Mit 80 Talern um die Welt – so gelingt‘s

26.08.2016 |  Von  |  Alle Länder, News
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Mit 80 Talern um die Welt – so gelingt‘s
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Reisen ist auch heute noch für viele Menschen ein Weg, um den Wunsch nach Abenteurertum und Entdeckerlust zu befriedigen. Gerade wenn man jung ist, brennt man häufig darauf, fremde Länder und ihre Bewohner kennen zu lernen. Leider steht der Verwirklichung des Vorhabens vielfach der schmale Geldbeutel im Weg.

Das Reisen kostet, ist bekannt. Doch mit etwas Kreativität und Engagement lässt sich das notwendige Budget sogar für eine Weltreise darstellen. Auch wer knapp bei Kasse ist, muss daher nicht auf seine Wunschreise verzichten. Experten der Reisesuchmaschine Dohop (www.dohop.de) haben sich näher damit befasst. Hier sind Tipps für Low Cost Traveling rund um den Globus:

Crowdfunding – der „Schwarm“ zahlt

Um die Welt reisen, ohne einen eigenen Cent dafür zu zahlen? Das ist ganz einfach, wenn die Reise zum kreativen Projekt gemacht und das Geld dafür im Netz gesammelt wird. Alles was man tun muss, ist die Anmeldung auf einer der einschlägigen Crowdfunding-Plattformen, eine spannende Idee rund um die eigene Reise entwickeln und diese dann mit der Community teilen.


Mit Crowdfunding die Ferne sehen?

Mit Crowdfunding die Ferne sehen?


Gefällt den Nutzern die Idee, können sie das Projekt aktiv mit Geldbeträgen unterstützen. Je nach Reiseziel reichen schon 20 bis 30 Spender. Um die private Spendensammlung erfolgreich zu machen, lohnt es sich, einen Benefit anzubieten. Das kann zum Beispiel eine Postkarte an jeden Spender sein, oder – bei grösseren Beträgen – auch ein kleines Souvenir vom Urlaubsort.

Über Blogs, regelmässige Posts auf Facebook, Twitter, Instagram und Co. sowie kurze Videos werden die Spender dann aktiv an der Reise beteiligt. Je kreativer und authentischer die Ideen sind, umso grösser ist die Chance, den Wunschbetrag schnell zu erreichen und die Reise zu starten!

Als Volunteer unterwegs

Reisen und gleichzeitig etwas Gutes tun? Wer das möchte, sollte sich für eines der zahlreichen Freiwilligenprojekte weltweit bewerben und als „Volunteer“ in Ländern wie Südafrika, Vietnam oder Peru arbeiten – zum Beispiel in den Bereichen Naturschutz, Gesundheit, Infrastruktur und Bildung. Aber auch in Ländern wie Kanada, Australien oder den USA ist Charity immer gern gesehen.

Vorteil: Als Freiwilliger kann man die Arbeit hervorragend mit Rundreisen verbinden. Ausserdem ist man sehr flexibel in der Wahl und Dauer seiner Tätigkeit und wird bei allen organisatorischen und administrativen Schritten unterstützt. Nachteil: Für die Arbeit gibt es in den meisten Fällen kein Geld. Oft sind aber die Erfahrungen, die man in dieser Zeit macht und die Menschen, die man währenddessen kennenlernt, mit keinem Geld aufzuwiegen.

Work and Travel – Reisen und Arbeit verbinden

Auch das klassische „Work and Travel“ bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten und Tätigkeitsfeldern, in denen sich die Reiseliebhaber zwischen 18 und 30 Jahren ausprobieren und selbstverwirklichen können. Ob Gästebetreuung in Bolivien, Farmarbeit in Skandinavien oder Kindererziehung in den Vereinigten Staaten, hier ist für jeden etwas dabei, der Land und Leute hautnah kennenlernen möchte.


Mit Work and Travel verbinden lassen sich Arbeit und Reisen verbinden.

Mit Work and Travel verbinden lassen sich Arbeit und Reisen verbinden.


