Vorhänge als stilvolles Accessoire

27.07.2015 |  Von  |  Publi-Artikel
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Lange verpönt, sind sie wieder auf dem Vormarsch: Vorhänge. Viele verschiedene Farben und Muster, bodenlang oder nur halblang, Schals oder lieber Vorhänge zum Zuziehen, die Auswahl ist umfangreicher als jemals zuvor.

Zu jedem Einrichtungsstil gibt es heutzutage das passende Fensterkleid zu kaufen. Auch die Art der Befestigung spielt bei der Auswahl dieses Accessoires eine grosse Rolle. Ob Gardinenbretter oder -stangen oder vielleicht auch nur Stahlschienen, die richtige Gardine wird garantiert dazu gefunden.

Selbstverständlich sollte die Übergardine auch zu dem Material der Aufhängung passen, denn auch hier gibt es gravierende Unterschiede: verschiedene Holzfarben, weisse Lackierung, Metalle in verschiedenen Farben sowie Kunststoff.

Die Auswahl der Aufhängevorrichtung ist aber auch eine Preisfrage, ebenso wie die der verschiedenen Vorhangstoffe. Die dichter gewebten Stoffe sind zumeist weniger preisgünstig als die luftigen, leichten Schals. Allerdings kann hier auch mit ein paar Tipps Abhilfe geschaffen werden.

Die Fenster in Schlafräumen

Für Schlafräume sollte der Vorhangstoff blickdicht sein. Ein dicht gewebtes Baumwollgewebe hilft, die Räume zu verdunkeln und die Kälte im Winter auszusperren, man schlägt also zwei Fliegen mit einer Klappe. Ist der Stoff der Übergardine aus dicht gewebter Baumwolle, besteht auch die Möglichkeit, einen helleren Farbton zu wählen. Der Raum wird trotzdem ausreichend abgedunkelt und somit stehen wieder alle weiteren Dekorationsmöglichkeiten für das Fensterkleid zur Verfügung. Ausserdem schluckt so ein dicht gewebter Vorhang auch Geräusche und hält im Gegenzug die Geräusche, die von draussen kommen, in gewissem Masse ab.

Gemustert oder uni, halb- oder bodenlang, selbst bei der Aufhängevorrichtung sind der Fantasie mit einem blickdichtem Vorhangstoff keine Grenzen mehr gesetzt. Allerdings sollten die Vorhänge passend zum Rest der Einrichtung erworben werden.


Vorhänge setzen farbliche und wohnliche Akzente. (Bild: © Patryk Kosmider - Fotolia.com)

Vorhänge setzen farbliche und wohnliche Akzente. (Bild: © Patryk Kosmider – Fotolia.com)


Das Fensterkleid im Wohnbereich

Selbstverständlich ist und bleibt die Wahl der Vorhänge Geschmackssache, jedoch sollten einige Aspekte beherzigt werden, damit es später nicht zu einem bösen Erwachen kommt. Gerade für Wohnräume ist die Wahl der Vorhänge wichtig, denn hier ist das Fensterkleid auch ein Blickfang. Je nach Fenstergrösse kann es auch das ausschlaggebende Accessoire des Raumes sein.

Bei einem dunklen Holzfussboden beispielsweise sollten weiche und leichte Vorhangstoffe ausgewählt werden. Ob die Vorhänge gemustert sein sollten, hängt letztendlich auch von der Wandfarbe sowie dem Einrichtungsstil und natürlich auch vom eigenen Geschmack ab. Manch einer mag den Vorhang lieber bodenlang, während jemand anders vielleicht lieber Schals bevorzugt. In Wohnräumen muss weniger auf Abdunkelung oder Schallschutz geachtet werden, so dass die Möglichkeiten hier beinahe grenzenlos sind.

Abdunkelung oder fröhliche Muster im Kinderzimmer?

Das Kinderzimmer ist so eine Sache. Einerseits tagsüber ein Wohnraum für die Kleinen oder die Teenager, auf der anderen Seite ein Schlafzimmer des Nachts. Sind die Kinder schon ein wenig grösser oder gar Teenager, kann ihnen ein Mitspracherecht eingeräumt werden. Grundsätzlich sollte aber in Kinderzimmern zweigleisig gefahren werden. Es spricht nichts gegen ein Rollo oder eine Jalousie und darüber Vorhänge, die dann individuell ausgesucht werden können – farbenfroh und frech oder lieber dezent und verspielt. Auf diese Weise hat das Kind lustige Vorhänge sowie Schallschutz und trotzdem eine Verdunkelung durch Rollo oder Jalousie.



Fensterkleider selber machen

Vorhangstoffe, Materialien und Farben sowie Aufhängetechniken sind heutzutage sehr umfangreich auf dem Markt zu erhalten. Sollte dennoch nicht das Passende gefunden werden, bleibt immer noch, den Vorhang selbst zu nähen. Der Vorteil selbst genähter Vorhänge ist die Einzigartigkeit, die ihnen dann innewohnt. Wird der Vorhang selbst genäht, muss jedoch ein gewisses räumliches Verständnis vorhanden sein sowie ein wenig handwerkliches Geschick.

Wer zu unsicher ist, sollte sich bei der Auswahl der Stoffe sowie der Befestigungstechnik von einer Person begleiten und beraten lassen, die die Räumlichkeiten kennt. So kann man sich absichern, falls man zwischen zwei Materialien oder Farben schwanken sollte. Sind alle Materialien eingekauft, kann man sich zu Hause in das Abenteuer „Vorhänge nähen“ stürzen und ein wundervolles Unikat hervorzaubern.

 

Oberstes Bild: © ostap25 – Fotolia.com

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