Kopenhagen – dänische Hauptstadt mit Flair

25.10.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa
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Kopenhagen – dänische Hauptstadt mit Flair
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Die bekannteste Sehenswürdigkeit Kopenhagens ist die kleine Meerjungfrau am Langelinie Pier. Auch der mehr als 100 Jahre alte Tivoli gehört zum Pflichtprogramm. Die Geschichte der dänischen Hauptstadt geht zurück bis ins Jahr 1043; bei einem Spaziergang begegnen Sie zahlreichen historischen Gebäuden.

Danach darf ein Besuch der Shoppingmeile Strøget nicht fehlen. Anschliessend lassen Sie den Tag im Nyhavn, dem sympathischen Hafen Kopenhagens, ausklingen. Besonders im Sommer herrscht hier stets viel Trubel.

Der erste Weg Kopenhagen-Reisender führt in der Regel zum Langelinie Pier und zur kleinen Meerjungfrau. Das Märchen Hans Christian Andersens über die unglückliche Meerjungfrau, die eigentlich lieber an Land leben möchte, ist weltbekannt. Seit mehr als 100 Jahren hat die Bronzestatue nun ihren Platz an Kopenhagens Uferpromenade an der Hafeneinfahrt gefunden. Inspiriert von einem Märchenballett über die Meerjungfrau liess der Besitzer der Carlsberg-Brauerei Carl Jacobsen die Statue von Bildhauer Edvard Eriksen fertigen.

Langelinie Pier in Kopenhagen (Bild: Hans Andersen, Wikimedia, GNU)

Langelinie Pier in Kopenhagen (Bild: Hans Andersen, Wikimedia, GNU)

Ganz in der Nähe der kleinen Meerjungfrau liegt Schloss Amalienborg, ein imposanter Rokokobau aus dem 17. Jahrhundert. Die grosse Anlage besteht aus vier identischen Gebäuden, von denen das Palais Christian VII. für Besucher geöffnet ist. Täglich um 12.00 Uhr findet die Wachablösung vor dem Wohnsitz der dänischen Königin statt. Abhängig davon, ob die Königin oder andere Mitglieder der königlichen Familie zu Hause sind, gibt es drei unterschiedliche Wachablösungen.

Nach einem kurzen Spaziergang erreichen Sie die Strøget, eine der längsten Fussgängerzonen Europas. Das Herz von Shoppingbegeisterten schlägt auf der mehr als einen Kilometer langen Strasse garantiert höher. Am Ende der Strasse in Richtung des Platzes Kongens Nytorv haben sich vor allem teure Label etabliert, während rund um den Rathausplatz die klassischen Ketten Filialen eröffnet haben. Bei einem Bummel kommen Sie an Sehenswürdigkeiten wie der Heiligengeistkirche, dem Dom oder dem Storchenspringbrunnen vorbei. Rund um den wunderschönen Kongens Nytorv erheben sich prachtvolle Bauten wie das Königliche Theater oder Schloss Charlottenborg.

Strøget – Fussgängerzone in der Innenstadt von Kopenhagen. (Bild: Olga Itenberg, Wikimedia, CC)

Strøget – Fussgängerzone in der Innenstadt von Kopenhagen. (Bild: Olga Itenberg, Wikimedia, CC)




Einen Katzensprung vom Rathausplatz entfernt liegt einer der berühmtesten Vergnügungsparks der Welt – der Tivoli. Nach dem Bakken-Vergnügungspark, der nördlich der dänischen Hauptstadt liegt, ist der Tivoli der zweitälteste Freizeitpark der Welt. Das 80 Meter hohe Kettenkarussell ist eine der Attraktionen des Parks. Zahlreiche weitere Fahrgeschäfte wie das 4G Aquila, in dem Sie an Bord eines riesigen Adlers kopfüber in die Tiefe stürzen, runden das Angebot ab. Im klassischen Karussell oder dem wunderschönen Drachenboot geht es deutlich ruhiger zu, so dass für jeden Geschmack das passende Angebot dabei ist.



Bei Besuchern beliebt ist die Freistadt Christiania. Die alternative Wohnsiedlung existiert seit 1971 im Kopenhagener Stadtteil Christianshavn. Auf einem ehemaligen Gelände mit Militärbaracken entstand im Laufe der Zeit eine der grössten Touristenattraktionen Kopenhagens. Pläne der dänischen Regierung, Christiania einzugliedern, sorgen immer wieder für Unruhen und Kontroversen. Manchmal kann es hier durchaus etwas rau zugehen und Besucher sollten sich dringend an die am Eingang angebrachten Regeln halten. In der Nähe der Pusher Street ist das Fotografieren untersagt. Idealerweise erkunden Sie die kreative Freistadt im Rahmen einer geführten Tour.





