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Die weitestgehend naturbelassene Paradiesinsel Koh Chang in Thailand

14.10.2013 |  Von  |  Pazifik  | 
Die weitestgehend naturbelassene Paradiesinsel Koh Chang in Thailand
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Die zweitgrösste thailändische Insel Koh Chang liegt im Golf von Thailand, der direkt an das Südchinesische Meer anschliesst. Sie und das gesamte Archipel von kleineren Inselchen rundherum wurden zum Nationalpark erklärt und Limitierungen für Gebäudegrössen, -höhen und bauliche Entwicklung traten in Kraft.

Das beschert Koh Chang einen grossen Dschungel im Inselinneren, der unberührt die bis zu 750 m hohen Inselberge bedeckt. 85% der Inselfläche sind Urwald, nur 15% sind bebaut oder werden landwirtschaftlich genutzt. Eine einzige richtige Strasse umfasst den östlichen Bereich und die kleinen Touristenorte im Westen und verbindet alle mit den beiden Fährenpiers.

Mein Urlaub fand im Mittwinter statt, wissend dass ich dort ein herrliches und warmes Wetter vorfinde. Jeweils eine Woche wollte ich bei dem White Sands Beach genannten Inselabschnitt verbringen und eine ruhigere Woche an einem beschaulicheren Strand, den ich mir nach meinem Gusto noch vor Ort ausgucken wollte.

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Affenberg Salem: Nachäffen angesagt!

13.10.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
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Wilde Tiere – doch kein Zoo, weit und breit sind keine Käfige oder Gitter zu sehen. Entlang des Weges läuft ein Zaun, der sich nur als „Zaun“ in Anführungszeichen beschreiben lässt, denn das kniehohe dünne Gestell bietet keinen Schutz, sondern klammert nur optisch und dekorativ den Weg der Menschen aus dem Reich der Tiere aus. Die Hauptprotagonisten am Affenberg sind, wie sich logischerweise aus dem Namen „Affenberg“ entnehmen lässt, die Affen.

Doch in dieser Natur-WG haben sie auch ein paar Mitbewohner – eine frei fliegende Brutkolonie Weissstörche, Wasservögel und Damwild. Wer also auf Qualität statt Quantität setzt, ist am Affenberg Salem genau richtig. „Weniger ist mehr“ stimmt hier ganz und gar. Da es nur wenige Tierarten sind, hat man Ruhe und Zeit, sie aufmerksam und ungestört zu beobachten. Und nach dem Besuch ist man nicht voll mit exotischen, karussellartigen Eindrücken wie nach einem üblichen Zoobesuch, sondern man hat das tiefe und schöne Gefühl, der Natur ganz nahe gewesen zu sein.  

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Die Landwirtschaftsmesse in Elche: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen

12.10.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
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Als mein Mann sagt: „Lass uns zur Landwirtschaftsmesse gehen”, schaue ich ihn verwundert an, denn mir fallen gleich Traktoren und Grasmähmaschinen ein. Ich kann ruhig schlafen, auch ohne sie gesehen zu haben. „Es gibt Tiere“, antwortet er lakonisch auf die stumme Frage in meinen Augen. „Tiere“ klingt gut. Unsere Kinder wachsen unglücklicherweise in der Stadt auf und ausser Hunde sehen sie nur dann und wann eine scheue Katze und ein paar Kanarienvögel im Schaufenster des Zoogeschäfts. Erbärmlich. Deswegen marschieren wir alle brav auf die Landwirtschaftsaustellung.

Doch das Lokalereignis erweist sich als eine schöne Erfahrung nicht nur für kleine, sondern auch für grosse Besucher. Es ist schon eine lange Tradition, dass im Oktober in ganz Spanien die landwirtschaftlichen Fachmessen unterschiedlichster Kaliber stattfinden. Jedoch ist das Ziel solcher Veranstaltungen, nicht nur Fachbesucher anzulocken, sondern vielmehr zu einem lokalen Ereignis zu werden. Und solche Veranstaltungen sind immer ein goldwerter Geheimtipp für Touristen: Sie stehen nämlich überhaupt nicht im Blickfeld der Organisatoren, deswegen erlebt man Spanien während solcher Events absolut authentisch ohne diese so-wollen-wir-uns-nach-aussen-verkaufen-Maske.

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Florida – the Sunshine State mit Megaspass für alle!

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Am südöstlichen Zipfel des Kontinents von Nordamerika befindet sich der Staat Florida. Die bedeutendsten Städte mit internationalem Flugverkehr hier sind Miami/Fort Lauderdale an der Ostküste zum Atlantik hin, Tampa an der Tampa Bay und Orlando in der Mitte des Staates.

