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Sagrada Familia, Teil 2: Geometrie, Musik und Glaubensbekenntnis in einem

25.10.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Sagrada Familia, Teil 2: Geometrie, Musik und Glaubensbekenntnis in einem
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Der Vater und Hauptautor der Sagrada Familia Antoni Gaudí war nicht nur ein genialer Architekt, sondern auch ein tiefgläubiger Katholik. In seinem Werk wollte er sowohl seiner innovativen Vision der Architektur als auch seinen Glaubensüberzeugungen Ausdruck verleihen. Er widmete dieser enorm komplexen Aufgabe den grössten Teil seines Lebens, obwohl er wusste, dass er sein Werk nie mit eigenen Augen vollendet sehen würde.

In der Sagrada Familia entwickelt und vervollkommnete Gaudí vor allem seinen einzigartigen Architekturstil – er suchte unermüdlich nach einer naturalistischen, organischen und naturverbundenen Ausdrucksweise. Gaudí verwandelte die Sagrada Familia in ein Labor, in dem er nach mathematischen und geometrischen Lösungen für seine Ideen suchte.
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Sagrada Familia, Teil 1: Die sehenswerteste Baustelle der Welt

23.10.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Sagrada Familia, Teil 1: Die sehenswerteste Baustelle der Welt
3.5 (70%)
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Ich stehe Schlange, um das zu besichtigen, was streng genommen eine Baustelle ist: Temple Expiatori de la Sagrada Família oder auf Deutsch – Sühnekirche der Heiligen Familie. Es ist November, die feuchte Kälte von Barcelona dringt bis in die Knochen und es gibt keine Jacke oder Schuhe, die davon schützen könnten. Die vor dem Ticketschalter anstehenden Menschen aller möglichen Nationalitäten und Hautfarben zittern allesamt, doch kein Zeichen von Unbehagen ist an ihren Gesichtern zu lesen, nur die Vorfreude. Mir geht es genau so, denn gleich beim ersten Anblick verstehe ich, warum die römisch-katholische Basilika das meistbesuchte Denkmal Spaniens ist.

2011 besuchten die Sagrada Familia in Barcelona 3,2 Millionen Menschen, was selbst den Prado in Madrid und die Alhambra in Granada an die zweite und dritte Stelle rücken lässt. 2005 wurde der Sagrada Familia der UNESCO-Titel „Weltkulturerbe“ verliehen. Die Basilika stand auf der Kandidatenliste des weltweiten Wahlverfahrens, in dem „Sieben neue Weltwunder“ der modernen Welt bestimmt wurden.  Sie ist einer der „Zwölf Schätze Spaniens“ und eines der „Sieben Wunder Kataloniens“.

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Mein Reisehöhepunkt auf den Galapagos Inseln

23.10.2013 |  Von  |  Südamerika  | 
Mein Reisehöhepunkt auf den Galapagos Inseln
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Die Galapagos Inseln vor Südamerika im äquatorialen Pazifikbereich sind vulkanischen Ursprungs und noch sehr jung in geologischer Perspektive. Über 200 Jahre wurden hier Aufzeichnungen gemacht und es wurden nicht weniger als 50 grössere Eruptionen verzeichnet. Teilweise bedrohten diese die fragile Tierwelt auf der Inselgruppe und zum Teil schufen die Vulkanausbrüche auch neues Land.

Die Galapagos Inselgruppe besteht aus rund 50 Inseln, von denen nur die grösseren auch ein touristisches Ziel sind. Wegen ihrer isolierten Lage 800 km vor der Küste Ecuadors, direkt auf dem und unterhalb des Äquators, konnte sich hier eine Fauna und Flora entwickeln, welche einzigartige Charakteristiken und Spezies aufweist.

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Die Wüste Sinai – auf den Spuren der Beduinen

22.10.2013 |  Von  |  Naher Osten  | 
Die Wüste Sinai – auf den Spuren der Beduinen
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Die Wüste Sinai ist, historisch und geografisch betrachtet, ein seltsamer Fleck. Sie verbindet Afrika und Asien, aber sie ist auch eine Art Pufferzone zwischen Ägypten und Israel. Zwischen 1967 und 1982 hatten die Israelis den Sinai besetzt, inzwischen gehört er wieder zu Ägypten. Es ist eine echte Wüste, wie ich sie mir immer vorgestellt hatte – einerseits. Andererseits grenzt der Sinai direkt ans Rote Meer, ein endloses Gewässer und ist für seine wunderbaren Strände und Tauchparadiese bekannt.

