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Grado – wo Familien und Kulturfreunde auf ihre Kosten kommen

31.07.2014 |  Von  |  Alle Länder, Europa
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Grado – wo Familien und Kulturfreunde auf ihre Kosten kommen
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Sonne, Strand und Meer – das sind die Ansprüche vieler, wenn sie in die Sommerferien starten. Und zur Erfüllung geht’s meist nach Italien, Spanien oder Kroatien. Für Familien und alle, bei denen auch Sightseeing auf der Wunschliste steht, bietet die bezaubernde Stadt an der Adria, Grado, ein optimales Ferienziel.

Strand und Flair als Hauptzutaten für entspannten Aufenthalt

Das historische Städtchen an der Adria, Grado, das am äussersten Ende der venezianischen Lagune liegt, bietet den perfekten Mix aus Strand, Kultur und herrlicher Altstadt. Und dann ist da dieses ganz besondere Flair, womit sich der beliebte Ferienort, der zwischen Triest und Lignano liegt, von vielen anderen Touristenzentren abhebt.



Grado – das historische Städtchen an der Adria (Bild: Mac9, Wikimedia, CC)

Grado – das historische Städtchen an der Adria (Bild: Mac9, Wikimedia, CC)

Grado, oder die Sonneninsel, wie sie auch genannt wird, bietet einen langen feinen Sandstrand, der vor allem für Familien perfekt geeignet ist. Denn das Gelände fällt lange und sehr flach ins Meer ab, womit die Eltern relaxt entspannen können, während die Kleinen Sandburgen bauen. Hinter dem Strand gibt es zahlreiche Trattorien und Strassencafés, eine gelungene Kombination aus Tradition und Moderne. Denn während die Bausubstanz – prächtig und alt – vor allem durch herrliche antike Bodenmosaike auffällt, ist der übrige Standard durchaus in der Neuzeit angekommen. Auch wenn die Kaffeehauskultur mit Sachertorte und den verschiedenen Kaffeezubereitungsarten daran erinnert, dass im vorigen Jahrhundert Grado Bestandteil der k.u.k.-Monarchie war.

Grado bietet einen langen feinen Sandstrand. (Bild: Stephen Colebourne, Wikimedia, CC)

Grado bietet einen langen feinen Sandstrand. (Bild: Stephen Colebourne, Wikimedia, CC)

Altstadt von Grade bezaubert mit ganz eigenem Charme



Auch die übrige Architektur ist sehr massvoll gestaltet, auch wenn die profanen Betonhotels für die Touristen natürlich nicht fehlen dürfen. Doch immer wieder finden sich dazwischen traumhaft schöne Jugendstilherbergen wie zum Beispiel die Villa Reale oder die Antica Villa Bernt. Die gesamte Altstadt mit den verwinkelten Gassen und kleinen Treppen steht unter Denkmalschutz. Gleich gegenüber liegt die Markthallte, die zu einem ausgiebigen Bummel einlädt. Zwischen herrlich duftenden regionalen Gemüsesorten finden sich Stände mit Obst und Fisch, der hier natürlich in vielerlei Variationen angeboten wird. Denn er ist für Grado fast so wichtig wie die Touristen, immerhin läuft genau von hier jeden Tag Italiens drittgrösste Fangflotte aus.





Innenraum der Kirche Sant' Eufemia in Grado (Bild: Peter Geymayer, Wikimedia)

Innenraum der Kirche Sant‘ Eufemia in Grado (Bild: Peter Geymayer, Wikimedia)

Mittags können die Gäste in den kleinen Trattorien den traditionellen Boreto geniessen. Diese Spezialität ist die berühmte Fischsuppe von Grado, die nur aus Fisch, Öl, Pfeffer und etwas Essig besteht. Am besten schmecken die Variationen in Lokalen auf der Insel Schiusa, die über eine venezianische Brücke erreichbar ist. Nach dem köstlichen Mahl legt man am besten auf dem Campo San Niceta eine kleine Pause ein, bevor man sich zu einem entspannten Nachmittag am Strand aufmacht. Zu empfehlen ist entweder der kostenlos nutzbare Strand an der Inselspitze oder die Spiagga concessionata, wo man gegen eine moderate Eintrittsgebühr nicht nur das Meer, sondern auch saubere Duschen und gepflegte Sanitäreinrichtungen nutzen kann.

Kulturfreunde kommen auf ihre Kosten

Doch so sehr Schwimmen, Relaxen und einfach geniessen am Strand in Grado auch gefragt ist, Kulturfreunde kommen auch nicht zu kurz. Denn es gibt die grosse Basilika der Hl. Euphemia aus dem 6. Jahrhundert zu besichtigen. Auch im Umkreis gibt es Sehenswertes wie die Ausgrabungen im zehn Kilometer entfernten Aquileia, das als wichtigster archäologischer Fundort in Norditalien gilt. Wunderschöne Fussbodenmosaike und Überreste imposanter Befestigungswerke legen Zeugnis von einer glanzvollen Zeit ab, die durch Attila 492 beendet wurde.

 

Oberstes Bild: Die Altstadt von Grado (© Nazzareno Agostinelli, Wikimedia, CC)

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Über Susanne Mairhofer

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