Schweiz präsentiert sich als „Home of Snowsports“

02.11.2016 |  Von  |  News

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In der anstehenden Saison bieten 19 Schweizer Skidestinationen ihren Gästen eintägige Skierlebnisse mit vielen Extras zum Pauschalpreis an. Denn angesichts heutiger Realitäten sind neue Angebotspaletten für den (Wieder-)Einstieg in den Pistensport unabdingbar.

Das Land wird derweil von Schweiz Tourismus (ST) als Home of Snowsports vermarktet. Werbestar Bruno verdankt seinem Ruhm dabei einem Stuntman.

Rückblick und Perspektiven

Die touristische Bilanz des Sommers 2016 zeigt bei den Hotellogiernächten einen leichten Rückgang von 0.9% im Vergleich zur Vorjahresperiode. In der Entwicklung der Hotelübernachtungen aus den Fernmärkten sind unterschiedliche Tendenzen sichtbar: einerseits ein Wachstum aus den USA (zweitwichtigster Auslandsmarkt für die Schweizer Hotellerie) von 4.6%, aus Südostasien (+4.2%) sowie aus Südkorea (+10.1%), andererseits eine deutliche Abnahme der Hotellogiernächte von chinesischen Gästen (viertwichtigster Auslandsmarkt) von 19.7%*. Grund dafür ist das Zusammenspiel von Unsicherheit durch Terroranschläge in Europa, einer Abschwächung der chinesischen Wirtschaft und der Einführung des biometrischen Schengen-Visums Ende 2015.

Obwohl die Effekte des starken Frankens nach wie vor spürbar sind, erholen sich die Hotellogiernächte von Touristinnen und Touristen aus der Eurozone langsam (+0.4%), vor allem dank den Gästen aus den BeNeLux-Staaten (+4.9%) und, im Juni und August, den deutschen Gästen (wichtigster Auslandsmarkt).

Gemäss Rückmeldungen aus der Branche und ersten Informationen der Reiseveranstalter hinsichtlich des Buchungsstands im Winter 2016/2017 dürfte diese Stabilisierung aus Europa nach Jahren des Hotellogiernächte-Einbruchs aus diesen Märkten andauern – ein positives Signal für die kommende Wintersaison.



Neues für den Wintertourismus

Die Zukunft des Wintertourismus sieht sich mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert: der Rückgang der Aufenthaltsdauer, immer kurzfristigere Reiseentscheide (und die somit immer wichtigere Rolle des Wetters) und Abnahme der Anzahl alpiner Wintersporttreibenden (seit der Wintersaison 2005/2006 sind in der Schweiz die Skier Days um 24% zurückgegangen). Neben den Währungseffekten durch den starken Franken sind für die Bedeutungsabnahme des alpinen Skisports in der Schweiz auch demografische und kulturelle Gründe (Alterung der Bevölkerung, Migration) ausschlaggebend.

In Asien erfährt der Wintersport gegenwärtig hingegen eine starke Entwicklung, vor allem aufgrund der Olympischen Winterspiele, die 2018 in Seoul und 2022 in Peking angesetzt sind. Auch wenn das Gesamtwachstum der chinesischen Hotelübernachtungen sich nun etwas verlangsamt: Die Anzahl der asiatischen Gäste, die interessiert und bereit sind, Wintersport in der Schweiz auszuüben, wird weiter steigen.

Diese Zielgruppe für die Entdeckung des Schweizer Winters und besonders des Skisports zu motivieren, und erwachsenen Anfängern und Wiedereinsteigern den Zugang zum alpinen Wintersport zu ermöglichen, ist eine notwendiger Weg für die Zukunft des alpinen Wintertourismus.

Neue Angebotspaletten für den Einstieg in den Pistensport sind unabdingbar, um den neuen Bedürfnissen im Wintersport zu begegnen und den erwachsenen Neueinsteigern möglichst rasch die Lust am Skifahren vermitteln zu können.

In diesem Sinne bieten diesen Winter 19 Skigebiete neu die „One Day Ski Experience“ an: komplette Ausrüstung, Halbtageskarte und eine Lektion Skiunterricht mit mehrsprachigen Instruktorinnen und Instruktoren aus einer Hand ab 150 Franken. Das Angebot ist insbesondere auf asiatische Wintergäste sowie die zahlreichen internationalen Expats, welche die Schweiz besuchen, zugeschnitten.
Das Winter-Marketing von Schweiz Tourismus.

Für Schweiz Tourismus gilt es nun, die Vorzüge des Schweizer Winters in den winteraffinen Märkten prominent zu vermarkten. Und es gibt viele – im Land, in dem 1864 die Geschichte des Wintertourismus ihren Ursprung nahm. Oder in dem sich die höchsten Skigebiete der Alpen finden (48 Berggipfel über 4’000 Meter Höhe). Kurz: Die Schweiz ist „Home of Snowsports“. Für Thrillers – die geübten, rasanten Fahrer – ebenso wie für Chillers, denen Panorama oder Einkaufsmöglichen im Skiort ebenso wichtig wie Schneesport sind.



Genussmensch Bruno als Botschafter

Der Star der Marketingkampagne ist Bruno – ein unverwechselbarer Chiller. Er beherrscht wohl blaue Pisten, geniesst aber in den Schweizer Bergen viel lieber die Sonnenterrassen. Thriller und Alles-Könner Albert doubelt ihn im neuen Winter-Spot jedoch so erfolgreich, dass Medien auf der ganzen Welt dem Phänomen Bruno auf die Spur gehen. ST wird den Spot weltweit auf diversen multimedialen Kanälen präsentieren und eindrücklich unter Beweis stellen: Die Schweiz ist „Home of Snowsports“ – weil man alles kann, aber nicht muss.

Weiteres Hauptinstrument der Marketing-Palette ist ein sechs-sprachiges Ferienmagazin (Auflage: 360’000), das in Schweizer Winterfreunden auf der ganzen Welt Reisebegehren auslöst. Ihr ebenso kostenloses Pendant für das iPad heisst „Swiss Mag“ und ist mit zusätzlichen Features für den mobilen User versehen.

MySwitzerland.com/winter inspiriert und informiert wie gewohnt umfangreich über den Schweizer Winter – zum ersten Mal finden sich dort auch multimedial aufbereitete, monatlich wechselnde „Wintergeschichten“ an prominenter Stelle. Neben den Social-Media-Aktivitäten wird Schweiz Tourismus über den ganzen Winter aktuelle Themen und Events zeitgemäss mit Online-Listicles vermarkten – in der ganzen Promotion stehen Inhalte über und für Thrillers und Chillers im Vordergrund.

Nicht nur ST, auch die alpinen Skiweltmeisterschaften im Februar 2017 in St. Moritz und noch mehr (Sport-)Events werden „the Home of Snowsports“ in den Fokus eines breiten Publikums stellen. Die Winter-Gastgeber der Schweiz sind bereit – der Schnee kann kommen.

 

Artikel von: Schweiz Tourismus
Artikelbild: Switzerland Tourism

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