Ein Landstrich voller Gegensätze also. Was den Sinai aber für mich am faszinierendsten macht, und der Grund für meine erste Reise dorthin war, sind seine eigentlichen Bewohner, die Beduinen. 1992 war ich das erste mal und seitdem oft dort. Es hat sich sehr viel verändert. Die Beziehung von Israel und Palästina hat sich gewandelt – nicht immer zum Besseren. Ägypten selbst ist ein Land der Unruhe geworden. Und auch der Tourismus hat ein völlig anderes Gesicht bekommen.

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Im Reich der „Gottkönige“ und Tempeltänzerinnen

18.10.2013 |  Von  |  Asien, Pazifik  | 
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Zu den bedeutendsten Zivilisationen des Mittelalters gehörten in Südostasien unzweifelhaft die angkorianischen „Gottkönige“ des Khmer Imperiums und die Herrscher von Bagan in Burma. So um die erste Jahrtausendwende nach unserer Zeitrechnung formierte sich die Zivilisation der Khmer zu einem militärisch und politisch bedeutenden Gegengewicht zu den Imperatoren von Bagan im Osten. Das Zentrum dieses Machtblockes befand sich in der zentralen Prunkstadt Angkor Wat in der Nähe des heutigen, kambodschanischen Städtchens Siem Reap. Dorthin zog es mich auf meiner persönlichen Reiseziel-Liste der Orte, welche ich unbedingt selbst erleben wollte.

Der Flug von der Schweiz nach Bangkok war etwas lang, aber ich fieberte dem asiatischen Kontinent mit viel Vorfreude entgegen. Nach dem rund 11-stündigen Flug in die riesige Stadt, die ich von früheren Trips her bereits sehr gut kannte, ging die Reise noch etwas weiter mit einem kleinen Zubringerflug auf den Airport bei Siem Reap und dieser Turboprop Flieger brauchte nochmals eine knappe Stunde.

Auf Expertenseiten im Internet erfuhr ich vorher, dass ein Überlandtransport zwar möglich, aber doch recht beschwerlich ist. Der kleine Provinzflughafen der Weltwunderstadt begrüsste ankommende Reisende sehr freundlich und die Einreiseformalitäten waren in Windeseile erledigt. Das freundliche Shuttlepersonal des gebuchten La Résidence d’Angkor Hotels wartete bereits vor dem Baggageclaim auf mich mit einem Namensschild in der Hand. Das La Résidence d’Angkor hatte livriertes Personal und die Lobby überraschte mich nach sehr kurzem Transfer mit einem Check-In in absoluter Rekordzeit.

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Die Blumeninsel Mainau, Teil 2: Der Graf Fotograf und sein grüner Daumen

18.10.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
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Egal, ob Sie ein Freund der Botanik, Geschichte oder barocker Architektur sind, ob Sie sich schon längst einen Hut kaufen oder gute schwedische Küche probieren wollten – ein Ausflug auf die Blumeninsel Mainau wird Ihre Träume sicherlich wahr machen.

Die Geschichte der Mainau als Blumeninsel fängt noch im 19. Jahrhundert an, als sie zum Besitz des Grossherzogtums Baden wird. Der Grossherzog Friedrich I. erwirbt die Mainau im Jahre 1853 und verwandelt sie in seine Sommerresidenz. Der badische Adelige scheint ein Faible für das stilvolle Spazierengehen gehabt zu haben, und da er statt Briefmarken lieber Bäume sammelte,  gründete er auf der Insel die Grossherzoglich Badische Hofgärtnerei und lässt das botanische Gesicht der Mainau neu gestalten. Der Herzog lebt seine Liebe zur Botanik im grossen Stil aus: Auf dem Hochplateau der Insel lässt er Gehölze von fast allen Kontinenten anpflanzen. So entsteht das Herzstück der Mainau – das Arboretum. Ausserdem bringt er zahlreiche mediterrane und exotische Pflanzen auf die Insel und ordnet an, Gärten, Alleen und ein neues Wegesystem anzulegen.

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Ägypten: Baden und tauchen im Roten Meer und Pyramiden bewundern!

