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Allein auf Reisen: 4 Tipps für Individualreisende

12.02.2014 |  Von  |  Alle Länder
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Allein auf Reisen: 4 Tipps für Individualreisende
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Allein auf Reisen – das ist für viele Menschen eine abschreckende Vorstellung. Man ist ganz auf sich selbst gestellt und hat keinen Reisepartner, um sich auszutauschen, gemeinsam auszugehen oder sich bei schlechter Laune gegenseitig aufzumuntern.

Zugleich bieten Alleinreisen unzählige Möglichkeiten, neue Kontakte zu knüpfen und einen Einblick in fremde Kulturen zu erhalten. Und, was besonders für Individualisten wichtig ist: Die Entscheidung, was zu welcher Zeit und auf welche Weise gemacht wird, liegt ganz bei Einem selbst.

Individualreisen erfordern ein wenig Vorsicht, und vor allem sollten sich Alleinreisende schon vor der Reise überlegen, ob sie lieber viel Zeit allein verbringen oder vor Ort gern Leute kennenlernen möchten. Möglich ist bei Alleinreisen fast alles, wenn der Aufenthalt entsprechend geplant wird.

Herzlicher Empfang (Bild: Cazz / pt.wikipedia / Lizenz: CC)

Herzlicher Empfang (Bild: Cazz / pt.wikipedia / Lizenz: CC)

Allein reisen: vorsichtig, aber nicht ängstlich

Wer auf Reisen ganz auf sich allein gestellt ist, sollte dementsprechend etwas vorsichtiger unterwegs sein. Das bedeutet aber nicht, sich nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr auf die Strasse zu trauen und alles Unbekannte grundsätzlich zu meiden. Wer allein unterwegs ist, kann sich jedoch im Ernstfall nicht auf ein zweites Paar Augen verlassen. Niemand schlägt Alarm, wenn sich ein Fremder an der Tasche zu schaffen macht, und niemand sieht den unerwarteten Schnäppchenpreisen dann doch etwas realistischer ins Auge als man selbst. Wer allein reist, muss die Verantwortung selbst tragen, und das bedeutet in erster Linie, stets wachsam zu sein.

Vorsichtig sein, heisst aber nicht, Angst zu zeigen. Eine gesunde Portion Selbstvertrauen kann sogar ganz entscheidend für die eigene Sicherheit sein, denn wer sich ängstlich und zögernd auf der Strasse bewegt und vielleicht sogar noch deutlich erkennen lässt, dass er oder sie sich nicht wirklich auskennt, bietet sich geradezu als Ziel von Diebstählen oder Überfällen an. Reisende, die direkt und ohne Scheu auf Einheimische zugehen, signalisieren hingegen ein gesundes Selbstbewusstsein und eine gewisse Ortskenntnis, die ihnen fast immer Respekt verschafft.

Abenteuer Alleinreise: Einblick in eine fremde Kultur (Bild: Dieter Schütz  / pixelio.de)

Abenteuer Alleinreise: Einblick in eine fremde Kultur (Bild: Dieter Schütz / pixelio.de)




Die Vielfalt des Reisens entdecken

Keine Reiseform bietet so vielfältige Möglichkeiten wie eine Alleinreise. Weder bei der Wahl des Reiseziels noch bei der Tagesplanung vor Ort müssen die Wünsche von anderen Personen berücksichtigt werden; für faule Kompromisse und verpasste Möglichkeiten gibt es als Alleinreisender also eigentlich keinen Grund. Wer dennoch zögert, spannende Aktivitäten zu unternehmen oder sehenswerte Orte zu besuchen, kann dafür eigentlich nur seine eigene Ängstlichkeit verantwortlich machen.



Beste Gelegenheit also, diese natürliche Scheu abzulegen und all das auszuprobieren, was einen schon immer fasziniert hat. Auch Gelegenheiten, die sich spontan während der Reise ergeben, brauchen auf Individualreisen nicht ausgelassen werden – das nächste Reiseziel läuft schliesslich nicht davon. Wer in Begleitung verreist, ist in einer solchen Situation immer darauf angewiesen, dass auch der oder die Reisepartner mit einer spontanen Planänderung einverstanden sind.

