Neues aus dem Tessin – pünktlich zum Fahrplanbetrieb des Basistunnels

21.11.2016 |  Von  |  News, Schweiz

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Mit der fahrplanmässigen Inbetriebnahme des Gotthard Basistunnels am 11. Dezember 2016 erhält die Erreichbarkeit des Tessins eine neue Dimension. Künftig wird es noch einfacher und schneller möglich sein, in eine der schönsten Ferienregionen zu gelangen.

Passend dazu erfolgt zeitgleich die Einweihung des neu gestalteten Bahnhofs in Lugano. Die Stadt am Luganersee baut ausserdem mit weiteren Museumsangeboten ihren Ruf als Kulturmetropole aus. Auch sonst gibt es Tessin einiges Neues zu entdecken. Die Landschaft besticht weiter mit ihrer Schönheit und neuen Anlaufpunkten für Naturliebhaber. Hotels und Gastronomie bieten besondere Erlebnisse.

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„Terrazza del Ticino“ – neu gestalteter Bahnhof in Lugano


Terrazza del Ticino

Terrazza del Ticino


Im Zuge der Eröffnung des Gotthard Basistunntels hat die SBB in den Aus- und Umbau der Bahnhöfe in Bellinzona und Lugano investiert. Nach der Eröffnung des neuen Bahnhofs in Bellinzona, der „Porta del Ticino“ (dem Tor ins Tessin) am 14. Oktober, folgt nun die Einweihung des neu gestalteten Bahnhofs in Lugano.

Die seit 1886 existierende „Funicolare Lugano Stazione“ ist äusserst beliebt, verbindet sie doch den Luganer Bahnhof mit dem Stadtzentrum. Alle Einrichtungen der Standseilbahn wurden in den letzten zwei Jahren generalüberholt und werden mit der Einweihung des Luganer Bahnhofs wieder in Betrieb gesetzt. Gefeiert wird das Ereignis am 11. Dezember 2016, zeitgleich mit dem fahrplanmässigen Start der neuen Zugverbindung. Als wichtiger Verkehrsknotenpunkt über dem Luganersee gelegen, erhält der Bahnhof in Lugano den symbolischen Namen „Terrazza del Ticino“. www.sbb.ch


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Hotel International au Lac – Wohnen im Belle Epoque-Stil


Hotel International au Lac

Hotel International au Lac


Die Eröffnung der Gotthardbahn im Jahr 1882 hat einen grossen Strom an Touristen und eine beträchtliche Zunahme an Hotelbauten nach Lugano gebracht. In den Jahren um 1900 wurden glanzvolle Hotels und Inneneinrichtungen für diese Hotels geschaffen, so auch das 1906 eingeweihte Hotel International au Lac in Lugano, Familienbetrieb in vierter Generation.

Im Jahr der Eröffnung des Gotthard-Basistunnel macht Gastgeber Roberto Schmid seinen Gästen ein „Belle Epoque“ Doppelzimmer mit original Mobiliar zugänglich. Es war einst das Schlafzimmer der Hotelbesitzerin Alice Schmid. Eine schöne Idee für alle, die sich gerne in die Zeit der ersten Gotthardbahn zurückversetzten lassen möchten. Das historische Doppelzimmer, mit restauriertem Parkett von 1906, spiegelt die Opulenz des mediterranen Dekors wider, der in den bürgerlichen und adligen Familien vorherrschte, aus denen in dieser Zeit die Reisenden stammten. www.hotel-international.ch

Museo in Erba – Kunst für Kinder

 


Museo in Erba

Museo in Erba


Das Museo in Erba ist ein Ableger des 1975 gegründeten Musée en herbe in Paris. Im Jahr 2000 in Bellinzona gegründet, wechselte es jetzt seinen Standort und feierte im September 2016 die Einweihung der neuen Räumlichkeiten in Lugano, ganz in der Nähe des Kulturzentrums LAC. In diesem Kunstmuseum speziell für die Kleinen, können sich Kinder und Jugendliche zwischen vier und elf Jahren künstlerisch austoben.

