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Aufregende Winterferien in Dubai-City

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Aufregende Winterferien in Dubai-City
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Dubai ist eine faszinierende Stadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf der arabischen Halbinsel. Sie liegt direkt am Persischen Golf und erlebte in den vergangenen Jahrzehnten eine sehr rasante Entwicklung. Feudale Hotels gesellten sich zum Bild der Stadt, nachdem gemässigte und vorausschauende Landesherrscher Dubai zum Hauptaugenmerk ihrer Expansionspolitik machten.

Der Ölreichtum des Landes finanzierte den relativen Wohlstand, und die Stadt Dubai putzte sich immer mehr heraus. Bisher war Dubai für uns nur ein willkommener Zwischenstopp auf den früheren und langen Flugreisen nach Südostasien oder Australien. Meine Frau mochte den gediegenen Luxus auf dem Dubai International Airport im Transitbereich.

An der Hafenpromenade von Sharjah (Bild: Bildpixel  / pixelio.de)

An der Hafenpromenade von Sharjah (Bild: Bildpixel / pixelio.de)

Als Frequent Flyer bei der in Dubai beheimateten Airline namens „Emirates“ hatte ich inzwischen wegen abgeleisteter Flüge den Status „Silver“ erreicht. Diese Mitgliedskarte bescherte mir und meiner mitreisenden Gattin bereits beim letzten Flug den Loungezugang für die Emirates Businesslounge im Transitbereich des grossen Airports.

Genau hier fiel beim letzten Zwischenstopp die Entscheidung, Dubai selbst einmal einen Besuch abzustatten und für einen winterlichen Kurzferien auszuwählen. Wir waren anlässlich des Loungeaufenthaltes nämlich von den dargereichten Speisen richtig begeistert. Das beeindruckende Panorama der Stadt überflogen wir bereits mehrfach im Tageslicht. Aus der Vogelperspektive bot sich uns eine karge Wüste sowie die atemberaubende Skyline der blühenden Stadt an der Küste. Im märchenhaft blauen Wasser des Persischen Golfs waren aus der Höhe die Umrisse mehrerer künstlicher Inseln auszumachen.

Flughafen in Dubai (Bild: Alfred Jäkel  / pixelio.de)

Flughafen in Dubai (Bild: Alfred Jäkel / pixelio.de)

Die Winterferien im warmen Dubai sollten uns guttun. Mit dem Flug EK 86 gelangten wir sicher und bequem von Zürich an unsere Destination. Bei durchschnittlich fünf Regentagen im Jahr hält Dubai bestimmt einige Beliebtheitsrekorde unter der Gemeinde der Reisenden. Die Luftwerte pendelten tagsüber um 25° C und das Meer lud bei 26° C zum Baden ein.



Die Einreiseformalitäten waren schnell erledigt. Hier fiel uns die durchgestylte Effizienz der hiesigen Behörden erstmalig auf. Der Landeschef, Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, kann schon zu Recht stolz auf seine Stadt, den Flughafen und die Mitarbeiter seines Scheichtums sein.

Das Hotel unserer Wahl war das Jumeirah Beach Hotel direkt an der Küste. Nur das vorgelagerte Superhotel Burj Al Arab war noch besser gelegen, nämlich auf einer Insel mit Brückenverbindung. Der Limoservice des Hotels hatte seine Abholer schon in unmittelbarer Nähe des Gepäckbandes bereitstehen. Nur ein Fingerzeig war nötig, um den gewünschten Koffer auf die Gepäckkarre zu befördern. Wir sollten unser Luggage erst im Hotelzimmer wieder in Empfang nehmen. Der Transfer per Luxusauto war in der Hotelbuchung enthalten und als Sonderaktion auch aufpreisfrei. Daran sollten sich alle Hotels der Oberklasse einmal ein Beispiel nehmen!

Das 5 Sterne-DeLuxe-Hotel wurde 1997 erbaut. Es gibt über 33’000 m² Privatbeach für Hotelgäste und gleich fünf grosse Swimmingpools. Um das Angebot an Freizeitmöglichkeiten noch zu toppen, ist den Gästen der Zugang zum benachbarten Wild Wadi Waterpark gratis und täglich gestattet. Es handelt sich um einen Themenpark mit Wasserrutschen und zahlreichen Plantschvergnügen als Option.





Jumeirah Beach Hotel in Dubai (Bild: Bildpixel  / pixelio.de)

Jumeirah Beach Hotel in Dubai (Bild: Bildpixel / pixelio.de)

Unser Zimmer mit Meerblick war fantastisch ausdekoriert und mit feinen Designermöbeln versehen. Ein gut gefüllter Obstkorb erwartete uns, und überhaupt mangelte es hier wirklich an nichts. Leider liess der nur einwöchige Aufenthalt hier nicht zu, dass wir in allen der angebotenen sechzehn Restaurants auch zu Gast sein konnten. Schliesslich war unsere Dubai-Reise ja nicht nur auf dieses Hotel der Extraklasse beschränkt.

Nach drei Beach- und Badetagen im Jumerirah Beach Hotel rangen wir uns zu einem Wüstenausflug durch. Die Sandwüste beginnt gleich ausserhalb der Stadt. Anstatt einer geführten Tour buchten wir beim Mietoffice für Rental Cars einen Leihwagen, mit dem wir die Wüste bis nach Al Ain bereisen wollen. Die Oase dort empfahl uns eine Reisebroschüre – und wir sollten nicht enttäuscht werden.



Al Ain liegt im Hochland im Landesinneren an der Landesgrenze zu Oman. Das Landesinnere der Emirate ist nur sehr spärlich – wenn überhaupt – besiedelt. Wir begegneten hier draussen im Landesinneren mehr Kamelen als Menschen. Die Landschaft ist faszinierend, aber über lange Strecken auch ein wenig eintönig: Nur Sanddünen und echte Wüste, soweit das Auge reicht, und das für fast 100 Kilometer Strecke.





Kamele in Al Ain (Bild: Georg Wittberger  / pixelio.de)

Kamele in Al Ain (Bild: Georg Wittberger / pixelio.de)

Als es ins Hochland ging, sahen wir die rötliche Färbung durch das Eisenoxid im Boden und Gestein. In der gleissenden Sonne waren wir über unsere gut funktionierende Klimaanlage im Fahrzeug heilfroh. Ohne dies wäre es wirklich problematisch geworden, wie uns unsere kurzen Fotostopps ausserhalb des gut gekühlten Automobils sehr schnell zeigten. Es waren nur 130 km bis Al Ain, passend für einen Tagesausflug.

Gold Souk Bazar in Dubai (Bild: Theodore Scott, Wikimedia CC)

Gold Souk Bazar in Dubai (Bild: Theodore Scott, Wikimedia CC)




Am frühen Abend gingen wir nach der Rückkehr noch am Dubai Creek spazieren und bestaunten die extravagante Landschaftsgärtnerei der hiesigen Golfplätze. Luxusyachten jeden Kalibers warteten hier auf ihre offensichtlich wohlhabenden Besitzer. Zum Nachtmahl fuhren wir dann noch in das legendäre Hard Rock Café in der IT-City. Wir entschlossen uns, den Mietwagen noch bis zu unserer Abreise zu nutzen, und konnten dann das höchste Gebäude der Welt (Burj Khalifa), verschiedene Shopping Malls und natürlich den tollen Bazar im Gold Souk besichtigen. Es war eine tolle Woche! Hier planen wir noch einmal einen Stopoveraufenthalt für künftige Reisen.

 

Oberstes Bild: Stadtteil Jumeirah in Dubai (Bild: Helga Hauke  / pixelio.de)

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