„Königin des Südens“ – die philippinische Insel Cebu

04.02.2015 |  Von  |  Asien
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„Königin des Südens“ – die philippinische Insel Cebu
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Die Republik der Philippinen, dieser pazifische Inselstaat mit seinen mehr als 7000 Inseln, ist für viele immer noch ein völlig unbekanntes Land.

Neben herrlichen Berglandschaften, Vulkanen, kristallklarem Meer und paradiesischen, mit Palmen gesäumten, weissen Sandstränden und Durchschnittstemperaturen von 26° Celsius sind die Philippinen aber noch viel mehr: Eine der am schnellsten wachsenden Wirtschaftsnationen im gesamten asiatischen Raum.

Die Nationalsprachen auf den Philippinen sind Filipino und Englisch, welche von der einheimischen Bevölkerung beide sehr gut beherrscht werden.

Tropisches Inselparadies und aufstrebende Wirtschafts-Metropole auf 4.422km² im Herzen der Philippinen

Im Herzen dieses tropischen Paradieses, inmitten der Inselgruppe der Visayas, liegt die Insel Cebu – die “Königin des Südens”. Sie bietet ein mildes und tropisches Klima und ist durch die Nachbarinseln Bohol, Negros, Siquijor und Leyte ideal vor Tsunamis geschützt. Auch auftretende Taifune machen meist einen Bogen um die Insel.

Ein noch weitgehend unbekanntes Urlaubsziel erschliesst sich dem werten Besucher: Tropische Schönheit, internationales Ambiente und pulsierendes Wirtschaftszentrum der Philippinen.

Cebu erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung über mehr als 300 km, misst an der breitesten Stelle fast 70 km und bietet auf einer Fläche von 4.422 km² mehr als 3 Millionen Einwohnern eine Heimat. Auf der immergrünen Insel wechseln sich dicht besiedeltes Küstentiefland mit dicht bewaldetem Bergland ab. Da Cebu eine recht schmale Insel ist, spielt sich das Leben hauptsächlich in den flachen Gegenden entlang der Küste ab.


Tropische Schönheit, internationales Ambiente und pulsierendes Wirtschaftszentrum der Philippinen (Bild: © joyfull - shutterstock.com)

Tropische Schönheit, internationales Ambiente und pulsierendes Wirtschaftszentrum der Philippinen (Bild: © joyfull – shutterstock.com)


Das angenehme Klima

Viele Europäer sind bei ihrem ersten Besuch auf Cebu überrascht, welches angenehmes und gut verträgliches Klima auf der Insel herrscht. Da keine Ortsschaft weiter als 35 km von der Küste entfernt liegt und ganzjährig eine leichte Brise vom Meer weht, sind die Temperaturen sehr erträglich.

Auf Cebu gibt es keine direkte Trocken- und Regenzeit und es herrscht ganzjährig ein trockenes Klima. Die typischen Monsunregen gibt es hier nicht, die auftretenden Regenschauer und Gewitter sind oft von kurzer Dauer und werden schnell von herrlichem Sonnenschein abgelöst. Bedingt durch das Wechselspiel zwischen Sonne und Regen zählt die Insel Cebu zu den grünsten, blühendsten und fruchtbarsten Inseln auf der Welt.


Ogtong Höhlen mit kristallklarem Wasser (Bild: © Jordan Tan - shutterstock.com)

Ogtong Höhlen mit kristallklarem Wasser (Bild: © Jordan Tan – shutterstock.com)


Eine blutige Geschichte

Mit dem Portugiesen in Diensten der spanischen Krone, Ferdinand Magellan, landete am 8. April 1521 der erste Europäer auf der Insel Cebu und beanspruchte diese für Spanien. Es begann die Verbreitung des Christentums über die gesamten Philippinen, und das “Kreuz des Magellan” in Cebu-City, eines der berühmtesten Wahrzeichen der Insel, zeugt noch heute von der Taufe der ersten Christen an diesem Ort.

Auch versuchte Magellan die nahe Cebu gelegene Insel Mactan zu besetzen, wurde aber in der “Schlacht von Mactan” von den Truppen des Inselkönigs Lapu-Lapu vernichtend geschlagen und fand den Tod.


Das Fort San Pedro (Bild: © Kuz'min Pavel - shutterstock.com)

Das Fort San Pedro (Bild: © Kuz’min Pavel – shutterstock.com)


Diese Niederlage hinderte die Spanier allerdings nicht daran, wenige Jahre später die ersten Europäer anzusiedeln und das gesamte Archipel zu Ehren des spanischen Königs Philip II den Namen “Las Islas Filipinas”, die Philippinen, zu geben.

