Arosa – wie ein Pumptrack entsteht

12.09.2016 |  Von  |  News
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Arosa – wie ein Pumptrack entsteht
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Das Projekt „Pumptrack Arosa“ ist das Ergebnis einer privaten Schülerbefragung, die im November 2013 durchgeführt wurde. Damals hatten sich einige Privatleute gefragt, ob die Aroser Jugend mit dem Freizeitangebot zufrieden sei bzw. was sie sich wünschen würde.

Unter anderem wurde dabei der Wunsch nach einem Pumptrack geäussert. Dies führte zur Gründung des Vereins Steibocksport‘s Arosa. Danach wurden viele Gespräche geführt, Abklärungen getroffen, Gesuche gestellt und noch mehr Gespräche geführt.

Breite öffentliche Unterstützung

Am Ende kristallisierte sich heraus, dass die Gemeinde Arosa, Arosa Tourismus und die Schule Arosa einen Pumptrack begrüssen und auch bereit sind, das Projekt zu unterstützen. Eigeninitiative vorausgesetzt hat die Gemeinde Arosa einen Platz zur Verfügung gestellt und einen grossen finanziellen Beitrag von max. Fr. 80`000.- versprochen, Graubünden Sport unterstützt den Bau des Pumptracks mit einem Beitrag von 20% der Baukosten, max. Fr. 20`000.-.

Das Gemeindebauamt ist bereit, einen Teil der Mäharbeiten sowie das Leeren der Abfallkübel zu übernehmen, der restliche Unterhalt des Pumptracks wird durch den Verein Steibocksport`s Arosa organisiert. Arosa Tourismus hat die ersten Planungskosten übernommen und steht mit Rat und Tat zur Seite, wenn es organisatorische und planerische Fragen gibt. Die Schule Arosa hat sich bereit erklärt, Spenden zu sammeln und beim Bau des Pumptracks während den Doppel-Turnstunden mitzuhelfen.

Jeder Franken zählt, oder: Ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Massnahmen. Um die Finanzierung sicherzustellen, zählten die Initiatoren auf das ganze Dorf – und auch auf die Gäste. Viele Geschäfte erlaubten dem Verein Steibocksport`s eine Spendenkasse aufzustellen und halfen so noch zusätzlich CHF 1100.- zu sammeln! Gemeinsam mit dem Jugendtreff Arosa wurde am Dorfmarkt ein Stand mit Tombola, Smoothie-Bar und alkoholfreier Bowle aufgestellt, wo Spenden für den Pumptrack gesammelt wurden und Informationen zum Projekt gegeben wurden.


Der Stand am Dorfmarkt gemeinsam mit dem Jugendraum zeigte grossen Erfolg.

Der Stand am Dorfmarkt gemeinsam mit dem Jugendraum zeigte grossen Erfolg. (Bild: © Arosa Tourismus / Verein Steibockssport‘s)


Der Bau findet statt!

Dank der Hilfe vieler Personen kann nun ein grossartiges Projekt realisiert werden: der Bau hat am Montag, 12. September 2016, mit dem Aushub und den Vorarbeiten begonnen. Am 14. September 2016 startet dann der eigentliche Pumptrackbau – die Profis der Bündner Firma Velosolutions übernehmen dann die Verantwortung und wenn das Wetter mitspielt, ist der Pumptrack ca. zwei bis drei Wochen später fertig. Somit kann die Eröffnungsfeier pünktlich zum Start der Herbstferien am 8. Oktober 2016 stattfinden.

Was ist ein Pumptrack?

Wer nicht weiss, was ein Pumptrack ist, erfährt es hier:

Es handelt sich um eine ein bis zwei Meter breite Piste für Mountainbiker und BMXer, bestehend aus Bodenwellen und Steilwandkurven. Natürlich kann ein Pumptrack grundsätzlich mit allen rollenden Sportgeräten gefahren werden. Die Bodenwellen werden genutzt, um durch schwungvolle Bewegungen Geschwindigkeit zu generieren, sodass die ganze Runde beliebig oft gefahren werden kann, ohne dabei in die Pedale treten zu müssen.

Wird ein Pumptrack richtig gebaut, besteht die Möglichkeit, dass fortgeschrittene Fahrer anstatt nur zu rollen von Bodenwelle zu Bodenwelle springen. Ein Pumptrack wird als Endlosschleife mit verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten gebaut, sodass der Nutzer so lange darauf fahren kann, wie es ihm seine Kondition erlaubt.

 

Artikel von: Arosa Tourismus
Artikelbild: © PHOTOCREO Michal Bednarek / Shutterstock.com

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