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Capri – Italiens Insel der Reichen und Schönen

27.05.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa
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Capri – Italiens Insel der Reichen und Schönen
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Kaum ein Name weckt so viele Sehnsüchte und Träume wie Capri: ein italienisches Mittelmeer-Paradies, Ferieninsel der Stars und Millionäre. Aber auch jenseits von Klischees und Postkartenidylle versprüht Capri eine ganz besondere Faszination.

Tiefblaues Mittelmeer und spektakuläre Felsformationen, duftende Gärten und ausladende Dachterrassen – Capri vereint auf einer Fläche von nur 10 km² Italiens schönste Seiten. Abseits der Edelrestaurants und eleganten Boutiquen des Hauptortes Capri hat es die Insel trotz der Scharen von Touristen geschafft, sich ihren ganz eigenen, paradiesischen Charakter zu wahren.

Capri bietet auf engstem Raum für jeden Geschmack etwas: Besucher der Insel können im Hauptort Capri ein wenig Hollywood-Glamour erleben und auf luxuriöse Shopping-Tour gehen, atemberaubende Naturschauspiele wie die Blaue Grotte und die Felsformationen der Faraglioni bewundern oder die verschlungenen Wege der Insel auf den Spuren von Tiberius und anderen historischen Persönlichkeiten erkunden.

Beliebtes Fotomotiv: der Arco Naturale (© http://www.flickr.com/photos/zongo/ / Wikimedia / CC)

Beliebtes Fotomotiv: der Arco Naturale (© http://www.flickr.com/photos/zongo/ / Wikimedia / CC)

Capri – Reiseziel von Kaisern, Künstlern und Hollywood-Stars

Die Faszination Capris und die unvergleichliche Schönheit seiner Natur haben seit jeher Persönlichkeiten aus allen Teilen der Welt angelockt. Schon der römische Kaiser Tiberius wählte Capri als Regierungssitz und Alterswohnsitz, und die Ruinen seiner herrschaftlichen Villa Jovis stehen heute zur Besichtigung offen. Die spektakuläre Lage hoch über der Steilküste mit Blick auf den Golf von Neapel macht verständlich, warum Tiberius die kleine Insel Capri dem sozialen Leben von Rom vorzog.

Maxim Gorki, Rainer Maria Rilke und Norman Douglas sind nur einige der vielen Künstler, die sich für längere Zeit in Capri aufhielten und sich von der mediterranen Idylle der Insel inspirieren liessen. Auf Einladung Maxim Gorkis besuchte im Jahr 1908 auch Lenin die Insel, und heute ist dem russischen Revolutionär in den Gärten des Augustus ein Denkmal gewidmet. In den vergangenen Jahrzehnten wiederum haben unzählige Stars aus Film, Fernsehen, Sport und Politik die Insel besucht. Einige, darunter Mariah Carey, besitzen ein Anwesen auf Capri, während andere wie Leonardo DiCaprio, Julia Roberts oder Demi Moore regelmässig auf der Insel zu Gast sind.

Villa Jovis des Tiberius (© http://www.flickr.com/photos/tylerbell/ / Wikimedia / CC)

Villa Jovis des Tiberius (© http://www.flickr.com/photos/tylerbell/ / Wikimedia / CC)




Die zwei Schwesterstädte: Capri und Anacapri



Capris gleichnamiger Hauptort Capri ist das unbestrittene Zentrum der Insel. Hier treffen die Sommertouristen mit der Drahtseilbahn ein, nachdem sie die Fähre von Neapel am Inselhafen Marina Grande abgesetzt hat, und auch das gesellschaftliche Leben spielt sich fast ausschliesslich im Hauptort Capri ab. Neben eleganten Designer-Boutiquen und Terrassencafés sind es vor allem viele Restaurants, die sich auf Capri einen Namen gemacht haben, weil sie regelmässig von dem einen oder anderen Hollywood-Star besucht werden. Besonders in den Sommermonaten besteht in Capris Edel-Restaurants eine gute Chance, einmal in direkter Nachbarschaft zu einem Prominenten zu Abend zu essen.



