Mallorca mit Hollywood-Flair – bekannte Drehorte

19.09.2016 |  Von  |  Spanien
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Mallorca mit Hollywood-Flair – bekannte Drehorte
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Mallorca im Film: Die Baleareninsel ist nicht nur ein beliebtes Reiseziel. Sie wird auch von Produzenten und Regisseuren sehr geschätzt. Die ursprünglichen Küstenabschnitte und zahlreichen Sonnenstunden veranlassen viele Produktionsfirmen, Mallorca als Drehort auszuwählen. Dreharbeiten gehören daher schon fast zum Alltag. Und so sind auch des Öfteren Wohn- und Aufnahmewägen zu sehen, die szenisch beliebte Orte besiedeln.

fincallorca, führender Vermittler von Fincas auf Mallorca, hat die Highlights der Filmgeschichte Mallorcas zum Nachreisen zusammengestellt.

Camp de Mar: „A long way down“

Hohen Besuch auf der Balearen-Insel gab es 2014 durch den Ex-James Bond-Darsteller Pierce Brosnan. Am Flughafen Son Sant Joan sowie in Camp de Mar drehte er Szenen zum britischen Streifen „A long way down”. Mit dabei waren weitere Filmgrössen wie Sam Neill. Brosnan mimt im Film einen Lebensmüden, der zufällig auf Gleichgesinnte trifft und mit ihnen einen gemeinsamen Selbstmordtermin vereinbart.

Dabei stellen sie fest, wie viel Lebenslust noch in ihnen steckt und fahren zusammen in den Ferien. Der Strand des kleinen Touristenortes Camp de Mar bietet jeglichen Service, den sich Reisende wünschen. Die Strandbar liegt auf einer kleinen, vorgelagerten Insel und ist nur über einen Steg zu erreichen – über den auch schon Pierce Brosnan lief.


Camp de Mar (Bild: fincallorca)

Camp de Mar (Bild: fincallorca)


Sóller und Sa Calobra: „Cloud Atlas“

2011 entstanden verschiedene Szenen des Films „Cloud Atlas“ mit Tom Hanks und Halle Berry auf Mallorca. Die schroffe und mediterrane Landschaft rund um Sa Calobra, Sóller und den Puig Major verschmelzen mit der verschachtelten Geschichte des Films. Trotz starker Nachbearbeitung der Landschaft im Film lassen sich noch die ursprünglichen, mallorquinischen Drehorte erkennen.

So beispielsweise die beliebte Touristenattraktion, die Mündung des Torrent de Pareis bei Sa Calobra oder die Bergszenen rund um den Puig Major. Die naturbelassenen Küstenformationen gehören zu den begehrtesten Drehorten der Insel. Während des gesamten Filmdrehs von „Cloud Atlas“ war das historische Segelschiff „Earl of Pembroke“ im Hafen von Sóller zu sehen.


Sa Calobra Torrent de Pareis (Bild: fincallorca)

Sa Calobra Torrent de Pareis (Bild: fincallorca)


Cala Fornells und Cala Monjo: „Das Böse unter der Sonne“

Agatha Christie war Zeit ihres Lebens öfter zu Gast auf der Insel im Mittelmeer. So schreibt sie in ihren Erzählungen von Pollenҫa, Formentor, Sóller und Alcúdia. Nach dem Tod der Schriftstellerin wurde Mallorca Drehort ihrer Erzählung „Das Böse unter der Sonne“, obwohl diese auf der griechischen Insel Kreta spielt, mit Sir Peter Ustinov in der Hauptrolle. An der Cala Fornells wurde der Tatort inszeniert und die Cala Formentor diente als Drehort für das Kreuzverhör.

In der Bucht Cala Fornells finden sich kleine Sandflächen und felsige Abschnitte, von deren Vorsprüngen Reisende ins Meer hechten. Auch die Bucht bei Cala Monjo ist in „Das Böse unter der Sonne“ zu sehen, heute ist sie als FKK-Naturstrand unter Reisenden bekannt.


