Ferienwohnungen Tessin



Verkehr in Moskau: Rasen und im Stau stehen

05.10.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Verkehr in Moskau: Rasen und im Stau stehen
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Eine Geschäftsreise nach Moskau: Toll und vielversprechend! Erwartungsvoll kommen wir aus dem Flughafengebäude heraus und treten unserem ersten tiefen Erlebnis entgegen – der Taxifahrt vom Flughafen zum Hotel.  

Aus dem Taxi vor uns springt ein energiegeladener und für 5 Uhr morgens etwas zu lebensfreudiger Taxifahrer raus. Sein Fahrzeug  vibriert von ohrenbetäubender Musik im Wageninneren.  Ruck zuck schmeisst er unser Gepäck in den Kofferraum. Jetzt müssen wir einsteigen, aber eine Spur verunsichert von so viel Dynamik  zögern wir fast. Und als ich dem Chef sage, dass der Fahrgast in Russland traditionsgemäss vorne neben dem Fahrer sitzt, lese ich in seinen Augen fast ängstliche Verwunderung.  Ok, erkläre ich ihm, man kann auch hinten sitzen, und besonders Frauen entscheiden sich für den Rücksitz. Die Männer setzen sich doch üblicherweise nach vorne: Erstens scheint es ihnen, dass sie so mehr Kontrolle über die Situation haben, und zweitens lassen sie den Taxifahrer sich nicht als Dienstpersonal fühlen.  Mit einem Ich-bin-ein-Mann-Gesichtsausdruck entscheidet er sich für den Beifahrersitz.

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Die Pirateninsel Tabarca: Spanien en miniature

04.10.2013 |  Von  |  Europa, Spanien  | 
Die Pirateninsel Tabarca: Spanien en miniature
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Die Fähre legt gleich ab. Im überfüllten Wasserfahrzeug herrscht heitere, leicht euphorische Stimmung. Die fröhlichen, per definitionem typischen, mit Fotokameras beladenen und alle brav einen Sommerhut tragenden Touristen lachen so viel und so herzlich, dass sie sogar die mitfahrenden Einheimischen mit ihrer die Existenz des grauen Alltags leugnenden Stimmung anstecken. Die Überfahrt wird nicht viel länger als eine halbe Stunde dauern und das Reiseziel liegt gut sichtbar vor den Augen: Die Insel Tabarca.

Die Insel liegt nur etwa fünf Kilometer vom spanischen Küstenort Santa Pola an der Costa Blanca entfernt. Administrativ gehört die Insel zur Provinzhauptstadt Alicante und ist die einzige bewohnte Insel in der Comunidad Valenciana. Das ganze Jahr über gibt es Wassertransportverbindungen von Alicante und Santa Pola aus. In den Sommermonaten verkehrt die Fähre in regelmässigen Zeitabständen zwischen Tabarca und naheliegenden Küstenorten wie Torrevieja oder Benidorm.

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Die Palmen- und Schuhstadt Elche: Kinder, Kirchen, Küsse

30.09.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Die Palmen- und Schuhstadt Elche: Kinder, Kirchen, Küsse
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Wie viel kann man über Menschen erfahren, wenn man die Stadt, in der sie wohnen, betrachtet? Im Fall von Elche ganz viel: Seine Geschichte, seine Industrie und Gewerbe, aber auch der Charakter und die Vorlieben seiner Bewohner prägen eindeutig das Stadtbild.

Die Stadt Elche ist die zweitgrösste Stadt in der Provinz von Alicante an der spanischen Costa Blanca. Die Stadt ist sehr reich an Geschichte: Sie wurde im V. Jahrhundert vor Christus gegründet und von Iberern, Römern, Arabern und dann Christen bewohnt. Sie liegt nur 20 Kilometer südwestlich von der Provinzhauptstadt entfernt und ist sehr nah an der Küste. Und obwohl Elche sich mitten in einer stinktypischen Urlaubsgegend befindet, sind die Touristen nicht der Haupteindruck für die Touristen. Mysteriöserweise verschonte der touristische Klonstempel die Stadt: Sie gehört immer noch den Einheimischen, und die Touristen sind hier die Gäste und nicht die Herrscher. Und genau deswegen ist Elche eines Besuches wert.

