Entdeckerinseln in Südeuropa: Schön und nahezu unbekannt

21.05.2015 |  Von  |  Afrika, Europa
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Entdeckerinseln in Südeuropa: Schön und nahezu unbekannt
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Wissen Sie wo Ägaden, Šipan und Porto Santo liegen? Nein? Dann wird es höchste Zeit. Die südeuropäischen Inseln sind wahre Entdeckerziele und das nur wenige Flugstunden von uns entfernt.  

OLIMAR, der Reisespezialist für Südeuropa, stellt fünf der nahezu unbekannten Inseln vor.

Ägaden, Sizilien


Inselhüpfen auf den Ägaden.

Inselhüpfen auf den Ägaden. (Bild: © OLIMAR Reisen)


Der felsige Archipel vor der der Westküste Siziliens ist wegen seiner feinen Strände, der gemütlichen Buchten und dem türkisblau strahlenden Meer ein wahres Entdeckerziel. Dazu die reiche Natur und die friedliche Atmosphäre, die sich in jedem Örtchen zeigt – die klassische touristische Infrastruktur ist hier kaum zu finden. Ihre Einwohner legen viel mehr Wert auf den historischen Erhalt der Gegend und die Pflege ihrer Tradition. Die bedeutendste von den Ägadischen Inseln ist Favignana. Früher galt Favignana als die Insel der Fischer, die in den Küstenwässern Thunfisch fingen. Der Thunfischfang bleibt für die Bewohner der Insel bis heute eine der Haupteinnahmequellen. Für ihre „Mattanza“, die traditionelle Art des Thunfischfangs, ist sie im ganzen Land bekannt. Auf der Insel gibt es noch eine alte Thunfischfabrik, heute ein Museum, das besichtigt werden kann.


Sant’Antioco, Sardinien


Hotel Luci del Faro.

Hotel Luci del Faro. (Bild: © OLIMAR Reisen)


Ebenfalls zu Italien zählt Sant’Antioco, die zweitgrösste Insel im Südwesten von Sardinien. Über eine Brücke ist die Halbinsel mit ihrer Mutterinsel verbunden. Bekannt ist sie vor allem für ihre schönen, teils noch unbekannten Sandstrände, weshalb sich hier ein längerer Aufenthalt durchaus lohnt. Auf der Insel gibt es zwei kleine Städte, Sant’Antioco und Calasetta, sowie kleinere Ortschaften wie Maladroxia und Cussorgia, die nur im Sommer belebt sind. Den Rest des Jahres geniesst man hier die herrliche Ruhe auf einer der romantischsten Inseln Südeuropas. Übernachten kann amn z.B. im Hotel Luci del Faro bei Calasetta, rustikal-gemütliches, familiär geführtes Hotel in ländlicher Umgebung. Ab 53 Euro pro Person im Doppelzimmer mit Frühstück. 50 Prozent Ermässigung für zwei Kinder bis zehn Jahre bei Unterbringung im gleichen Zimmer.


Porto Santo, Portugal


Blick vom Miradouro da Portela.

Blick vom Miradouro da Portela. (Bild: © OLIMAR Reisen)


Porto Santo ist die weniger bekannte Schwesterinsel von Madeira. Der neun Kilometer lange Strand, feinsandig und wohltuend für die Haut, ist Hauptanziehungspunkt für die Urlauber, die hier erholsame Stunden ohne Trubel geniessen – darunter viele Paare, Familien und Langzeiturlauber. Baden und Faulenzen sind hier Programm, aber auch Aktivsportlern wird einiges geboten. Ob Surfen, Tauchen oder Segeln – die örtlichen Anbieter halten in den Sommermonaten verschiedene Angebote bereit. Wer lieber golft, findet auf Porto Santo einen erstklassigen Platz mit Traumblick über die Süd- und Nordküste. Der Golfweltmeister Severiano Ballesteros hat ihn eigens für Porto Santo konzipiert.

Sehenswert ist auch das Kolumbus-Haus im Hauptort Vila Baleira, in dem der Entdecker einst wohnte. Die Fähren von Madeira brauchen zwei bis drei Stunden, mit dem Flugzeug wird Porto Santo von Düsseldorf aus direkt angeflogen (ab sofort jeden Donnerstag bis zum 15. Oktober 2015).


Šipan, Kroatien


Hotel Šipan.

Hotel Šipan. (Bild: © OLIMAR Reisen)


Die mit 17 km² grösste Elaphiten-Insel liegt rund zehn Seemeilen nordwestlich von Dubrovnik  und südlich der Halbinsel Pelješac. Šipan ist eine grüne, mediterrane Oase in der im Sommer eher kargen Küstenlandschaft Süddalmatiens. Zwischen zwei Hügelkämmen aus Kalkfelsen erstreckt sich ein fruchtbares Tal, indem hübsche Gärten sowie eine Vielzahl an Obstbäumen, Olivenhainen und grüne Wälder empor wachsen. Dazwischen liegen herrliche Wanderwege, ruhige Badebuchten und urige Fischerdörfer. Der Hauptort Šipanska Luka liegt in einer tiefen Bucht im Nordwesten der Insel. Üppiges Grün umgibt die kleine Stadt, dessen prächtige Gebäude an die glanzvollen Zeiten erinnern.

So ist der gotische Rektorenpalast aus dem Jahr 1430 eine Errungenschaft aus der Herrschaft Dubrovniks. Hoch über dem Ort befindet sich zudem ein Renaissanceschloss, das einen herrlichen Ausblick über die Bucht bietet. Die Uferpromenade ist von Palmen umsäumt – hier liegt auch Šipan einziges grösseres Hotel. Im Sommer wird die Insel hauptsächlich von Tagestouristen besucht, oftmals auch von Yachturlaubern.


El Hierro, Kanaren


El Hierro, Parador.

El Hierro, Parador. (Bild: © OLIMAR Reisen)


Die kleinste und westlichste Kanareninsel ist nur 30 Kilometer lang und zählt knapp 10’000 Einwohner. Viel Ruhe und idyllische Natur prägen das vulkanische Eiland. Von kargen Lavawüsten über mystischen Nebelwald, weit laufenden Ananas- und Bananenplantagen bis hin zum glitzernden Meer, das vor allem Tauchern ein Paradies ist. Der glasklare Atlantik lädt gerade dazu ein, die Unterwasserwelt zu erforschen. An Land ist die Insel besonders bei Wanderern beliebt. Die abwechslungsreiche Landschaft lässt sich auf ausgewiesenen Wanderwegen am besten kennenlernen. Besonders spektakulär ist auch der Besuch einer vulkanischen Höhle, wie die Cueva de Don Justo im Süden.

Sie besteht aus einem weit verzweigten System von Lavatunneln. Auf El Hierro befinden sich noch heute viele grössere Höhlen. Einige dienten bereits den Guanchen als Unterkunft oder Grabstätte. Wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht, überrascht die kleine Insel ebenfalls. Seit 2014 gewinnt sie ihren Strom zu 100 Prozent selbst durch Windenergie.

Es gibt lediglich fünf Hotels sowie Pensionen und private Ferienhäuser. Die beste Unterkunft ist der Parador. Er liegt einsam und abgeschieden an der Ostküste an einer Badebucht vor imposanter Bergkulisse.

 

Quelle: OLIMAR Reisen – olimar.com
Oberstes Bild: © Alexander Matyukhin – shutterstock.com
Sonstige Bilder: © OLIMAR Reisen

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