Kreta – griechische Insel der Vielfalt

04.12.2013 |  Von  |  Europa
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Kreta – griechische Insel der Vielfalt
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Im Mittelmeer gelegen, 300 Kilometer von Afrika entfernt, bietet Kreta für junge und auch erfahrene Reiselustige viele Möglichkeiten, sich zu amüsieren und zu erholen. Gestreckt auf über 250 Kilometer, zwischen 15 und 60 Kilometer breit, bietet Kreta sehr vielfältige Möglichkeiten, dort unvergessene Tage zu erleben. Das ist auch gut so, denn wer einmal da war, kommt immer wieder gerne auf diese wunderbare Insel.

In Fühlung mit Kultur und Geschichte



Kreta ist in verschiedenster Hinsicht ein Mythos. Viele Menschen sind immer wieder fasziniert von Inseln, daher sind diese oft Touristenmagnete. Warum ist das so? Ein Grund sind die Einheimischen: Diese haben immer eine besondere Identität entwickelt. So auch auf Kreta.

Natürlich sind die Bewohner Kretas auch Griechen, aber zunächst sind sie Kreter. Dies war auch schon 6000 vor Christus so, seit Kreta besiedelt ist. Viele Funde der Minoischen Kultur sind auf Kreta noch sichtbar. In der Hauptstadt Heraklion gibt es für den Interessierten mehrere grosse Museen, die unterschiedlichste Fundstücke zeigen. Im Südosten von Heraklion lohnt der Besuch der alten Tempelanlage von Knossos.

Auch die jüngere Geschichte hat ihre Spuren hinterlassen. Einflüsse der byzantinischen Zeit, der muslimischen Kultur, der Venezier und der Türken sind vor allem in den grösseren Städten Heraklion, Chania und Rethymnon und deren Hafenanlagen sichtbar. Vor allem die Altstadt von Chania sollte besichtigt werden: Sie lädt zu einer wahren Zeitreise ein, zum Bummeln und Staunen.

Knossos, bei Heraklion, Kreta. (Urheber: Guenter Hamich / <a href="http://pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a>)

Knossos, bei Heraklion, Kreta. (Urheber: Guenter Hamich / pixelio.de)




In den Hafenrestaurants gibt es frische Fischspezialitäten, und in den Discos lässt es sich an Wochenenden in Chania bis zum Morgen gut feiern. Die jüngere Geschichte Kretas ist nachzulesen und zu sehen im Buch und gleichnamigen Filmklassiker „Alexis Sorbas“. Der famos von Anthony Quinn gespielte Volksheld ist vielen Kretern ein Begriff, mancher Drehort ist immer noch Anziehpunkt für Touristen wie das Bergdorf Kokkino Chorio bei der Soudabucht oder das Fischerdorf Stavros, wo die legendäre Tanzszene zum Schluss des Films am Strand spielt.

Die Seele baumeln lassen – kretische Lebensart

Mit Griechenland verbinden viele Menschen Gelassenheit. Die gibt es nicht nur auf Postkarten und Postern. Auf Kreta findet man sie überall. Ein Tag beginnt morgens schon gut, wenn man in einem typischen Kafenion eines kleineren Ortes sein Frühstück einnimmt und dabei den Beginn des Tages beobachtet.

Typisch die älteren Männer, die unter den Bäumen sitzen, Zeitung lesen, diskutieren oder Backgammon spielen. Manchmal sieht man einen stolzen Kreter in der typischen Tracht, ganz in schwarz und mit traditioneller Kopfbedeckung, einer Mischung aus Stirnband und Turban. Meist sind die Kreter sehr hilfsbereit und freundlich, zeigen einem Wege und die Gastfreundschaft ist, trotz eines auch immer vorhandenen geschäftlichen Interesses, spürbar und von Herzen kommend.

Chora Sfakion, Kreta. (Urheber: Olaf Tausch / Wiki / Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.de" target="_blank">CC</a>)

Chora Sfakion, Kreta. (Urheber: Olaf Tausch / Wiki / Lizenz: CC)




So schon „vorentspannt“ kann man sich dem Strandleben hingeben: An der West- und Nordküste gibt es viele schöne und lange Sandstrände. Hier befinden sich allerdings auch viele Ferienanlagen. Wer es ruhiger mag, fährt dann nach Falasarna ganz im Westen. Aber mit etwas Geduld findet man immer irgendwo eine ruhige Bucht. Im Südwesten sind es meist Kiesstrände und das wilde Bergpanorama, das „Alternativreisende“ dorthin lockt. Paleochora, Souya oder Chora Sfakion sind beliebte und lohnende Ziele. An der Südküste kann man auch kleine Schiffstouren mit den regelmässig verkehrenden Fährbooten von Ort zu Ort machen.

Kreta – auch etwas für Aktivurlauber

Überhaupt ist der öffentliche Verkehr auf Kreta mit Bussen eine interessante Art, auch mit Einheimischen in Kontakt zu kommen. Wem das zu stressig oder nicht zuverlässig genug ist, kann sich für individuelle Touren auch recht preisgünstig ein Auto oder Motorrad mieten. Ein Ausflug in die Berge ist immer lohnend: Wildromantische Panoramen und kleine Dorfcafés geben fernab vom Tourismus schöne typische Eindrücke von Kreta.

Paleochora, Kreta. (Urheber: Dr mercator / Wiki / Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target="_blank">CC</a>)

Paleochora, Kreta. (Urheber: Dr mercator / Wiki / Lizenz: CC)




Lohnend ist etwa eine Fahrt von Chania im Norden zur Südküste nach Paleochora. Unvergesslich bleibt auch eine Fahrt auf die Lasithi-Hochebene: Von der Haupstadt Heraklion aus südöstlich in den Bergen gelegen bietet sich dem Auge eine Idylle von vielen traditionell mit weissem Stoff bespannten Windmühlen.

Auch Velofahrer kommen auf ihre Kosten: Wurde man als Biker vor dreissig Jahren noch ungläubig bestaunt, ist das Mieten von Velos oder die professionelle Organisation von Biking-Touren heute auf Kreta weit verbreitet. Viele Strassen, auch gerade in den Bergen, sind erstaunlich gut befahrbar.

Kreta zu Fuss zu entdecken, ist noch immer die beste Art, Land und Leute kennen zu lernen. Die wohl bekannteste Tour führt jährlich Tausende von Touristen durch die Samaria-Schlucht, eine der beeindruckendsten und grössten Schluchten in Europa. Wer mehr für sich allein sein will, kann etwa von Pachia Ammos im Norden nach Ierapetra an der Südküste wandern.

Blick in die Samaria-Schlucht. (Urheber: Klaas Hartz / <a href="http://pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a>)

Blick in die Samaria-Schlucht. (Urheber: Klaas Hartz / pixelio.de)

Oft kann man hier dann noch grosse Steinadler über sich kreisen sehen. Auch der Küstenweg von Souya nach Paleochora ganz im Sudwesten ist ein kleines Abenteuer. Damit ein solches immer gut ausgeht, sollte man nie alleine gehen, dann immer ein Handy dabei haben oder andere von seiner geplanten Tour unterrichten. Wem diese Möglichkeiten nicht genügen, der kommt meist das nächste Jahr wieder. Neben den gewohnten Lieblingsplätzen lässt sich auf Kreta dann auch immer wieder Neues entdecken.

 



Text: Theo Jannet

Oberstes Bild: Chania, Kreta – © Andrey Bodrov – Fotolia.com

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