Der Palast von Caserta – das italienische Versailles

Rund 40 Kilometer nördlich von Neapel erstreckt sich am Rande der Ebene Kampaniens die Stadt Caserta. Die italienische Provinzmetropole besitzt mit dem ehemaligen königlichen Palast „Belvedere“ den wohl eindrucksvollsten Schlossbau des Landes, der sich in seinen Dimensionen und seinem Anspruch ganz am französischen Vorbild Versailles orientiert. Neben dem gewaltigen Palastkomplex ziehen wie in Versailles vor allem die ausgedehnten Park- und Gartenanlagen mit ihren zahlreichen Wasserspielen und Brunnen Besucher aus dem In- und Ausland in ihren Bann. Sie sind in Italien ohne Beispiel.

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Moskau – Stadt der goldenen Türme und der Macht

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wirtschaftlich, politisch und kulturell gesehen ist Moskau das Zentrum Russlands. Das grösste Land der Erde weist viele verschiedene Regionen und Städte auf, die sich bestens als Reiseziel eignen. Auch in Moskau, der Hauptstadt des Landes, finden Sie eine Fülle an Sehenswürdigkeiten und Attraktionen: Museen, Theater, über 300 Kirchen im Stadtgebiet, der Kreml und vieles mehr präsentieren sich Moskaus Besuchern. Die Gründungsgeschichte Moskaus reicht weit zurück. So stammen die ersten menschlichen Siedlungen, die vor Moskau an dessen Stelle entstanden, aus einer Zeit vor etwa 5000 Jahren. Erstmals schriftlich erwähnt wurde Moskau im frühen Mittelalter, genauer gesagt im Jahre 1147.

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Istanbul – dem christlichen Byzanz auf der Spur

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Silhouette der Millionenmetropole Istanbul wird heute neben vielen modernen Hochhausbauten von schlanken Minaretten und Moscheen geprägt. Wer die Stadt betrachtet, kommt beim ersten Blick nicht auf die Idee, dass sich hier einst ein Zentrum der Christenheit befand. Zu sehr haben die osmanische Eroberung und die Jahrhunderte danach das Gesicht der Stadt verändert. Und doch hatte das Christentum hier über lange Zeit Bestand. Den christlichen Spuren zu folgen ist eine der vielen Möglichkeiten, die zahlreichen Facetten Istanbuls zu entdecken. Sitz des Ökumenischen Patriarchen Ganz verschwunden ist die christliche Religion auch heute nicht. Istanbul ist nach wie vor Sitz des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, des höchsten Würdenträgers der orthodoxen Christenheit. Er residiert im Phanar im Stadtteil Fatih auf der europäischen Seite Istanbuls. Die kleine Georgskathedrale ist seine Hauptkirche. Die Christen Istanbuls verlieren sich heute in der viele Millionen zählenden Einwohnerschaft der Bosporus-Metropole. Das war nicht immer so. Noch um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert bestand die Bevölkerungsmehrheit des damaligen Konstantinopel aus Nicht-Muslimen, vor allem Christen. Spätere Stadterweiterungen, Zuwanderungen aus dem Inneren der Türkei und politische Umwälzungen sorgten für einen starken Schrumpfungsprozess.

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Split – vom antiken Kaiserpalast zur modernen Grossstadt

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die kroatische Adriaküste bietet sicher viele lohnende Ziele für Ferien und Ausflüge. Zwischen Istrien im Norden und dem schmalen Landfetzen bei Dubrovnik im Süden erstreckt sich eine faszinierende Landschaft mit zahlreichen Buchten, Badestränden und alten Städten. Hinzu kommt die adriatische Inselwelt mit Hunderten grossen und kleinen Inseln. Ein besonders interessantes Ausflugsziel an der Küste ist die alte Hafenstadt Split. Split ist die grösste Stadt in Südkroatien und wird gerne als heimliche Hauptstadt Dalmatiens bezeichnet. Auf der Marjan-Halbinsel gelegen, ragt die Metropole an drei Seiten von Wasser umgeben in die Adria hinein. Die nahen Inseln Brac, Hvar, Solta und Ciovo können von hier aus gut erreicht werden. Im Hinterland bildet das Mosor-Gebirge eine eindrucksvolle Kulisse.