Weitere Orte von Bedeutung sind Pensacola im so genannten Panhandle, Tallahassee und Gainesville im Landesinneren, sowie Jacksonville im nördlichsten Atlantikbereich Floridas. Touristisch von gewisser Bedeutung sind auch Daytona Beach, Cape Canaveral, Pompano Beach, die Florida Keys, Clearwater Beach und St. Petersburg entlang der Küsten im Uhrzeigersinn. Das Zentrum für viele Urlaubsreisen ist Orlando, denn hier im Inland sind fast alle der berühmten Vergnügungsparks für Jung und Alt angesiedelt.

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Tessin – Mediterranes Flair im Süden der Schweiz

10.10.2013 |  Von  |  Europa, Schweiz  | 
Tessin – Mediterranes Flair im Süden der Schweiz
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Das Tessin ist der südlichste Kanton der Schweiz und eines der attraktivsten Reiseziele des Landes. Am einfachsten ist die Region über die Gotthard- oder San Bernhardinoroute zu erreichen. Damit liegt das gesamte Tessin südlich des Alpenhauptkammes. Sobald dieser überquert ist, ändert sich beinahe schlagartig das Bild. Man hat das Gefühl, bereits Italien erreicht zu haben, denn in den Städtchen und Dörfern der Alpentäler dominiert urplötzlich italienische Architektur.

Berühmt ist das Tessin vor allem durch seine Seen im Süden, die Jahr für Jahr unzählige Besucher anziehen. Am Lago Maggiore, dem Luganer oder Comer See hält schon zeitig im Jahr der Frühling Einzug. Da ist es kaum verwunderlich, das hier fast mediterranes Klima herrscht, das sonst viel weiter südlich vermutet wird. Die Gipfel der Alpen sind dafür verantwortlich, denn die kalten nördlichen Winde erreichen das Tessin zum grössten Teil nicht mehr. Prachtvoll ist natürlich die Kulisse. Die tiefblauen Seen sind von Bergen umrahmt, welche Höhen von weit über 2000 Metern erreichen. Zur Attraktivität dieser Region im Süden der Schweiz tragen auch die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und attraktiven Freizeitmöglichkeiten bei, die während eines Aufenthaltes kaum Wünsche offen lassen.

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Im Land der Cowboys und Goldgräber – Alberta bound

10.10.2013 |  Von  |  Nordamerika  | 
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Den grössten Teil der Landmasse Nordamerikas nimmt das Land Kanada ein, die Rocky Mountains ziehen sich in der Nähe der Pazifikküste von Alaska im Norden kommend bis weit in die Vereinigten Staaten hinein. Hier befinden sich die Provinzen Alberta östlich und British Columbia westlich davon. Calgary, die südlichere der beiden grossen Städte Albertas, war mein Zielpunkt für die Flugreise und der Ausgangspunkt einer ausgedehnten Überlandtour in dieser Region.

Der Reisezeitpunkt war vorausplanend gewählt und bescherte mir eine Ankunft zeitlich vor dem grossen Festival namens „Calgary Stampede“. Nach Veranstalterangaben handelt es sich dabei um die grösste Outdoor-Show des Planeten und das sollte mir nicht entgehen. Tickets für ausgewählte Veranstaltungen bestellte ich bereits lange vorher, denn an den Veranstaltungstagen melden die Ausrichter oft ein ausverkauftes Festgelände. Das Event bietet ein sehr facettenreiches Angebot an Veranstaltungen und besonderen Wettkämpfen und ist mit indianischen Elementen und kulturellen Darbietungen zusätzlich gespickt.

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Die Freiheitsstadt Amsterdam, Teil 2: Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten

09.10.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
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Was in Amsterdam wahrscheinlich als Erstes ins Auge fällt, ist seine Vielfältigkeit, seine Kontraste. Errichtet in der sumpfigen Gegend, allen heutigen Vorschriften zum sicheren Bauen und Wohnen zuwider, trieben die Amsterdamer ihre Pfähle so weit in die Tiefe, bis sie sie in den festen Boden einschlagen konnten und darauf eine märchenhaft schöne Stadt bauten – und das für Jahrhunderte! Amsterdam ist so unglaublich geschichtsträchtig: Und trotz der in den Niederlanden höchsten Dichte der Denkmäler pro Quadratmeter (circa 7500 Bauten sind in Amsterdam denkmalgeschützt), macht die Stadt überhaupt keinen verstaubten Eindruck, sondern präsentiert sich als jung und voller Leben.

