle El Tendre in Elche.

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Die Insel Rhodos, Teil 8: Ein letzter Blick auf die grüne Insel

13.11.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Die Insel Rhodos, Teil 8: Ein letzter Blick auf die grüne Insel
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Unser Rückflug hat etwas Verspätung. Wir nehmen es ruhig und gelassen. Nach einer Woche jenseits des alltäglichen Stresses und ständigen Zeitdrucks und mehr noch – in Griechenland, wo die Diktatur der Uhr bei weitem nicht absolut ist, – wird man schon wesentlich entspannter. Letzten Endes bedeuten zwei Stunden Verspätung nicht nur unnötige Wartezeit, sondern auch gemütlich einen Kaffee trinken, das geschäftige flughafentypische Hin und Her beobachten, eng an einander sitzend die Fotos an der Kamera anschauen und die Erlebnisse der letzten Woche Revue passieren lassen.     

Alles auf der Insel war unvergesslich – die grüne Üppigkeit der Natur, das warme kristallklare Meer, die malerischen Sehenswürdigkeiten, die alten Ruinen vor allem, und die freundlichen Inselbewohner, natürlich. Doch in unserer Eindrücke-Kollektion gab es noch ein Highlight, das besonders nachhaltig war, weil wir damit vielleicht gar nicht gerechnet und nichts oder wenig davon gewusst haben. Es geht um den italienischen Einfluss auf die Architektur und Infrastruktur von Rhodos.

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Die Insel Rhodos, Teil 7: Die Thermen von Kallithea – ein Tag wie im Kino

12.11.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Die Insel Rhodos, Teil 7: Die Thermen von Kallithea – ein Tag wie im Kino
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Die Thermalanlage von Kallithea befindet sich etwas südlicher von Rhodos-Stadt an der Ostküste zwischen dem betriebsamen Ort Kallithea und der Freizeit-Hochburg Faliraki. Fern vom touristischen Getümmel hat man den Eindruck, dass die Zeit hier langsamer verläuft.

Die Therme liegt ganz am Rande einer geschlossenen Bucht, versunken im exotischen Palmengrün, umgeben vom strahlend blauen Wasser so weit das Auge reicht. Man hat den Eindruck, einen Ort der kompromisslosen Ruhe gefunden zu haben. Dagegen kann man sich gar nicht wehren: Nach einem fünfminütigen Spaziergang durch die Anlage spürt man plötzlich, über allen Gipfeln der Seele ist Ruh. Und der angewöhnte touristische ich-muss-mir-möglichst-viel-möglichst-schnell-anschauen-Galopp verwandelt sich in ein Lustwandeln.

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Istanbul – Reisen zwischen zwei Kontinenten

11.11.2013 |  Von  |  Europa  | 
Istanbul – Reisen zwischen zwei Kontinenten
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Obwohl Istanbul nicht die offizielle Hauptstadt der Türkei ist, bildet sie in vielerlei Hinsicht den Mittelpunkt des Landes. Ihre aussergewöhnliche Lage zwischen Europa und Asien verleiht der Stadt eine ganz besondere Bedeutung und macht sie zu einem Sammelpunkt unzähliger Kulturen, Sprachen und Geschichten.

Istanbul – das legendäre Konstantinopel – wurde gegründet von den Griechen, erobert von Römern und Kreuzrittern; die Perser hielten ebenso Einzug in die Stadt am Bosporus wie die Goten und die Herrscher des Osmanischen Reichs. Umso weniger verwundert es, dass Istanbul bis heute aussergewöhnlich reich an kulturellen, militärischen und religiösen Bauwerken unzähliger Völker und Epochen ist.

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Helsinki – weisse Perle an der Ostsee

08.11.2013 |  Von  |  Europa  | 
Helsinki – weisse Perle an der Ostsee
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Umgeben von Schären, Naturbuchten und Nadelwäldern lädt Helsinki zu einem Städteurlaub der ganz besonderen Art ein. Die finnische Hauptstadt spiegelt viel von der Seele der Finnen und ihrer Heimat wider: Sie ist eine lichtdurchflutete Sommermetropole voller Klänge und Gerüche, im Winter jedoch kalt, dunkel und verschneit wie die endlosen Weiten des finnischen Nordens.

Das moderne, international orientierte Finnland können Besucher in Helsinki ebenso erleben wie das wortkarge und bisweilen misstrauische Verhalten, hinter dem viele Finnen ein ausgesprochen sensibles Wesen verbergen.

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Die Insel Rhodos, Teil 6: Petaloudes – zu Besuch im Tal der Schmetterlinge

06.11.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Die Insel Rhodos, Teil 6: Petaloudes – zu Besuch im Tal der Schmetterlinge
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Wenn man nicht gerade im Hochsommer, etwa von Mitte Juni bis September, auf Rhodos Urlaub macht, wird man kaum glauben, dass das Schmetterlingstal nicht nur dem Namen nach etwas mit Schmetterlingen zu tun hat. Schliesslich ist der einzige Falter, den man zu sehen bekommt, die eigene Faltkarte unter dem Arm. Berühmt wurde das Schmetterlingstal dank dem israelischen Satiriker Ephraim Kishon, der sich in einem seiner Bücher aufrichtig wunderte, wo denn die versprochenen Schmetterlinge stecken. Doch wenn man das Glück hat, zu der richtigen Jahreszeit das Schmetterlingstal zu besuchen, wird man zum Zeugen eines aussergewöhnlichen Naturspektakels.

Petaloudes oder das Tal der Schmetterlinge befindet sich im Inselinneren und kann von Rhodos-Stadt her sowohl auf der Westküstenstrasse über Kalithies und Psinthos als auch auf der Ostküstenstrasse über die Abzweigung hinter Paradisi erreicht werden. Das Tal hat drei Eingänge. Merkwürdigerweise zahlt man Eintritt nur am mittleren. Wer sich wirklich für die  Schmetterlinge und nicht nur fürs Wandern interessiert, sollte schon im Juli oder August kommen. Aber auch in der Hochsaison ist die für den Besuch gewählte Uhrzeit nicht unwichtig – denn „tiefe Stille herrscht im Wasser“ gegen Mittag.

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