Tahiti – Traum unter Palmen

23.06.2014 |  Von  |  Alle Länder, Pazifik
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Tahiti – Traum unter Palmen
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Tahiti ist ein Inselparadies in der Südsee. Das Südsee-Feeling ist nicht zu beschreiben, es muss erlebt werden. Mitten im südlichen Pazifik, dieser unendlich erscheinenden blauen Weite fernab der Zivilisation, liegen „Die Inseln über dem Wind“, wie die Seefahrer sie nannten. Genau genommen ist es eine Gruppe von insgesamt 118 Inseln. Sie werden auch Französisch-Polynesien oder Gesellschaftsinseln genannt.

Tahiti besteht aus zwei Inseln, die durch einen Isthmus miteinander verbunden sind. Sie bilden die grösste der polynesischen Inseln und bieten eine vielfältige Landschaft mit hohen, schroffen Berggipfeln, sattgrünen Regenwäldern, türkisfarbenen Lagunen und einer fantastischen Unterwasserwelt an den Korallenriffen.



Träumen, Tauchen und Surfen

Wer nach Tahiti kommt, wird mit Tanz, Musik und einer Tiare-Blüte am Schiffsanleger empfangen. Ansteckend sind vor allem die gute Laune der Einheimischen und das beschwingte Lebensgefühl auf der Insel. Hier gehen die Uhren anders und das Leben scheint um einiges leichter zu sein – ein idealer Ort, um auszuspannen und das luxuriöse Angebot auf der Insel zu geniessen.

Papeete, die Hauptstadt der 1042 km² grossen Insel, liegt an der Nordwestküste. Insgesamt leben rund 178’000 Menschen auf Tahiti, das sind 70 % der Gesamtbevölkerung Französisch-Polynesiens. Auf der Insel laden die traumhaft weissen Strände unter Palmen zum Sonnenbaden und Schwimmen ein. Die Südseeinseln sind ein Paradies für Surfer und Taucher.

Palmenidylle auf Tahiti (Bild: Lothar Henke  / pixelio.de)

Palmenidylle auf Tahiti (Bild: Lothar Henke / pixelio.de)




Buckelwale, Mantas und Delfine

Von Tahiti aus geht es mit dem Flugzeug in kurzer Zeit zu den benachbarten Inseln wie Bora-Bora, Moorea, Rangiroa oder Fakarava und zu den beeindruckenden Tauchgründen. Auf Moorea kann man von Juli bis Oktober beim Schnorcheln die grossen Buckelwale beobachten, und Rangiroa bietet eine riesengrosse Lagune mit einer beeindruckenden Unterwasserwelt voller Fischschwärme und gesunder Korallenriffe. Bei Wassertemperaturen von 28 Grad Celsius und klarer Sicht ist das Tauchen ein Vergnügen.

Bora-Bora ist immer noch die schönste der Inseln, mit traumhaften Stränden und einer Postkartenidylle. Beim Tauchen in der Lagune sind hier die riesigen Mantas zu beobachten. Das beste Tauchrevier mit dem grössten Fischreichtum und den bunten Clownfischen liegt jedoch beim Atoll Fakarava.

Naturschönheiten, Sehenswürdigkeiten und Geschichtliches



Auf Tahiti befindet sich das „Paul Gauguin Museum“ inmitten des „Botanischen Gartens“ von Papeari mit seiner reichen Blütenpracht und uralten Bäumen. Der berühmte Maler (1848–1903) verbrachte einen Grossteil seines Lebens auf Tahiti und machte mit seinen impressionistischen Gemälden die kindlichen Südseemenschen und die reiche Farbenpracht Tahitis weltbekannt.

Im dichten Regenwald Tahitis liegt der Fa‘-arumai-Wasserfall; weitere Wasserfälle sind auf Fusspfaden zu erreichen. Sehenswert ist ausserdem der Marae Mahaiatea, eine 90 mal 30 Meter grosse Plattform, einst eine terrassenförmige Stufenpyramide von 15 Metern Höhe, von der jedoch nur noch Ruinen übrig geblieben sind. Eine weitere Pyramide im Arahurahu-Tal wurde jedoch restauriert und bildet mit den grossen Steinstatuen den Rahmen für das jährliche Heiva-Festival. Weitere monumentale Steinstatuen und Informatives zur Geschichte und Natur bietet das „Museé de Tahiti et des Íles“ beim Ort Punaauia.

Bekannt wurde Tahiti auch durch den Roman „Meuterei auf der Bounty“ von James Norman Hall, der 1951 auf der Insel verstarb und dessen Haus bei Arue ein Museum ist.

Tahiti-Events

Jedes Jahr im Juli wird auf Tahiti das Heiva-Festival gefeiert, um alte Traditionen wiederaufleben zu lassen und einen faszinierenden Einblick in die tahitianische Kultur zu gewähren.

Ein Grossereignis anderer Art ist das Bootsrennen „Hawaiki Nui Va’a“ im November, bei dem über 2000 Paddler in den traditionellen Ausleger-Kanus zwischen den Inseln Huahine und Bora-Bora ihr Können unter Beweis stellen. Im August findet am Strand von Teahupoo das „Billabong Pro Surfing Event“ statt. Hier messen sich die besten Surfer der Welt. Das Wellenreiten hat auf Tahiti eine lange Tradition, schon allerkleinste Kinder sieht man voller Begeisterung über die Wellen flitzen.



 

Obertses Bild: Aloha Tahití (© Marcel Ringhoff  / pixelio.de)

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Über Kirsten Schlier

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