Kultur, Menschen und Religion

Schon seit dem 14. Jahrhundert wirkten viele unterschiedliche kulturelle Einflüsse auf die Insel Cebu und die Philippinen ein. Chinesische Stämme, Muslime im Süden der Philippinen, Spanier mit der Einführung des katholischen Glaubens, US-Amerikaner im 20. Jahrhundert – sie alle hinterliessen ihre noch heute auf Cebu deutlich erkennbaren Spuren.


Die Filipinos heissen jeden Fremden mit einem breiten Lachen auf Cebu willkommen (Bild: © Sascha Burkard - shutterstock.com)

Die Filipinos heissen jeden Fremden mit einem breiten Lachen auf Cebu willkommen (Bild: © Sascha Burkard – shutterstock.com)


Das freundliche und gesellige Volk der Filipinos heisst jeden Fremden mit einem breiten Lachen auf Cebu willkommen. Man ist überrascht, wie viel Lebensfreude und welche positive Lebenseinstellung, auch im ärmeren Gegenden der Insel, die Menschen haben. Über 80 % der Bevölkerung sind streng katholische Christen, die ihre Heiligen auf Fiestas gerne und ausgiebig feiern.

Eine aufstrebende Metropole

Cebu-City, die Inselhauptstadt von Cebu, ist die am schnellsten wachsende Stadt in Asien und hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Geschäfts-, Wirtschafts- und Touristenmetropole entwickelt. Die älteste und zweitwichtigste Stadt der Philippinen kann locker mit den Metropolen dieser Welt mithalten.

Wolkenkratzer mit First-Class-Hotels, internationale Bankhäuser, traumhafte und sehr gut sortierte Einkaufszentren (auf Cebu entsteht zur Zeit das grösste Einkaufszentrum Asiens), Flughafen mit internationalen Verbindungen, Ärztehäuser, Fachkliniken, Containerhafen, glamouröses Nachtleben – hier erlebt man das Wirtschaftswunder an jeder Ecke. Und wer im Vorfeld der Meinung war, ein Dritte-Welt-Land zu bereisen, der wird direkt nach der Landung auf Cebu eines Besseren belehrt.

An jeder Ecke der Stadt wird gebaut, entstehen neue Eigentumswohnungen und Autohäuser. Durch die Stadt fahren luxuriöse Automarken und die Bevölkerung schlendert, bewaffnet mit dem Smartphone, durch die Innenstadt.

Natur und Tauchen

Cebu ist auch für Naturliebhaber ein echtes Paradies. Viele der insgesamt 14.000 verschiedenen Pflanzen auf den Philippinen sind auf der Insel zu finden. Und da das Inselreich zu den artenreichsten Länder zählt, sind auch an jeder Ecke Echsen, Krokodile, Varane, Wasserbüffel, Papageien, Koboldmakis sowie Walhaie und Delfine zu bewundern.


Cebu ist auch für Naturliebhaber ein echtes Paradies. (Bild: © Neung Duang - shutterstock.com)

Cebu ist auch für Naturliebhaber ein echtes Paradies. (Bild: © Neung Duang – shutterstock.com)


Die Wassertemperaturen auf Cebu liegen zwischen 26°und 30° und bieten somit ideale Bedingungen für das Tauchen über das ganze Jahr. Rund um die Insel verteilt liegen viele der schönsten Tauchreviere der Welt. Ob Wrack- oder Steilwandtauchen, ob Mandarinfische oder farbenfrohe Korallenriffe – das Herz eines jeden Tauchers wird auf Cebu höher schlagen.

Auswandern auf die Insel Cebu

Immer mehr Europäer und Nord-Amerikaner, ob jung oder alt, wandern Jahr für Jahr auf die Insel Cebu aus, und die steigenden Einwandererzahlen haben viele gute Gründe: Geringe Lebenshaltungskosten, die Gastfreundlichkeit der Einheimischen, die gute medizinische Versorgung, die herrliche Natur, die Religion, das Klima, die Sprache, die sicheren politischen Verhältnisse und die einfachen Einwanderungsbedingungen. Auf der Internetseite philippinen-auswandern.com erfährt man alles Wissenswerte über Cebu aus erster Hand. Hier geben ein dort lebendes, deutsches Auswanderer-Ehepaar wichtige Information und Tipps rund um die philippinische Trauminsel Cebu. Auswandern muss kein Traum bleiben – wann kommen Sie?

