Mit fetten Rädern durch den Schnee – Alternativer Wintersport im Trend

27.01.2017 |  Von  |  News
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In der österreichischen Urlaubsregion Schladming-Dachstein wird eine alternative Sportart immer mehr zum Trend: “Fatbiken” ermöglicht es den aktiven Gästen, die Bergregion im steirischen Ennstal auch im tiefsten Winter mit dem Fahrrad zu erkunden.

Fatbikes sind mit bis zu zwölf Zentimeter dicken Reifen ausgestattet, deren tiefes Noppenprofil das Sportgerät absolut schneetauglich macht. Geführte Touren in verschiedenen Schwierigkeitsgraden – auch bei Nacht – lassen das Mountainbiker-Herz im Winter höher schlagen.

“Egal ob Anfänger oder erfahrener Crack, jeder kommt beim Fatbiken auf seine Kosten”, verspricht Mathias Schattleitner, Tourismuschef der Region Schladming-Dachstein. “Neben bereits bekannten Wintersportarten wie Skifahren, Langlaufen oder Schneeschuhwandern kann unsere herrliche Winterlandschaft auf den fetten Bikes einmal aus einem anderen Blickwinkel erkundet werden. Unsere Urlauber geniessen dabei die gemütliche Hüttenrunde abseits von jeglichem Trubel ebenso sehr wie die actionreiche Downhill-Tour bei höheren Geschwindigkeiten.”


Mit Fatbikes können Gäste die Urlaubsregion Schladming-Dachstein auch im tiefsten Winter vom Sattel aus erkunden. (Bildquelle: alpinefatbike.com)

Mit Fatbikes können Gäste die Urlaubsregion Schladming-Dachstein auch im tiefsten Winter vom Sattel aus erkunden. (Bildquelle: alpinefatbike.com)


Von Alaska bis in die Steiermark

Fatbikes kommen ursprünglich aus Alaska und sind speziell für das Fahren auf Schnee gebaut. Die breiten Ballonreifen ermöglichen leichten Lauf und einfache Kontrollierbarkeit bei allen Schneebedingungen. “Für die acht standardisierten Fatbike-Touren in Schladming-Dachstein stehen über 110 Kilometer täglich gespurte Wander- und Schlittenwege, etwa 30 Kilometer Ski- und Rodelabfahrten sowie 40 Kilometer Wanderpfade zur Verfügung”, schwärmt Schattleitner. Von 900 bis 1.850 Meter Seehöhe befahren die Guides mit ihren Gästen Strecken, die alle Schwierigkeitsgrade abdecken – vom Genussradfahrer bis zum Downhillprofi.


Auf dem Fatbike durch die Urlaubsregion Schladming-Dachstein: Geführte Touren in verschiedenen Schwierigkeitsgraden lassen das Mountainbiker-Herz auch im Winter höher schlagen. (Bildquelle: alpinefatbike.com)

Auf dem Fatbike durch die Urlaubsregion Schladming-Dachstein: Geführte Touren in verschiedenen Schwierigkeitsgraden lassen das Mountainbiker-Herz auch im Winter höher schlagen. (Bildquelle: alpinefatbike.com)


Sechs geführte Touren jeden Tag

Gestartet wurde das Fatbiken in Schladming-Dachstein vor zwei Jahren als österreichweit absolut neues Pionierprojekt. Mittlerweile stehen beim regionalen Anbieter “Alpine Fatbike” mehr als 35 Räder (zwölf davon für Kinder) und drei Guides für Touren zur Verfügung. Täglich werden sechs geführte Fahrten zu drei Terminen angeboten – von der familienfreundlichen Hüttentour bis zum speedigen Abfahrtserlebnis. Der Preis beträgt 69 Euro inklusive Leihmaterial, einen Fotoservice mittels GoPro-Kamera und Downloadlink gibt es gratis dazu.

Über 3.500 Höhenmeter bergab ins Tal

Als absolute Highlights gelten unter Kennern die “Sonnenalm-Fahrt”, die auch bei Nacht absolviert werden kann, die “Ramsauer 3Berg-Runde” um Sattel-, Kulm- und Rittisberg sowie die “Hochwurzen Downhill”-Abfahrt, bei der über eine Naturrodelbahn mehr als 3.500 Höhenmeter bergab absolviert werden – Freeridespass und Kurvenrausch garantiert.



Übrigens: Auch Fatbiker müssen sich bergauf nicht allein auf ihre Muskelkraft verlassen. Seit heuer haben die Veranstalter in Schladming-Dachstein auch fünf E-Fatbikes im Angebot – ein neuer Trend im Trend sozusagen.

Oberstes Bild: Urlauber geniessen beim Fatbiken in Schladming-Dachstein die gemütliche Hüttenrunde abseits von jeglichem Trubel ebenso sehr wie die actionreiche Downhill-Tour bei höheren Geschwindigkeiten.

 

Quelle: Region Schladming-Dachstein
Artikelbild: alpinefatbike.com

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