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Knossos – dem Minotaurus auf der Spur

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Südöstlich der kretischen Hauptstadt Heraklion liegt Knossos. Die Anlage aus vorchristlicher Zeit gilt als das bedeutendste Zentrum der Minoer, einer bronzezeitlichen Kultur, die vor dem antiken Griechenland Kreta und viele Inseln der Ägäis prägte. Forschern gibt sie nach wie vor zahlreiche Rätsel auf. Den heutigen Betrachter fasziniert sie mit den Überresten antiker Bauten, wunderbaren Wandfresken und interessanten Fundstücken. Wer Kreta nicht nur besucht, um Badefreuden zu geniessen und quirliges Strandvergnügen zu erleben, für den führt an Knossos eigentlich kein Weg vorbei. Obwohl die Bauten von Knossos schon früher entdeckt wurden, sind die Ausgrabungen doch eng mit dem Namen des englischen Forschers Sir Arthur Evans verbunden. Er erwarb das Grabungsgelände im Jahr 1900 noch von der damaligen osmanischen Regierung und legte die Anlage im Wesentlichen bis 1914 frei. Das war keine leichte Aufgabe, denn immerhin erstreckt sich die Ausgrabungsfläche auf über 20’000 Quadratmeter. Evans beschränkte sich dabei nicht auf Ausgrabungen, sondern rekonstruierte Teile der Anlage. So kommt es, dass der Besucher heute nicht nur Mauerreste sieht, sondern auch wiederaufgebaute Räume, Säulen und Treppenaufgänge.

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Reise von Peking nach Shanghai, Teil 3: Die kaiserliche Sommerresidenz in Chengde

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Peking ist ein guter Startpunkt, um zahlreiche und allesamt sehenswerte Destinationen um die Hauptstadt zu entdecken. Man kann diese Unternehmungen jedoch kaum „Ausflug“ nennen, denn angesichts der Distanzen muss man eher von Kurzreisen sprechen, auf denen man mehrere Stunden Fahrzeit benötigt, um das Reiseziel zu erreichen.  Eines der am nächsten liegenden Ausflugsziele ist die Stadt Chengde in der Provinz Hebai. Obwohl es sich um eine sehr gepflegte und freundliche Stadt handelt, ist meistens nicht sie das eigentliche Reiseziel, sondern die kaiserliche Sommerresidenz, die in der Nähe der Stadt liegt, sowie die acht äusseren Tempel, die 1994 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden.

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Reise von Peking nach Shanghai, Teil 1: Die Verbotene Stadt und die Chinesische Mauer

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Route zwischen Peking und Shanghai erlaubt nicht nur durch den Raum, sondern auch durch die Zeit zu reisen, denn die hier anzutreffenden Landschaften und Traditionen haben sich seit Jahrhunderten kaum verändert. Kaiserliche Paläste, hängende Tempel in den Bergen und dunstige Reisfelder erscheinen vor den Augen der Reisenden wie lebendig gewordene Gemälde. Die Natur und chinesische Kultur und Geschichte prägen die Strecke zwischen Peking und Shanghai; eine Strecke, von der die ersten China-Reisenden zutiefst beeindruckt waren, und die bis heute das abendländische Herz ins Schwärmen geraten lässt.

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Die Alhambra in Granada, Teil 2: Zwischen Monumentalität und Kalligraphie

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wir sitzen in einem der berühmten Strassencafés von Granada. In der Höhe schimmern rötlich die Mauern der Alhambra. Egal ob bei Tag oder bei Nacht - dieses architektonische Meisterwerk beeindruckt ungeheuer. Was mich aber am meisten fasziniert hat, war die Tatsache, dass die riesige Anlage bei näherer Betrachtung immer interessanter und interessanter wird. Man hat hier Schwierigkeiten zweifacher Natur: zum Einen findet man nicht so leicht einen Platz zum Fotografieren, sodass das Ganze in ein Bild hineinpasst, und gleichzeitig ertappt man sich dabei, dass die Zeit einem davon läuft, und dass man nicht alles zu sehen schafft, weil man gerade eine Stunde lang vor einem kleinen durch filigrane Arbeit verzierten Fensterchen wie verzaubert stand. Einerseits ist der Baukomplex einfach riesig: Die Burganlage hat die Länge von etwa 740 Metern und die Breite von 220 Metern, und das ohne den ihr im Osten vorliegenden Sommerpalast Generalife dazuzurechnen. Und andererseits ist die Alhambra ein Beispiel par excellence für die Liebe zum Detail – ein Glanzstück der Inneneinrichtung.

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Die Alhambra in Granada, Teil 1: Das verlorene Paradies der maurischen Könige

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wer in Spanien Richtung Süden reist, begibt sich in eine ganz besondere Gegend zusammengewachsener Kontraste. Die christliche und islamische Kultur sind hier im gleichen Masse präsent. So unterschiedlich wie zwei Grundfarben, zerschmelzen sie doch zu einem einheitlichen Ganzen unter der glühenden Sonne des spanischen Südens und den bald melancholischen, bald leidenschaftlichen Klängen des andalusischen Flamenco.    Die Alhambra ist wahrscheinlich das schönste Andenken an die Herrschaft der Mauren auf der iberischen Halbinsel, die den Spaniern nach der Reconquista zugefallen war. Dieses Meisterwerk der Architektur, Gestaltungs- und Gartenkunst thront über dem spanischen Granada und ist ein absolutes Muss für alle Besucher, die sich in Andalusien aufhalten.

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