Hansestadt Bremen lockt mit seltenen Gibbon-Affen und jeder Menge Silvesterspass

01.11.2016 |  Von  |  Deutschland, Europa, News

Geschätzte Lesezeit: 7 Minuten

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Die traditionsbewusste Hansestadt Bremen verbindet man nicht unbedingt mit wilden Sachen. Und doch könnte sich erlebnishungrige und tierbegeisterte Erdenbürger eine Reise an die Wesermündung lohnen.

Seit Ende September ist im Erlebnismuseum botanika eine Familie der raren Weisshandgibbons zu erleben – vom 40-jährigen Gibbon-Opa bis zum drei Monate alten Affen-Baby. Und zu Silvester offeriert gibt es rund um den legendären Roland Genuss und Party ohne Ende – für jeden Geschmack und Geldbeutel.

Gibbon-Familie ziehen in grünes Entdeckerzentrum für Globetrotter ein

In der botanika gehen Globetrotter auf eine Reise nach Fernost, vom Himalaya über Borneo bis nach Japan. Zu Beginn erwarten die Besucher im Entdeckerzentrum interaktive Exponate und anschauliche Multimedia-Präsentationen rund um das Thema Pflanzen. In den anschliessenden Gewächshäusern geht es durch die vielfältigen Lebensräume Asiens, begleitet von Kult-Figuren, Buddha-Statuen und exotischen Süsswasserfischen. Im Herbst und Winter erleben die Besucher frei fliegende tropische Schmetterlinge aus Asien, Amerika sowie Afrika. Seit einigen Wochen sind hier nun auch fünf Weisshandgibbons zu sehen – ein Elternpaar, zwei junge Gibbons und ein Baby.

Vom Aussterben bedroht

Die vom Aussterben bedrohten Kletterkünstler werden 45 bis 65 Zentimeter gross und wiegen ausgewachsen fünf bis sieben Kilogramm. Ihren Namen verdanken die Tiere dem weissen Fell an Hand- und Fussrücken. In der Roten Liste für bedrohte Arten und dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen sind die, auch Lar genannten, Tiere als stark gefährdet eingestuft. Besonders im chinesischen Yunnan-Gebiet, dessen Pflanzenwelt sich in der botanika-Ausstellung wiederfindet, drohen sie auszusterben. In der Natur kommen Weisshandgibbons fast nur noch in ausgewiesenen Schutzgebieten vor. Auch die Nachzucht in Zoos trägt dazu bei, die Art zu erhalten.

Einer der ältesten Weisshandgibbons der Welt

Bei dem 40-jährigen Gibbon-Familienvater handelt es sich wahrscheinlich um einen der ältesten Weisshandgibbons weltweit. Anzusehen ist ihm sein hohes Alter aber nicht: Genau wie der Rest der Affenbande erkundete auch er direkt nach dem Umzug seine neuen Klettermöglichkeiten auf 50 Quadratmetern im Innen- und ebenso viel im Aussenbereich. Die Gibbons finden mit mehreren Seilen und Ästen ausreichend Angebote zum Klettern und Toben. Das neue Zuhause der kleinen Menschenaffen stellt übrigens eine Übergangslösung dar, in denen die Tiere voraussichtlich zwei Jahre bleiben werden. Langfristig sollen die Kletterkünstler in einem Neubau mit zwei aneinander angrenzenden Gehegen hinter der botanika untergebracht werden.

Tierfreunde können einen Besuch der Gibbons ideal mit einem Blick in die Sonderausstellung „Im Reich der tropischen Schmetterlinge“ verknüpfen. Noch bis zum 26. Februar 2017 zeigt die botanika Atlasspinner, Himmelsfalter und 60 weitere Schmetterlingsarten. Insgesamt 700 frei schwebende Schönheiten können die Besucher in tropischer Wärme beobachten.



Bremen leuchtet – Silvester geniessen an der Wesermündung

Zum Jahreswechsel muss es schon was Besonderes sein. Das alte Jahr soll genussvoll verabschiedet, das neue mit Glanz und Gloria begrüsst werden. Bremen hat da für jeden das Richtige im Angebot. Ob glamourös, rustikal oder im Stil der 20er-Jahre: Die Bremer Touristik-Zentrale offeriert den Feierlustigen Veranstaltungen für jeden Geschmack und Geldbeutel in den zentralen Schauplätzen der Hansestadt.