Neues entdecken abseits der Route (Bild: Rod Waddington / pt.wikipedia / Lizenz: CC)

Neues entdecken abseits der Route (Bild: Rod Waddington / pt.wikipedia / Lizenz: CC)




Chancen nutzen – Einblicke gewinnen

Alleinreisen eröffnen viele ungeahnte Möglichkeiten. Wer allein reist, muss selber kommunizieren – beste Gelegenheit, Sprachkenntnisse zu vertiefen und Schüchternheit abzulegen. Wer allein reist, sitzt in Bus oder Bahn nicht neben dem besten Freund, sondern neben Einheimischen. Alleinreisende werden auch ganz allgemein häufiger angesprochen – sei es, weil jemand dem vermeintlich einsamen Reisenden etwas Gesellschaft leisten will, oder aber, weil es einfacher ist, einzelne Personen nach der Herkunft zu fragen.



Allein verreisen, das bedeutet fast immer ein häufiger, direkter Kontakt zur Bevölkerung. Meist lassen dann auch Einladungen zu einem Familienbesuch oder anderen Aktivitäten nicht auf sich warten. Ganz unabhängig von einer gesunden Vorsicht bieten Individualreisen ohne Begleitung also die beste Voraussetzung, um das Reiseland tatsächlich zu erleben und nicht nur einen oberflächlichen Eindruck zu erlangen.

Allein am Grand Canyon (Bild: Wolfgang Staudt / pt.wikipedia / Lizenz: CC)

Allein am Grand Canyon (Bild: Wolfgang Staudt / pt.wikipedia / Lizenz: CC)

Leicht und schwer zugleich haben es alleinreisende Frauen, die oftmals viel ungewollte Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Je nach Reiseziel sollten alleinreisende Frauen von Anfang an den Glauben ablegen, sie müssten jedem Mann gegenüber immer freundlich bleiben, um keinen schlechten Eindruck zu hinterlassen. Etwas gesundes Misstrauen ist hier meist nicht verkehrt, und im Laufe der Reise entwickeln selbst unerfahrene Alleinreisende dann ganz von selbst ein gutes Gespür dafür, wer sich ehrlich interessiert, wer helfen will und auf welche Art von neuer Bekanntschaft man dann doch lieber verzichtet.

Kontakte knüpfen als Alleinreisender



Wer zum ersten Mal allein verreist und sich noch nicht zutraut, komplett auf sich allein gestellt ein fremdes Land zu erkunden, sollte statt anonymer Hotels den Aufenthalt in einem Hostel wählen. Nirgendwo sonst ist es so einfach, Kontakt zu anderen Reisenden zu finden – sei es beim gemeinsamen Frühstück, an der Hostel-Bar oder im Schlafsaal. Ein Grossteil der Backpacker, die in Hostels übernachten, tun dies gerade, um neue Leute kennenzulernen. Falsche Scheu dabei, andere Reisende anzusprechen, ist also in den meisten Fällen gar nicht nötig.

Gemeinsames Frühstück im Hostel (Bild: All In Hostel  / pixelio.de)

Gemeinsames Frühstück im Hostel (Bild: All In Hostel / pixelio.de)

Wer gern Kontakt zu Einheimischen knüpfen möchte, sollte vom Taxi auf den Bus umsteigen, belebte Orte wie Märkte aufsuchen und, ganz wichtig: lieber einmal zu viel als zu wenig um Hilfe bitten. Viele Menschen helfen nicht nur gern dabei, den richtigen Weg zu finden, sondern freuen sich auch über den Kontakt zu Menschen aus anderen Teilen der Welt. Nicht selten entstehen auf diese Weise enge Freundschaften.

 

Oberstes Bild: Backpacker am Strand (Bild: Yehudit Garinkol / pt.wikipedia / Lizenz: CC)

Über Andrea Rathjen

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