Woche mit Schaudermomenten entlang der Oberschwäbischen Barockstrasse

17.07.2019 |  Von  |  Deutschland, News
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Woche mit Schaudermomenten entlang der Oberschwäbischen Barockstrasse
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Ausgefallene kulinarische Ausflüge, Musik aus dem 18. Jahrhundert und Führungen durch Prachtbauten des Rokoko – in der BAROCKwoche, die vom 10. bis 18. August 2019 stattfindet, wird viel geboten.

28 Stationen entlang der Oberschwäbischen Barockstrasse gewähren Einblicke in das Leben und die Kunst der Epoche. In diesem Jahr wird die BAROCKwoche mancherorts für Gänsehautmomente sorgen, denn sie steht unter dem Motto „BAROCK erschaudern“.

Im Schein von Taschenlampen kann man im Neuen Schloss Kisslegg im Rahmen einer Kinderführung spannenden Spukgeschichten lauschen. In Bad Wurzach beleuchtet ein szenisches Spiel mit barocken Klängen die geheimnisvolle Vergangenheit des Wurzacher Schlosses. „Die Türmerin“ führt bei einem unterhaltsamen Stadt-Schau-Spiel durch das Ravensburg des 18. Jahrhunderts. Ausserdem können im Rahmen der Führung „Ravensburger Hexenwahn“ Tatorte der Hexenverfolgung besichtigt werden. Und in Veringenstadt, wo 1680 der Hexenprozess gegen Anna Kramer stattfand, wird im Stadtmuseum aus dem original Gerichtsprotokoll vorgelesen.


Ein sehenswertes Ausflugsziel der Oberschwäbischen Barockstrasse ist die Josefskapelle in Sigmaringen. (Bild: © Capturedestination / Christoph Düpper)

Ein sehenswertes Ausflugsziel der Oberschwäbischen Barockstrasse ist die Josefskapelle in Sigmaringen. (Bild: © Capturedestination / Christoph Düpper)


Mitten im Zentrum der Stadt Messkirch findet sich eine der vielen Stationen der BAROCKwoche: Das Schloss Messkirch. (Bild: © Stadt Messkirch)

Mitten im Zentrum der Stadt Messkirch findet sich eine der vielen Stationen der BAROCKwoche: Das Schloss Messkirch. (Bild: © Stadt Messkirch)


Spiel mit barocken Klängen die geheimnisvolle Vergangenheit des Wurzacher Schlosses. (Bild: © Bad Wurzach)

In Bad Wurzach beleuchtet ein szenisches Spiel mit barocken Klängen die geheimnisvolle Vergangenheit des Wurzacher Schlosses. (Bild: © Bad Wurzach)


Braukunst auf der Bühne und im Zelt

Um die Entdeckung der klösterlichen Braukunst geht es bei den Festspielen in Zwiefalten: 150 ehrenamtliche Schauspieler in originalgetreuen Kostümen sorgen vor der beeindruckenden Kulisse des Münsters mit Licht- und Spezialeffekten für ein Freilichtspektakel der Superlative. Beim Biertag im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach präsentieren regionale Brauereien ihr flüssiges Gold. Vorführungen, Schaubrauen und Bierproben begeistern den Kenner dank Festzelt bei jedem Wetter.


Prost! Zum Barockmenü geniesst man einen Krug heimisches Bier. (Bild: © Oberschwaben Tourismus)

Prost! Zum Barockmenü geniesst man einen Krug heimisches Bier. (Bild: © Oberschwaben Tourismus)


Im Museumsdorf Kürnbach erlangen Gäste einen Einblick in die Geschichte oberschwäbischer Geselligkeit und Braukunst. (Bild: © Dieter Ege)

Im Museumsdorf Kürnbach erlangen Gäste einen Einblick in die Geschichte oberschwäbischer Geselligkeit und Braukunst. (Bild: © Dieter Ege)


Gelebte Traditionen und Kirchenfeste

An Mariä Himmelfahrt (15.8.) werden das Patrozinium der Pfarr- und Klosterkirche Mariä Himmelfahrt in Roggenburg und das traditionelle Leiberfest gefeiert. Dabei werden die Gebeine der Märtyrer Venantius, Valeria, Severina und Laurentia auf festlich geschmückten Bahren um das Kloster getragen. Mehr über den Heiligen- und Reliquienkult im „Himmelreich des Barock“ erfahren Interessierte auch in der Basilika Weingarten, in der Pfarrkirche St. Bernhard in Wald und in der Kisslegger Barockkirche St. Gallus und Ulrich.


