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Der Huy – der kleine Bruder des Harzes bietet umfassendes Wanderterrain

05.09.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa
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Der Huy – der kleine Bruder des Harzes bietet umfassendes Wanderterrain
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Aktivferien erfreuen sich als Alternative zum Aufenthalt am Meer immer grösserer Beliebtheit. Eine perfekt dazu passende Destination ist der Harz, das höchste Gebirge Norddeutschlands. Doch wie wäre es mit Wanderferien beim unbekannten Bruder dieser Gipfel? Gemeint ist damit der Huy, der Gebirgszug im nördlichen Harzvorland, der mit nur 315 Metern seinen höchsten Punkt erreicht und damit für Untrainierte wie für Profis gleichermassen verlockend ist.

Denn hier finden Gäste nicht nur leicht zu erklimmende Berge und Gipfel, sondern gleichzeitig den grössten nahezu reinen Buchenwald Mitteleuropas. Damit sind Ruhe und Abgeschiedenheit inmitten unberührter Natur quasi vorprogrammiert und ein Geheimtipp für Wanderer und Mountainbiker genannt.

Buchenwald im Huy (Bild: Dguendel, Wikimedia, CC)

Buchenwald im Huy (Bild: Dguendel, Wikimedia, CC)

Im Herbst präsentiert sich ein Fest der Farben



Klar ist, dass es gerade der Herbst ist, in dem viele noch einmal Ferien machen und dabei eine perfekte Destination zum Bergwandern suchen. Und da sind sie in der Umgebung des Huy genau richtig, denn die Natur zeigt sich hier in ihrer ganzen Pracht und Farbenschönheit. Dazu kommen milde Temperaturen, die die Bewegung in der frischen Luft so angenehm machen. Ein lohnendes Ziel, die richtigen Schuhe anzuziehen und loszulegen, ist die Region um den Huy, die nordwestlich von Halberstadt liegt.

Der knapp zwölf Kilometer lange und bis zu drei Kilometer breite Höhenzug des Huy ist komplett bedeckt mit Laubwald, der fast vollständig aus Buchen besteht. Auf einer circa 300 Meter hohen Anhöhe können Wanderer die Türme des Benediktinerklosters Huysburg entdecken. Wer hier Rast macht, geniesst einen Blick, der weit in die Vorharzlandschaft reicht und auch die liebliche Stadt Halberstadt präsentiert. Diese wurde 1080 gegründet und gilt als wichtige Station der Strasse der Romantik in Sachsen-Anhalt.

Zugleich beginnt hier ein umfassend beschilderter Rundwanderweg quer durch den Laubwald, der gewährleistet, dass hier ausschliesslich die Natur im Fokus der Aufmerksamkeit steht. Wanderer geniessen die perfekte Ruhe im Wald, die höchstens vom Rascheln des zu Boden fallenden Laubes oder eines vorbeihuschenden Tieres gestört wird.





Die Daneilshöhle im Huy – Innenansicht (Bild: Dguendel, Wikimedia, CC)

Die Daneilshöhle im Huy – Innenansicht (Bild: Dguendel, Wikimedia, CC)

Zwischen Natur und Geschichte bewegt sich der Rundwanderweg

Wer den fast zwölf Kilometer langen Rundweg am Huy bewältigen möchte, unternimmt eine kurzweilige Wanderung, die mit zahlreichen Wegweisern perfekt ausgeschildert ist. Hier lässt sich optimale Entspannung finden, die immer wieder durch Möglichkeiten zum Sightseeing unterbrochen wird. So etwa befindet sich am südlichen Waldrand die Sargstedter Warte, die Mitte des 15. Jahrhunderts errichtet wurde. Zusammen mit drei anderen Türmen sollte sie vor Raubrittern und Landsknechtshorden warnen. Heute finden Besucher hier einen Aussichtsturm, der zum einen öffentlich zugänglich ist, zum anderen aber auch immer wieder als Ort für Events wie ein deftiges Ritteressen Verwendung findet.

Röderhofer Schloss im Gebiet des Huy (Bild: Sipalius, Wikimedia, CC)

Röderhofer Schloss im Gebiet des Huy (Bild: Sipalius, Wikimedia, CC)




Weiter geht’s am Wanderweg im Gebiet des Huy durch das kleine Dorf Röderhof, das das einzige Künstlerhaus in Sachsen-Anhalt beherbergt. Hier finden immer wieder interessante Kunstausstellungen statt. Auch das Röderhofer Schloss gehört in die Liste der sehenswerten Gebäude in der Umgebung. Am Rückweg führt der Huysburg-Rundweg bei der Daneilshöhle vorbei, die einst Unterschlupf für den Räuber Daneil gewesen sein soll und eigentlich aus drei Sandsteinhöhlen besteht. Heute wird sie mehrmals im Jahr für künstlerische Events verwendet, womit ein Ausflug hierher in doppeltem Sinne lohnenswert ist.

Zurück beim Huysburger Schloss finden die Wanderer regionale Köstlichkeiten im Schlosscafé, das an den Wochenenden regelmässig geöffnet hat und die Besucher zum entspannten Verweilen einlädt.

 

Oberstes Bild. Blick aus Richtung Gläserner Mönch in den Thekenbergen vorbei an Halberstadt zum Huy im Hintergrund (© Mariog999, Wikimedia, CC)

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Über Susanne Mairhofer

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