Mit dem Rad den Norden Deutschlands erkunden

04.02.2020 |  Von  |  Deutschland
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Urlaub ist die schönste Zeit im Jahr. Warum nicht auch in die Zeit einmal wieder ein wenig aktiver unterwegs sein. Es gibt wunderschöne Möglichkeiten in der Schweiz selbst oder auch in den Nachbarländern, einen echten Aktivurlaub zu verbringen. Eine solche Möglichkeit ist beispielsweise eine Fahrradreise durch Norddeutschland.

Dorthin kann man auf zweierlei Arten kommen. Entweder mit dem eigenen Pkw, die Fahrräder auf dem Dachgepäckträger oder auf dem Fahrradanhänger. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, einmal mit dem Fahrrad im Zug quer durch Deutschland bis in den Norden zu reisen. Doch vor der Reise stellt sich erst einmal die Frage, wo genau es im Norden Deutschlands hingehen soll. Die Möglichkeiten für eine Fahrradreise in Norddeutschland sind riesig.

Den Norden Deutschlands auf dem Ems-Radweg erkunden

Eine wunderschöne Möglichkeit mit dem Fahrrad bis an die Nordsee zu fahren, ist beispielsweise der Ems-Radweg. Dieser gut ausgebaute Fahrradweg ist 375 Kilometer lang und startet unweit von Paderborn in Nordrhein-Westfalen. An der wunderschönen alten Fahrradstadt Münster vorbeiführt der Ems-Radweg über Papenburg bis nach Emden an der Nordsee.

Traumhafte Landschaften, wunderschöne kleine Ostfriesische Städte und der langsame Wechsel der Landschaft vom westdeutschen Münsterland hin zum norddeutschen klassischen Friesenstil, lassen diese Tour zu etwas ganz besonderem werden. Unterkünfte unterwegs kann man wahlweise in einem der zahlreichen Wellnesshotels nehmen, die es in den verschiedenen Städten entlang der Ems gibt.

Alternativ stehen auch Pensionen bis hin zu gut ausgebauten und renovierten Jugendherbergen zur Verfügung. So ist für jeden Urlaubstyp das Richtige Angebot dabei.

Mit dem Rad an die Ostsee

Ebenso schön wie eine Radtour die Ems entlang ist ein Radurlaub an der Ostsee. Wer die Gegend rund um Schleswig und Kappeln unsicher machen möchte, wird hier manche Naturschönheit entdecken. Ein paar schöne Strandtage sind dabei natürlich inklusive, wenn man das möchte. Auch die nächstgrössere Stadt, die gleichzeitig auch Hauptstadt des Bundeslandes Schleswig-Holstein ist, Kiel, ist nicht weit entfernt. Ausserdem lohnt sich ein Abstecher auf die Insel Fehmarn mit seinen schönen gelben Kornfeldern und dem gut gepflegten Südstrand.


Ostsee mit dem Fahrrad

Besonders im Sommer kann das Ziel einer Fahrradtour durch Norddeutschland die Ostsee sein. (Bild: Tommy57 – shutterstock.com)


Zwei Möglichkeiten, einen Radurlaub in Norddeutschland zu verbringen

Grundsätzlich bringt die Idee einer Radreise immer zwei verschiedene Möglichkeiten mit sich. Die eine ist von einem festen Stützpunkt aus, die Umgebung des eigenen Urlaubsortes zu erkunden. Gerade an der Nordsee lohnt sich diese Art des Radurlaubs besonders. Dank einiger besonders innovativer Unterkunftstypen, wird hier mit Sicherheit auch niemandem langweilig.

Alternative Nummer zwei ist dabei die Fahrradrundreise, wie sie beispielsweise auf dem Ems-Radweg möglich ist. Dabei lernt man während seiner Reise mehr als nur eine Region Deutschlands kennen und kann Menschen, Landschaften und zahlreiche schöne Städte kennenlernen. Der Nachteil dabei ist natürlich, dass man in Sachen Gepäck ein gutes Stück weit limitiert ist. Mitgenommen werden kann nur, was man auch auf dem Fahrrad transportieren kann.

So klappt es mit dem Gepäcktransport auf dem Fahrrad

Kleidung zum Wechseln, ausreichend Getränke und etwas Verpflegung für unterwegs sind wichtig. Vor allem, wenn es auf eine längere Fahrradtour gehen soll. Wenn tatsächlich eine Route wie der Ems-Radweg mit mehr als 350 Kilometern Länge in Angriff genommen wird, ist man schnell mal eine Woche auf dem Fahrrad unterwegs. Zum einen ist es natürlich wichtig, vorher schon eine gewisse Grundfitness zu haben. Zum anderen gilt es zu überlegen, wie man das notwendige Gepäck am besten mitführen kann.

Viele Radreisende nehmen einen Rucksack auf den Rücken und eine Gepäckträgertasche oder einen Fahrradkoffer hinten aufs Fahrrad. Die an beiden Seiten des Hinterrades herunterhängenden Taschen können dann gut mit den notwendigen Kleidungsstücken und anderem Gepäck bestückt werden. Wichtig ist es dabei darauf zu achten, dass die Sachen alle jeweils noch einmal wasserdicht verpackt sind.

Da die meisten Gepäckträgertaschen nicht wirklich wasserdicht sind, es aber auf einer solchen Tour durchaus mal regnen kann, bietet es sich an, Kleidung zum Wechseln zusätzlich in eine Plastiktüte zu verpacken. Eine Alternative zur Gepäckträgertasche ist der Fahrradanhänger. Oftmals von vornherein Spritzwassergeschützt, können in einem solchen Anhänger auch mehrere kleine Gepäckstücke bequem transportiert werden.

Fazit

Eine Reise durch den Norden Deutschlands ist immer ein echtes Erlebnis. Die Gastfreundschaft der Menschen und die Schönheiten der Natur sorgen dafür, dass eine solche Reise ein unvergessliches Erlebnis wird. Ob man sich am Wattenmeer der Nordsee aufhält und die einzigartige Schönheit dieses Naturschutzraumes geniesst oder doch lieber die Dünenlandschaften an der Ostsee besuchen möchte.

Auch Städte wie Hamburg, Rostock oder Kiel haben ihren Reiz. Mit dem Fahrrad kann man diese Regionen dazu noch einmal deutlich entspannter besuchen. Ein tolles Mittel, den Alltag einmal ein wenig zu entschleunigen.

 

Titelbild: Animaflora PicsStock – shutterstock.com


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