Gruselige Seite des Barock: Die Gebeine von Heiligen wurden im 18. Jahrhundert erworben und verehrt - zum Erschaudern. (Bild: © Oberschwaben Tourismus)

Gruselige Seite des Barock: Die Gebeine von Heiligen wurden im 18. Jahrhundert erworben und verehrt – zum Erschaudern. (Bild: © Oberschwaben Tourismus)


Der fernen Zeit ganz nah

In Leibertingen tischt der Küchenchef im Gasthaus zum Adler ein opulentes 5-Gänge-Barockmenü auf. Amüsante Anekdoten von höfischer Tischkultur, fürstlicher Prunksucht und betrügerischen Machenschaften gibt es sozusagen als bekömmliche Beilage dazu. In Ehingen erklingt nach einer themenbezogenen Stadtführung bei einem Orgelkonzert festliche Musik aus der Barockzeit und der Romantik. Verschiedene Stücke oberschwäbischer Meister kann man auch nach einem Schlossspaziergang im Schloss Achberg hören. Komplettiert wird das umfangreiche Programm von weiteren Vorträgen und Führungen in Kirchen, Museen und Schlössern.


„Die Türmerin“ führt bei einem unterhaltsamen Stadt-Schau-Spiel durch das Ravensburg des 18. Jahrhunderts. (Bild: © Stadt Ravensburg)

„Die Türmerin“ führt bei einem unterhaltsamen Stadt-Schau-Spiel durch das Ravensburg des 18. Jahrhunderts. (Bild: © Stadt Ravensburg)


Auf einen Blick

Stationen der BAROCKwoche finden sich in: Kloster Roggenburg, Biberach a. d. Riss, Bad Wurzach, Kisslegg im Allgäu, Zwiefalten, Oberschwäbisches Museumsdorf Kürnbach, Bad Buchau, Weingarten, Bad Waldsee, Schloss Achberg, Tettnang, Langenargen, Ravensburg, Ehingen, Oberstadion, Memmingen, Kempten (Allgäu), Mengen, Wald, Pfullendorf, Veringenstadt, Sigmaringen, Ostrach, Kloster und Schloss Salem, Inzigkofen, Leibertingen, Messkirch, Insel Mainau.

Oberschwäbische Barockstrasse in Kürze

Die Oberschwäbische Barockstrasse ist eine der ersten Kultur- und Ferienstrassen Deutschlands, besteht aus vier Routen und zählt auf 760 Kilometern über 50 Erlebnisstationen.

Die Hauptroute beginnt im Norden mit dem Kloster Wiblingen und führt über Biberach, Ochsenhausen, Bad Wurzach, Wolfegg und Kisslegg an den Bodensee nach Langenargen und zurück über Weingarten, Bad Waldsee, Bad Schussenried, Zwiefalten und Ehingen nach Ulm.

Die Ostroute verbindet die Allgäu-Städte Memmingen, Ottobeuren, Kempten und Leutkirch und schliesst in Kisslegg wieder an die Hauptroute an.

Entlang der Westroute bereisen Barockbegeisterte das Kloster Wald, das Kloster Habsthal, das Kloster und Schloss Salem und die Basilika Birnau am Bodensee.

Die Südroute führt von Langenargen aus in die Schweiz nach St. Gallen und Trogen bis hin zur Insel Mainau.

Besucher können in sechs Themenwelten die Epoche des Barock entdecken: „BAROCK bestaunen“, „BAROCK geniessen“, „BAROCK entspannen“, „BAROCK erlauschen“ und „BAROCK erschaudern“.

Titelbild: Die Basilika in Weingarten ist halb so gross wie der Petersdom und gilt damit als das grösste barocke Gotteshaus nördlich der Alpen.

Mehr Informationen:

Oberschwaben Tourismus GmbH,
Neues Kloster 1, D-88427 Bad Schussenried,
Tel. +49 7583 92638-0,

www.himmelreich-des-barock.de
www.oberschwaben-tourismus.de

 

Quelle: Tourismus Lifestyle Verlag GmbH, Bern
Titelbild: © Oberschwaben Tourismus

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