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Des Kremls verlorene Schätze: …auf dass sie es mit sehenden Augen sehen, und doch nicht erkennen

29.09.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Des Kremls verlorene Schätze: …auf dass sie es mit sehenden Augen sehen, und doch nicht erkennen
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Viele russische Historiker sind der Meinung, dass der Moskauer Kreml zu den am wenigsten erforschten Denkmälern der russischen Geschichte gehört. Die wichtigste Sehenswürdigkeit Moskaus verbirgt viele Geheimnisse und verlorene, vergessene und verlegte Schätze.

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Des Kremls verlorene Schätze: Zwei Türme – eine Geschichte

29.09.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Des Kremls verlorene Schätze: Zwei Türme – eine Geschichte
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Links und rechts vom Roten Platz stehen wie zwei schöne kunstvolle Klammern zwei Türme – der Erlöserturm und der Nikolausturm. Die Bauwerke sind einander nicht ähnlich, doch in ihrer Geschichte finden wir viele Parallelen. Die letzte davon ist das Schicksal zweier Ikonen, die sich über den Toren der beiden Türme befanden. 

Der Moskauer Kreml wurde nach dem Muster einer Zitadelle errichtet. Kennzeichnend für ihn ist sein Befestigungskomplex, der aus den Begrenzungsmauern und 20 Türmen besteht. Der Erlöserturm mit der berühmten Turmuhr darauf ist der wichtigste davon. Er wurde 1491 während der Regierungszeit des Zaren Ivan III gebaut und erreichte nach einer späteren Ausbaustufe die Höhe von 71 Metern.  In diesem Turm befindet sich das Erlösertor – einst der Haupteingang zum Kreml – hier traten die Regimente den Abmarsch an und hier empfing man die ausländischen Botschafter.

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Der Priestergarten in Elche: ein kleines Paradies

29.09.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Der Priestergarten in Elche: ein kleines Paradies
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Die mittelgrosse Stadt Elche befindet sich 20 km südwestlich von Alicante an der Costa Blanca. Touristisch gesehen ist die Stadt eindeutig eines Besuches wert. Aber unter vielen Sehenswürdigkeiten glänzt wie ein kleines, aber kostbares Juwel „Huerto del Cura“ – der paradiesische Priestergarten. 

Die Geschichte des Gartens in seiner heutigen Form fängt im Jahre 1846 an, als sein Besitzer Fenol de Bonnet  das Grundstück an Juan Espuche verkaufte. Nach seinem Tod vererbte sein Sohn Juan Castaño Sánches den Garten. Dieser wählte eine geistliche Laufbahn und wurde Vikar.  Ausserdem arbeitete er  in zwei in gewissem Sinne ähnlichen Anstalten – im Gefängnis und im Frauenkloster – als Kaplan. Aus diesem Grund wurde der Garten am Anfang „der Garten des Kaplans Castaño“  genannt.

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Eine aufregende Städtereise nach Luzern vergisst man nicht

25.09.2013 |  Von  |  Schweiz  | 
Eine aufregende Städtereise nach Luzern vergisst man nicht
4.4 (88%)
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Luzern, wunderschönes Luzern: Dass sich die Hauptstadt des gleichnamigen Schweizer Kantons zu einer begehrten Touristenstadt entwickelt hat, ist angesichts der traumhaften Lage kein Wunder. Malerisch liegt Luzern zwischen Vierwaldstättersee und den Bergen Pilatus und Rigi – im Herzen der Zentralschweiz. Altstadt und Neustadt sind durch die Reuss getrennt und von der berühmten Kapellbrücke mit dem Wasserturm und der Spreuerbrücke miteinander verbunden.

