Fernwandern mit festem Übernachtungsstützpunkt

Einen Fernwanderweg ohne täglichen Quartierwechsel gehen? Das funktioniert auf der Himmelsstürmer-Route der Wandertrilogie Allgäu rund um Füssen und das benachbarte Schloss Neuschwanstein.

Von Füssen aus können Wanderfans die Startpunkte der fünf Himmelsstürmer-Tagesetappen zwischen Halblech und Nesselwang bequem per Linienbus, Hüttenbus und Bergbahn ansteuern und nach der Wanderung wieder retour fahren. So sparen sie sich nicht nur das tägliche Packen und können mit einem leichten Tagesrucksack unterwegs sein.

Füssen als fester Übernachtungsstützpunkt bietet auch eine grosse Auswahl an Unterkünften vom Vier-Sterne-Hotel bis zur Ferienwohnung, darunter zahlreiche zertifizierte Wandergastgeber. Tourensteckbriefe einschliesslich ÖPNV-Informationen und Fahrplan-Links zu den einzelnen Etappen stehen auf www.fuessen.de/wandertrilogie online. Das Sahnehäubchen obenauf: Mit der Füssener Gästekarte sind die Linienbus-Shuttles kostenfrei.



Etappe 1: Von Halblech zur Kenzenhütte

Die 13,9 Kilometer lange Strecke führt vom Alpenrand in das Ammergebirge hinein. Nach ca. 5 Wanderstunden ist die Einkehrmöglichkeit Kenzenhütte erreicht, die mitten im einstigen Jagdgebiet der bayerischen Könige liegt und deren kostenpflichtiger Hüttenbus wieder retour zum Wanderstartpunkt fährt. Anfahrt Füssen – Halblech und Rückfahrt Halblech – Füssen mit Linienbus.

Etappe 2: Von der Kenzenhütte auf den Tegelberg

Nach der Fahrt mit dem Hüttenbus zur Kenzenhütte gibt es für diese Etappe zwei Varianten: Für den 10,3 Kilometer langen Normalweg unterhalb der Hochplatte entlang braucht man ca. 5 Stunden. Alpin erfahrene Wanderer, die trittsicher auch seilversicherte Passagen bewältigen, können den Gratweg über die Hochplatte (2.082 m) wählen, die Tour ist dann 13,6 Kilometer lang und dauert ca. 6,5 Stunden. Vom Tegelberg aus ist die Talfahrt mit der kostenpflichtigen Tegelbergbahn bis 17.00 Uhr möglich. Anfahrt Füssen – Halblech und Rückfahrt Tegelbergbahntalstation – Füssen per Linienbus.

Etappe 3: Vom Tegelberg nach Füssen

Die Tegelbergbahn liftet täglich ab 9.00 Uhr zum Wanderstart an der Bergstation. Wegen der noch bis in den Spätsommer hinein andauernden Sanierungsarbeiten an der Marienbrücke ist der Abstieg nach Hohenschwangau über den Marienbrückenweg derzeit nicht möglich. Ausgeschilderte Alternative: Über den Schutzengelweg und die Rohrkopfhütte talwärts und von der Bergbahntalstation weiter zur Ortschaft Hohenschwangau. Diese Umleitungstour ist etwas länger als die 11,5 Kilometer lange Tour auf der Wandertrilogie-Normalroute und man braucht für die gesamte Tagesteppe ca. 6,5 Stunden. Anfahrt Füssen – Tegelbergbahn per Linienbus. Wer noch einen Schlossbesuch einbauen will, sollte die Tickets vorab über den Online-Ticketshop auf www.ticket-center-hohenschwangau.de kaufen.

Etappe 4: Von Füssen nach Pfronten

Über den Alatsee, den panoramenreichen Zirmgrat und den Falkenstein, wo Ludwig II. noch ein Schwesterschloss zu Neuschwanstein bauen wollte, erreicht man nach ca. 6 Stunden und 17,3 Kilometern Pfronten. Rückfahrt Pfronten-Ried – Füssen mit Linienbus.

Etappe 5: Von Pfronten nach Nesselwang

Aussichtsreich geht es von Pfronten-Ried über das Alpspitzgebiet in 3,5 Stunden Gehzeit (10,6 Kilometer) nach Nesselwang. Anfahrt Füssen – Pfronten-Ried und Rückfahrt Nesselwang – Füssen per Linienbus.

 

Quelle: Füssen Tourismus und Marketing
Bildquelle: Füssen Tourismus und Marketing / David Terrey

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