Was muss man dafür mitbringen? Offenheit, Neugier und ein gewisses Mass an Anpassungsfähigkeit an die jeweilige Kultur sowie etwas Geduld, bis der passenden Job gefunden wurde. Beim Work and Travel gibt es für die Arbeit entweder ein Gehalt oder Kost und Logis. Gleichzeitig bessert man innerhalb kürzester Zeit seine Fremdsprachenkenntnisse auf. Wichtig: Für viele Länder benötigt man ein spezielles Working Holiday Visum zum Arbeiten!

Lokale Gastgeber statt Hotel

Wer gerne neue Menschen und vor allem seinen Urlaubsort nicht wie ein Tourist kennenlernen möchte, dem bieten sich verschiedene Netzwerke von privaten Unterkünften. Genutzt werden sie von weltoffenen Reiseliebhabern, die alle das Gleiche im Sinn haben: günstig Reisen und neue Kontakte knüpfen. Wer mit wirklich schmalem Budget reist, kann zum Beispiel kostenlos auf einer Couch übernachten.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich entweder ein Zimmer in einer Privatwohnung oder gar die ganze Wohnung zu buchen – dann natürlich gegen Geld. Dafür gibt es eine grosse Anzahl von Plattformen, die gezielt Menschen zusammenbringen, die günstig und authentisch verreisen möchten und im Gegenzug auch ihr Zuhause als Reiseunterkunft anbieten.

Alles was man dafür tun muss, ist sich auf einer der zahlreichen Online-Plattformen anzumelden und selbst Teil der Reise-Community zu werden. Solche Netzwerke sind der ideale Ort für Reisende, die nach einer preisgünstigen und unkomplizierten Alternative zum teuren Hotel suchen.

Wie du mir so ich dir – Haustausch

Wer sich im Urlaub weder räumlich noch vom Komfort her einschränken möchte und nebenbei noch ein eigenes Haus hat, für den ist der Haustausch ideal – gerade für Familien mit Kindern. Gleichgesinnte findet man auf verschiedenen Internetportalen. Dort stellt man sein eigenes Haus ein, kann gezielt nach Angeboten im gewünschten Urlaubsort suchen, kann sich aber durch Anfragen inspirieren lassen. Das geht natürlich auch mit Wohnungen.


Haustausch ist eine etwas ungewöhnliche, aber interessante Form des Urlaubs

Haustausch ist eine etwas ungewöhnliche, aber interessante Form des Urlaubs


Der grösste Vorteil: Das Reisebudget wird enorm geschont, denn durch den Tausch fallen für die Unterkunft keine Kosten an. Längere Hotelaufenthalte oder eine geräumige Ferienwohnung können dagegen schnell mal einen Grossteil des Reisebudgets schlucken. Ausserdem können die Tauscher den Komfort und die Unabhängigkeit einer kompletten Unterkunft geniessen. Im getauschten Feriendomizil lebt man dann wie ein Einheimischer. Je nach Absprache kann man auch das Auto des Tauschpartners verwenden, ist mobil und spart sich sogar den Mietwagen.

Kleinere Airports – oft billiger

Die Flughafenwahl spielt beim Reisepreis eine wichtige Rolle, bei der leicht bis zu 100 Euro gespart werden können. Kleinere Flughäfen sind oft günstiger, da bei ihnen die Flughafengebühren niedriger ausfallen. Daher sollte man immer überprüfen, ob der Flughafen um die Ecke wirklich die beste Wahl ist oder ob es sich nicht lohnt, den etwas weiter entfernten Airport anzusteuern.

Eventuell kann man auch auf ein Rail & Fly Angebot der Bahn zurückgreifen. Bei vielen Reisesuchmaschinen und Flugportalen gibt es die Möglichkeit, bei der Suche mehrere Abflug- und Ankunftsflughäfen auszuwählen, oder die bieten eine direkte Umkreissuche an.

Flüge – Self-Connect und kleine Airlines

Der kluge Bucher hat bei der Flugsuche nicht nur die üblichen Verdächtigen im Blick, sondern sucht nach den Angeboten der kleineren Airlines. Diese können auch noch clever miteinander kombiniert werden. Wenn dann noch bei Stopover-Flügen das Self-Connect-Prinzip nutzt und seine Flüge einzeln und direkt bei den Airlines bucht, kann in den meisten Fällen eine beträchtliche Preisersparnis erzielt werden.

 

Artikel von: Dohob / markengold PR GmbH
Artikelbild: © Dohob

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