Alt und neu – historisches Ortsbild und moderne Architektur, dieses Nebeneinander prägt das reizvolle Gesicht der Stadt. Die Vielfalt an Sehenswürdigkeiten, kulturellen wie gastronomischen Angeboten und Freizeitmöglichkeiten lässt jedes Touristenherz höher schlagen. Hier kann sich der Reisende rundum erholen und jede Menge spannende Erkundungen machen.

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Hotel „Moskwa“: Verstehen kann man Russland nicht

23.09.2013 |  Von  |  Alle Länder, Europa  | 
Hotel „Moskwa“: Verstehen kann man Russland nicht
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Dem grossen russischen Dichter Fjodor Iwanowitsch Tjuttschew ist es einmal gelungen, das allgemeinbekannte Lebensaxiom seiner Heimat so treffend wie keinem anderen zu reimen: Verstehen kann man Russland nicht, / und auch nicht messen mit Verstand. / Es hat sein eigenes Gesicht. / Nur glauben kann man an das Land.

Der kleine Vierzeiler hat den Autor unsterblich gemacht: Wenn man die Realien des russischen Lebens (Anmerkung am Rande: der historische Zeitpunkt spielt dabei keine Rolle) betrachtet, kann man ihn mehrmals am Tag zitieren.  Das Hotel „Moskwa“ ist eine im wahrsten Sinne des Wortes monumentale Illustration dieser Wahrheit.

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Neuseeland – Reisebericht vom anderen Ende der Welt, Teil 4: In Rotorua

19.09.2013 |  Von  |  Pazifik  | 
Neuseeland – Reisebericht vom anderen Ende der Welt, Teil 4: In Rotorua
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In diesem Bericht soll es vom Leben der Maoris – vor allem in Rotorua – und von der Energie in der Erde Neuseelands handeln.

Rotorua befindet sich im Zentrum der Nordinsel und ist auf der einen Seite die Hochburg der Maoris. Es gibt insgesamt noch 76 verschiedene Maori-Stämme, die jedoch alle die gleiche Sprache sprechen. Dennoch lebten sie früher getrennt und bekämpften sich dabei sogar. Hauptsächlich ging es dabei immer um das gleiche: Frauen und Nahrung. Auf der anderen Seite ist Rotorua gespickt mit dampfenden Kluften, brodelnden Seen, kochend heissen Flüssen und spuckenden Geysiren.

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„Super Hotel und prima Service“: Wie verlässlich sind Hotelbewertungen im Internet wirklich?

13.09.2013 |  Von  |  Alle Länder  | 
„Super Hotel und prima Service“: Wie verlässlich sind Hotelbewertungen im Internet wirklich?
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Sehr saubere Anlage mit freundlicher Atmosphäre
Ein Urlaub wie er im Buche steht.
Herzlichen Dank an das gesamte [Hotel]-Team für die sehr gute Rundumbetreuung.
Wir haben uns ,sauwohl’ gefühlt.“ (Zitat eines Gästebucheintrages auf holidaycheck.ch)

Derartige Gästebucheinträge finden sich auf den vielen Hotelbewertungsportalen wie tripadvisor.de oder holidaycheck.ch zuhauf. Doch wie glaubwürdig sind solche Hotelbewertungen wirklich? Schreiben hier tatsächlich hochzufriedene Hotelgäste? Oder stecken dahinter Fake-User, die – womöglich gegen Bezahlung – vom heimischen PC aus das Blaue vom Himmel erzählen?

Leider lässt sich diese Frage nicht ohne Weiteres klar beantworten. Und hier liegt auch das Problem: Vorsicht ist also angebracht, wenn man im Urlaub nicht bitter enttäuscht werden will, weil sich ein im Internet angepriesenes „Traumhotel“ als miese Absteige entpuppt.

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