Die Freistadt Christiania in Kopenhagen (Bild: Bruno Jargot, Wikimedia, CC)

Die Freistadt Christiania in Kopenhagen (Bild: Bruno Jargot, Wikimedia, CC)




Ebenfalls im Stadtteil Christianshavn befindet sich Experimentarium City. Auf mehr als 3000 Quadratmetern haben Besucher einen einmaligen Einblick in die Wissenschaft und Gelegenheit zu zahlreichen ungewöhnlichen Versuchen und Experimenten. Das Mitmachmuseum ist nicht nur für Kinder und Jugendliche ein Erlebnis, auch erwachsene Besucher werden hier zum Staunen gebracht.

Wer sich für die Geschichte Dänemarks interessiert, ist im Nationalmuseum richtig. Eine umfassende Ausstellung informiert über die Entwicklung des Königreichs von der Steinzeit bis heute. Neben vielfältigen archäologischen Funden ist die Frau von Huldremose, eine Moorleiche aus dem 2. Jahrhundert, zu sehen. Ein besonderer Bereich ist kleinen Besuchern vorbehalten: Im Kindermuseum gibt es unter anderem das Modell eines Wikingerschiffs und ein historisches Klassenzimmer, in dem einst die Ururgrosseltern die Schulbank drückten. Im Gegensatz zum Rest des Museums ist Anfassen im Kindermuseum erwünscht!



Einen Einblick in das historische Dänemark gibt das Freilichtmuseum Frilandsmuseet im Norden der Stadt. Auf mehr als 86 Hektar präsentieren sich Windmühlen, Bauernhöfe und Wohnhäuser aus den Jahren 1650 bis 1940. Hier ist jede Region Dänemarks vertreten – wer einen Überblick über die Vielfältigkeit des nordischen Landes erhalten möchte, ist hier genau richtig.

Frilandsmuseet im Norden von Kopenhagen(Bild: Leif Jørgensen, Wikimedia, CC)

Frilandsmuseet im Norden von Kopenhagen(Bild: Leif Jørgensen, Wikimedia, CC)

Ein einzigartiges Erlebnis verspricht ein Besuch im Aquarium Blauer Planet. Das grösste nordeuropäische Aquarium vermittelt Besuchern das Gefühl, selbst unter Wasser zu sein. In vier Millionen Litern Wasser tummeln sich zahlreiche spektakuläre Meeresbewohner – einen Besuch sollten Sie sich nicht entgehen lassen, zumal Sie vom Aquarium aus einen herrlichen Blick über den Öresund haben.

Nach einem ereignisreichen Tag voller Sightseeing geht es am Abend zum Nyhavn: Aus dem einstigen Handelshafen ist ein liebenswerter Ort geworden, an dem zahlreiche Restaurants und Cafés zum Verweilen einladen. In mehreren Häusern der Strasse lebte der Schriftsteller Hans Christian Andersen. Einige seiner berühmten Märchen sind hier entstanden. Wer hier nicht in eines der schicken Restaurants einkehren möchte, macht es wie die Kopenhagener: Sie bringen sich ihr eigenes Bier mit, setzen sich an die Kaimauer und geniessen die Atmosphäre. Na dann: Skål!

 

Oberstes Bild: Die kleine Meerjungfrau im Hafen von Kopenhagen (© Avda, Wikimedia, CC)

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Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen zählen noch immer zu meinen Steckenpferden. Angetrieben durch die Lust, Neues zu entdecken, arbeite ich mich gern in unbekannte Themengebiete ein und lasse mich schnell begeistern.

Mit meiner Familie erkunde ich in den Ferien fremde Metropolen oder lasse bei einem Badeurlaub einfach die Seele baumeln. Seit ich klein bin, sind Bücher meine große Leidenschaft, wenn es meine Zeit erlaubt, bin ich immer mit einem guten Buch anzutreffen. Mich fasziniert alles, was mit Kreativität zu tun hat: Von Acrylbildern, über Glasmalerei bis hin zu Loombands habe ich schon vieles ausprobiert.


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