Das Südtirol ist mit allen Wassern gewaschen

22.04.2020 |  Von  |  Italien, News

Wasser hat im Südtirol einen hohen Stellenwert: Glasklar aus den Quellen sprudelnd, wird es zum köstlichen Trinkwasser, seine Heilkraft findet Verwendung in der Wellness und trägt zum Wohlbefinden bei.

Das kühle Nass lädt zum Verweilen in der Natur ein – entlang von Waalwegen, tosenden Wasserfällen oder idyllischen Bergseen.

Die intakte Natur Südtirols wird geprägt von einer eindrücklichen Bergwelt und kontrastreichen Gewässern. Ob wildrauschend oder gemächlich dahinfliessend – die Flüsse, Bäche und Seen verleihen der Landschaft ihr charakteristisches Gesicht. Nach sportlichen Aktivitäten empfiehlt sich ein Sprung in den Kalterer See, wärmster Badesee der Alpen, oder eine wohlverdiente Rast an einem der glasklaren Bergseen. Der Partschinser Wasserfall und sein Sprühnebel haben eine gesundheitsfördernde Wirkung (rezept- und nebenwirkungsfrei). Entlang der alten Bewässerungskanäle laden die Waalwege zur gemütlichen Wanderung ein.



Lange Tradition der Bäderkultur

Das Südtirol verfügt über 32 registrierte Mineral- und Thermalwasserquellen mit besonderen Merkmalen. Quellen, die seit alters her für Bauernbäder und Heilanstalten genutzt oder als Mineralwasser abgefüllt werden. Als bestes Mineralwasser ganz Italiens gilt Aqua Plose vom Hausberg der Brixener. Im Südtirol wird sogar für die künstliche Beschneiung Trinkwasser verwendet, das dann wieder in den Wasserkreislauf zurückgelangt.

Südtirol blickt auf eine lange Tradition der Bäderkultur zurück – bis heute bieten die traditionellen Bäder Entspannung und Wohlbefinden als authentische, regionale und alpine Wellnessanwendungen. Bad Egart gilt als ältestes Badl Tirols – seine Quelle wurde nachweislich seit 1430, vermutlich aber schon seit der Römerzeit für Trink- und Badekuren genutzt. Der leidenschaftliche Sammler Onkel Taa hat in Bad Egart ein K & K Museum eingerichtet.



Viel Spass am Nass

Das Thermalwasser der Therme Meran unterscheidet sich von anderen Mineralwässern des Landes, da es nicht natürlich einer Quelle entspringt, sondern in einem aufwändigen Bohrverfahren aufgeschlossen wurde. Es stammt vom Vigiljoch bei Lana und wird seit 1966 gefördert. Seine therapeutischen Eigenschaften werden in der Therme für verschiedene Anwendungen genutzt. Die Therme fügt sich elegant in das Stadtbild der Kurstadt Meran ein – das architektonische Meisterwerk, dessen Innenbereich von Matteo Thun gestaltet wurde, ist ein attraktiver Blickfang aus Glas und Stahl.

Sowieso wartet das Südtirol mit einer grossen Vielfalt an Erlebnis- und Naturschwimmbädern für jeden Geschmack auf. Auf ein ganz besonderes Angebot trifft man im Lido Schenna mit Yogatempel, Soulfood Pizzeria und Coworking-Space ganz nach dem Motto Relax, Spass und Arbeit. Wer es actionreich mag, der tobt sich im Passeiertal aus: Canyoning, Tarzaning, Abseilen im Wasserfall und weitere Abenteuersportarten werden hier angebioten. Oder man erobert Südtirols Flüsse mit Wildwasserraftingtouren oder auf dem Stand Up Paddle. Bei Wassersportfans besonders beliebt ist der Reschensee, auf dem beste Bedingungen zum Kitesurfen, Windsurfen und Segeln herrschen.

Weitere Informationen: www.suedtirol.info

 

Quelle: Tourismus Lifestyle Verlag GmbH, Bern
Artikelbilder: © IDM Südtirol

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