Aktivitäten rund um den Zürichsee – die Region entdecken

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Der Zürichsee gehört zu den attraktivsten Erholungsregionen der drei Kantone St. Gallen, Schwyz und Zürich. Er besitzt ungefähr die Form einer Banane und ist umgeben von malerischen Bergen und sanften Hügeln. Auf der einen Seite finden Urlauber hier eine enorme landschaftliche Schönheit, auf der anderen Seite häufen sich die Freizeitangebot aller Couleur.

Wildparks, Rebensäfte, prächtige Bauten, Shopping, Windsurfen und vielleicht auch ein bisschen Texas Hold’em: Diese Erlebnisse warten am Zürichsee auf alle, die sich nach eigenem Gusto erholen möchten. Und es gibt noch mehr zu entdecken.

Das Schloss Rapperswil und seine Naturattraktionen

Der Zürichsee stellt eine Art Wasserverbindung zwischen Zürich und Rapperswil dar, der berühmten Metropole und der idyllischen Rosenstadt. Das Schloss Rapperswil thront auf einem Hügelzug namens Lindenhof und erhebt sich weit über den Ort. Seine Ursprünge stammen immerhin aus dem 12. Jahrhundert, doch wie das Leben spielt, wurde der Prachtbau im Laufe der Jahrhunderte immer wieder an den Zeitgeschmack angepasst.

Das Schloss selbst ist zwar nicht für Besucher zugänglich, doch in seiner direkten Umgebung gibt es einiges zu erleben: Beispielsweise hat sich an der Nordflanke des Hügels im Jahr 1871 ein Hirschpark angesiedelt, der bis heute besteht. Hier lässt es sich wunderbar durchs Grüne flanieren, um nach den prächtigen Tieren Ausschau zu halten. Die Südflanke entfaltet wiederum ihren ganz eigenen Reiz, denn dort findet sich der älteste Rebberg des gesamten Sees. Im Spätsommer reifen die saftigen Blauburgundertrauben heran, ein herrlicher Anblick, der unweigerlich die Lust auf ein Glas Wein entfacht.



Wie die Jakobspilger über einen langen Holzsteg wandern

Die Pilger des Jakobswegs durchqueren seit jeher Rapperswil, in alten Zeiten überwanden sie den See über einen recht unsicheren, wackligen Holzsteg. Heute hat sich diesbezüglich einiges geändert, im 19. Jahrhundert wurde ein solider, befahrbarer Damm gebaut. Doch der nostalgische Charme des alten Stegs blieb in Erinnerung und so entschlossen sich die Stadtväter im Jahr 2001 eine neue Holzbrücke zu installieren, die sich in eleganten Schwüngen über die Seeoberfläche windet. Sie misst von Rapperswil bis Hurden volle 841 Meter und lädt dazu ein, förmlich über Wasser zu wandeln. Ein ungewöhnlicher Spaziergang, der sich zum Glück auch noch wiederholen lässt – auf dem Rückweg.

Wem das noch nicht reicht, der nutzt einfach die zahlreichen ausgeschilderten Wanderwege rund um den See, um sich weiter entspannt die Füsse zu vertreten. Elegant ins Wegenetz eingebunden, sind viele herrliche Aussichtspunkte, die dazu verlocken, stramm hügelan zu laufen, um die Belohnung zu erhaschen. Eine Runde Omaha hi-lo gegen gewiefte Kartenspielprofis könnte kaum spannender sein.

Ein Hauch Casino-Glamour bei Texas Hold’em Poker und Oma hi-lo

Apropos Omaha hi-lo: Das Pokerspiel ist im Casino Zürich stark präsent, doch noch mehr konzentriert sich die glamouröse Spielbank auf die Variante Texas Hold’em Poker. Wer die Poker Regeln beherrscht und das nötige Buy-In auf den Tisch legt, kann hier täglich jede Menge Action finden. Sogenannte Cashgames, in die der Besucher jederzeit einsteigen kann, finden an jedem Wochentag statt.

