Formentera – Beschauliche Insel im Mittelmeer

03.11.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa
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Formentera – Beschauliche Insel im Mittelmeer
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Trotz der touristischen Erschliessung in den 1960er und 1970er Jahren sowie dem Einsetzen des Massentourismus in den 1980er Jahren konnte sich Formentera seine ursprüngliche Beschaulichkeit weitestgehend erhalten.

Massentourismus heisst auf Formentera, dass alle Betten in den zwei touristisch ausgebauten Orten der Insel gebucht sind. Auf Formentera sind allerdings keine grossen Hotellandschaften, protzige Promenaden oder Vergnügungsparks zu finden. Hier ist im Geiste der 1960er und 1970er Jahre vieles naturbelassen geblieben.

Massentourismus ist ein Fremdwort auf Formentera. (Bild: Anna i Adria, Wikimedia, CC)

Massentourismus ist ein Fremdwort auf Formentera. (Bild: Anna i Adria, Wikimedia, CC)




Informationen zur Insel

Formentera liegt etwa neun Kilometer südlich der Baleareninsel Ibiza. Mit ihr und mehreren kleineren Inseln bildet Formentera die Inselgruppe der Pityusen. Die Überfahrt von Ibiza mit der Fähre dauert etwa eine halbe Stunde. Die Fährfahrt von der Stadt Denia auf dem Festland aus dauert zweieinhalb Stunden.

Formentera verfügt über eine recht flache Topografie, die höchste Erhebung ist 192 Meter hoch. Die 69 Kilometer lange Küste besteht zu weiten Teilen aus Sandstränden. Selbige sind nicht durch Hotelkomplexe verbaut. Grosse Bereiche der Insel sind weitestgehend naturbelassen oder ländlich besiedelt.

Estany des Peix auf Formentera; im Hintergrund – La Savina. (Bild: Vriullop, Wikimedia, CC)

Estany des Peix auf Formentera; im Hintergrund – La Savina. (Bild: Vriullop, Wikimedia, CC)

Die wichtigsten Orte auf Formentera

Mit der Fähre kommen Sie in La Savina an. Der Ort verfügt über weniger als 1.000 Einwohner und ist auch dementsprechend klein. Die sehenswertesten Attraktionen in La Savina sind der Leuchtturm „Far de la Savina“, der Hafen und die ehemalige Salzgewinnungsanlage „Ses Salines“. Letztere dient den Einheimischen sowie vielen Touristen als erholsames Gebiet für Spaziergänge oder angenehme Bäder, denn die ehemalige Salzgewinnungsanlage schliesst an den Salzsee „Estany Pudent“ an. Dieser ist im gleichnamigen Naturschutzgebiet gelegen.

Auf der gegenüberliegenden östlichen Seite des Sees finden Sie den Ort Es Pujols. Auch er beherbergt weniger als 1.000 Einwohner, hat aber zahlreiche touristische Einrichtungen wie Hotels, Restaurants, Bars und Diskotheken. In der Nähe der Stadt, auf der Landspitze „Punta Prima“, können Sie einen mittelalterlichen Wehrturm besichtigen. Es Pujols erreichen Sie in der Hauptsaison per Bus. Von hier kommen Sie auch in die anderen grösseren Orte Formenteras.



Südlich der Stadt La Savina und des Sees Estany Pudent liegt der zirka 3.000 Einwohner starke Ort Sant Francesc de Formentera. Hier befindet sich das Verwaltungszentrum der Gemeinde Formentera. Überdies finden Sie hier einige Sehenswürdigkeiten. Zum Beispiel steht hier die „Sant Francesc Xavier“ genannte Wehrkirche, welche im 18. Jahrhundert errichtet wurde. Überdies die Kapelle „Sa Tanca Vella“ aus dem 14. Jahrhundert und das „Museu Etnològic“.





Die Wehrkirche "Sant Francesc Xavier" in Sant Francesc de Formentera (Bild: Vriullop, Wikimedia, CC)

Die Wehrkirche „Sant Francesc Xavier“ in Sant Francesc de Formentera (Bild: Vriullop, Wikimedia, CC)

Der Süden und seine Ausläufer

Die bereits genannten sowie noch einige andere Orte liegen vor allem im Norden der Insel. Der Süden ist weniger besiedelt und mehr durch Natur und Landwirtschaft gekennzeichnet. Die meisten Strände erstrecken sich an der nördlichen Küste. Ein recht grosser Strand mit einem lagunenartigen Wasserzugang befindet sich im zentralen Westen der Insel. Der westliche sowie auch der östliche Südausläufer Formenteras bieten eher schroffe Küsten und Klippen. Entlang der etwa ein Kilometer breiten Landinsel zum östlichen Süden erstrecken sich allerdings einige Strände und zwischen ihnen Wälder. Somit bietet auch der Süden verschiedene Möglichkeiten zum Wandern, Spazierengehen, Fahrrad fahren und Baden.

Weitere Erlebnisse auf Formentera



Eine Landzunge, die erst von Stränden gesäumt ist und dann vollständig in einen Strand übergeht, ist jene im äussersten Norden Formenteras. Der bekannteste Strand auf dieser Landzunge ist der „Platja de Ses Illetes“. Hier legen oft Bootsreisende aus Ibiza an. Der unbewohnten Landzunge vorgelagert liegt die ebenfalls unbewohnte Insel Espalmador. Sie ist ein Naturschutzgebiet mit Stränden, Klippen, Wäldern und einem grossen See.



Kunstfreunde finden auf dem südöstlichen Ausläufer der Insel den Ort El Pilar de la Mola. Dort findet jeden Mittwoch und Sonntag ein Kunsthandwerkermarkt statt, der neben der Gitarrenbauschule „Formentera Guitars“ und der Kultkneipe „Fonda Pepe“ eines der Überbleibsel aus der Hippie-Geschichte der Insel ist.

 

Oberstes Bild: Der Leuchtturm „Far de la Savina“ auf Formentera (© ximateix!, Wikimedia, CC)

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