Die schönsten Reiseziele rund um Ostern: Städtetrips für vier Tage und mehr

02.08.2017 |  Von  |  Allgemein, News
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Die schönsten Reiseziele rund um Ostern: Städtetrips für vier Tage und mehr
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Das jährliche Osterfest ist die ideale Zeit für eine Städtereise – vier Tage, die perfekt geeignet sind, um sich mal vom Alltag auszuklinken, ohne einen einzigen Ferientag zu opfern.

Zu den Osterfeierlichkeiten gibt es zusätzlich in vielen Gegenden besondere Veranstaltungen, die in den jeweiligen Orten für ganz besondere Erlebnisse sorgen.

Der Lonely Planet stellt in seiner Best In Travel-Reihe jedes Jahr Ziele vor, die jeweils genau in diesem Jahr etwas ganz Besonderes bieten. Für 2017 ist praktisch wieder der ganze Globus vertreten. Drei der Ziele sind mit dem Auto oder per kurzem Flug zu erreichen, die anderen Kandidaten brauchen doch eine etwas längere Anfahrt. Es handelt sich bei den erstgenannten um Bordeaux, Lissabon und Pistoia, während die Überwindung grösserer Distanzen für das Erreichen von Seoul, Kapstadt, Merida und Los Angeles von Nöten ist.

So oder so bieten sie alle unvergessliche Eindrücke. Das liegt nicht nur an den Städten an sich, sondern auch an dem besonderen Moment, in dem man sie bereist: Der Moment, in dem sie aufsteigende Metropolen sind, ist einzigartig und leider allzu schnell vergänglich.

Städtetrips in nah und fern: Was Städtereisen so besonders macht

Städtereisen haben gegenüber anderen Urlaubsformen etliche Vorteile. Eine Entdeckungstour durch eine Metropole ist nicht nur in den Kosten überschaubarer als so mancher Strandurlaub, sondern ausserdem auch zeitlich begrenzter. Vier Tage sind ein guter Zeitrahmen für eine solche Reise, hat man dann immer noch nicht genug, kann man einen Tag Urlaub dazu planen. Die Tatsache, dass zum Kennenlernen keine volle Woche nötig ist, sorgt dafür, dass man innerhalb kurzer Zeit einmal in ein völlig fremdes Lebensgefühl eintauchen kann, das man so noch nie vorher hatte. Denn jede Stadt hat bekanntlich ihren eigenen Rhythmus und ihre eigene Prägung.

Cité du Vin – vom Weindorf zur aufsteigenden Metropole

Bordeaux dürfte thematischen Neulingen vor allem als Weinstadt bekannt sein – und das völlig zu Recht, denn in der Tat ist die Metropole weltweit für die Qualität ihrer Trauben bekannt. Mit circa 250.000 Bewohnern eignet sich die Stadt schon wegen ihrer Überschaubarkeit hervorragend für einen Trip – und das Wort Überschaubarkeit ist hier durchaus positiv gemeint. Wer sie jetzt für klein hält, hat sich geirrt, denn die Metropolregion Bordeaux hat knapp über eine Million Einwohner.


Cité du Vin – vom Weindorf zur aufsteigenden Metropole (Bild: © Sergii Figurnyi / fotolia.de / #1421479ige16)

Cité du Vin – vom Weindorf zur aufsteigenden Metropole (Bild: © Sergii Figurnyi / fotolia.de / #1421479ige16)


Die Stadt hat zwar alle Vorteile einer Metropole, ist aber gleichzeitig nicht so explodiert, dass man sich in ihr nicht mehr orientieren könnte. Das ist natürlich beim besten Willen nicht das einzige Argument, warum man nach Bordeaux reisen sollte. Schliesslich wartet die Stadt mit den verschiedensten Reizen auf.

Einer davon ist ganz klar ihre reiche und alte Geschichte. Die Stadt dürfte insgesamt um die 2.300 Jahre alt sein und stand in ihrer wechselvollen Historie im Einfluss von Römern, Kelten und Franken. Mehrfach diente sie als Ausweichort der französischen Regierungen, häufig nach Invasionen durch den östlichen Nachbarn Deutschland.

Bordeaux‘ eindrucksvolles kulturelles Portfolio an Einflüssen geht jedoch noch weiter. So kamen schon immer Flüchtlinge in die Stadt, begünstigt durch die Küstenlage. Die Stadt nahm zum Beispiel Hugenotten auf, ähnlich wie Preussen, und profitierte wirtschaftlich durchaus von ihnen. Spanische, muslimische und jüdische Einwanderer gibt es zudem, die alle durch das liberale Klima in der Stadt bis heute profitieren.

