Trips

Das Auto auf lange Fahrten vorbereiten: Technik, Gepäck und Notfallausrüstung

Mehrere hundert Kilometer Autobahn belasten ein Auto anders als tägliche Kurzstrecken. Reifen laufen über Stunden mit höherem Tempo, zusätzliche Passagiere und Gepäck erhöhen das Gewicht, die Kühlung arbeitet bei Sommerhitze intensiver und kleine technische Schwächen können weit entfernt vom Wohnort zur Panne werden. Vor einer langen Fahrt lohnt deshalb ein systematischer Fahrzeugcheck. Reifen, Flüssigkeiten, Beleuchtung und Scheibenwischer stehen ebenso auf der Liste wie eine sichere Beladung und eine Notfallausrüstung, die im Ernstfall tatsächlich erreichbar bleibt. Eine solche Vorbereitung bedeutet nicht, vorsorglich jedes Verschleissteil auszutauschen. Entscheidend ist, vorhandene Warnzeichen ernst zu nehmen und jene Punkte zu kontrollieren, die unterwegs besonders relevant werden. Bei Fahrten ins Ausland kommen länderspezifische Vorschriften hinzu. Warnwesten, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Umweltzonen, Mautsysteme oder Winterausrüstung können sich von Land zu Land unterscheiden. Die sinnvollste Vorbereitung verbindet deshalb Fahrzeugtechnik, Reiseplanung und Ladungssicherung zu einem einzigen Check vor der Abfahrt.

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Genussreisen durch die Schweiz: Regionale Spezialitäten am Ursprung entdecken

Die Schweiz lässt sich kulinarisch besonders spannend dort entdecken, wo Lebensmittel und Gerichte eng mit Landschaft, Landwirtschaft und regionalen Traditionen verbunden sind. Zwischen Waadtländer Rebterrassen, Walliser Raclette, Bündner Trockenfleisch, Tessiner Polenta und jurassischem Käse entstehen Genussreisen, bei denen der Weg zum Produzenten ebenso wichtig wird wie das Essen selbst. Statt möglichst viele Restaurants anzusteuern, lohnt es sich, wenige Regionen auszuwählen und Keller, Käsereien, Märkte, Alpen und traditionelle Gasthäuser miteinander zu verbinden. Gerade die kurzen Distanzen machen solche Reisen unkompliziert. Innerhalb weniger Tage lassen sich Weinberge, Produktionsstätten und historische Orte kombinieren, ohne dass jeder Reisetag von langen Transfers bestimmt wird. Entscheidend ist eine saisonale Planung: Weinlese, Alpzeit, Märkte, Kastanienfeste oder offene Keller schaffen unterschiedliche Reiseanlässe. Gleichzeitig sollte genügend Raum bleiben, um Produkte nicht bloss zu degustieren, sondern ihre Herkunft und Herstellung kennenzulernen.

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Hüttenübernachtung in den Alpen: Gut gerüstet ins besondere Bergerlebnis

Eine Nacht in einer Berghütte verbindet eine Wanderung mit einem besonderen Blick auf den Alpenraum. Der Aufenthalt folgt jedoch anderen Regeln als eine Hotelübernachtung: Schlafplätze sind begrenzt, Wasser und Energie kostbar, Räume werden geteilt und der Zustieg gehört zum Gesamtunternehmen. Eine gute Vorbereitung beginnt deshalb lange vor dem Packen des Rucksacks. Für eine erste Hüttenübernachtung eignet sich eine bewartete Hütte mit überschaubarem Zustieg, klar markierter Route und genügend zeitlicher Reserve. Entscheidend sind eine verbindliche Reservation, eine Tour passend zur Kondition sowie Ausrüstung für Wetterwechsel und Notfälle. Wer zudem den einfachen Hüttenalltag kennt, trifft mit realistischen Erwartungen ein und findet sich rasch zurecht.