Die zweite Inselstadt, Anacapri, erwartet ihre Gäste mit einigen ganz besonderen Sehenswürdigkeiten. Im äussersten Westen der Insel können hier so aussergewöhnliche Gebäude wie die Villa San Michele besucht werden, ein Anwesen aus dem 19. Jahrhundert, das der schwedische Arzt und Schriftsteller Axel Munthe in Anacapri errichten liess. In seiner lichtdurchfluteten Villa sammelte Munthe nicht nur antike Kunstschätze, sondern richtete auch ein privates Vogelschutzgebiet ein. Von Anacapri besteht ausserdem eine Seilbahnverbindung auf den Monte Solaro, den mit 589 m höchsten Berg der Insel. Von hier eröffnet sich ein traumhafter Ausblick über die Insel und den Golf von Neapel.





Blick auf den Fährhafen von Capri (© Jorge Royan / Wikimedia / CC)

Blick auf den Fährhafen von Capri (© Jorge Royan / Wikimedia / CC)




Mehr als nur Glamour: Capris Natur entdecken

Capri ist neben seinen berühmten Gästen und Bewohnern vor allem für eine atemberaubende Natur bekannt. Die Insel ragt steil aus dem Meer auf, wodurch sich auf Wanderungen entlang der verschlungenen Serpentinenwege immer wieder spektakuläre Aussichten bieten. Dazwischen verlieren sich die Wege immer wieder zwischen duftenden Blumen- und Obstgärten, die den Trubel der Hauptorte schnell einmal vergessen lassen. Drei Naturschauspiele gelten als Wahrzeichen der Insel und lassen kaum einen Besucher unbeeindruckt: die Felsformation der Faraglioni, der Arco Naturale und die berühmte Blaue Grotte.

Die Faraglioni sind mächtige Felskegel, die vor Capri und an anderen Orten im Mittelmeer steil aus den Wellen aufragen. Die vier Faraglioni von Capri reihen sich direkt an der Südspitze der Insel aneinander; der nächstgelegene ist kaum 20 m von der Küste entfernt. Auch der Arco Naturale ist eine natürliche Felsformation. Der Felsbogen schafft mit 18 m Höhe und einem Durchmesser von 12 m nicht nur ein atemberaubendes Panorama, sondern ist auch eines der beliebtesten Fotomotive der Insel.

Die Blaue Grotte von Capri (© Arnaud Gaillard / Wikimedia / CC)

Die Blaue Grotte von Capri (© Arnaud Gaillard / Wikimedia / CC)

Die Blaue Grotte ist für viele Capri-Reisenden das unbestrittene Highlight, und alljährlich strömen Millionen von Besuchern aus aller Welt auf die Insel, um das faszinierende Schauspiel der Höhle einmal ganz direkt zu erleben. In der rund 50 m langen und 30 m breiten Grotte wird das unter Wasser eindringende Tageslicht auf eine Weise reflektiert, die das Wasser in der Grotte strahlend blau erscheinen lässt. Besonders zur Mittagszeit präsentiert sich die Blaue Grotte in so leuchtenden Farben, als sei unter der Wasseroberfläche eine künstliche Beleuchtung installiert.

Die Faszination der Blauen Grotte wussten schon die alten Römer zu schätzen, die die Höhle als natürliches Schwimmbad nutzten. Heute können Touristen die Grotte mit eigens dafür vorgesehenen Ausflugsbooten oder im Rahmen einer Inselrundfahrt mit dem Boot besuchen.

 

Oberstes Bild: Felsformation der Faraglioni (© Berthold Werner / Wikimedia / CC)

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Über Andrea Rathjen

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1 Kommentar


  1. Capri ist wirklich wunderschön und nur zu empfehlen. Ich selbst habe darüber schon einmal berichtet, falls der Link hier erlaubt ist 🙂

    http://urlaubsziel-italien.de/2012/11/das-blaue-wunder-von-capri/

    Wie bereits oben erwähnt ist die blaue Grotte ein Erlebnis für sich. Man kann zwar viel drüber schreiben, aber man muss es real einmal gesehen haben und in seine Reiseplanung unbedingt mit einbeziehen.

    Ich schicke sonnige Grüsse 🙂

    Anja

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