Renaissance

Vicenza – in der Stadt Palladios

Andrea Palladio hat Architekturgeschichte geschrieben. Einer der bedeutendsten Baumeister der Renaissance wurde 1508 in Padua als Sohn eines Müllers geboren, sein wichtigster Wirkungsort war aber die oberitalienische Stadt Vicenza. Vicenza ist auch heute noch wie keine andere Stadt von den Bauten Palladios geprägt. Hier finden sich einige der schönsten Beispiele der Baukunst des grossen Meisters. Viele seiner Bauwerke wurden später in Nord- und Westeuropa, in Grossbritannien und den Vereinigten Staaten nachgeahmt.

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Coburg – herzogliche Residenz im bayerischen Oberfranken

Im Norden Bayerns nahe der Grenze zum benachbarten Thüringen liegt die alte Residenzstadt Coburg. Ihr Bild wird durch die mächtige Festung auf einem Hügel beherrscht, die zu den grössten und am besten erhaltenen Burganlagen Deutschlands zählt. Coburg ist beides zugleich: gemütliche Kleinstadt mit vielen alten Bürgerhäusern im historischen Zentrum und ehemalige Residenz mit zahlreichen Repräsentativbauten. Dieser Kontrast bestimmt das Stadtbild bis heute, auch wenn die Zeiten des Herzogtums längst vorbei sind.

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Avila - spanisches Zentrum des Katholizismus

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Spanien gilt seit jeher als eine Festung des Katholizismus. Kaum ein anderes Land auf dem Globus hat so viele bedeutende Geistliche, Heilige und Orden hervorgebracht, die bis heute die Katholische Kirche prägen. Und wenn auch hier wie vielerorts in Europa die Kraft des Glaubens nachgelassen hat, gibt es nach wie vor Orte, die für diese katholische Tradition stehen. Dazu gehört ohne Zweifel Avila. Avila befindet sich etwa 100 Kilometer nordwestlich von Madrid mitten in Kastilien, dem historischen Kernland Spaniens. Die Stadt hat mit knapp 60.000 Einwohnern eine eher bescheidene Grösse und liegt auf mehr als tausend Meter Höhe in einer trockenen, dünn besiedelten Hochebene. Avila wurde dabei einst strategisch günstig auf einem felsigen Hügel oberhalb des Flüsschens Adaja errichtet.

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Saalfeld/Saale – lebendige Stadt mit langer Geschichte

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Saalfeld/Saale – eine der ältesten Städte Thüringens: Schon fast zwei Jahrhunderte vor ihrer formalen Gründung im Jahre 1180 befand sich auf dem Gebiet der heutigen Stadt der Wirtschaftshof „Salauelda“, der 899 erstmals in Urkunden genannt wurde, und bereits mehr als ein Jahrhundert lang existierte ein bedeutendes Benediktinerkloster, das dank seines materiellen und geistigen Reichtums weit über seine Grenzen hinaus strahlte. Noch heute ist Saalfeld reich an historischer Bausubstanz, und mit einigem Stolz trägt es den Namen „Steinerne Chronik Thüringens“. Beeindruckend sind die vielen Bauwerke, die noch aus dem Mittelalter stammen: Dazu zählen die vier Stadttore – das Obere Tor, das Blankenburger Tor, das Saaltor und das bis heute begehbare Darrtor – sowie die Stadtbefestigung, die in weiten Teilen erhalten ist. Sie bezeugen die Lage Saalfelds an einer wichtigen mittelalterlichen Handelsstrasse, die Leipzig mit Nürnberg verband.

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Die Schlösser der Loire – eine einzigartige Kulturlandschaft

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Kaum eine Region Europas weist eine solche Dichte an Schlössern und Burgen auf wie der Bereich der Loire und ihrer Nebenflüsse zwischen Orléans und Angers. Ferien in diesem Teil Frankreichs ermöglichen eine einzigartige Entdeckungsreise in eine glanzvolle Vergangenheit. Ein bisschen wirkt die Schlösserlandschaft dabei wie ein gigantisches Museum für Architektur. Denn in den Bauten spiegeln sich fast alle Epochen der europäischen Baugeschichte seit dem Mittelalter wider.

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Entdeckungsreisen seit der Renaissance: Wegbereiter des heutigen Tourismus

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wenn wir heute durch die Weltgeschichte reisen können, dann hat das mit gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen zu tun, die vor allem in einer Zeitspanne zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert ihren Anfang nahmen. Alle anderen grösseren "Reisebewegungen" waren meist ungewollt veränderten Lebensbedingungen, Kriegen oder der Not geschuldet. Aber mit Beginn der Renaissance, vor allem durch die aufstrebende Seefahrt, begannen die Entdeckungsreisen und die Abenteuer, in deren Windschatten wir heute unsere Reisen planen und durchführen.

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Rom - Caput Mundi

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Rom nimmt unter den europäischen Hauptstädten einen besonderen Platz ein. Nirgendwo sonst vermischen sich Bauten und Zeugnisse einer grossen Vergangenheit so harmonisch und selbstverständlich mit dem pulsierenden Leben der Gegenwart. Der Wechsel von Aufstieg und Niedergang, Sieg und Niederlage, Glanz und Schatten wird hier an vielen Stellen besonders bewusst. Seit über zweitausend Jahren bildet Rom ein „Haupt der Welt“ (lateinisch: „Caput Mundi“), zuerst als Kapitale des Römischen Weltreichs, später als Mittelpunkt der katholischen Christenheit. Dies hat die Stadt am Tiber geprägt und macht einen Besuch so faszinierend.

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