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Ferien ohne Auto im Berner Oberland: Unterkünfte, Bergbahnen und Ausflüge

Das Berner Oberland gehört zu jenen Schweizer Ferienregionen, in denen ein eigenes Auto für viele Aufenthalte kaum Vorteile bringt. Interlaken ist als Verkehrsknoten mit Bahn und Schiff gut erschlossen, während Bergdörfer wie Wengen und Mürren ohnehin autofrei sind. Von den Talorten führen Zahnradbahnen, Seilbahnen und Regionalzüge direkt zu Wandergebieten, Aussichtspunkten und hochalpinen Ausflugszielen. Wer Unterkunft und Tagesprogramm an diesem Netz ausrichtet, kann die Region weitgehend ohne Strassenverkehr erleben. Entscheidend für autofreie Ferien ist weniger die Zahl möglicher Verbindungen als die Wahl eines passenden Standorts. Interlaken bietet besonders viele Anschlüsse, Lauterbrunnen liegt günstig zwischen Wengen und Mürren, während eine Übernachtung direkt in einem autofreien Bergdorf Wege verkürzt und frühmorgendliche oder abendliche Ausflüge erleichtert. Gleichzeitig unterscheiden sich Bergbahnen, Schiffslinien und touristische Pässe in Geltungsbereich und Saison deutlich. Eine durchdachte Planung verbindet deshalb Unterkunft, Gepäck, Fahrplan und Ausflugsziele zu einem stimmigen Gesamtpaket.

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Die schönsten Panoramazugreisen der Schweiz: Strecken, Stopps und Reiseplanung

Die Schweiz lässt sich kaum eindrucksvoller bereisen als auf Schienen. Zwischen Matterhorn, Oberalppass, Engadin, Vierwaldstättersee und Genfersee verbinden Panoramazüge spektakuläre Landschaften mit einer Bahninfrastruktur, die selbst Teil des Erlebnisses ist. Glacier Express, Bernina Express, GoldenPass Express und Gotthard Panorama Express unterscheiden sich dabei deutlich: Manche eignen sich für einen ganzen Reisetag, andere lassen sich gut mit Zwischenstopps, Schiffsetappen oder einer Übernachtung kombinieren. Für eine gelungene Panoramazugreise zählt deshalb nicht allein die berühmteste Strecke. Reisezeit, Fahrtrichtung, Reservation, saisonaler Betrieb und sinnvolle Stopps beeinflussen den Ablauf erheblich. Wer mehrere Routen verbinden möchte, sollte zudem genügend Zeit zwischen den einzelnen Etappen lassen. So wird aus einer langen Zugfahrt eine Reise durch unterschiedliche Landschaftsräume – von hochalpinen Pässen bis zu Seen, Weinbergen und südlich geprägten Tälern.

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Schweizer Kleinstädte für ein Wochenende: Kultur, Genuss und kurze Wege

Ein Wochenende in einer Schweizer Kleinstadt braucht weder lange Transfers noch ein dichtes Besichtigungsprogramm. Historische Altstädte, Museen, regionale Küche, Fluss- und Seeufer liegen vielerorts so nah beieinander, dass sich Kultur und Genuss bequem zu Fuss verbinden lassen. Murten, Solothurn, Thun, Aarau oder Bellinzona zeigen dabei sehr unterschiedliche Seiten des Landes: zweisprachige Stadtgeschichte, barocke Architektur, alpine Kulissen, zeitgenössische Kunst oder mittelalterliche Befestigungen. Gerade für zwei Nächte sind kurze Wege ein Vorteil. Nach der Ankunft muss kein komplexes Verkehrssystem verstanden werden, und zwischen Museum, Restaurant und Spaziergang bleibt genügend Zeit für spontane Entdeckungen. Entscheidend ist weniger die Zahl der Programmpunkte als die Wahl einer Stadt, deren Charakter zum Wochenende passt. Wer Kultur, Essen und einen landschaftlichen Kontrast verbindet, kann bereits innerhalb weniger Tage überraschend viel erleben.

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Japan für Einsteiger: Reiseplanung zwischen Metropolen, Tempeln und Bergregionen

Japan verbindet riesige Metropolen, jahrhundertealte Tempelanlagen, Hochgeschwindigkeitszüge, Bergdörfer und stille Landschaften auf vergleichsweise engem Raum. Gerade diese Vielfalt macht die erste Reise faszinierend – und verführt gleichzeitig dazu, zu viele Stationen einzuplanen. Für Einsteiger funktioniert Japan am besten, wenn wenige Regionen sinnvoll miteinander verbunden werden: beispielsweise Tokyo als urbaner Einstieg, Kyoto für Tempel und historische Viertel sowie eine Bergregion zwischen beiden Metropolen als bewusster Kontrast. Die gute Verkehrsinfrastruktur erleichtert individuelle Rundreisen erheblich. Trotzdem benötigen Bahnhöfe, Gepäck, saisonale Nachfrage und unterschiedliche Verkehrssysteme etwas Vorbereitung. Zwei Wochen gelten auch bei der Japanischen Fremdenverkehrszentrale als sinnvoller Rahmen für eine klassische erste Rundreise. Mit weniger Zeit ist Konzentration wichtiger als Vollständigkeit: Japan erschliesst sich besser über mehrere Tage an wenigen Orten als über tägliche Hotelwechsel.

