Europäische Reiseziele auf Wachstumskurs  

11.02.2016 |  Von  |  Alle Länder
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Europäische Reiseziele auf Wachstumskurs  
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Europa bleibt ein begehrtes Reiseziel. So stiegen die Ankünfte internationaler Touristen in Europa 2015 um 5%. Die besucherstärkste Region der Welt verzeichnet damit im letzten Jahr zum nunmehr 6. Jahr in Folge ein überdurchschnittliches Wachstum. Dies zeigt der Bericht „European Tourism 2015 – Trends & Prospects“ der European Travel Commission.

Dieses positive Ergebnis ist der laufenden wirtschaftlichen Erholung der Eurozone, den fallenden Ölpreisen sowie den vorteilhaften Wechselkursen geschuldet, die die Region für Besucher aus Übersee zu einer finanziell noch attraktiveren Option machten.

Diese Wachstumsentwicklung hat sich in grösstenteils allen europäischen Destinationen bemerkbar gemacht, wobei Island (+30%), Rumänien und (+17%) die Slowakei (+16%) das Feld anführten. Montenegro (+15.5%) und Irland (+14%) verzeichneten ebenfalls einen drastischen Anstieg, der auf die starke Nachfrage aus wichtigen europäischen Quellmärkten zurückzuführen war. Portugal, Kroatien (beide +10%) und Griechenland (+ 8 %) erzielten ebenfalls ein positives Wachstum.

Insbesondere Kroatien profitierte von den laufenden Bemühungen, den Reisezeitraum vor und nach dem Sommer weiter auszudehnen. Die Entwicklung Griechenlands hingegen ist auf verbesserte Flugverbindungen und den Zufluss von Touristen zurückzuführen, die konkurrierende Reiseziele aufgrund des subjektiv wahrgenommenen Terrorrisikos gemieden haben.


Kroatien profitierte von den laufenden Bemühungen, den Reisezeitraum vor und nach dem Sommer weiter auszudehnen. (Bild: © serkat Photography - fotolia.com)

Kroatien profitierte von den laufenden Bemühungen, den Reisezeitraum vor und nach dem Sommer weiter auszudehnen. (Bild: © serkat Photography – fotolia.com)


„Europa ist trotz Migrationskrise und Sicherheitsbedenken weiterhin stark gefragt. Auch für 2016 sind die Wachstumsprognosen weiter positiv. Man erwartet derzeit eine Steigerung von +3%“, so
Eduardo Santander, der geschäftsführende Direktor der ETC.

Sinkende Besucherzahlen aus Russland beeinflussten schwächere Entwicklungen in einigen wenigen Destinationen. Bulgarien, die Türkei (beide – 1 %), Estland (- 3 %) und Finnland (- 5 %)verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr geringere Ankünfte. Montenegro war das einzige europäische Reiseziel, das Wachstum aus dem russischen Markt verzeichnen konnte (+6% Übernachtungen).

Wichtige europäische Märkte und Fernmärkte sorgen für konstant starke Ergebnisse

Die Nachfrage aus den wichtigsten europäischen Märkten in Europa steigt weiter an. Das in Grossbritannien und Deutschland verzeichnete Wachstum entspricht den positiven Wirtschaftstrends. Die steigende Nachfrage aus Frankreich und Italien ist dem Heisshunger auf traditionelle Sommerreiseziele geschuldet.



In den USA tragen der Wirtschaftsaufschwung, ein starker US-Dollar und das stetig wachsende Verbrauchervertrauen dazu bei, dass sich Europa als gefragtes Reiseziel etabliert. Auf die Vereinigten Staaten entfallen 5 % aller internationalen Ankünfte (25,7 Millionen) in Europa. Bis 2020 ist zudem von zusätzlichem Wachstum auszugehen (durchschnittlich + 6 % im Jahr).

Der Grossteil der europäischen Reiseziele meldete ebenfalls Wachstum aus China: +30% chinesische Ankünfte in Europa. Dies lässt darauf schliessen, dass die Konjunkturschwäche in China der Leidenschaft der Touristen für internationale Reisen keinen Abbruch getan hat.

 

Artikel von: European Travel Commission (ETC)
Artikelbild: © scaliger – fotolia.com

Über Samuel Nies

Als gelernter Informatikkaufmann war für mich schon schnell klar, dass die Administration von verschiedenen Systemen zu meinem Gebiet werden sollte. Um aber auch einen kreativen Anteil in meinen Arbeitsalltag zu integrieren, verschlug es mich in die Welt des Web Content Management.



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