Die 10 schönsten Wanderungen in den Alpen

Egal ob Tagesausflüge oder mehrtägige Wanderungen, die Alpen bieten eine herrliche Kulisse für unvergessliche Wanderungen.

Wir haben 10 der schönsten Alpenwanderungen mit unterschiedlichen Längen für Sie zusammengestellt.

1. Wanderung auf die Zugspitze

Mit der Seilbahn gelangen Sie problemlos auf die 2.962 Meter hohe Zugspitze. Doch auch zu Fuss ist die Besteigung des höchsten Bergs Deutschlands ein Erlebnis. Es gibt verschiedene Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade auf den Gipfel. Recht problemlos zu bewältigen ist die mit 21 Kilometern llängste Strecke durch das Reintal. Lediglich am Ende wird es steil. Die Gehzeit liegt bei rund 8 bis 10 Stunden. Los geht es hinter dem Olympia-Skistadion in Partenkirchen. Beste Jahreszeit für einen Aufstieg sind der Hochsommer oder der frühe Herbst. Gleich am Anfang wartet ein Highlight der Strecke, die beeindruckende Partnachklamm, die Sie auf dem Weg zum Ostgipfel durchqueren.


Auf dem Gipfel der Zugspitze. (Bild: KazT – shutterstock)


2. Bärentrek

Der Bärentrek zieht sich auf einer Strecke von 130 Kilometern durch das Berner Oberland. Los geht es in Meiringen, von dort aus wandern Sie über den Oeschinensee und die Iffigenalp bis nach Gsteig. Sie bewegen sich vor der beeindruckenden Kulisse von Mönch, Jungfrau und Eiger. Vorbei geht es an Gletschern, über insgesamt acht Pässe. Zwischendurch gibt es zahlreiche Gasthäuser und Übernachtungsmöglichkeiten. Der Bärentrek lässt sich in insgesamt acht Etappen bewältigen, natürlich können Sie auch auf einzelnen Teilstrecken wandern. Die Tour ist nur für trittsichere und erfahrene Wanderer geeignet. Die Wege sind gut ausgebaut. Beste Zeit für den Bärentrek sind die Sommermonate.


Unterwegs im Berner Oberland. (Bild: stocker1970 – shutterstock)


3. Meraner Höhenweg

Der Meraner Höhenweg umrundet die Texelgruppe in Südtirol. Der 93 Kilometer lange Weg bietet einen einmaligen Blick auf Meran, das Etschtal und den Vinschgau – von den herrlichen Panoramen werden Sie begeistert sein. Der nördliche Teil des Höhenweges führt vom Schnalstal nach Passeier, der südliche Abschnitt von Passeier zurück zum Schnalstal. Insgesamt sind vier bis sechs Tage für die Umrundung zu veranschlagen. Es gibt verschiedene Einstiege in den Meraner Höhenweg. Besonders gut geeignet ist Katharinaberg im vorderen Schnalstal. Auch in Naturns oder Algund gelangen Sie problemlos zum Wanderweg. Der Weg ist von Ende Juni bis Oktober begehbar, besonders schön ist es in den Sommermonaten.


Blick auf die Texelgruppe. (Bild: cherryyblossom – shutterstock)


4. Berliner Höhenweg

Der Berliner Höhenweg führt Sie durch die Zillertaler Alpen. Die gesamte Strecke ist 85 Kilometer lang und führt durch eine einmalige Hochgebirgslandschaft. Der Berliner Höhenweg ist in acht Etappen aufgeteilt und nur für erfahrene Wanderer geeignet. Sie starten in Finkenberg und wandern über die Gamshütte und das Friesenberghaus zur Berliner Hütte. Von dort aus geht es weiter über die Greizer und die Kasseler Hütte bis zur Karl-von-Edel-Hütte nach Mayrhofen. Besonders sehenswert ist die denkmalgeschützte Berliner Hütte, die als älteste Schutzhütte der Zillertaler Alpen gilt. Perfekte Wanderzeit sind die Monate zwischen Juni und September, dann sind auch die Hütten geöffnet.



5. Drei Zinnen Runde

Die Umrundung der Drei Zinnen in Südtirol ist eine leichte Wanderung bei der Sie lediglich rund 7 Kilometer zurücklegen. Dennoch ist die etwa eineinhalbstündige Wanderung sehr zu empfehlen. Die Drei Zinnen zählen zum UNESCO Welterbe und gelten als Wahrzeichen der Dolomiten. Sie starten von der Auronzohütte und gehen über den Paternsattel zur Drei-Zinnen-Hütte und die Landalm bis Sie wieder am Ausgangspunkt angekommen sind. Auch für diesen Weg sind die Sommermonate am besten geeignet. Ein wenig Trittsicherheit ist gefragt, die Tour ist auch für Kinder gut geeignet.