Dazu veranstaltet das Casino regelmässige Pokerturniere, die teilweise auch waschechte Profis anlocken. Mit einigen hundert Franken muss der Kartenspieler jedoch mindestens rechnen, bei manchen Turnieren können die sogenannten Buy-Ins auch mal vierstellig werden. Günstiger kann es bei anderen Casinospielen zugehen. Die Einsätze beim Ultimate Texas Hold’em Poker liegen regulär zwischen 5 und 30 CHF, beim amerikanischen Roulette können es durchaus auch mal 1000 CHF werden, je nachdem, was der Geldbeutel hergibt.

Das flotte Kesselspiel wird an insgesamt elf Tischen angeboten, für Blackjack stehen 7 Tische zur Verfügung. Punto Banco und Baccarat teilen sich zwei Tische. Natürlich befinden sich auch blinkende Slot Machines mit im Angebot, für alle, die ihr Spiel lieber allein geniessen. Wichtig ist, sich vor der Fahrt zum Casino ein bisschen in Schale zu schmeissen, denn offene Schuhe, Shorts und Sportbekleidung sind hier nicht gern gesehen.

Schlendern, Staunen und Shoppen auf der Bahnhofsstrasse

Wo wir schon einmal in Zürich sind, macht es kaum Sinn, den ausführlichen Bummel über die 1,4 Kilometer lange Bahnhofsstrasse auszulassen. Es handelt sich um eine äusserst exklusive Einkaufsmeile, die zu den teuersten der Welt zählt. Nur in Metropolen wie Hongkong oder New York erreichen die Geschäfte ähnliche Umsätze je Quadratmeter wie hier. Natürlich ist hier niemand gezwungen, irgendetwas zu kaufen, es genügt schon vollauf, sich die Auslagen anzuschauen und zu staunen. Zwischen den Luxusboutiquen finden sich allerdings zunehmend normale Modeketten und Warenhäuser wieder, sodass auch der Normalbürger durchaus mal zugreifen kann.

Die Shopping-Tour startet beim Hauptbahnhof und endet direkt am Zürichsee. Zwischendurch gibt es mehr als genug Gelegenheiten, sich bei einem Tässchen Kaffee auszuruhen und relaxed zu beobachten, wie die Welt an einem vorbeizieht. Wem noch der Casinobesuch vom vorherigen Abend im Kopf herumschwirrt, der greift dabei einfach zu seinem Smartphone und spielt eine Partie Online Poker, bis es dann schliesslich wieder weitergehen kann.


Die Bahnhofstrasse lädt zum exklusiven Shoppen ein. (Bild: trabantos - shutterstock.com)

Die Bahnhofstrasse lädt zum exklusiven Shoppen ein. (Bild: trabantos – shutterstock.com)


Fun and Action: Mit Inlinern durchs schöne Züricher Oberland

Zwischen dem Zürichsee und dem Walensee liegt die Linthebene, ein Gebiet, das als wahres Eldorado für Radler und Inliner angesehen wird. Auf den zahlreichen befestigten und gut ausgeschilderten Wegen findet jeder seine individuelle Route für viel Fun, Action und Naturgenuss. Niemand muss seine eigenen Skates von zu Hause mitbringen, vor Ort gibt es genug rollendes Schuhwerk zu mieten, denn die Vorlieben der Urlauber sind schliesslich allgemein bekannt. Besonders viel Freude bereitet es, in einer Gruppe mit mehreren Freunden loszudüsen, mit Picknickdecke und Verpflegung im Rucksack. Dann darf der Tag ruhig mal etwas länger werden, es ist wirklich für alles vorgesorgt. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, alternativ auf einen Drahtesel zurückzugreifen, um eine beschauliche Radtour zu unternehmen. Fahrräder werden ebenfalls zur Miete angeboten, von gross bis klein, mit Elektromotor oder ohne. Die rollende Erkundungstour kann also jederzeit starten.