Entsprechend verfügt das Stadtgebiet über einige sehr beeindruckende Sehenswürdigkeiten. Am Ufer der Garonne liegt etwa der Stadtteil Saint-Pierre, der mit einer einzigartigen architektonischen Pracht glänzen kann. Die Grundlagen für das heutige Erscheinungsbild liegen erkennbar im 18. Jahrhundert, die entsprechenden Gebäude sind entweder im Original erhalten oder perfekt rekonstruiert. Hobby-Historiker dürften hier also ihren Spass haben!

Wer auf all die Kultur dann keine Lust mehr hat, kann sich kulinarisch austoben. Das Klischee der französischen Küche und des ausgezeichneten Weins passt perfekt auf Bordeaux. Die Stadt ist vor allem eine Hochburg des Rotweins – daher sollte man selbst als Weisswein-Liebhaber mal eine Ausnahme machen. Wer sich ganz besonders intensiv mit dem Thema Wein beschäftigen will, besucht das Museum Cité du Vin.

In Sachen Essen sind, traditionell für eine Küstenstadt, vor allem Meeresbewohner die erste Empfehlung. Wer es besonders exklusiv mag, kann sich eine Auster gönnen, bei kleineren Budgets empfiehlt sich frisch gefangener Fisch.

Boho-Flair und Naturgewalt


Kapstadt in Südafrika (Bild: © Alexey Stiop / fotolia.de / #133436690)

Kapstadt in Südafrika (Bild: © Alexey Stiop / fotolia.de / #133436690)


Kapstadt in Südafrika ist eigentlich nicht die Hauptstadt des Landes, wird aber oft dafür gehalten. Und das verwundert auch nicht weiter, ist es doch eindeutig das Juwel am südlichen Zipfel Afrikas. Schon das Klima lädt zu einer Reise ein, denn zu Ostern herrschen bereits angenehme Temperaturen. Dank der Lage direkt am Atlantischen Ozean ändert sich dies vermutlich auch nicht – in der kalten Heimat kann man also durchaus schon mal die kurze Hose oder das Kleid einpacken.

Die Geschichte Kapstadts ist natürlich wesentlich jünger als die Bordeaux‘ – und nichtsdestotrotz ähnlich wechselvoll, denkt man beispielsweise nur an die grausamen Jahre der Apartheid zurück. Obwohl auch heute noch einige Aspekte des Stadtlebens an jene Zeit zurückdenken lassen, ist Kapstadt mittlerweile nicht nur viel sicherer als früher, sondern auch für Besucher attraktiver.

Natürlich gehört der Tafelberg zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten nicht nur der Stadt oder des Landes, sondern auch des Kontinents. Jährlich mehr als 500.000 Besucher müssen es ja wissen – die ungewöhnliche, plateauartige Form des Berges ist einzigartig und atemberaubend schön. Natürlich gibt es auch einen Lift, der interessierte Touristen auf den Berg bringt, sodass man den mühevollen Aufstieg nicht manuell wagen muss.

Doch auch im Tal gibt es genug zu tun: Die Victoria & Alfred Waterfront ist ein historisches Hafenviertel, das mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants lockt. Da die Eröffnung in die Lebzeit der britischen Queen Victoria fällt, überrascht es nicht, dass manche der restaurierten Gebäude an den architektonischen Stil ihrer Ära erinnern.

Der Lonely Planet indes empfiehlt, nicht nur in Kapstadt selbst nach besonderen Plätzen zu suchen. So ist der Vorort Muizenberg ein fantastischer Küstenort – allerdings sollten Badende auf Weisse Haie achten, die auftauchen können. Von diesen abgesehen bietet der Ort aber zahlreiche Möglichkeiten, zu surfen oder anderen Wassersportarten nachzugehen.

In Sachen Ostern sind die Südafrikaner übrigens sehr engagiert, nur sind die Bräuche ein wenig anders als in unseren Gefilden. Denn statt Ostereiern gibt es in Südafrika und damit auch in Kapstadt Osterbrötchen. Diese sind aber süss statt herzhaft und werden von den Einwohnern gern am Strand verzehrt, wo sie das Fest mit ihren Familien zubringen.

Das einfache Schauen und Wandeln in den Strassen Kapstadts ist mitunter genauso schön wie selbst aktiv zu sein. So kann man an vielen Stellen den Boho-Chic bewundern, und zwar sowohl in den Einrichtungen der Bewohner, als auch an der Kleidung.