17.10.2013 |  Von  |  Afrika  | 
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Im tiefsten europäischen Winter Badetemperaturen im Meer von deutlich über 20° Celsius zu haben, das erfordert schon einen Wechsel des Kontinents und eine Standortverlagerung näher an den Äquator heran. Das Rote Meer bietet angenehme und ganzjährige Badetemperaturen und mein Urlaub dort sollte mir auch etwas Sonne und sportliche Betätigung in der Natur verschaffen.

Der Ort Hurghada war nach meinen Recherchen bestens geeignet, alle Anforderungen und Erwartungen zu erfüllen. Die Querelen und der Volksaufstand in Ägypten waren abgeebbt und die Nachrichten besorgniserregender Art von vorher drehten sich in erster Linie um die Hauptstadt Kairo.

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Neuengland – Im Rausch der Farben

16.10.2013 |  Von  |  Atlantik, Nordamerika  | 
Neuengland – Im Rausch der Farben
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Als Neuengland bezeichnet man die sieben nordöstlichsten Bundesstaaten der USA. Dabei handelt es sich um Connecticut, Rhode Island, Massachusetts, Maine, New Hampshire und Vermont. Alle Bundesstaaten liegen nördlich der Metropole New York und bis auf Vermont auch alle an der abwechslungsreichen Atlantikküste. Neuengland ist ein sowohl bei Amerikanern als auch ausländischen Touristen sehr beliebtes Reiseziel.

Vermutlich haben Sie schon einmal gehört, dass die Laubfärbung in Neuengland besonders intensiv ist. Und es ist tatsächlich so, dass die Besucher ein wahrer Rausch der Farben erwartet. Während des Indian Summer von der zweiten Septemberhälfte bis Ende Oktober leuchten die Wälder Neuenglands in verschiedensten Farben. Vor allem die intensiven Rottöne der Ahornbäume und das leuchtende Gelb dominieren in diesen Rausch der Farben.

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Die Blumeninsel Mainau, Teil 1: Bunter Blütenteppich das ganze Jahr über

15.10.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
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Die gesamte Küstenlinie des Schwäbischen Meeres, wie der Bodensee oft genannt wird, ist mit kleineren und grösseren Orten übersät, die zwar alle unterschiedlichsten Formats, aber allesamt malerisch und sehenswert sind. Diese Städte und Städtchen, Dörfer und Dörflein ähneln bunten, unterschiedlich grossen Perlen, die entlang der Bodenseeküste aufgefädelt sind. Wie ein wertvoller Anhänger an dieser Kette schwebt in blauen Seewassern die schöne Insel Mainau.

Wer als Erster Mainau „Blumeninsel“ taufte, darüber schweigt die Geschichte. Aber diese Person, die mit ihrer Namensgebung eindeutig den Nagel auf den Kopf traf, war vielleicht nicht besonders poetisch, wusste aber die Tatsache genau in Worte zu fassen: Die Blumenpracht ist der erste und farbenreichste Eindruck, den die Insel bei ihren Besuchern hinterlässt.

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Vilnius – eine Perle im Baltikum

15.10.2013 |  Von  |  Europa  | 
Vilnius – eine Perle im Baltikum
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Vilnius? Ja, genau – Vilnius. Obwohl Litauens (einzige) Metropole 2009 Kulturhauptstadt Europas war, ist sie im Westen des Kontinents immer noch relativ unbekannt – wie überhaupt das gesamte Baltikum. Der Tourismus hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt, aber der Bekanntheitsgrad ist nicht zu vergleichen mit anderen europäischen Hauptstädten. Litauen war im Bewusstsein der Westeuropäer vielleicht zu lange nur ein Bestandteil der ehemaligen Sowjetunion.

Dabei zeigt ein Blick auf die Geschichte, dass alles ganz anders ist. Zum Beispiel die Sprache: Sie ist keinesfalls slawisch, wie man annehmen könnte. Ganz im Gegenteil. Litauisch gehört zur indoeuropäischen Sprachgruppe, ist verwandt mit Sanskrit und für Linguisten eine nahezu unerschöpfliche Quelle der Forschung. Oder nehmen wir das Zentrum von Vilnius: Es gehört zu den grössten und am besten erhaltenen Altstädten in Osteuropa und ist architektonisch geprägt von Backsteingotik und Barock.

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