Wilde Wellen im grössten Spass- und Erlebnisbad Europas

Die kleine Gemeinde Pfäffikon beherbergt eine ganz spezielle Attraktion, dir wir niemandem vorenthalten möchten. Hier hat sich das grösste Spass- und Erlebnisbad ganz Europas, das Alpamare, angesiedelt: Es gilt, über den saftigen Eintrittspreis hinwegzusehen und sich mit Haut und Haaren auf diesen imposanten Wassertempel einzulassen. Im Brandungswellenbad geht es beispielsweise richtig rund, hier türmen sich die Wellen bis zu einem Meter hoch auf. Das Rio Mare simuliert hingegen eine starke Flussströmung, die ihren bombastischen Schwung einhundert Meter lang aufrechterhält. 10 verschiedene Rutschen laden zu rasanten Abenteuern ein, sie tragen verheissungsvolle Namen wie Thriller, Cobra, Tornado und Niagara. Wer sich auf diese spassige Herausforderung einlassen möchte, der greift zu einer Matte oder einem Schlauchboot-Bob und begibt sich hinauf zum dunklen Schlund, der ihn in den Abgrund reisst. Diese dramatische Wortwahl klingt übertrieben? Abwarten!

Gastronomie mit Panorama rund um den Zürichsee

An dieser Stelle lassen wir lieber wieder etwas Ruhe einkehren und wenden uns den kulinarischen Genüssen zu. Rund um den Zürichsee scharen sich viele Restaurants mit schmackhafter Küche und einem schönen Blick aufs Wasser, hier kommen Magen und Seele zur Ruhe. Ganz in der Nähe von Zürich liegt das Fischer’s Fritz, eine Gastronomie, die typische Schweizer Fischspezialitäten im Angebot hat. Freunde des Hauses munkeln, es gäbe nirgends so leckere Fischknusperli wie hier, aber das ist eine rein subjektive Aussage. Auch bei Hurden gibt es leckeres Essen, und zwar im Rössli, das über eine Seeterrasse verfügt und ausserdem Käse-Fondue im Angebot hat, vielleicht sogar mit echtem Schweizer Alpkäse. Wenn das Wetter sich nicht ganz so freundlich gibt, hilft nur der Rückzug in den Weinkeller, wo edle Rebentropfen auf die Gäste warten. Ob so oder so:  Die Kulinarik trägt am Zürichsee einen deutlichen Sieg davon! Im Duett mit dem zauberhaften Panorama lässt sich kaum woanders besser speisen als hier.


Echtes Schweizer Käsefondue ist und bleibt eine fabelhafte Leckerei. (Bild: Dream79 - shutterstock.com)

Echtes Schweizer Käsefondue ist und bleibt eine fabelhafte Leckerei. (Bild: Dream79 – shutterstock.com)


Wassersport von Wakeboarding bis Stand-Up-Paddling

Wassersport wird an diesem See ganz grossgeschrieben. Wer mag, kann nach Herzenslust windsurfen, wakeboarden, kajakfahren oder ganz einfach nur im kühlen Nass schwimmen. Zur Verfügung steht dabei nicht nur der Zürichsee allein, sondern es bieten sich auch die beiden Flüsse Sihl und Limmat an, um darin herumzuplantschen. Auch der relativ neue Trend zum Stand-Up-Paddling hat die Region natürlich schon erreicht, es gibt sogar eine entsprechende Schule in Zürich. Besucher, die diese Sportart erlernen möchten, melden sich einfach dort und beginnen einen Kurs.

Für erfahrenere Paddler steht auch Material zur Ausleihe bereit, so muss niemand sein Board und die Paddel aufs Autodach klemmen. Etwas mehr Abstand zum Wasser kann man im Segelboot oder in einem Kanu halten, vielleicht auch im eigens mitgebrachten Schlauchboot. Und wer die Sonne noch mehr liebt als das Wasser, der aalt sich in einem der zahlreichen Strandbäder, zum Beispiel im Mythenquai oder in Oberrieden.

 

Titelbild: LittleKitty – shutterstock.com

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