Die Drei Zinnen. (Bild: Mikadun – shutterstock)


6. Lechweg

Insgesamt 125 Kilometer lang ist der Lechweg, der von der Quelle bis zum Fall führt. Sie starten nahe des Formarinsees in der Nähe von Lech am Alberg und wandern bis zum Lechfall in Füssen im Allgäu. Der Weitwanderweg ist geprägt durch eine Wildflusslandschaft und eine vielfältige Flora und Fauna. Zwischendurch kommen Sie auch an bayerischen Königsschlössern vorbei. Mit guter Kondition bewältigen Sie die Strecke in sieben Tagen, wenn Sie es gemütlicher mögen, nehmen Sie sich 10 Tage Zeit. Insgesamt ist der Lechweg in 15 Abschnitte eingeteilt. Die beste Wanderzeit ist zwischen Juni und Oktober, grosse Hindernisse sind auf dem Weg nicht zu bewältigen.


Unterwegs auf dem Lechweg. (Bild: xkomplex – shutterstock)


7. Rundweg Kaiserkrone

In fünf Tagen wandern Sie auf dem Rundweg Kaiserkrone ein Mal um den Wilden Kaiser. Insgesamt ist die Strecke 65 Kilometer lang, wobei Sie täglich zwischen fünf und acht Stunden unterwegs sind. Sie starten die Tour in Going und wandern über die Gruttenhütte bis zum Hintersteiner See. Weiter geht es über das Stripsenjochjaus bis Gasteig. Vor allem auf dem Abschnitt Richtung Gasteig geniessen Sie fantastische Ausblicke ins Kaiserbachtal. Insgesamt überwinden Sie bei der Umrundung des eindrucksvollen Bergmassivs 5.000 Höhenmeter. Der Weg ist mittelschwer und erfordert eine recht gute Kondition. Zwischendurch gibt es verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten, so dass Sie recht flexibel sind. Beste Zeit zum Wandern ist von Juni bis Mitte Oktober.


Blick auf den Wilden Kaiser. (Bild: rochus – shutterstock)


8. Fünf-Seen-Weg Matterhorn

Spektakuläre Ausblicke auf das Matterhorn bietet der Fünf-Seen-Weg in der Zermatter Bergwelt. Die Strecke von knapp 10 Kilometern bewältigen Sie in rund zweieinhalb Stunden. Der Weg führt Sie am Stellisee, Grinijsee, Moosjisee, Grünsee und Leisee vorbei. Auf einigen Wasseroberflächen spiegelt sich das Matterhorn, also halten Sie unbedingt einen Fotoapparat bereit. Auch Badesachen sollten Sie nicht vergessen, denn im Grünsee und im Leisee dürfen Sie sich gern abkühlen. Starten Sie Ihre Tour in Blauherd und machen sich zunächst auf in Richtung Stellisee, laufen Sie immer bergab und haben stets das Matterhorn im Blick.


Herrlicher Blick am Stellisee. (Bild: emperorcosar – shutterstock)


9. Dolomiten Höhenweg Nr. 1

Insgesamt gibt es zehn Dolomiten Höhenwege. Der Weg Nr. 1 führt durch die östlichen Dolomiten vom Pragser Wildsee im Pustertal bis nach Belluno am südlichen Rand der Alpen. Die Strecke ist insgesamt 90 Kilometer lang. Sie sind rund sieben Tage unterwegs. Es gibt ausrechend Hütten, so dass Sie bei Bedarf auf länger unterwegs sein können. Auf Ihrem Weg passieren Sie vier große Pässe an denen Ihre Trittsicherheit gefragt ist. Die Fanesgruppe und die Civetta sind nur zwei der Bergmassive, die Sie auf Ihrer Tour bewundern können. Brechen Sie am besten zwischen Mitte Juni und Mitte September zu Ihrer Tour auf.


Blick auf die Civetta. (Bild: VladimD - shutterstock)

Blick auf die Civetta. (Bild: VladimD – shutterstock)


10. Le Tour de Mont Blanc

Der Fernwanderweg Le Tour de Mont Blanc führt durch Frankreich, Italien und die Schweiz auf einer Länge von 170 Kilometern und gilt als Klassiker unter den Wanderwegen. Die Ausblicke auf dieser Tour, die Sie in etwa sieben bis zehn Tagen bewältigen, sind wirklich spektakulär. Los geht es französischen Les Houches. Von dort aus folgen Sie dem Fernwanderweg rund um den Mont Blanc und passieren dabei zahlreiche Naturschönheiten. Da der Weg sehr beliebt ist, sollten Sie Unterkünfte und Berghütten vorher unbedingt reservieren. Alpine Erfahrung und ausreichend Kondition sind Voraussetzungen für die Strecke. Beste Zeit für Ihre Mont-Blanc-Umrundung ist zwischen Anfang Juli und Ende August, Anfang September.


Der Gipfel des Mont Blanc. (Bild: O.C Ritz – shutterstock)


 

Titelbild: Rastislav Sedlak SK – shutterstock.com

Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen sowie Versicherungen zählen daher zu meinen Steckenpferden. Ich entdecke aber auch gern neue Themen abseits dieser „trockenen Materie“ und arbeite mich gern in neue Gebiete ein.


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