Südseeträume auf den Cook-Inseln

02.03.2015 |  Von  |  Alle Länder, Pazifik
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Südseeträume auf den Cook-Inseln
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15 Inseln im Südpazifik bilden die Inselgruppe der Cook-Inseln. Hier lassen sich bei einem Ferienaufenthalt Südseeträume verwirklichen.Makellose Strände und eine teilweise atemberaubende Landschaft bilden den Kontrast auf den verschiedenen Inseln und Atollen, welche vergleichsweise dünn besiedelt sind.

Ein noch fast intaktes Inselparadies



Die Cook-Inseln bestehen aus 15 Inseln, welche eine Gesamtfläche von gerade einmal 242 km² einnehmen. Insgesamt leben auf den Inseln weniger als 19’000 Menschen, die meisten davon auf der Hauptinsel Rarotonga. Das Archipel läst sich in eine nördliche und südliche Gruppe gliedern.

Die beliebtesten Reiseziele im Archipel der Cook-Inseln befinden sich im Süden des Inselstaates. Hier liegt auch die Hauptinsel Rarotonga mit der Hauptstadt Avarua. Viele Gäste zieht es auch auf die Inseln Atiutaki und Atiu. Weitere Inseln im südlichen Archipel sind Takutea, Palmerston, Mitiaro, Mauke, Manuae und Mangaia. Die nördlichen Inseln Suwarrow, Rakahanga, Pukapuka, Penrhyn, Nassau und Manihiki sind bei weitem nicht so stark vom Tourismus geprägt. Dies mag vor allen Dingen daran liegen, dass sie wirklich etwas abseits in den Weiten des Pazifiks liegen.

Auch die Geografie zwischen den nördlichen und südlichen Inseln ist durchaus unterschiedlich. Die meisten Südinseln, so auch die vom Tourismus geprägten Ziele Rarotonga, Aitutaki und Atiu sind vulkanischen Ursprungs und sind im Inselinneren auch bergig. Aber keine Sorge, Traumstrände sind auch hier zu finden. Der 652 Meter hohe Te Manga ist die höchste Erhebung auf den Cook-Inseln und liegt auf der Hauptinsel Rarotonga. Die sieben nördlichen Inseln sind allesamt Atolle, welche auf Korallenriffen entstanden sind.

Die Cook-Inseln – die Insel Aitutaki gesehen von Maunga Pu. (Bild: Mr Bullitt, Wikimedia, GNU)

Die Cook-Inseln – die Insel Aitutaki gesehen von Maunga Pu. (Bild: Mr Bullitt, Wikimedia, GNU)




Die Anreise ist etwas beschwerlich



So ganz einfach gelangen Sie aus Mitteleuropa allerdings nicht in dieses Südseeparadies. Dies verdeutlicht schon der Zeitunterschied von 11 Stunden, was sich während unserer Sommerzeit auf 10 Stunden reduziert. Bei der Anreise können Sie sowohl die Ost- als auch die Westroute wählen. Angeflogen werden die Cook-Inseln entweder von Airports in Australien und Neuseeland oder eben von Los Angeles an der Westküste der USA . Wenn Sie nicht länger als einen Monat auf den Inseln bleiben möchten, benötigen Sie lediglich Ihren Reisepass. Zudem sind genügend Geldmittel für den geplanten Aufenthalt, ein Weiter- bzw. Rückflugticket und ein Unterkunftsnachweis vorzulegen.

Die mitten im Südpazifik gelegenen Cook-Inseln befinden sich in der tropischen Klimazone und können daher ganzjährig mit milden Temperaturen aufwarten. Sie liegen zwischen 25 und 30 Grad. Auch die Nächte sind hier in der Südsee angenehm mild und lediglich zwischen Juni und September kann das Thermometer nachts auch mal unter die 20 Grad fallen.

Regen ist ganzjährig ein Thema, wobei von Dezember bis April deutlich mehr Regen fällt. Ausserdem regnet es im Norden der Cook-Inseln insgesamt weniger als auf den Inseln im Süden. Baden können Sie auf den Cook-Inseln das ganze Jahr über. Die Wassertemperaturen bewegen sich zwischen angenehmen 23 Grad im August, während im Februar sogar 27 Grad erreicht werden. Das ist dann fast schon wie in der Badewanne. Spielen Sie mit dem Gedanken, einmal einen paradiesischen Inselaufenthalt zu verbringen? Dann wären die Monate Mai bis Oktober in jedem Fall zu empfehlen, denn dies ist die schönste Zeit auf den Inseln.

