Wie der Kontakt zu Einheimischen auf Reisen besser gelingt

23.08.2013 |  Von  |  Alle Länder
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Wie der Kontakt zu Einheimischen auf Reisen besser gelingt
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„Land und Leute kennenlernen“ – das wünscht sich eigentlich jeder Reisende. Doch tatsächlich sieht es häufig so aus: Die Landschaft des Reiselandes hat man mehr oder weniger kennengelernt – die Leute aber leider nicht… Damit dies bei der nächsten Reise hoffentlich anders wird, nachfolgend einige Ideen, wie der Kontakt zu den Einheimischen im Gastland besser gelingen kann.



Wer in die Kultur des Gastlandes eintauchen möchte und ein Stück authentische Lebensart der Menschen im Reiseland erleben will, wird dazu in den touristischen Hochburgen kaum Gelegenheit haben. Ein Grund mehr, bei der Auswahl des Reiseziels nicht nur auf den Preis zu schauen – auch wenn die Suche nach Reiseorten, die vom Massentourismus verschont sind, womöglich mehr Recherche und Aufwand erfordert.

Vor diesem Hintergrund lohnt es sich, durchaus Alternativen zu Übernachtungen im Hotel in Erwägung zu ziehen. Warum nicht mal bei einer Gastfamilie Quartier nehmen? Hier hat sich auf dem Tourismusmarkt das sogenannte Couchsurfing entwickelt. Gemeint ist damit, dass Privatpersonen Reisenden im Rahmen von Gastfreundschaftsnetzwerken für einen begrenzten Zeitraum kostenlos Unterkunft anbieten. Diese – vor allem bei jungen Leuten beliebte – Art der Unterkunft mag zwar etwas abenteuerlich sein, bietet aber neben Kostenvorteilen auch die Möglichkeit, mitten unter Einheimischen zu wohnen, neue Menschen kennenzulernen und Freundschaften knüpfen zu können.

Auch kleinere Pensionen bzw. Privatpensionen (Bed & Breakfasts im englischsprachigen Raum) bieten schöne Möglichkeiten, in das Gastland einzutauchen – jedenfalls mehr als anonyme Hotelkomplexe. Erfahrungsgemäss herrscht in solchen Unterkünften eine beinahe familiäre Atmosphäre, und der Gastgeber steht einem als persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung. Er kann einem die Tür für interessante Entdeckungen im Gastland öffnen, spezielle Reisetipps geben und viel Wissenswertes über das fremde Land vermitteln.



(Urheber: La-Liana / pixelio.de)

Freunde gewinnen auf der Reise ist gar nicht so schwer

An dieser Stelle ein paar Worte zum Thema Sprachbarrieren. Von niemandem ist es zu erwarten, einen Fremdsprachenkurs zu belegen, bevor er ins Ausland reist. Doch jeder Reisende sollte sich Zeit nehmen, zumindest Grussformeln und einfache Redewendungen in der Sprache des Reiselandes zu erlernen. Eine freundliche Begrüssung in der fremden Sprache stellt im Nu den Kontakt zu den Einheimischen her und sorgt dafür, dass sich diese von den Touristen respektiert fühlen. Was darüber hinaus geht, wird dann in Schulenglisch oder zur Not mit Händen und Füssen erledigt. Denn Menschen verstehen sich auch dann, wenn sie nicht dieselbe Sprache sprechen – vorausgesetzt, es besteht ein Interesse am gegenseitigen Kennenlernen.

Ferner gilt: Wer Einheimische kennenlernen möchte, sollte sie nicht vor den Kopf stossen! Vielleicht haben Sie sich auch schon über peinliches Benehmen von Touristen im Ausland geärgert? Ein respektvolles, höfliches Verhalten sollte im Reiseland also selbstverständlich sein. Ein „Reise-Knigge“ über das Gastland hilft, „No Go’s“ zu vermeiden. Wie freizügig darf ich mich im Reiseland kleiden? Was ziemt sich dort und was nicht? Welche Fettnäpfchen sollte ich unbedingt meiden (z.B. Oben-ohne-Baden im Türkeiurlaub etc.)?

Schliesslich müssen Reisende, wenn sie die Menschen des Gastlandes kennenlernen wollen, den schlichten Rat beherzigen, dorthin zu gehen, wo auch Einheimische anzutreffen sind.

Ein paar Beispiele:

  • Statt das Land ausschliesslich mit dem (gemieteten) PKW zu bereisen, sollte man ausgiebig öffentliche Verkehrsmittel nutzen und viele Erkundigungen zu Fuss machen.
  • Zu vermeiden sind typische „Touri-Fressmeilen“, wo man in dicht gereihten Lokalen nur mit Touristen Tisch an Tisch sitzt. Besser sollte man Lokale aufsuchen, in denen auch die Einheimischen speisen. Hier bekommt man die landesspezifischen Mahlzeiten samt typischer Atmosphäre authentisch dargeboten.
  • Der Besuch von Veranstaltungen und Festivals, die auch von Einheimischen besucht werden, stellt eine tolle Möglichkeit dar, neue Kontakte im fremden Land zu knüpfen.

Work and travel – die andere Art zu reisen



Zu guter Letzt: Wer tiefer in das Gastland einsteigen möchte und einen intensiven Kontakt mit den Einheimischen wünscht, kann dies hervorragend via „work and travel“ tun. Seit einigen Jahren ist diese auch als „Voluntourism“ bezeichnete Art des Reisens im Kommen und wird besonders von westlichen Touristen, die in Entwicklungsländern Urlaub machen, genutzt. Dabei wird das Reisen mit einem von Einheimischen organisierten gemeinnützigen Freiwilligendienst verbunden.

Ob Surfer, die Strände reinigen, Reisende, die den Bauern bei der Kaffeeernte helfen oder Touristen, die Hilfe bei der Denkmalpflege leisten: Die Projekte in diesem Bereich sind vielfältig und bieten einem wunderbare Möglichkeiten, Land UND Leute auf seiner Reise kennenzulernen.

 

Oberstes Bild: © Riccardo Piccinini – Fotolia.com






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