Acht Sonnenuntergänge zum Verlieben - goldener Herbst auf den Kanarischen Inseln

Die Inseln sind aufgrund ihrer außergewöhnlichen Lage vor der Küste Afrikas und dem damit einhergehenden, milden Klima das ganze Jahr über ein attraktives Reiseziel. Jetzt im Herbst, wenn hierzulande die Tage immer kürzer und die Blätter langsam bunt werden, lockt der Archipel noch immer mit zahlreichen Sonnenstunden und angenehm warmen Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad. Ein Highlight sind die traumhaften Sonnuntergänge auf den Kanaren, die in der dritten Jahreszeit besonders intensiv zu beobachten sind.

Jede der insgesamt acht Inseln hält lohnenswerte Spots für das Spektakel in den Abendstunden parat.



Playa de Benijo, Teneriffa

Im Schatten der beeindruckenden Felsen von Anaga gehört der Sonnenuntergang an der Playa de Benijo auf Teneriffa zu den schönsten der gesamten Inselgruppe. In den Abendstunden färbt sich der Himmel Violett, Rot und Gold, während sich die bizarren Gesteinsformationen vor der Küste sehenswert aus dem Meer erheben. Um von der Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife nach Benijo zu gelangen, fahren Reisende in Richtung Norden, vorbei an dem Städtchen Taganana, immer entlang der Küste. Benijo selbst ist eine verschlafene kleine Gemeinde mit vielen kleinen Restaurants – über eine Treppe geht es, pünktlich zum Sonnenuntergang, mühelos hinab zum Strand.

Roque Nublo, Gran Canaria

Zwischen der altehrwürdigen Höhlensiedlung Risco Caído und der Kulturlandschaft der heiligen Berge von Gran Canaria, beides Teil des UNESCO Welterbes, gibt es zahlreiche Spots, die einen einzigartigen Sonnenuntergang versprechen. Besonders empfehlenswert ist der Aussichtspunkt am Roque Nublo, zu Deutsch Wolkenfelsen, in der Gemeinde Tejeda, der mit seinen 80 Metern Höhe als einer der größten natürlichen Felsen weltweit gilt und – nicht nur zum Sonnenuntergang – einen herrlichen Blick auf den Vulkan Teide, den höchsten Berg der Inselgruppe und ganz Spaniens, freigibt. Der Roque Nublo ist mit dem Auto unkompliziert zu erreichen, lediglich die letzten 1.500 Meter bis zum Felsen müssen zu Fuß zurückgelegt werden.

Playa de Famara, Lanzarote

Ein ganz besonderes Schauspiel gibt es täglich bei gutem Wetter am Sandstrand von Famara auf Lanzarote zu beobachten. Eingerahmt von dramatischen Klippen auf der einen und der Insel La Graciosa auf der anderen Seite, verwandelt sich der Strand pünktlich zum Sonnenuntergang in ein Meer aus Lichtern und Farben, da die einzelnen Sandkörner das Licht der Sonne reflektieren. Dieses naturgegebene Spektakel ist so beeindruckend, dass das Conde Nast International Magazine den Strand von Famara jüngst zu einem der sehenswertesten in ganz Spanien wählte. Der Playa de Famara liegt im Norden von Lanzarote und ist von Arrecife aus über die Straße in Richtung Teguise zu erreichen.

El Cotillo, Fuerteventura

Weiter geht’s an der Playa del Aljibe de la Cueva in El Cotillo auf Fuerteventura, der zweitgrößten Insel des Kanarischen Archipels. Der Strand gilt als Surfer-Hotspot und zeichnet sich durch seine Riffe, den feinen, weißen Sand und die markanten Lavafelsen aus, die bei Sonnenuntergang in allen erdenklichen Farben leuchten. Das Städtchen El Costillo selbst liegt im Nordwesten von Fuerteventura und ist weithin bekannt für seine leckere Gastronomie, insbesondere für den frischen Fisch aus den Gewässern vor der Küste. Auch das nahegelegene Fischerdorf Puerto Viejo mit seinem charmanten Ambiente ist immer einen Besuch wert.

Puerto de Tazacorte, La Palma

Mitten im Biosphärenreservat von La Palma gelegen, geht die Sonne in dem idyllischen Küstenstädtchen Puerto de Tazacorte später unter als an jedem anderen Ort in Spanien. In den Abendstunden taucht die Sonne den dunklen Vulkanstrand, die umgebenden, grünen Bananenstauden und den tiefblauen Ozean in ein leuchtendes Gelb. Schon tagsüber ist der farbliche Kontrast ein echter Hingucker. Der Strand ist vom Flughafen auf La Palma in weniger als einer Dreiviertelstunde mit dem Auto zu erreichen – die hübsche Route führt quer über die Insel, vorbei an exotischen Bäumen im Nationalpark Caldera de Taburiente, weißen Stränden und gemütlichen Lokalen.

Valle Gran Rey, La Gomera

La Gomera, die grüne Insel, ist weit über die Grenzen der Kanarischen Inseln hinaus bekannt für seine ursprünglichen Lorbeerwälder. Besonders Nationalpark Garajonay, Teil des Weltnaturerbes der UNESCO, aber auch überall sonst auf der Insel genießen Reisende eine so abwechslungsreiche wie vielfältige Flora und Fauna. Bei Sonnenuntergang fangen die Blätter tausender Bäume auf der ganzen das Licht ein und schimmern so auf beinahe magische Art und Weise golden. Einen guten Blick auf das Spektakel erhalten Reisende beispielsweise im Valle Gran Rey, dem legendären Tal des großen Königs.

El Faro de Ochilla, El Hierro

Jahrhundertelang glaubten die Menschen in Europa, die Welt würde am Leuchtturm von Ochilla im Westen von El Hierro enden. Noch bis ins 19. Jahrhundert bezeichneten Kartographen und Gelehrte den Leuchtturm als Nullmeridian, den am weitesten westlich gelegenen Punkt für geografische Koordinaten. Die Wissenschaftler wurden eines besseres belehrt – heutzutage ist der Leuchtturm ein Hort der Ruhe und ein idealer Ort, um den einzigartigen Sonnenuntergang in der Region zu bestaunen. Die umgebende Vulkanlandschaft flackert in Rosa, Violett und Indigo, wenn die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwindet.

Caleta de Sebo, La Graciosa

La Graciosa ist mit ihren lediglich rund 700 Einwohnern die mit Abstand kleinste Inseln der Kanaren. Dementsprechend hat der Sonnenaufgang auf dem Eiland etwas sehr Ursprüngliches und Unberührtes. Den besten Blick erhalten Reisende vom Örtchen Caleta de Sebo, eines von nur zwei kleinen Wohngebieten auf der Insel. Die Gemeinde ist überregional bekannt für ihre Straßen, die aus Sand anstatt Asphalt bestehen. Die Bewohner sind sehr stolz auf ihre rustikal anmutenden Häuser und die kleinen, lokalen Geschäfte, die für jeden Geschmack das passende Souvenir bereithalten. La Graciosa ist täglich mehrmals mit dem Schiff von der Stadt Orzola auf Lanzarote zu erreichen.



 

Quelle: C.O.M.B.O. Communications
Bildquelle: C.O.M.B.O. Communications

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