Um eine sichere Reise zu haben, lohnt sich allen positiven Veränderungen in Sachen Sicherheit zum Trotz ein Check der Reisehinweise bei dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten.

Auf der Suche nach Kultur


Sonnenuntergang in Los Angeles (Bild: © chones / fotolia.de / #161668312)

Sonnenuntergang in Los Angeles (Bild: © chones / fotolia.de / #161668312)


Wiederum auf einem anderen Kontinent begegnen wir der kalifornischen Metropole, Los Angeles. Ähnlich wie New York an der Ostküste ist die Stadt hinlänglich aus Filmen aller Art bekannt – so bekannt, dass der erste Besuch eine durchaus surreale Wirkung haben kann. Denn nach dem Ankommen hat man durchaus das Gefühl, manche Gebäude, ja selbst das Strassenbild wieder zu erkennen, ohne je selbst dort gewesen zu sein.

Doch der Ruf von Los Angeles ist durchaus zwiespältig. Die Vorwürfe sind zahlreich: Los Angeles habe keine Kultur, bestehe nur aus Hollywood, Vierteln für Reichen und Ghettos und sei im Allgemeinen nur durch das Auftauchen in Spielfilmen berühmt. So zumindest lauten die Vorurteile.

Allerdings stimmen sie nicht. Neben seinen Stränden hat die Stadt der Engel doch noch einiges mehr zu bieten. So hat Los Angeles nicht nur US-weit, sondern weltweit einige der besten Kunstmuseen überhaupt in seinem Repertoire. Dazu zählen das Museum of Contemporary Art oder das Los Angeles County Museum of Art, die in Sachen moderne Kunst führend sind und deren Eintrittspreise zusätzlich weniger astronomisch sind als die mancher europäischer Kunstgalerien. Typisch für Los Angeles ist die Möglichkeit, die Popkultur eines Hollywoods mit Besichtigungen hochkultureller Einrichtungen zu verbinden.

Warum sollte man als Tourist nicht den Hollywood Walk of Fame besuchen oder eine Tour durch die Filmstudios der Stadt wagen und abends einen Abstecher in die LA Opera machen? In einer so grossen Metropole, in der das Wetter zufälligerweise fast immer mitspielt, ist so ziemlich jede Kombination von Aktivitäten denkbar.

Denn auch abseits der Kultur gibt es genug zu tun. Fast so berühmt wie die Stadt selbst ist zum Beispiel das als eigene Stadt zählende Santa Monica. Der zugehörige Santa Monica Pier zählt zu den berühmtesten Attraktionen, neben dem Meer und den wunderschönen Palmen am Strand, versteht sich. Zum Pier gehört der berühmte, kleine Pacific Park. Dieser ist nicht etwa ein Naturpark, sondern bietet Vergnügungen wie eine Achterbahn und einem Riesenrad. Zu Santa Monica gehören natürlich zahlreiche Möglichkeiten zum Shoppen und Essen, zahlreiche sehr gute Restaurants sind Teil der im Vergleich zu LA kleinen Stadt.

Die Osterbräuche sind indes denen in Mitteleuropa sehr ähnlich. Anders hingegen ist die Kulisse aus Meer, Wolkenkratzern und Palmen. Insofern ist ein Oster-Trip sinnvoll!

Ausschweifendes Osterfest, Kunst und Lebensart

Völlig unter dem Radar vieler reiselustiger Menschen fliegt Merida in Mexiko. Zu Unrecht, denn die Stadt ist kulturell unglaublich reich, was sicherlich unter anderem an ihrer Historie liegt. Denn Merida liegt buchstäblich auf den Überresten einer alten Maya-Siedlung. So kommt es, dass die Spanier bei der Kolonisierung die Steine dieser alten Bauwerke wieder verwendeten. Diese Art von einem Verschmelzen zweier Kulturen ist in Merida klar sichtbar.


Pyramide in Mexiko (Bild: © Vadim / fotolia.de / #163787243)

Pyramide in Mexiko (Bild: © Vadim / fotolia.de / #163787243)


Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des amerikanischen Festlandes ist die Kathedrale von Merida. Gerüchten zu Folge handelt es sich sogar um die älteste Kirche dort – auch wenn solche Gerüchte natürlich nicht uneingeschränkt als Fakt verstanden werden sollten, dürfte zumindest wahr sein, dass sie zu den ältesten Religionsstätten des Christentums auf dem Kontinent zählt. Schliesslich wurde sie bereits ab 1561 erbaut. Für ihre Erbauung wurden angeblich Steinüberreste der fünf Pyramiden, die ursprünglich dort standen und bei der Kolonisation zerstört wurden, wieder verwendet.