Die Cook-Inseln – Parlamentsgebäude auf Rotonga (Bild: Mr Bullitt, Wikimedia, GNU)

Die Cook-Inseln – Parlamentsgebäude auf Rotonga (Bild: Mr Bullitt, Wikimedia, GNU)

Die südlichen Inseln sind touristisch geprägt

Zu den beliebtesten Reisezielen der Cook-Inseln gehören die im südlichen Archipel gelegenen Inseln Rarotonga, Atiu und Aitutaki. Allein auf der Hauptinsel Rarotonga mit der Hauptstadt Avarua lebt mehr als die Hälfte aller Einwohner des Inselstaates. Sehr kontrastreich präsentiert sich Rarotonga für den Besucher. An den schmalen Küstenstreifen mit herrlichen Stränden schliessen sich vor allem Kokos- und Bananenplantagen an, bevor das Bergland der Insel beginnt. Die fast bizarr wirkende Bergwelt ist von einer üppigen tropischen Vegetation bewachsen. Eine empfehlenswerte Tour führt auf den Te Manga, dem höchsten Berg. Dafür lohnt es sich auch, einen örtlichen Führer in Anspruch zu nehmen.

In jedem Fall sollten Sie die Insel Aitutaki besuchen. Auf der Koralleninsel gibt es wahre Traumstrände, die etwas Paradiesisches haben. Die Insel befindet sich am Rand einer 45 km grossen Lagune, welche noch von verschiedenen kleinen Inselchen umgeben ist. Wer einmal hier war, versteht es auch, warum Liebespaare hier besonders gern den Bund fürs Leben schliessen. Noch ruhiger wird es dann auf der Insel Atiu. Auch hier gibt es wunderschöne Strände. Berühmt ist dieses Inselparadies vor allem für seine seltenen Vogelarten und den hier in uraltem Korallengestein befindlichen Höhlen.





Volkstänze auf den Cook-Inseln. (Bild: ChameleonsEye / Shutterstock.com)

Volkstänze auf den Cook-Inseln. (Bild: ChameleonsEye / Shutterstock.com)

Wassersport hat Priorität

Ein tolles und unvergessliches Erlebnis ist mit Sicherheit eine eintägige Kreuzfahrt. Den Abschluss bildet dabei nicht selten ein Barbecue an einem wunderschönen einsamen Strand. Wenn dies dann noch auf einer unbewohnten Insel stattfindet, werden Sie sich vielleicht wie Robinson Crusoe fühlen. Rund um die Inseln sind verschiedene Aktivitäten möglich, wobei Wassersport naturgemäss im Vordergrund steht. Vor allem Schnorcheln und Tauchen ist ein Erlebnis und ungeheuer spannend. Neben einer farbenprächtigen Unterwasserwelt werden auch gerne Tauchgänge zu Unterwasserhöhlen oder alten Schiffswracks angeboten.

Im Vergleich zu den Fidschi Inseln oder anderen Südseeparadiesen geht es auf den Cook-Inseln wesentlich entspannter zu. Sie gelten eher als ein Ort der Ruhe. Aber lassen Sie sich jetzt nicht davon abschrecken. Auf den Inseln leben freundliche und vor allem fröhliche Menschen. Für sie hat die Religion noch einen hohen Stellenwert und der sonntägliche Kirchgang gehört einfach dazu. Gerne sind auch Gäste willkommen, sollten aber dann entsprechend gekleidet sein. Shorts sind in diesem Fall absolut tabu. Besuchen Sie unbedingt auch das Te Vara Nui Cultural Village. Dort erhalten Sie einen umfassenden Eindruck von der Kultur auf den Cook-Inseln. Neben Gesang, Musik und Tanz besitzt auch das Kunsthandwerk einen hohen Stellenwert. Von einem Ferienaufenthalt auf den Inseln sind vor allem Zuchtperlen und Holzschnitzkunst beliebte Reiseandenken.

Ein Aufenthalt am anderen Ende der Welt ist mit Sicherheit etwas Besonderes. Erleben Sie die paradiesische Südsee auf den Cook-Inseln.



 

Oberstes Bild: Die Cook-Inseln im südlichen Pazifik sind ein fantastisches Reiseziel. (© Martin Valigursky / Shutterstock.com)

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Über Winfried Meyer

Als gelernter Kartograf galt mein Interesse schon früh den Landkarten und fernen Ländern. Daraus entwickelte sich eine grosse Leidenschaft für das Reisen, die mich schon in viele Teile unserer Erde geführt hat. Inzwischen betreibe ich ein Redaktionsbüro für die Reise- und Tourismusbranche und biete meinen Kunden einen umfangreichen Service an. Neben hochwertigen Inhalten plane ich individuelle Rundreisen und übernehme Fotoaufträge.


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