Skiferien im Tessin – (noch) ein absoluter Geheimtipp!

16.11.2015 |  Von  |  Schweiz
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Wenn es um Skiferien in der Schweiz geht, denkt man zumeist an so illustre Namen wie Zermatt, St. Moritz oder Davos. Mit dem Tessin verbindet man jedoch normalerweise mildes Klima, Palmen und den Lago Maggiore.

Wahrscheinlich sind gerade deswegen die Skiferien im Tessin noch ein Geheimtipp. Ein Geheimtipp aber, den zu entdecken es sich lohnt.

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Vorteile von Skiferien im Tessin

Die bekannten Skiresorts der Schweiz liegen allesamt in den Höhenlagen der Zentral- bzw. Westalpen. Dadurch bieten sie hohe Schneesicherheit und eine grosse Auswahl an Pisten. Das Problem ist ihre Bekanntheit. In der Winter-Hochsaison treten sich die Skiläufer in den Bündner oder Walliser Bergen geradezu auf die Füsse. Ausserdem ist der Spass recht teuer.

Ganz anders im Tessin. Aufgrund seiner geringen Bekanntheit als Skiparadies sind die Pisten hier nicht überlaufen. Man kann also ganz entspannt Skifahren. Und dabei das herrliche Naturpanorama geniessen, das besonders im Frühling zigtausende Touristen in den südlichsten Kanton der Schweiz lockt. Die sonnenverwöhnte Lage an der Alpensüdseite macht sich übrigens auch beim Skifahren bemerkbar. So ist „Hochnebel“ ein Fremdwort in den Tessiner Bergen, auch taube Zehen und eingefrorene Gesichter kennen Skiläufer hier nicht.

Ein weiterer Vorteil des Tessins sind die Preise. In Airolo-Pesciüm kostet ein Tag für einen Erwachsenen gerade mal 45 Franken, während Zermatt im günstigsten Fall dafür CHF 79.- verlangt. Selbstverständlich kann man die beiden Skigebiete hinsichtlich ihrer Vielfalt und ihres Angebots nicht vergleichen. Doch wer keine 360 Kilometer Pisten braucht, möchte wahrscheinlich auch nicht dafür bezahlen.



Zu guter Letzt sei auch noch erwähnt, dass im Tessin das kulturelle Angebot viel näher an der Piste liegt als in den Hochalpen. Das Gebiet Cardada Cimetta kann man z. B. zu Fuss aus dem Stadtzentrum von Locarno erreichen. Gute Voraussetzungen für alle, die nicht nur die Piste herunterbrettern, sondern auch mal die Dolce Vita im Tessin geniessen wollen.

Die wichtigsten Tessiner Skigebiete

Airolo-Pesciüm


Airolo-Pesciüm (Bild: © Stefano Ember - shutterstock.com)

Airolo-Pesciüm (Bild: © Stefano Ember – shutterstock.com)


Airolo-Pesciüm liegt am Fusse des Gotthardmassivs im nördlichen Tessin. Es bietet 30 km Pisten und relativ hohe Schneesicherheit, da es sich bis auf 2256 m ü. M. erstreckt. Das Skigebiet besteht aus zwei Liftseilbahnen, drei Skiliften und einer Sesselbahn. Airolo-Pesciüm ist das Heimat-Skigebiet der aktuellen Weltklasse-Rennläuferin Lara Gut sowie der ehemaligen Meisterinnen Doris de Agostini und Michela Figini.



Cardada Cimetta/Locarno


Lago Maggiore im Winter (Bild: © mary416 - shutterstock.com)

Lago Maggiore im Winter (Bild: © mary416 – shutterstock.com)


Cardada Cimetta ist ideal für Einsteiger und Geniesser. Wie schon erwähnt, kann man die Lifte zu Fuss vom Zentrum Locarno erreichen. Hier gibt es auch eine Skischule für alle Altersklassen. Garantierter Betrieb ist während der Weihnachts- und lokalen Faschingsferien sowie während der weissen Woche der Schulen. Ansonsten hat das Skigebiet je nach Schneelage geöffnet, ausserhalb der Ferien allerdings nur Freitag bis Sonntag.



Nara/Leontica-Cancori


Das höchste Gebirge im Tessin (Bild: © Dim154 - shutterstock.com)

Das höchste Gebirge im Tessin (Bild: © Dim154 – shutterstock.com)


Das Skigebiet Nara erstreckt sich von 875 m ü. M. bis 2153 m ü. M. und bietet einen herrlichen Ausblick auf die Rheinwaldhorn-Gruppe, die mit 3400 m ü. M. das höchste Gebirge im Tessin ist. Das Gebiet gilt als besonders familienfreundlich, zum einen aufgrund gut beschneiter Pisten, zum anderen aufgrund seiner günstigen Preise.



 

Artikelbild: © Stefano Ember – shutterstock.com


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