Die einzigartige Verbindung zwischen Form und Inhalt machen Amsterdam so besonders. Die Geschichte prägt die Gesichtszüge der Stadt und die buchstäbliche Toleranz und Aufgeschlossenheit dem Andersartigen gegenüber verleihen diesem Gesicht seinen unnachahmlichen Ausdruck.

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Amsterdam, Teil 1: Die Stadt der Grachten, Brücken und Diamanten

07.10.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
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Anreise nach Amsterdam. Die Fahrt mit dem Nachtzug erweist sich als die richtige Entscheidung. Sehr komfortabel und genau geeignet für die Studienfahrt: Alle ganz gestresst und müde nach einer langen und anstrengenden Prüfungszeit, können wir uns endlich entspannen und feiern im halb leeren Waggon bis spät in die Nacht hinein.

Kein Passagier klagt darüber, denn junge Freude ist ansteckend und die mitgebrachten belegten Brötchen reichen für alle. Doch Richtung Morgen wiegt uns das ebenmässige Geschaukel des Zuges in den Schlaf hinein. Unsere lustige Bande, fast ausschliesslich Mädels, schaltet ab wie die übermüdeten Babys nach zehn Minuten Spazierenfahren im Kinderwagen. Erst der gemütliche graue Morgen bereitet den schlafenden Schönen ein märchenhaftes Aufwachen: Zwei gross gewachsene athletische und umwerfend gut aussehende Grenzpolizisten kommen zur Passkontrolle. Leichte Verwirrung im Wagen. Vom Nebensitz flüstert meine Freundin entzückt aus dem Halbschlaf: „Möchten Sie meinen Pass auch noch sehen?“

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Verkehr in Moskau: Rasen und im Stau stehen

05.10.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Verkehr in Moskau: Rasen und im Stau stehen
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Eine Geschäftsreise nach Moskau: Toll und vielversprechend! Erwartungsvoll kommen wir aus dem Flughafengebäude heraus und treten unserem ersten tiefen Erlebnis entgegen – der Taxifahrt vom Flughafen zum Hotel.  

Aus dem Taxi vor uns springt ein energiegeladener und für 5 Uhr morgens etwas zu lebensfreudiger Taxifahrer raus. Sein Fahrzeug  vibriert von ohrenbetäubender Musik im Wageninneren.  Ruck zuck schmeisst er unser Gepäck in den Kofferraum. Jetzt müssen wir einsteigen, aber eine Spur verunsichert von so viel Dynamik  zögern wir fast. Und als ich dem Chef sage, dass der Fahrgast in Russland traditionsgemäss vorne neben dem Fahrer sitzt, lese ich in seinen Augen fast ängstliche Verwunderung.  Ok, erkläre ich ihm, man kann auch hinten sitzen, und besonders Frauen entscheiden sich für den Rücksitz. Die Männer setzen sich doch üblicherweise nach vorne: Erstens scheint es ihnen, dass sie so mehr Kontrolle über die Situation haben, und zweitens lassen sie den Taxifahrer sich nicht als Dienstpersonal fühlen.  Mit einem Ich-bin-ein-Mann-Gesichtsausdruck entscheidet er sich für den Beifahrersitz.

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Die Pirateninsel Tabarca: Spanien en miniature

04.10.2013 |  Von  |  Europa, Spanien  | 
Die Pirateninsel Tabarca: Spanien en miniature
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Die Fähre legt gleich ab. Im überfüllten Wasserfahrzeug herrscht heitere, leicht euphorische Stimmung. Die fröhlichen, per definitionem typischen, mit Fotokameras beladenen und alle brav einen Sommerhut tragenden Touristen lachen so viel und so herzlich, dass sie sogar die mitfahrenden Einheimischen mit ihrer die Existenz des grauen Alltags leugnenden Stimmung anstecken. Die Überfahrt wird nicht viel länger als eine halbe Stunde dauern und das Reiseziel liegt gut sichtbar vor den Augen: Die Insel Tabarca.

Die Insel liegt nur etwa fünf Kilometer vom spanischen Küstenort Santa Pola an der Costa Blanca entfernt. Administrativ gehört die Insel zur Provinzhauptstadt Alicante und ist die einzige bewohnte Insel in der Comunidad Valenciana. Das ganze Jahr über gibt es Wassertransportverbindungen von Alicante und Santa Pola aus. In den Sommermonaten verkehrt die Fähre in regelmässigen Zeitabständen zwischen Tabarca und naheliegenden Küstenorten wie Torrevieja oder Benidorm.

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