Neu: Reise-Start-up zum Erlernen von Sprachen

24.03.2016 |  Von  |  Allgemein
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Neu: Reise-Start-up zum Erlernen von Sprachen
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TalkTalkBnb ist eine neue kostenfreie und kooperative Website, die seit dem 1. März 2016 zur Verfügung steht. Die Idee dahinter ist, Menschen, die reisen möchten, mit Menschen, die Sprachen lernen möchten, miteinander zu verbinden.

Heutzutage muss jeder mindestens eine Zweitsprache beherrschen: Schulkinder, Studenten und Arbeitende. Um eine Sprache richtig zu sprechen, reichen Bücher aber nicht aus. Man muss die Sprache praktizieren und tatsächlich sprechen. Dies bedeutet, dass man mit einer Person in deren Muttersprache sprechen sollte – aber dies ist meist sehr kostspielig. Ausserdem möchten junge Menschen gerne die Welt bereisen, haben jedoch dafür nicht viel Geld zur Verfügung.

Kost und Logis im Austausch für Service

Basierend auf dem Prinzip des Tauschhandels bietet das französische Start-up-Unternehmen TalkTalkBnb eine komplett kostenlose Community-Website, die „Gastgeber“ (Personen, die ihre Sprachkenntnisse verbessern möchten) in Kontakt mit „Reisenden“ (meist junge Studenten) bringt.

Die Gastgeber bieten den Reisenden Verpflegung und Unterkunft und erhalten dafür nur eines: Sie können mit den Reisenden in deren Muttersprache sprechen, damit sie ihre Sprachkenntnisse verbessern.

Reisen einmal anders

Hubert Laurent, Gründer und CEO, erläutert: „TalkTalkBnb ist ähnlich wie Airbnb, jedoch mit einer Sprachkomponente. Reisende bezahlen nicht für ihren Aufenthalt in bar, sondern sie bieten die Möglichkeit, in einer Fremdsprache mit einem Muttersprachler zu sprechen, zu Hause und komplett kostenlos. Es ist eine Win-Win-Situation, eine gegenseitige Kooperation auf komplett altruistischer Basis.“



Gastgeber und Reisende profitieren

Im Gegensatz zu anderen Formen der kostenlosen Unterkunft in Privathäusern hat man mit TalkTalkBnb nicht das Gefühl, dass man den Gastgeber stört. Man gibt so viel, wie man bekommt. Und wenn man realisiert, wie viel ein Konversationskurs kostet, weiss man, dass niemand dabei verliert.

„Hinzu kommt“, sagt der Gründer der Website, „dass Sie häufig Gäste finden werden, die Ihnen anbieten, ein typisches Landesgericht zuzubereiten oder eine landestypische Kunst vorzustellen, wohingegen Gastgeber wertvolle Tipps zum Urlaubsort geben. So kommt es zum Austausch zwischen unterschiedlichen Kulturen.“

Zwischen Couchsurfing und Airbnb

TalkTalkBnb füllt geschickt die Lücke zwischen einer kostenlosen, aber einfachen Unterkunft, wie dem Couchsurfing, und einer komfortablen Airbnb-Unterkunft, die jedoch bezahlt werden muss.

Mehr als 3.000 Vorregistrierungen in den zwei Monaten vor der offiziellen Einführung und mehr als 1.600 Likes auf Facebook bestätigen, dass es einen grossen Bedarf an diesem sprachorientierten Reise-Start-up gibt.

Weitere Informationen: www.talktalkbnb.com/en

 

Artikel von: PERDEREAU LEXICA
Artikelbild: © TalkTalkBnb

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