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Inselhopping in Griechenland: Fähren, Reisezeiten und Routenkombinationen

Griechisches Inselhopping klingt nach spontanen Tagen zwischen Fähren, kleinen Häfen und wechselnden Stränden. Damit aus dieser Freiheit keine Reise aus verpassten Anschlüssen und unnötigen Umwegen wird, braucht die Route dennoch eine klare Grundstruktur. Griechenlands Inselwelt verteilt sich auf mehrere Gruppen mit sehr unterschiedlichen Verkehrsnetzen. Wer benachbarte Inseln kombiniert, genügend Zeit pro Station einplant und Fährverbindungen vor der Buchung der Unterkünfte prüft, kann mehrere sehr unterschiedliche Reiseziele verbinden, ohne einen grossen Teil der Ferien auf Transfers zu verbringen. Besonders die Kykladen eignen sich für klassische Inselkombinationen, doch auch Dodekanes, Saronische Inseln, Sporaden und Ionische Inseln bieten passende Routen. Entscheidend ist weniger die Zahl der besuchten Inseln als deren logische Verbindung. Fahrpläne sind saisonabhängig und können wegen Wetter, Streiks oder betrieblichen Änderungen angepasst werden. Eine gute Route berücksichtigt deshalb neben den geplanten Überfahrten auch Reserven vor wichtigen Rückflügen.

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Roadtrip durch Portugal: Von Porto über das Hinterland bis zur Algarve

Portugal eignet sich hervorragend für eine Reise mit dem Auto: historische Städte liegen neben Weinlandschaften, weite Ebenen gehen in Korkeichenhaine über und im Süden wartet die Algarve mit Klippen, Buchten und kleinen Küstenorten. Wer in Porto startet und nicht einfach auf der schnellsten Autobahn nach Faro fährt, erlebt auf wenigen Reisetagen sehr unterschiedliche Landschaften und Regionen. Ein guter Portugal-Roadtrip lebt deshalb weniger von möglichst vielen Stationen als von einer sinnvollen Route. Porto, das Dourotal, das zentrale Hinterland, der Alentejo und die Algarve lassen sich zu einer abwechslungsreichen Nord-Süd-Reise verbinden. Dabei wechseln kurvige Landstrassen, grössere Fernverbindungen und schmale Ortsdurchfahrten. Genügend Zeit für Umwege und spontane Stopps gehört deshalb genauso zur Planung wie Mietwagen, Mautsystem und Übernachtungen.

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Mit dem Nachtzug durch Europa: Routen, Kabinen und Buchungstipps ab der Schweiz

Abends in Zürich einsteigen und morgens mitten in Hamburg, Berlin, Wien oder Amsterdam ankommen: Nachtzüge verbinden Reisezeit und Übernachtung auf eine Weise, die für Städtereisen und längere Europatouren besonders interessant ist. Von der Schweiz aus bestehen mehrere direkte Nachtverbindungen, gleichzeitig unterscheiden sich Sitz-, Liege- und Schlafwagen deutlich bei Komfort, Privatsphäre und Preis. Eine gute Nachtzugreise beginnt deshalb vor der Abfahrt. Route, Wagenkategorie, Reservierung, Gepäck und mögliche Anschlusszüge sollten zusammen geplant werden. Besonders begehrte Schlafwagenabteile können früh ausgebucht sein, während vermeintlich günstige Sitzplätze auf einer langen Nachtfahrt einen erheblichen Komfortunterschied bedeuten. Wer die verschiedenen Kategorien kennt und früh bucht, kann Nachtzüge gezielt als Teil der Reise nutzen statt lediglich als Transportmittel zwischen zwei Städten.

