Schifffahrtssaison auf den beiden Zuger Seen ist zu Ende

22.11.2016 |  Von  |  Europa, News, Schweiz

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Auch, wenn die Saison für die beiden Schifffahrtsgesellschaften auf den Zuger Seen eher verhalten begann, so konnte sie dank Besucherhöchstzahlen im August und September 2016 erfolgreich zu Ende gehen.

Mit dem Wochenende vom 22./23. Oktober 2016 ging die Kurssaison für die Schifffahrtsgesellschaft auf dem Zugersee (SGZ) zu Ende. Begann die Saison im Frühling mit kaltem, regnerischem Wetter wenig versprechend, verzeichnete die SGZ ab Juli einen kontinuierlichen Besucheranstieg.

Dieser fand im August mit einem Besucherhöchstwert von 25’761 Personen den saisonalen Höhepunkt. Mit insgesamt 104’578 Gästen weist die Gesellschaft für 2016 denn auch einen Frequenzanstieg gegenüber dem Vorjahr von 3,7 Prozent auf.

Zufrieden mit dieser Auslastung zeigt sich denn auch der neue Verwaltungsratspräsident Peter Hodel. „Es war wichtig, dass wir auf die Debatte rund um das kantonale Entlastungsprogramm mit einem soliden Saisonergebnis reagieren konnten. Die diesjährigen Frequenzzahlen belegen, dass die Schifffahrt im Raum Zug noch immer einem Bedürfnis der Zuger Bevölkerung entspricht.“

Gleichzeitig warnt Hodel aber vor allzu viel Euphorie, sind doch die Zahlen der Extrafahrten noch immer rückläufig. „Bei den Extrafahrten spüren wir die momentane Wirtschaftslage am deutlichsten. So lange sich diese Zahlen nicht erholen, ist bei der Schifffahrt an ein Aufatmen nicht zu denken.“

Für Schlagzeilen sorgte die SGZ aber bereits in der Saisonvorbereitung: Ende Januar mussten beim Flaggschiff der Flotte, der MS Zug, die beiden Schottelgetriebe ausgebaut werden. Dazu wurde das 230 Tonnen schwere Schiff ausgewassert und das Getriebe mit einem Kran herausgehievt. Trotz Nieselregen fanden sich zahlreiche Schaulustige im Hafen Zug ein, um diesem seltenen Spektakel beizuwohnen.

Ägerisee läutet ebenfalls Saisonende ein

Gar eine Woche früher, nämlich am 15./16.Oktober 2016, läutet die Ägerisee Schifffahrt AG (AeS) ihr diesjähriges Saisonende ein. Dass es schwierig werden würde an die Passagierzahlen vom letzten Jahr anzuknüpfen, war sich die Schifffahrtsgesellschaft bewusst.

Zu sehr hatten 2015 die Festivitäten rund um das Jubiläum „700 Jahre Morgarten“ die Besucherzahlen auf dem See beeinflusst. Dass man mit 16’938 Personen die Besucherzahl von 2015 gar um 2,65 Prozent übertreffen könnte, überraschte die Verantwortlichen dann aber doch.

Vor allem der Monat September mit 2’848 Passagieren lag ganze 45 Prozent über dem letztjährigen Schnitt. Bei der AeS wertet man das positive Ergebnis ebenfalls als deutliches Argument für eine Schifffahrt auf dem Ägerisee. Doch auch hier ist man sich bewusst: Steigen die Zahlen für Extrafahrten nicht, dürfte ein profitabler Betrieb längerfristig schwierig werden.

Winterpause jedoch keine Winterruhe

Zwar begibt sich die Kursschifffahrt in die Winterpause, Winterruhe aber herrscht deswegen noch lange nicht auf den beiden Zuger Seen. Sowohl die SGZ als auch die AeS bestechen mit tollen Angeboten.

Raclette, Fondue oder ein Stück feinster Zuger Kirschtorte warten auf Abnehmer und wer’s gern gruselig mag, der sticht mit der SGZ beim DinnerKrimi in die nebelverhangene See. Neu lädt das Adventsschiff nach einem Weihnachtsbummel zum Verweilen ein und verwöhnt die Gäste mit adventlichen Köstlichkeiten.
Übrigens: Bereits im April nächstes Jahr verkehren die Kursschiffe der beiden Gesellschaften wieder von neuem. Auf dem Zugersee beginnt die Saison am 16. April 2017, auf dem Ägerisee am 23. April 2016.

 

Artikel von: Schifffahrtsgesellschaft für den Zugersee AG (SGZ) / Ägerisee Schifffahrt AG (AeS)
Artikelbild: © gkuna – shutterstock.com

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