Die Gebäude aus der Kolonialzeit gehören allgemein zu den grössten Sehenswürdigkeiten der Stadt, ein wunderschöner Sandstrand kommt sogar noch hinzu.

Dass Mexiko im Allgemeinen eine hohe Kriminalitätsrate hat stimmt zwar, allerdings gilt dies für die recht wohlhabende Stadt Merida keineswegs. Insofern können Besucher sich auch sicher fühlen!

Neben dem Genuss der kulinarischen Spezialitäten Mexikos lohnt sich noch ein Abstecher nach Chichén Itzá. Zwar muss man eine Anreise von etwa 120 Kilometern in Kauf nehmen, bevor man schliesslich da ist. Doch lohnt sich der Weg auf jeden Fall, denn hierbei handelt es sich um eine der wichtigsten Ruinenstätten aus der späten Maya-Zeit. Sie ist insgesamt 1547 Hektar gross – somit braucht man auf jeden Fall einen Tag, um sie richtig erkunden zu können. Die gewaltige, 33 Meter hohe Pyramide, die im Zentrum der Stadt liegt, gehört zu den beeindruckenden Kulturstätten der Maya-Kultur. Allerdings wird man beim Erkunden der Stätte wohl kaum allein sein, denn es zieht um Ostern herum tausende von Touristen in die Ruinen.

Es lohnt sich auf jeden Fall gerade zu Ostern, Merida aufzusuchen. Schliesslich feiert man dort nicht nur vier Tage, sondern fast zwei Wochen mit Volksfestcharakter, was weltweit zu den ausschweifendsten Festen und Traditionen anlässlich der Auferstehung Jesu zählt. Besonders ist dabei, dass sich die Osterbräuche in Mexiko aus indigenen und christlichen Bräuchen zusammensetzen, statt nur monokulturell zu sein. Es dürfte sich um diese Zeit ausserdem ganz besonders lohnen, mal eine Pinata zu probieren.

Verschlafene Kleinstadt vor dem Schritt zu etwas Grossem

Man sollte sich nicht verwirren lassen: Ohrid ist der Name einer Stadt in Mazedonien und zudem direkt am gleichnamigen Ohridsee gelegen. Heute in der Nähe der albanischen Grenze gelegen, hat die Stadt eine ganze Legion an kulturellen Einflüssen in ihrer langen Geschichte erfahren: Ohrid war schon Teil der Republik, wurde dann christianisiert, erlebte die byzantinische Zeit und fiel dem Osmanischen Reich zu. Auch die territorialen Querelen des 20. Jahrhunderts haben ihre Spuren am See hinterlassen.

Obwohl die Stadt nur etwas mehr als 40.000 Einwohner zählt, ist sie ein absoluter Tipp. Denn die zahlreichen verschiedenen Einflüsse haben für eindrucksvolle Kulturzeugnisse gesorgt. Die bunte Mischung als klassischen Kirchenanlagen, Moscheen, der Festzung des Zaren Samuil, einem bulgarischen Herrscher, der um 1000 nach Christus lebte und dem antiken Theater in der heutigen Altstadt sorgen für die hohe Dichte kulturellen Reichtums auf geringem Raum.

Der Millionen Jahre alte See ist natürlich ebenfalls eine absolute Augenweide. Mit einer Tiefe von bald dreihundert Metern und seiner entsprechenden ungewöhnlichen Fauna ist der See für Touristen ein absoluter Blickfang. Kein Wunder, da das Gewässer zudem immens gross ist und eine Fläche von über 350 Quadratkilometern hat.

Kunst und Architektur in Italiens Kulturhauptstadt

Die italienische Stadt Pistoia erinnert ganz besonders wegen ihrer roten Dächer und ihrer Lage in der Toskana an das nur 40 Kilometer entfernte Florenz. Es mag aber auch daran liegen, dass Architektur und Kultur in Pistoia ähnlich starke Eindrücke hinterlassen – nur tummeln sich hier weniger Touristen. Entsprechend hat sie für 2017 den Titel der Kulturhauptstadt Italiens bekommen. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt unter anderem die rechteckige Altstadt, die von einer aus dem 14. Jahrhundert stammenden Stadtmauer umgeben wird. Verschiedene architektonische Zeugnisse zeigen, dass Pistoia sich in Sachen Renaissance-Wohlstand nicht hinter dem „grossen“ Bruder Florenz verstecken muss.

