Reiseziel Costa Rica – die Schweiz Lateinamerikas

19.07.2016 |  Von  |  Mittelamerika, News
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Reiseziel Costa Rica – die Schweiz Lateinamerikas
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Costa Rica gehört zu den Ländern in Lateinamerika, die der Massentourismus noch nicht so in Beschlag genommen hat. Der Fokus richtet sich vor allem auf die Dominikanische Republik, Mexiko, Kuba und einige andere karibische Ziele. Das ist vielleicht ein Glück, denn das kleine Land zwischen Pazifischem Ozean und Karibischem Meer kann so viel von seiner ursprünglichen Schönheit bewahren.

Das Land – oft auch als „Schweiz Lateinamerikas“ bezeichnet – ist ein wahres Naturparadies. Wer hier hierhin reist, darf daher einmalige Erlebnisse erwarten. Nachfolgend einige interessante Informationen und „News“ für alle, die einen Costa Rica-Trip planen.


Drake Bay (Bild: global communication experts)

Drake Bay (Bild: global communication experts)


Neue Direktverbindung Schweiz – Costa Rica

Ab dem 9. Mai 2017 bietet Edelweiss erstmalig einen regulären Ganzjahresflug zwischen San José in Costa Rica und Zürich an. Mit einem Airbus A340 geht es für Passagiere künftig auf direktem Wege zwei Mal wöchentlich – dienstags und freitags – von Zürich in die Hauptstadt San José. Die neue Verbindung ermöglicht eine bequeme und unkomplizierte Reise nach Costa Rica. Die Flüge stehen ab sofort über swiss.com oder in renommierten Reisebüros zur Buchung offen. Weitere Informationen finden Interessierte unter flyedelweiss.com.


(Bild: global communication experts)

(Bild: global communication experts)


IRONMAN® 70.3® – 2017 in Costa Rica

IRONMAN hat jüngst die Aufnahme eines neuen offiziellen Wettlaufs in Zentralamerika bekanntgegeben: 2017 wird der IRONMAN® 70.3® in Costa Rica stattfinden. Die Eröffnung feiern Teilnehmer und Besucher am 18. Juni 2017 in Playa del Coco, Guanacaste, an der Pazifikküste.

Als erste Disziplin steht eine Schwimmstrecke von 1,9 Kilometern im ruhigen, klaren Wasser des Golfs von Papagayo auf dem Programm. Danach gilt es, 90 Kilometer Radfahren zu bezwingen – dabei durchqueren die Sportler die üppige Vegetation, vorbei an Affen und Leguanen, während sie von den Zuschauern in den Bezirken Sardinal und San Blas bejubelt werden. Zwischen Palmen und mit Blick auf den Ozean erleben die Athleten nach weiteren 21 Kilometern Leichtathletik den Zieleinlauf am atemberaubenden Strand Playa del Coco in Guanacaste.



Die Quäker von Monteverde

Als sich in den frühen 50er Jahren des letzten Jahrhunderts eine Gruppe von Quäkern in Monteverde angesiedelt hatte, war der Ort nicht mehr als ein kleines Dorf, das man nur beschwerlich, durch das Passieren schlammiger Strassen, erreichen konnte. Mit ihrer tiefen Verbundenheit zur Erde verhalf diese Gemeinschaft zur Erhaltung des Ortes, was mit dem Schutz der Biodiversität einherging.

Heute handelt es sich wohl um das bekannteste Naturschutzgebiet des Landes. Die grösste Attraktion von Monteverde sind die einzigartigen Nebelwälder – Regenwälder auf über 1.500 Metern Höhe, die überwiegend von Nebel umgeben sind und aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit eine besonders artenreiche Vegetation entwickeln.



Die grünen Schildkröten von Tortuguero

Der Nationalpark Tortuguero befindet sich in der nördlichen Region der Karibikküste der Provinz Limón. Der Strand von Tortuguero ist der Ort, wo sich zu bestimmten Zeiten des Jahres Tausende von Meeresschildkröten zur Eiablage einfinden. Von Juli bis Oktober kommen vor allem die Grünen Meeresschildkröten an die Ufer.