Regelmässig finden thematische Ausstellungen zu berühmten Künstlern statt, wie z.B. „ART BRUT – die Kunst, wo du sie am wenigsten erwartest“. Neu am Standort Lugano ist ausserdem die multidisziplinäre Initiative „KidsArti“, bei der Kurse zur musikalischen Früherziehung, zeitgenössischem Tanz für Kinder sowie Theaterkurse angeboten werden. www.museoinerba.com

Gipsothek Giudici – neues Museum in Lugano


Gipsothek Giudici

Gipsothek Giudici


Im Oktober 2016 wurde die neue Gispsothek Giudici im Zentrum von Lugano eingeweiht, ein weiteres Museumsangebot der Kulturstadt. Gewidmet ist es dem Comer Bildhauer Gianluigi Giudici (1927 – 2012), der oft in der Schweiz und insbesondere im Tessin tätig war. Ausgestellt sind in den neuen Räumlichkeiten eine Auswahl von 60 seiner Arbeiten aus der insgesamt 300 Werke umfassenden Sammlung. www.fondazionegiudici.com 

Capanna Monte Bar eröffnet im Dezember


Capanna Monte Bar

Capanna Monte Bar


Wäre Lugano und seine Täler ein Amphitheater, so wäre der Monte Bar definitiv die exklusive VIP Lounge. Denn vom 1816 Meter hohen Gipfel geniesst man eine atemberaubende Aussicht auf die zu Füssen liegende Stadt, den Luganersee und die umliegende Bergwelt. Etwas weiter unten, auf 1620 m. ü. M., wurde vor genau 80 Jahren die erste Capanna Monte Bar errichtet. Im Mai wurde sie nun abgerissen, um einer neuen, modernen Berghütte Platz zu machen.

Die Konzeption des mit Holz verkleideten, würfelartigen Gebäudes mit dem Namen „Barlume“ stammt vom jungen Architektenduo Oliviero Piffaretti und Carlo Romano aus Mendrisio. Im Untergeschoss befindet sich ein Restaurant mit 80 Sitzplätzen, mit grossem Kamin und einer grossflächigen Fensterfront, so dass sowohl von innen als auch auf der grossen Aussenterrasse das aussergewöhnlich schöne Alpenpanorama genossen werden kann. www.capannamontebar.ch

Morcote – schönstes Schweizer Dorf 2016


Morcote - schönstes Schweizer Dorf 2016

Morcote – schönstes Schweizer Dorf 2016


In einem landesweiten Wettbewerb der Schweizer Medien „Schweizer Illustrierte“, „I’illustré“, „Il Caffè“ sowie den SRG-Fernsehstationen wurde Morcote im Oktober 2016 zum schönsten Dorf der Schweiz gekrönt. Nicht nur die traumhafte Lage am Luganersee und das mediterrane Klima, sondern auch historische Patrizierhäuser, romantische Laubengänge, ein Glockenturm und die 400 Stufen über dem Ort thronende Kirche Santa Maria del Sasso prägen das Ortsbild des Dorfes.

Am Westende des Ortes, über dem See gelegen, ist der Parco Scherrer, ein Werk des verstorbenen Textilhändlers Arturo Scherrer, mit seiner Sammlung von Kunstgegenständen, eingebettet in die üppige subtropische Vegetation des botanischen Gartens. Auf der frisch renovierten Promenade am See laden Cafés und Restaurant zum Verweilen ein und verwöhnen mit fangfrischem Fisch. www.morcoteturismo.ch

Biciocada – Advent im Glockenturm


Biciocada – Advent im Glockenturm (Bild: © Ti-Press / Benedetto Galli)

Biciocada – Advent im Glockenturm (Bild: © Ti-Press / Benedetto Galli)


Morcote ist auch im Winter eine Reise wert. Besonders in den neun Tagen vor Weihnachten. Denn vom 16. bis 24. Dezember wird hier eine ganz besondere Weihnachtstradition gepflegt. Wiederbelebt wurde sie 1977 vom Pensionär Giuseppe „Pepo“ Ardizio und einer Gruppe von Freunden. Seither treffen sich alljährlich ab dem 16. Dezember abends um 20.30 Uhr Einheimische und Gäste im Glockenturm der Kirche Santa Maria del Sasso in Morcote, um melodische Grüsse an die Menschen zu senden, als Vorbote für das Weihnachtsfest. www.morcoteturismo.ch

Archäologiepark Tremona Castello am Monte San Giorgia


Archäologiepark Tremona Castello am Monte San Giorgia

Archäologiepark Tremona Castello am Monte San Giorgia


Seit September 2016 ist der Archäologiepark von Tremona Castello auf dem Monte San Giorgio offiziell eröffnet. Fast drei Jahrzehnte lang haben freiwillige Helfer der Archäologenvereinigung „Associazione Ricerche Archeologiche del Mendrisiotto“ auf dem Hügel Ausgrabungen durchgeführt und eine befestigte mittelalterliche Siedlung mit 56 Gebäuden, Wohnhäusern und Lebensmittellagern freigelegt.