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Das perfekte Hotelfrühstück: Angebot, Abläufe und Präsentation im Zusammenspiel

Ein gutes Hotelfrühstück entsteht nicht durch möglichst viele Schalen auf einem Buffet. Entscheidend ist, wie Sortiment, Frische, Raumgestaltung, Service und Nachfüllprozesse zusammenspielen. Gäste möchten sich morgens schnell orientieren, guten Kaffee erhalten und Lebensmittel vorfinden, die frisch und appetitlich präsentiert sind. Gleichzeitig muss der Betrieb mit wechselnden Gästezahlen, frühen Produktionszeiten, Lebensmittelhygiene und begrenztem Wareneinsatz umgehen. Gerade deshalb ist Frühstück eine anspruchsvolle Hotelleistung. Innerhalb weniger Stunden treffen Familien, Geschäftsreisende, Gruppen und Feriengäste mit sehr unterschiedlichen Gewohnheiten aufeinander. Ein tragfähiges Konzept übersetzt diese Vielfalt in ein überschaubares Angebot und klare Abläufe. Qualität zeigt sich dabei weniger an der Länge des Buffets als daran, ob das Frühstück auch während der stärksten Auslastung zuverlässig funktioniert.

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SWISS übernimmt dritten Airbus A350-900 und setzt ihn ab Oktober auf Langstrecken ein

SWISS hat heute ihren dritten Airbus A350-900 in Zürich in Empfang genommen. Der fabrikneue A350 trägt den Namen „Zug“ und wird künftig nach Shanghai und Johannesburg fliegen. Der Airbus A350-900 mit der Registrierung HB-IFC ist nach „Lausanne“ (HB-IFA) und „Delémont“ (HB-IFB) das dritte Flugzeug dieses Typs in der Flotte von Swiss International Air Lines (SWISS). Mit seiner Ankunft setzt SWISS die Erneuerung ihrer Langstreckenflotte fort. Ab Oktober kommt der A350 zwischen Zürich und Shanghai sowie zwischen Zürich und Johannesburg zum Einsatz. Bis 2030 wird SWISS insgesamt zehn Airbus A350-900 in ihre Flotte aufnehmen.

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Hotelsicherheit auf Reisen: Zimmer, Wertsachen und Notfälle im Blick

Ein Hotelzimmer ist für einige Nächte Wohn-, Schlaf- und Aufbewahrungsort zugleich. Trotz professioneller Abläufe bleibt ein fremdes Gebäude ungewohnt: Fluchtwege sind unbekannt, Wertgegenstände liegen auf engem Raum und lokale Notrufnummern oder Sicherheitsregeln unterscheiden sich je nach Reiseziel. Wenige Kontrollen nach dem Einchecken schaffen Orientierung und verringern vermeidbare Risiken. Sicherheit beginnt mit einer realistischen Vorbereitung und setzt sich an der Rezeption, im Zimmer und unterwegs fort. Entscheidend sind funktionierende Türen, ein bekannter Fluchtweg, sorgfältig verwahrte Dokumente sowie ein klarer Plan für Diebstahl, Feuer, medizinische Probleme oder Naturereignisse. Übertriebene Wachsamkeit ist dabei ebenso wenig hilfreich wie sorgloses Verhalten.

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OLMA 2026 in St.Gallen: Tiere, Technik und Genuss mit Gastkanton Schwyz und Brauchtum

Rinder in der Arena, regionale Spezialitäten, Landtechnik und gelebtes Brauchtum: Die OLMA bringt Landwirtschaft, Ernährung und gesellschaftliche Themen mitten nach St.Gallen. Was 1943 als Leistungsschau in einer schwierigen Zeit begann, hat sich zu einer der bedeutendsten Publikumsmessen der Schweiz entwickelt. Die elftägige Herbstmesse verbindet Fachwissen mit Unterhaltung und direkte Begegnungen mit wirtschaftlichem Austausch. Bauernfamilien, Lebensmittelproduzenten, Verbände, Unternehmen und Kantone präsentieren ihre Arbeit einem breiten Publikum. Die nächste Ausgabe findet vom 8. bis 18. Oktober 2026 statt. Gastkanton der 83. OLMA ist Schwyz.