Exquisites für Gaumen und Augen

Das Radisson Blu Hotel, an der historischen Böttcherstrasse gelegen und nur wenige Schritte von Rathaus und Roland (UNESCO-Welterbe) entfernt, lädt zum exquisiten Silvesterabend ein: Im Herzstück des Vier-Sterne-Hotels, dem neuen Lifestyle-Restaurant im gläsernen Atrium, geniesst das elegant gekleidete Publikum atemberaubende Spezialitäten internationaler Buffets. Neben seinen beliebten Burger-Kreationen präsentiert Küchenchef Michael Hachmeister zahlreiche weitere Köstlichkeiten, von Austern mit Schalotten-Vinaigrette über Zanderfilet mit Kürbisragout bis zur ungewöhnlichen Hagebutten-Ricottacreme.

Die 350 Gäste dürfen sich auf Überraschungs-Show-Acts, eine Live-Band und einen DJ freuen. Nach Lust und Laune wird die Tanzfläche zu Musik aller Richtungen gestürmt. Dank der zentralen Lage des First-Class-Hotels zwischen Marktplatz und Weser sind es zum „Feuerwerk-Gucken“ an der Weserpromenade nur zwei Minuten zu Fuss. Eintrittskarten zur Party sind ab 140,- Euro pro Person erhältlich. Im Preis sind die Buffets sowie Hausweine, Sekt, Bier, Kaffee, Tee, Softgetränke und Campari Drinks enthalten. Für 295,- Euro pro Person im Doppelzimmer erweitert sich das Angebot um zwei Übernachtungen mit Frühstück im Radisson Blu Hotel.

Handfestes und selbstgebrautes Bremer Bier im Gasthaus

Gesellig geht es bei der Silvesterparty im „Schüttinger“ zu: Bremens älteste Gasthausbrauerei liegt direkt in der Böttcherstrasse, die sich durch eine seltene expressionistische Architektur sowie Museen, Kunsthandwerksstätten und Gastronomie auszeichnet. 1990 hat die Schüttinger Gasthausbrauerei die alte Bremer Tradition der Hausbrauerei wieder zum Leben erweckt und bewirtet ihre Gäste seitdem mit süffigem, selbstgebrautem und vor allem echtem Bremer Bier. Hier wird auf langen Holzbänken zusammengerückt, nach Herzenslust am kalt-warmen Buffet geschlemmt oder das Tanzbein zum DJ-Sound geschwungen. Im Preis von 39,50 Euro pro Person sind das Buffet, ein Sekt zum Anstossen auf das neue Jahr und Mitternachtsleckereien enthalten.

Geniessen und feiern hoch über der Altstadt

„The Great Gatsby“ lautet das Motto in der verglasten Roof Lounge des ATLANTIC Grand Hotels, das zentral zwischen Marktplatz und Weserpromenade liegt. Im 20er-Jahre-Flair geniessen die Gäste, neben einem Sechs-Gänge-Menü, Champagner und Live-Jazz vom „Metropol Ensemble“, eine atemberaubende Sicht von der Dachterrasse über die historische Altstadt.

Um Mitternacht wirft das Publikum garantiert einen besonders exklusiven Blick auf die Feuerwerke über der Hansestadt, denn die Roof Lounge befindet sich in der siebten Etage des Vier-Sterne-Hotels. Wer in der Mode der Zeit aufläuft, kann den Preis für das schickste Kostüm des Abends gewinnen. Der Preis von 290,- Euro pro Person beinhaltet neben Menü und Champagner eine Übernachtung im Komfort-Zimmer, weitere ausgewählte Getränke, ein Katerfrühstück, Süsses aus der hauseigenen Patisserie sowie einen Piccolo Sekt auf dem Zimmer.

 

Artikel von: Bremer Touristik-Zentrale
Artikelbild: © Bremer Touristik-Zentrale

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