 

Oberstes Bild: © T Anderson – shutterstock.com

Über Uwe Fürst

Heike Fürst (Bj. 1971) und Uwe Fürst (Bj. 1964) sind seit über 20 Jahren verheiratet und kinderlos. Ihre Heimat in Deutschland war die Stadt Dortmund, wo Heike als Verkäuferin und Uwe als Internet-Marketer arbeitete. Schon immer war ihr grosses Ziel, den Lebensabend unter südlicher Sonne zu verbringen. Im Jahr 2012 war es soweit, das Ziel der Auswanderung war gefunden, die Insel Cebu auf den Philippinen. Nach gut 8 Monaten der Vorbereitung haben sie im Mai 2013 ihr neu gebautes Haus in Alcoy bezogen, und sie haben bis heute die Entscheidung, Deutschland für immer zu verlassen, nicht bereut.

Webseite: philippinen-auswandern.com


5 Kommentare


  1. Hallo,

    Ich habe selten solch einen Unfug gelesen. Ich selbst bin Filipina. Nun mal ein paar Fakten zu meinem Land:

    • Die Menschen sind freundlich, solange sie denken, dass du Geld hast. Wenn nicht, dann bist du uns ziemlich egal.

    • Englisch? Mit Glück die angestellten in einem Callcenter oder Pinoys welche in den Touristenregionen beschäftigt sind.Auch da leider nur „Carabao-Englisch“. Ich würde sagen rund 90% der Pinoys sprechen kein Englisch. Es scheint nur so, weil wir viele englische und spanische Wörter nutzen, da es kein äquivalent in Filipino gibt.

    • Geringe Lebenshaltungskosten? Nur weil Gehälter und Mieten niedrig sind? Lebensmittel sind teurer als in Europa.

    • Sichere politische Lage? Das sagen Sie mal bitte den 44 Polizisten, die gerade hingerichtet worden sind. Mal die politische Landkarte der Philippinen betrachtet? Unsere Regierung? Gekaufte Wahlen? Getötete Journalisten? Mal, was von Korruption in den Philippinen gehört ? Eine sichere politische Lage ist wohl ein Witz, oder?

    • Eine gute medizinische Versorgung? Ja, wenn Sie es sich leisten können. 90% der Leute hier können das nicht.

    • Die Philippinen eine Industrienation? Sie wollen uns veralbern, oder? Ein Dritte Welt Land mit schlechter Infrastruktur in dem sich nur eine Minderheit das Leisten kann was Sie hier anbiedern: „Traumhafte und sehr gut sortierte Einkaufszentren“ (ja, leider sogar mehr als Schulen); an jeder Ecke der Stadt wird gebaut, entstehen (leere) neue Eigentumswohnungen und Autohäuser (nett, alles für die reichen und korrupten).

    Auswandern sollte ein Traum bleiben – zumindest das Auswandern auf die Philippinen. Warum glauben Sie eigentlich, warum wir Pinoys, wenn wir die Chance haben, das Land zu verlassen dies auch tun?

    Bitte bei der Wahrheit bleiben und nicht einige Kirschen picken, die Ihren Vorstellungen der Philippinen aber nicht den Tatsachen entspricht.

    • www.philippinen-auswandern.com

      Hallo Nancy,

      da wir denken, dass Sie schon selber als Filipina lange nicht mehr die Insel Cebu besucht haben und vielleicht irgendwo im „Ausland“ leben, gehen wir doch gerne auf Ihren Kommentar ein.

      – Bislang waren alle Menschen, die wir auf Cebu getroffen haben, sehr freundlich zu uns. Auch wenn sie kein Geld von uns zu erwarten hatten.

      – Mit der englischen Sprache sind wir bei den Bewohnern auch in der hintersten Ecke der Insel Cebu gut zurecht gekommen und Englisch wird an den Schulen gelehrt.

      – Aha, Lebensmittel sind also teuer als in Europa. Da fragen wir uns doch, weshalb wir hier extrem weniger Geld für Lebensmittel ausgeben als in D.

      – Glauben Sie ernsthaft, nur weil Sie in Europa einen Wahlzettel ausfüllen, dass die Wahlen korrekt ablaufen, das es keine Korruption gibt, das Ihre Regierung Ihnen nur das Beste will… dann träumen Sie weiter.

      – Natürlich können sich viele Einheimische die medizinische Versorgung nicht leisten, aber schauen Sie doch einfach mal in die USA und machen sich ein wenig schlau. Dort haben mittlerweile 50% der Bevölkerung keine Krankenversicherung mehr.

      – Genau Nancy, die Philippinen sind das wirtschaftlich am schnellsten wachsende Land in Süd-Ost-Asien,oder ist Ihnen das entgangen? Auch in Europa entstehen viele Einkaufszentren, deren Angebot von vielen Einheimischen wegen Geldmangel überhaupt nicht genutzt werden können.