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Fliegen mit eingeschränkter Mobilität: Unterstützungsangebote richtig vorbereiten

Eine Flugreise mit eingeschränkter Mobilität beginnt organisatorisch deutlich vor dem Weg zum Flughafen. Unterstützung für längere Wege im Terminal, Hilfe beim Ein- und Aussteigen, die Beförderung eines eigenen Rollstuhls oder Begleitung bis zum Sitz lassen sich vorbereiten. Entscheidend ist, den tatsächlichen Unterstützungsbedarf möglichst genau und frühzeitig anzugeben. In der Schweiz gelten für Fluggäste mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität vergleichbare Rechte wie in der Europäischen Union; die entsprechenden Hilfeleistungen an Flughäfen und an Bord sind grundsätzlich unentgeltlich. Dabei ist „eingeschränkte Mobilität“ weiter gefasst als die Nutzung eines Rollstuhls. Unterstützungsbedarf kann dauerhaft oder vorübergehend bestehen und beispielsweise Menschen mit Geh-, Seh-, Hör- oder kognitiven Beeinträchtigungen betreffen. Eine gute Reiseplanung orientiert sich deshalb weniger an einer Diagnose als an konkreten Situationen: Welche Strecken sind möglich? Können Treppen bewältigt werden? Wird Hilfe bis zum Flugzeugsitz benötigt? Kommen eigene Mobilitätshilfen, medizinische Geräte oder ein Assistenzhund mit?

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Umsteigen an grossen Flughäfen: Zeitbedarf, Orientierung und Gepäcktransfer

Ein Anschlussflug kann auf dem Ticket unkompliziert wirken: landen, zum nächsten Gate gehen und weiterfliegen. An grossen Flughäfen liegen zwischen diesen beiden Flügen jedoch oft mehrere Schritte. Terminalwechsel, Sicherheitskontrolle, Passkontrolle, lange Fusswege und ein spätes Gate-Announcement können aus einer scheinbar komfortablen Umsteigezeit einen engen Ablauf machen. Besonders wichtig ist die Art der Buchung. Bei einer durchgehenden Verbindung werden Passagier und Gepäck normalerweise als zusammenhängende Reise behandelt. Bei separat gekauften Flügen kann dagegen ein vollständiger Self-Transfer notwendig werden: einreisen, Gepäck abholen, erneut einchecken und wieder durch die Sicherheitskontrolle. Wer diese Unterschiede bereits vor der Buchung berücksichtigt, kann Umsteigezeiten wesentlich realistischer beurteilen.

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Erstmals allein fliegen: Schritt für Schritt durch einen Schweizer Flughafen

Der erste Flug ohne erfahrene Begleitung kann überraschend viele Fragen auslösen. Wo beginnt der richtige Weg im Terminal? Muss zuerst zum Check-in oder direkt zur Sicherheitskontrolle gegangen werden? Wann braucht es den Reisepass, wo wird das Gepäck abgegeben und was geschieht, wenn das Gate plötzlich wechselt? Schweizer Flughäfen sind auf grosse Passagierströme ausgelegt, doch für Erstfliegende wirken Anzeigen, Kontrollstellen und unterschiedliche Bereiche zunächst komplexer, als der eigentliche Ablauf ist. Wer die einzelnen Stationen kennt, kann den Flughafen dagegen wie eine klare Abfolge betrachten: Reiseunterlagen prüfen, einchecken, Gepäck abgeben, Sicherheitskontrolle passieren, je nach Reiseziel durch die Grenzkontrolle gehen, das Gate finden und rechtzeitig zum Boarding erscheinen. Die Details unterscheiden sich nach Flughafen, Fluggesellschaft und Destination. Deshalb bleiben die aktuellen Angaben der Airline und des jeweiligen Flughafens für Abflugzeiten, Gepäck und Kontrollen entscheidend.

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Raststätten in der Schweiz: Welche Angebote auf längeren Strecken wichtig sind

Auf einer längeren Autofahrt entscheidet eine Raststätte nicht allein durch Tankstelle, Restaurant oder Ladestation über ihren Nutzen. Eine gute Pause braucht einen sicheren Parkplatz, erreichbare Toiletten, Möglichkeiten zur Bewegung und einen Ort, an dem sich Fahrer und Mitreisende tatsächlich erholen können. Je nach Fahrzeug, Tageszeit und Reisegruppe kommen weitere Anforderungen hinzu: Wickelraum, hindernisfreier Zugang, Spielbereich, Schnellladepunkt oder genügend Platz für ein Gespann. Das Angebot entlang der Schweizer Nationalstrassen ist nicht überall gleich. Rastplatz und Raststätte bezeichnen unterschiedliche Anlagentypen, und selbst ähnlich ausgeschilderte Standorte können sich bei Öffnungszeiten, Gastronomie, Ladeinfrastruktur und Zugänglichkeit deutlich unterscheiden. Eine zuverlässige Reiseplanung verbindet deshalb vorgesehene Pausen mit aktuellen Standortinformationen und einer Ausweichmöglichkeit.

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