Die Ausgrabungen haben ergeben, dass diese Erhebung auf dem Hügel mit freier Sicht auf die Lombardei-Ebene vom 5. Jahrtausend v. Chr. bis ins 14. Jhd. bewohnt war und somit von mehr als 6000 Jahren Siedlungsgeschichte zeugt. Die mittelalterliche Siedlung, deren Überreste heute im archäologischen Park zu sehen sind, erlaubt eine detaillierte Rekonstruktion des Alltags in einem mittelalterlichen Bauerndorf.


Seit September 2016 ist der Archäologiepark von Tremona Castello auf dem Monte San Giorgio offiziell eröffnet.

Seit September 2016 ist der Archäologiepark von Tremona Castello auf dem Monte San Giorgio offiziell eröffnet.


Mit dem Ziel das Unsichtbare sichtbar zu machen, wurde ausserdem eine dreidimensionale Rekonstruktion des mittelalterlichen Dorfes kreiert, das sich an den Ergebnissen der Ausgrabungen wie auch an ähnlichen Dörfern der Region orientiert. Das knapp drei Minuten lange Video zeigt in 3D wie das Dorf ausgesehen haben könnte und führt als Spaziergang zwischen den alten Mauern durch, die immer wieder in ihrem Originalzustand auftauchen. www.mendrisiottoturismo.ch

Andrea Bertarini – GaultMillau „Aufsteiger des Jahres im Tessin 2017”


Andrea Bertarini

Andrea Bertarini


Idyllisch im Grünen, umgeben von Weinbergen, liegt das Gourmetrestaurant Conca Bella in Vacallo im Mendrisiotto, ein Schmuckstück der Tessiner Gastronomie, das zu einer der besten Gourmetadressen zwischen Mailand und Lugano zählt. Ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern und neu mit 17 GaultMillau Punkten und als Aufsteiger des Jahres im Tessin gekürt ist die gastronomische Meisterleistung des jungen Küchenchefs Andrea Bertarini.

In seinen Gerichten verbindet er die einheimische und mediterrane Kochkunst mit modernen, aromatischen Einflüssen fremder Länder. Auch die wunderschöne Vinothek, in der 9’000 Flaschen von 1’250 verschiedenen Herstellern zu finden sind, ist von den bekanntesten Gastronomieführern seit mehreren Jahren nominiert. www.concabella.ch

Bisbino – der erste Tessiner Gin aus dem Muggiotal


Bisbino - der erste Tessiner Gin aus dem Muggiotal

Bisbino – der erste Tessiner Gin aus dem Muggiotal


In Sagno im Valle di Muggio wurde der erste Tessiner Gin geboren. Initianten der neuen Spirituose waren die vier Tessiner Martino Mombelli, der sich das Rezept ausgedacht hat und Gründer der landwirtschaftlichen Marke Terra Matta ist sowie seine Freunde Giona Meyer, Rupen Nacaroglu und Damiano Merzari. Als Hommage an ihre Heimat, mit der sie alle sehr verbunden sind, wurde die Neukreation „Bisbino“ getauft, wie der Berg oberhalb von Sagno, von wo auch einige der Zutaten stammen wie z.B. die Wacholderbeeren. www.bisbino.ch

Bottas Steinblume auf dem Monte Generoso


Bottas Steinblume auf dem Monte Generoso

Bottas Steinblume auf dem Monte Generoso


Der Monte Generoso bei Mendrisio ist der bekannteste und wohl beliebteste Berg des Tessins. Im Moment aber ist die Zahnradbahn, die Gäste in 40 Minuten von Capolago auf den 1704 Meter hohen Gipfel bringt, geschlossen:

Denn auf dem Monte Generoso entsteht ein Highlight – im wahrsten Sinne des Wortes. Es wird ein neues Restaurant auf dem Kulm gebaut, das im Frühling 2017 eröffnet werden soll. Die Pläne für die neue touristische Anlage „Fiore di Pietra“, auf Deutsch Steinblume, stammen von Stararchitekt Mario Botta, der mit der Kirche Santa Maria degli Angeli bereits auf dem Monte Tamaro ein architektonisches Ausrufezeichen gesetzt hat. www.montegeneroso.ch

 

Artikel von: Ticino Turismo
Artikelbilder: © Ticino Turismo

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