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Einfuhr und Zoll beim Zügle in die Schweiz

28.10.2014 |  Von  |  Publi-Artikel
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Einfuhr und Zoll beim Zügle in die Schweiz
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Die Schweiz ist eines der beliebtesten Länder für Auswanderer.

Bevor aber das neue Leben in der Alpenrepublik beginnen kann, gilt es, einiges beim Zügle zu organisieren, Auskünfte einzuholen und schliesslich den Schweizer Zoll zu passieren.



Aufschreiben, was Sie beim Zügle mitnehmen

Beim Umzug in die Schweiz muss all das, was Sie mitnehmen, beim Zoll deklariert werden. Voraussetzung ist, dass Sie die Gegenstände innerhalb des letzten halben Jahres besessen haben und sie auch nach der Einfuhr weiter nutzen wollen. Dies gilt ebenso für PKW. Hilfreich ist es, wenn Sie eine Liste der eingepackten Gegenstände schreiben, denn diese muss am Zoll abgegeben werden. Sind Sie mit dem Umzugs-LKW unterwegs, dann beachten Sie die Schalteröffnungszeiten.

Erkundigen Sie sich vorher, wann die Grenzen offen sind, und planen Sie Verspätungen mit ein. In der Schweiz besteht ein Wochenend- und Nachtfahrverbot für LKW ab 7,5 Tonnen, d. h. dass Sie zu diesen Zeiten nicht mit dem Umzugswagen unterwegs sein dürfen. Einfuhrbeschränkungen bestehen für exotische Pflanzen, sodass Sie vorher abklären sollten, ob Ihre botanischen Kostbarkeiten von diesen betroffen sind. Der Umzug mit Haustieren sollte vorher mit dem Veterinäramt abgeklärt werden, um die je nach Tierart geltenden Bestimmungen einzuhalten.


Beachten Sie beim Zügle das Wochenend- und Nachtfahrverbot für LKW's. (Bild: © tournee - fotolia.com)

Beachten Sie beim Zügle das Wochenend- und Nachtfahrverbot für LKW’s. (Bild: © tournee – fotolia.com)


Den Wohnsitzwechsel nachweisen

Obwohl die Schweiz nicht zur EU gehört, benötigen Zuziehende aus der EU ihre Aufenthaltsbewilligung beim Passieren der Grenze nicht. Mit einem Mietvertrag, einem Arbeitsvertrag oder einer Bestätigung der Abmeldung können Sie den Wohnsitzwechsel beim Zoll ebenso belegen. Das bedeutet auch, dass der Umzug in einem zeitlichen Zusammenhang zum Wohnsitzwechsel stehen muss. Hier gilt eine Frist von 18 Monaten. D. h. Ihr Umzug in die Schweiz muss spätestens 18 Monate, nachdem Sie dort Ihren Wohnsitz angemeldet haben, erfolgen.

Wichtige Dokumente mitnehmen

Beim Zoll müssen mehrere Dokumente vorgelegt werden. Dazu gehört ein gültiger Personalausweis. Achten Sie also darauf, dass der Ausweis noch nicht abgelaufen ist. Weiterhin benötigen Sie die Erklärung über ihr Übersiedlungsgut, einen gültigen Fahrzeugbrief und Führerschein (wenn Sie mit dem Auto reisen), die bereits erwähnte Liste der mitgeführten Waren und Möbel sowie den Nachweis über den Wohnsitz in die Schweiz. Ihr Führerschein ist nach der Einreise für 12 Monate gültig und verfällt danach. Da die Formalitäten des Umtausches für den Schweizer Führerschein mehrere Wochen in Anspruch nehmen können, sollten Sie am besten zeitnah nach dem Umzug eine Schweizer Fahrerlaubnis beantragen, damit dieses wichtige Dokument nicht in Vergessenheit gerät.



Günstige Angebote beim Zügle nutzen

Wenn Sie nicht mit allen Gütern auf einmal zügeln wollen, kommt eine Teileinfuhr in Betracht, bei der Sie Ihr Umzugsgut in mehreren Etappen an den neuen Wohnort transportieren. Viele Umzugsunternehmen bieten auch einen kompletten Service an, sodass Ihnen der Aufwand des Umzugs erspart bleibt. Einige Arbeitgeber bezahlen ihren zukünftigen Mitarbeitern den Umzug. Wenn Sie solche Möglichkeiten haben, sollten Sie diese in jedem Fall nutzen.

 

Oberstes Bild: © bst2012 – fotolia.com

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