Die biologische Vielfalt der Meeres- und Küstenlebensräume sowie die afro-karibische Kultur machen das Gebiet zu einem der beliebtesten Besucherplätze des Landes. Während der Eiablage ist der Zugang zu den Stränden nur bis 18.00 Uhr gestattet, um die Schildkröten nicht zu stören. Aber Tortuguero bietet noch viel mehr – mit mehr als 300 gezählten Vogelarten ist es ein Paradies für Ornithologen. Auch Faultieren und Affen begegnet man hier.


Der Nationalpark Tortuguero (Bild: ronnybas – Shutterstock.com)

Der Nationalpark Tortuguero (Bild: ronnybas – Shutterstock.com)


Agrotourismus in Costa Rica

Durch den sogenannten „turismo rural“ wird Interessierten die Möglichkeit gegeben, am landwirtschaftlichen Kulturangebot teilzuhaben und im direkten Kontakt mit der Natur zu stehen: Wandern oder Reiten, Verköstigung regionaler Köstlichkeiten oder Aktivitäten zum Thema Landwirtschaft und Viehzucht sind nur einige der angebotenen Optionen. Auch die Traditionen in den einzelnen Regionen werden den Besuchern beispielsweise durch Folkloredarbietungen näher gebracht.

Besonders interessant ist das Erbe der Agrarindustrie – Reisende haben die Möglichkeit, bei der Herstellung von Kaffee, Zucker oder Käse live dabei zu sein oder an speziellen Exkursionen wie einer Ananas- oder Kaffeetour teilzunehmen. Einheimische erzählen von ihrem Alltag, ihrer Kultur und ihren Traditionen.


„Turismo rural“ in Costa Rica (Bild: CREATISTA – Shutterstock.com)

„Turismo rural“ in Costa Rica (Bild: CREATISTA – Shutterstock.com)


Neue Wanderroute zum Cerro Chirripó

Der Gebirgszug Talamanca, der grösste seiner Art in Costa Rica, bietet die vielfältigste Biodiversität des Landes. Um ihn zu durchqueren, müssen Besucher nach San Gerardo de Rivas reisen. Die Route beginnt an den Hängen der Karibik und dem Pazifik auf 1.400 Metern Höhe. Hier eröffnet sich dem Reisenden ein atemberaubender Blick auf die üppige Vegetation. Darüber hinaus findet man unzählige Arten exotischer Vögel vor.

Die Route endet am Cerro Chirripó – auf 3‘821 Metern ist der höchste Punkt Costa Ricas erreicht, von wo aus die Karibik- und Pazifikküste zu sehen sind. Besucher, die hoch hinaus wollen, müssen sich vorher eine Genehmigung einholen. Vom Nationalpark Chirripó aus geniessen Besucher die malerische Gebirgslandschaft.

Jüngst wurde ein neuer 14,5 Kilometer langer Wanderweg eröffnet. Die Strecke San Jerónimo führt durch üppige Wälder – die Heimat des berühmten Quetzal Vogels – und ist nur in Begleitung eines lokalen Führers zu bezwingen. Es werden wöchentliche Hikingtouren angeboten (www.sanjeronimochirripo.com/asencion-chirripo).


Der Nationalpark Chirripó (Bild: Atonaltzin – Shutterstock.com)

Der Nationalpark Chirripó (Bild: Atonaltzin – Shutterstock.com)


Romería de Cartago

„La Romería de la Virgen“ de los Ángeles ist eine der wichtigsten traditionellen Festen der costa-ricanischen Kultur. Jährlich am 2. August gedenken gläubige Katholiken der „Heiligen Jungfrau“ mit einer Wallfahrt und grossen Prozessionen zur Basílica de Nuestra Señora de los Ángeles in Cartago.

Hotel Cuna del Ángel

Wer einmal in diesem Schmuckstück übernachtet hat, möchte diesen Ort am liebsten nie wieder verlassen. Geboten wird dem Besucher ein kleines umweltfreundliches Hotel mit Niveau fünf des CST-Zertifikats für Nachhaltigkeit. Etwa 9 Kilometer südlich des Strandes von Dominical im Süden von Costa Rica. Ob Abenteuer oder Entspannung – das Kleinod unweit des berühmten Nationalparks Marino Ballena bietet eine Vielzahl an Aktivitäten und für jeden Geschmack das Richtige (www.cunadelangel.com/es/about-us).



 

Artikel von: global communication experts
Artikelbild: © global communication experts

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