Cala Fornells (Bild: fincallorca)

Cala Fornells (Bild: fincallorca)


Playa de Formentor: „Ein ganzes halbes Jahr“

2016 war Emilia Clarke für die Dreharbeiten des Films „Ein ganzes halbes Jahr“ auf der Balearen-Insel vor Ort. Die „Mutter der Drachen“ aus Game of Thrones reist in ihrem neuen Kinohit gemeinsam mit Sam Claffin zu romantischen Paarferien nach Mauritius. Das Filmteam drehte jedoch alle Mauritiusszenen auf Mallorca – genauer an der Playa de Formentor, im Norden bei Pollenҫa. Laut Regisseurin Thea Sharrock die ideale Kulisse, um den Inselstaat im Indischen Ozean zu fingieren.

Gerade der Hafen von Pollenҫa, die umliegenden Restaurants und vor allem der Sandstrand kommen dem Flair von Mauritius nahe. Weitere Szenen des Films drehte sie auch in der Hauptstadt Palma de Mallorca.


Playa de Formentor (Bild: fincallorca)

Playa de Formentor (Bild: fincallorca)


Castell de Bellver: „Jack & Jill“

Hauptdarsteller Adam Sandler hat Mallorca während der Dreharbeiten zur amerikanischen Komödie „Jack & Jill“ nicht betreten. Dennoch hat das Filmteam hier 2011 einige Szenen abgedreht. Ganz in der Nähe von Palma de Mallorca liegt die Festung Castell de Bellver. Das Kastell ist eine ungewöhnliche Sehenswürdigkeit, denn anders als viele Wehrbauten ist es rund gebaut. Im Erdgeschoss der Burg befindet sich das Museum zur Stadtgeschichte mit zahlreichen archäologischen Funden.

Im Film „Jack & Jill“ dient sie jedoch als herrschaftlicher Wohnsitz von Al Pacino. Der Oscar-Preisträger verliebt sich in der Komödie Hals über Kopf in Jill, die ebenso wie Jack Adam Sandler selbst spielt. Einmalig in der Geschichte der goldenen Himbeere gewann „Jack & Jill“ in jeder Kategorie die Auszeichnung. Das Castell de Bellver ist einen Besuch allemal wert.


Castell de Bellver (Bild: fincallorca)

Castell de Bellver (Bild: fincallorca)


Ca’n Picafort: „Rubbeldiekatz“

Auch der Berliner Filmemacher Detlev Buck entschied sich 2011 zu einem Dreh auf Mallorca. In „Rubbeldiekatz“ übernahm er selbst eine der wichtigsten Rollen neben der Hauptfigur namens Alexander, die der erfolgreiche deutsche Schauspieler Matthias Schweighöfer besetzte. Alexander nimmt in der romantischen Komödie als Frau verkleidet an einem Casting teil und bekommt tatsächlich als Alexandra die Rolle. Einige Filmszenen spielen dabei in einer Luxusvilla bei Ca’n Picafort, bei denen Matthias Schweighöfer sogar tierische Unterstützung bekam. Der Filmterrier Hugo flog mit Frauchen eigens für die Dreharbeiten nach Mallorca.


Luxusvilla auf Mallorca (Bild: fincallorca)

Luxusvilla auf Mallorca (Bild: fincallorca)


Artà und Cala Sa Calobra: „Sindbads siebente Reise“

Auch wahre Filmklassiker entstanden in den Kulissen Mallorcas. Gleich zwei Filme über das Märchen aus Tausendundeiner Nacht – „Sindbads siebente Reise“ von 1958 und „Sindbads gefährliche Abenteuer“ von 1974 – fanden hier ihre Kulissen. So musste Sindbad etwa vor dem Zyklopen an der Cala Sa Calobra fliehen. Auch im Osten der Insel, in den Höhlen von Artà, kämpfen der Zyklop und der Drache gegeneinander. Die Höhlen stehen heute auch Reisenden offen: Eine grosse Steintreppe führt hinab in das beleuchtete Höhlensystem, das es im Rahmen einer Führung zu erkunden gibt.


Cala Sa Calobra (Bild: fincallorca)

Cala Sa Calobra (Bild: fincallorca)


 

Artikel von: fincallorca GmbH / Wilde & Partner PR GmbH
Artikelbild: © Anilah – Shutterstock.com

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