Santo Domingo – brodelnder Kulturkessel in der Dominikanischen Republik

18.06.2014 |  Von  |  Alle Länder, Atlantik
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Santo Domingo – brodelnder Kulturkessel in der Dominikanischen Republik
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Die Dominikanische Republik ist gemeinhin als Vorzeigeparadies in der Karibik bekannt, ohne einen Anspruch auf einen exklusiven Tourismus zu erheben. Doch meist zieht es die Feriengäste nur wegen der traumhaften weissen Strände, der kristallklaren karibischen Gewässer und deren artenreicher Vielfalt hierher in die „DomRep“, wie das Land auf der Insel Hispaniola im Volksmund gern genannt wird. Dabei hat die Dominikanische Republik ein Feuerwerk an Kultur zu bieten, wie es sie auf anderen karibischen Inseln und auch auf dem Festland nicht gibt.

Bestes Beispiel ist die Hauptstadt Santo Domingo, die im Süden des Landes direkt am Meer liegt. Wie Sie noch sehen werden, wurde in der Stadt wahrlich Geschichte geschrieben. Bei einem Besuch in Santo Domingo treffen Sie auf eine Millionenmetropole, die einen kosmopolitischen Charakter hat. Alte Architektur steht harmonisch neben neuer moderner Industrie. Doch trotz all der Modernität und des quirligen Business-Daseins nimmt der Grossteil der Bevölkerung das Leben eher gelassen. Man relaxt in den heissen Tagesstunden und versteht es, bei den vielen sich bietenden Gelegenheiten ausgiebig zu feiern.



Santo Domingo – Stadt der Kontraste

Drei Millionen Einwohner tummeln sich in dem geistigen und wirtschaftlichen Zentrum der Insel. Man sagt nicht umsonst, dass Santo Domingo die aufregendste Stadt der gesamten Region sei. Kontraste, wo Sie hinschauen! Hier ein mondänes Boutique-Hotel, da wieder enge, alte, mit Läden vollgestopfte Gassen. Hier ein hochmoderner, nahezu futuristisch anmutender Fünf-Sterne-Hotelkomplex und ein paar Strassenzüge weiter die pittoresken, architektonischen Relikte aus der Kolonialzeit.

Speisen Sie in einer rustikalen, urigen einheimischen Taverne oder dinieren Sie in einem edlen Gourmettempel. Auf wenigen Metern haben Sie die Qual der Wahl. Sie können nachts und manchmal schon am Tag mit den Einheimischen in den Kneipen bei Musik feiern, oder Sie stürzen sich in das wilde Nachtleben in den modernen Bars und Diskotheken.

In der Altstadt von Santo Domingo (Bild: Jefry Lagrange Reyes, Wikimedia, GNU)

In der Altstadt von Santo Domingo (Bild: Jefry Lagrange Reyes, Wikimedia, GNU)




Santo Domingo – nichts ist älter in der Neuen Welt



In Santo Domingo treffen Sie auf eine Stadt, in der vieles in der Neuen Welt zum allerersten Mal entstand. Die Stadt selbst ist die erste Stadt, die in der Neuen Welt gegründet wurde. Es war aber nicht der grosse Entdecker Christoph Kolumbus persönlich, der sie im Jahr 1496 gründete, sondern sein jüngerer Bruder Bartolomeo.

Die erste Strasse in der Neuen Welt und die erste Kathedrale durften selbstverständlich nicht fehlen. Die Katholische Kirche war ja ganz intensiv in die Entdeckungen involviert. Ohne ihren Segen ging zu dieser Zeit nicht viel. Der Grundstein für die erste Kathedrale Santa María La Menor, die heute zum Weltkulturerbe gehört, wurde im Jahr 1514 gelegt. Und wenn wir gerade bei den ersten Gebäuden in der Neuen Welt sind, dann müssen auch die erste Universität, das erste Festungsbauwerk, das erste Schloss, Alcázar de Colón, und das erste Hospital Erwähnung finden.

Santo Domingo – reiches Kulturerbe

Die gesamte Altstadt wurde von der UNESCO im Jahr 1990 zum Weltkulturerbe erklärt. Beeindruckend ist die filigrane Baukunst, die stark an europäische Gebäude aus dem späten Mittelalter erinnert. In einigen der alten Gemäuer sind besuchenswerte Museen untergebracht, so zum Beispiel das Museo de las Casas Reales, in dem viele Relikte aus der langen Geschichte der Stadt und des Landes zu sehen sind. Im Museo Bellapart hingegen können Sie auch etwas mehr über die Tainos, die Ureinwohner der Insel, erfahren. Schlendern Sie durch die Calle (Strasse) Las Damas, die einer der ältesten ist, und begeistern Sie sich an den vielen architektonischen Juwelen aus der kolonialen Epoche. An der Plaza de España, am Ende der Calle Las Damas, warten beeindruckende Standbilder verschiedener Entdecker auf Sie.



 

Oberstes Bild: Santo Domingo – Stadt der Kontraste (© Elviraaaa, Wikimedia, CC)

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Über Kirsten Schlier

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