Das Osterfest ist in Italien ganz klar die Zeit der Prozessionen, in der der Passion Christi gedacht wird. Grosse Touristenattraktionen haben geöffnet, aber gerade kleinere, familiengeführte Läden und Betrieben beteiligen sich am Osterfest.

Eine asiatische Metropole in Grün

Wer es gern mehrere Nummern grösser mag, den zieht es nach Seoul, in die Hauptstadt Südkoreas, wo die Bevölkerungsdichte fast doppelt so gross ist wie in New York City. Kulturell ist sie ähnlich reich wie einige der vorgestellten Städte, gibt es doch hier bereits Zivilisation seit der Steinzeit. Besonders beeindruckend ist dabei die Verschmelzung von moderner Metropole mit koreanischer Tradition, denn insgesamt können Besucher fünf Paläste, die aus der Jahrhunderte dauernden Joseon-Dynastie stammen besichtigen.


Das höchste Gebäude in Seoul (Bild: © catalinlazar / fotolia.de / #127506989)

Das höchste Gebäude in Seoul (Bild: © catalinlazar / fotolia.de / #127506989)


Die Zahl der Osterfeierlichkeiten ist aufgrund der anderen Tradition zwar eingeschränkt, allerdings gibt es in Seoul auch europäische Auswanderer. Hinzu kommt, dass zahlreiche US-Amerikaner als Migranten hier leben und für sich ihr Osterfest feiern.

Der heimliche Star in Europa

Andere Städte mögen grösser sein, Lissabon in Portugal gehört trotzdem zu den sehenswertesten. Trotz der existenten Probleme in der Bausubstanz der Stadt, empfiehlt sich besonders ein Rundgang durch die Baixa, das Zentrum Lissabons. Hier gibt es nicht nur die meisten Sehenswürdigkeiten zu entdecken, sondern auch kulinarische Sensationen, oft und besonders in Form von frischem Fisch. Da Lissabon zwar nach wie vor ein heimlicher Star, aber mitnichten mehr ein Geheimtipp ist, empfiehlt es sich, die Stadt abseits ausgetretener Pfade zu erkunden.

Stippvisite vor der WM und Vodka trinken auf dem Friedhof

Wladimir Putins autokratischem Herrschaftsstil zum Trotze lohnt sich eine Reise in die Hauptstadt Russlands, Moskau. Lange im Schatten von St. Petersburg stehend, hat sich die Stadt mittlerweile ihrerseits zu einem echten Hingucker entwickelt. Junges Unternehmertum und die Überbleibsel gigantomanischer, sowjetischer Architektur vermischen sich zu einer wilden, aber interessanten Mischung.

Wer in Russland Ostern feiern will, muss sich an den griechisch-orthodoxen Kalender halten, denn dieser funktioniert anders als der evangelische und katholische es tun. Ein besonders interessanter Brauch ist es, an Ostern auf den Friedhof zu gehen und verstorbenen Angehörigen Bier, etwas Brot und Eier zu bringen sowie einen Wodka auf ihr Wohl zu trinken. Dieser Brauch stammt aus der Sowjet-Zeit, als es verpönt war, in die Kirche zu gehen.

Wer es weniger kirchlich mag, der kann beispielsweise Kreml- oder Lenin-Sightseeing betreiben.


Basilius-Kathedrale in Moskau (Bild: © Sobolev Igor / fotolia.de / #98512768)

Basilius-Kathedrale in Moskau (Bild: © Sobolev Igor / fotolia.de / #98512768)


Die beeindruckend unbeeindruckende Metropole

Mit etwas mehr als einer halben Million Einwohner kann man Portland, Oregon in den USA kaum als kleine Stadt bezeichnen. Trotzdem gibt es so viele Grünanlagen, dass man den eigenen Aufenthalt in der Grossstadt schnell vergessen kann. Nicht zuletzt sie sind dafür verantwortlich, dass die Stadt im Nordwesten der Vereinigten Staaten als die mit der höchsten Lebensqualität gilt. Einen Besuch ist sie besonders wegen dieser vielen Bewegungsmöglichkeiten und ihrer Fortschrittlichkeit wert. Wer also sehen will, wie eine Grossstadt heute sein kann, sollte ihr einen Besuch abstatten.

 

Artikelbild: © Fxquadro / fotolia.de / #164920710

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