Sölden sorgt für Publicity mit neuem James-Bond-Film

21.10.2015 |  Von  |  News
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Sölden sorgt für Publicity mit neuem James-Bond-Film
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Der neueste James-Bond-Film „Spectre“ kommt ab November in die Kinos. Drehort für eine der Schlüsselszenen war dabei Sölden im Tiroler Ötztal.

Bei der Suche nach einer geeigneten Unterkunft für die Top-Stars während der Dreharbeiten entschied sich die Filmcrew für das Bergland Hotel Sölden. Bond-Darsteller Daniel Craig sprach sich höchstpersönlich für das Ötztaler Design-Hotel im Alpenchic-Stil aus.

Top Secret – wie beim britischen Geheimdienst

Wenn es darum geht, ein 007-Abenteuer in Szene zu setzen, laufen nicht nur die Kameras, sondern auch die logistischen Vorarbeiten der ausführenden Produktionsfirma Eon-Productions auf Hochtouren. Heisst es doch, einen Tross von gut 500 Mitarbeitern verteilt auf dem ganzen Planeten minutiös in Bewegung zu setzen. Und neben Drehorten und Schauplätzen auch die passenden Unterkünfte für die riesige Entourage einer solchen Mega-Produktion zu organisieren.

Dass es dabei geheimer zugeht als im britischen Geheimdienst MI6 durften auch die Mitarbeiter des Bergland Hotels Sölden erleben. Denn im exklusiven Ötztaler Hotel ging über Wochen hinweg das Spitzenpersonal des Bond-Universums ein und aus – teilweise ohne Kenntnis des Bergland-Teams.


James Bond (Daniel Craig) waehrend den Dreharbeiten Anfang 2015 in Soelden zum neuen James Bond Film 'Spectre'. (Bild: © PHOTOPRESS/Tirol Werbung/Jonathan Olley)

James Bond (Daniel Craig) waehrend den Dreharbeiten Anfang 2015 in Soelden zum neuen James Bond Film ‚Spectre‘. (Bild: © PHOTOPRESS/Tirol Werbung/Jonathan Olley)


„Wir waren erst relativ spät im Bilde, wer da bei uns zu Gast war und dass wir am Radar einer derart grossen Filmproduktion standen“, berichtet das Sölder Hotelierspaar Elisabeth und Sigi Grüner. Dabei wurde das Bergland von den Produzenten sehr früh in Augenschein genommen. Unter ihrem Namen, aber dennoch anonym, checkten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson bereits ein Jahr vor Beginn der Dreharbeiten ein. Die Besitzer der Bond-Franchise und Erben des legendären Produzenten Albert Broccoli wollten selbst testen, ob dieses Haus wirklich so „comfortable“ sei, wie es auf den Bildern wirkte.

Bergland Hotel Sölden überzeugte

Im Londoner Planungsstab fiel das Bergland rasch auf, zählt das Mitglied der exklusiven „Design Hotels“-Gruppe doch zu einem weltweit erlesenen Kreis von Gastbetrieben. Als die beiden obersten Bond-Macher zum Location-Scouting nach Sölden kamen, fühlten sie sich von Beginn an wohl im stylish-alpinen Bergland-Ambiente. Skyfall- und nunmehr Spectre-Regisseur Sam Mendes folgte bald zu ersten Besichtigungen möglicher Schauplätze. Auch der Oscar-Gewinner blieb unerkannt.


Bergland Hotel Soelden. (Bild: © PHOTOPRESS/Bergland Hotel Soelden/Andreas Schatzl)

Bergland Hotel Soelden. (Bild: © PHOTOPRESS/Bergland Hotel Soelden/Andreas Schatzl)


Nachdem Sölden letztlich das Rennen um die alpinen Drehorte für sich entschied, nahmen die Security-Experten aus den Pinewood-Studios das traditionsreiche Sölder Hotel für die finalen Unterkunft-Checks in Beschau. Und erachteten es als optimal. Daniel Craig wählte daraufhin aus einem Dossier mit mehreren besichtigten Top-Häusern das Bergland für seinen Aufenthalt aus.

Neben Craigs Ehefrau Rachel Weisz folgten Bond Girl Léa Seydoux, Filmbösewicht Dave Bautista und „Q“-Darsteller Ben Whishaw dem Votum des Bond-Darstellers. Alle dürften angetan sein, wie sich an freundlichen Zeilen im Gästebuch des Hauses ablesen lässt. „What a beautiful place! I had such a peaceful time I forgot I was working“, kommentierte dann auch der englische Schauspieler Ben Whishaw. Und Executive Producer Callum McDougall attestierte: „This is the coolest Hotel and so Bond.“

Diskretion während des Drehs

Internationale Filmstars während stressiger Aufnahmen für sich einzunehmen, gilt unter Hoteliers weltweit als höchst anspruchsvolles Unterfangen. Die emsigen Geister im Bergland meisterten diese Herausforderung glänzend. Entscheidend für den Erfolg war neben den offensichtlichen architektonischen Qualitäten auch der zuvorkommende Service des Hauses. Und nicht zuletzt die Diskretion seines Personals.