      – …und was glauben Sie, warum so viele Menschen Jahr für Jahr Europa den den Rücken kehren? Weil das Leben so billig ist, die Abgabenlast so niedrig ist, die Rente im Alter gesichert ist und die Regierungen alles tun, damit es Ihnen gut geht?

      Denken Sie mal darüber nach…

      Mit sonnigen Grüßen von der Insel Cebu

  2. Ich gehe davon aus, dass Sie wohl erst kurze Zeit auf den Philippinen sind und nicht wie ich rund 40 Jahre dort verbracht haben?

    Daher lassen Sie uns doch auf den jeweiligen Erfahrungsschatz zurückgreifen?!

    Wir reden von den Philippinen :

    – Warten Sie bis wir denken, dass Sie kein Geld mehr haben oder auch bis wir denken Sie haben zu viel davon. Der Tag wird kommen – glauben Sie es.

    – Schauen Sie sich bitte einmal einen Stundenplan an – Sie haben ja keine Kinder und ich bin sicher, dass Sie keinen großen Kontakt zu Einheimischen haben. Sie wohnen sicherlich in einem schönen Haus in einer deutschen Community?

    – Was essen Sie hier auf den Philippinen? Salami und Schinken? Trinken Sie Milch? Essen Sie Eier oder gute Schokolade? Aber selbst der Reis ist auf den Philippinen im Preis hoch. Womöglich essen Sie aber auch nur die kleinen Portionen in einer Eatery, die aufgrund der niedrigen Löhne und des niedrigen Einkommens billig sind?

    – Sicherlich möglich – aber bekommen Sie in Deutschland Geld für Ihre Stimme direkt vor dem Wahlbüro? Sie sehen Nachrichten in Tagalog – bitte bleiben Sie realistisch und vergleichen Sie hier nicht Äpfel mit Birnen. Sie wollen ernsthaft die Korupption in Deutschland mit der in den Philippinen vergleichen?

    – Obama Care – wir sind aber in den Philippinen. Weil es in den USA oder sonst wo nicht gut ist, bedeutet dass für Sie, das der Zustand hier toll ist, weil „nur schlechter“? Wie sieht es mit der Krankenversicherung in Deutschland aus? Wenn Sie hier kein Geld haben, dann sterben Sie. Sie haben eine Einstellung… 😀

    – Richtig – warum machen Sie dann dafür Werbung? Die Philippinen wachsen schnell weil die Löhne niedrig sind – Glück für Sie, oder? Auch sollte der Bevölkerungswachstum hier, der noch mehr Elend bringt nicht außer Acht gelassen werden.

    – Ich wusste tatsächlich nicht, dass es 10 Millionen Deutsche Auswanderer gibt. Vergleichen Sie Deutschland bitte nicht mit Litauen und den Kosovo. Ist es nicht eher so, dass viele Europäer nach Deutschland hin Auswandern?

    Es scheint mir, dass Sie sich auf den Philippinen wohlfühlen, weil es Ihnen hier in den Philippinen mit wenig Geld besser geht als in Deutschland. Sie freuen sich also darüber , dass Sie uns Pinoys ausbeuten können – sicherlich haben Sie doch eine Maid für 3000 oder 4000 Peso im Monat?

    Kommen Sie ins Leben und setzen Sie Ihre rosa Sonnenbrille ab. Die Philippinen mögen für Sie mit Ihrem Geld vielleicht ein Paradies sein. Schön für Sie! Für über 90 Millionen Pinoys ist es das aber nicht. Besuchen Sie bitte mal ein Squatter in Manila und kommen Sie mal aus Ihrer „Schutzhaft in Cebu“ heraus.

    Denken Sie mal darüber nach…

  3. Nancy du hörst nicht gerade wie ein pinoy, eher wie ein frustrierter deutscher der meint alles müsse für dich laufen. Also hören Sie auf zu lügen und bleiben Sie doch schön in Deutschland. Dort ist Ihre Frust gut aufgehoben. Wir pinoys mögen nicht reicht sein, aber lieben unser Land ganz bestimmt. Und kommen Sie nicht mit, wieso wir unser Land verlassen bla bla..

  4. Klasse Artikel. Vielen Dank dafür. Christian äussert sich treffend zu den Kommentaren. Besser kann man es kaum sagen. Ohne Geld ist das Leben überall schwierig. Mit etwas Geld aber sicher in Cebu hervorragend. Nach Spanien möchte ich auch nicht ohne Geld auswandern…

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