Internationale Filmstars während stressiger Aufnahmen für sich einzunehmen, gilt unter Hoteliers weltweit als höchst anspruchsvolles Unterfangen. (Bild: © PHOTOPRESS/Tirol Werbung/Alexander Tuma)

Internationale Filmstars während stressiger Aufnahmen für sich einzunehmen, gilt unter Hoteliers weltweit als höchst anspruchsvolles Unterfangen. (Bild: © PHOTOPRESS/Tirol Werbung/Alexander Tuma)


Während die mediale Begleitmaschinerie rund um eine derart prominente Filmproduktion nach kostbaren Infohäppchen gierte, blieb man im Bergland der Zurückhaltung verpflichtet. „No comment“ musste erst gar nicht gross als einzige Reaktion dienen, weil das Hotelteam ohnehin keine Silbe vom Aufenthalt der berühmten Gäste nach aussen dringen liess. Niemand wusste davon. Bohrenden Fragen begegnen die Tiroler Gastgeber bis heute mit britischem Understatement. „Für uns stand der Glamour-Faktor nicht im Vordergrund. Vielmehr ging es um die Aufgabe, anspruchsvollen, aber höchst zuvorkommenden Gästen einen möglichst angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen“, lässt Hotelier Sigi Grüner wissen.

Mit dem James-Bond-Star an der Hotelbar

Daniel Craig genoss dem Vernehmen sehr, dass man dem Rummel um seine Person im Haus keine zusätzliche Nahrung gab. Er bewegte sich mit Gattin Rachel Weisz nach einiger Zeit sogar frei im gesamten Hotel und wurde mitunter bei einem Kaffee an der Hotelbar gesichtet. Und das, obwohl die beiden in ihrer „Gipfelsuite“ alle erdenklichen Annehmlichkeiten genossen. Und auf gut 212 m² Fläche (drei Schlafzimmer, drei Bäder, Wohnzimmer) wohl auch ausreichend Platz für entspannende Momente hatten.

Nachfragen nach persönlichen Vorlieben der Stars weicht man im Bergland Sölden weiterhin konsequent aus. Einzige Auskunft: „Vom Stuntman bis zu James Bond höchstpersönlich waren das alles absolute Mustergäste ohne jegliche Star-Allüren. Daniel Craig hat sich bei den für ihn zuständigen Mitarbeiterinnen persönlich bedankt. Er ist ein echter Gentleman.“


James Bond (Daniel Craig) bei den Dreharbeiten Anfang 2015 in Sölden zum neuen James Bond Film 'Spectre'. Unterkunft bei den Dreharbeiten für die Filmcrew war das Bergland Hotel Sölden. (Bild: © PHOTOPRESS/Tirol Werbung)

James Bond (Daniel Craig) bei den Dreharbeiten Anfang 2015 in Sölden zum neuen James Bond Film ‚Spectre‘. Unterkunft bei den Dreharbeiten für die Filmcrew war das Bergland Hotel Sölden. (Bild: © PHOTOPRESS/Tirol Werbung)


Sölden landet PR-Volltreffer

Sölden selbst hat sich bereits im Vorfeld des Filmstarts eine dicke Stecknadel auf der Landkarte der Bond-Fans erarbeitet. Bei der internationalen Präsentation zum Filmstart in London verkündete Regisseur Sam Mendes vor versammelter Weltpresse: „We are taking Bond back to the Alps, to the Snow again, in Sölden in Austria.“ Eine für den ganzen Ort unschätzbare Publicity.



Das erste veröffentlichte „Behind the scenes“-Video von Sony-Pictures hatte fast ausschliesslich die Sölden-Dreharbeiten zum Inhalt. Bond Girl Lea Seydoux verkündet darin gleich zu Beginn prominent „We are in Austria in a beautiful place called Sölden“. Das Video wurde innerhalb Wochen auf YouTube knapp 3,3 Mio. Mal angesehen, auf Facebook erhielt es weitere 1,5 Mio. Aufrufe – Monate vor dem Filmstart.

Bei allen offiziellen Pressestatements wird die Ötztaler Destination als einer der Hauptdrehorte genannt. Das liest sich dann etwa auf tausenden Nachrichtenplattformen wie z. B. SPIEGEL Online so: „Rom, London, Sölden, Tanger – und nun Mexiko Stadt.“

Der globale Filmstart ist mit 6. November 2015 anberaumt. Im Bergland freut man sich nun ebenso wie in ganz Sölden, die ersten Bilder aus „Spectre“ auf der Kinoleinwand zu erleben. Die Hausherren werden auf ihr erfolgreiches Mitwirken hinter den Kulissen des Action-Spektakels verschwiegen und stilecht anstossen. „Mit einem Martini, für den wir unseren selbstgemachten Wermut verwenden“, so Sigi Grüner.

 

Artikel von: PPR Media Relations AG
Artikelbild: © PHOTOPRESS/Bergland Hotel Soelden/Klaus Lorke

Über Samuel Nies

Als gelernter Informatikkaufmann war für mich schon schnell klar, dass die Administration von verschiedenen Systemen zu meinem Gebiet werden sollte. Um aber auch einen kreativen Anteil in meinen Arbeitsalltag zu integrieren, verschlug es mich in die Welt des Web Content Management.


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